DE6906012U - Anordnung zur befestigung eines profils - Google Patents
Anordnung zur befestigung eines profilsInfo
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Description
An das
§200___München 2
Β/Μ (205)
TELEFON (0241) SO4205
AACHEN
10. Febr. 69
Anmelderin : Fa. Migua - Mitteldeutsche Gummi- und
Asbest Gesellschaft Hammersohmidt & Co.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur abdichtenden Befestigung eines elastischen Profils.
Elastische Profile finden beispielsweise Verwendung bei der Abdichtung von Zwischenräumen benachbarter Baukörper. Die Aufgabe
der Profile besteht vornehmlich darin» zu verhindern, daß Feuchtigkeit in die Zwischenräume eindringt und zu weitreichenden
Schäden im Innern der Baukörper führt.
Während die aus Gummi oder Kunststoff hergestellten Profile selbst
einen sicheren Schutz gegen Feuchtigkeit bieten können, ist dieser Schutz an den Verbindungsstellen der Profile mit den Baukör-
- 2 pern unzureichend.
Bereits die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten des Profilmaterials
gegenüber dem Baukörpermaterial lassen selbst an den Rändern von in den Baukörpern eingegossenen Profilen undichte
Stellen entstehen. Bei Baukörpern aus Fertigteilen ist das nachträgliche Eingießen der Profile in vorbereiteten Nuten der
Fertigteile mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, ohne daß sich bisher eine dauerhafte, dichte Verbindung der Bauteile mit
den Profilen erzielen läßt« da beispielsweise bei ansteigenden Temperaturen das sich ausdehnende Füllmaterial aus den Nuten
herausquillt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Anordnung zur abdichtenden Befestigung eines elastischen Profils, insbesondere
zwischen benachbarten Fertigbauteilen, zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Randstreifen
des Profils in der Nut einer Schiene sitzt und darin von einer vorzugsweise keilförmigen Leiste gehalten wird.
Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht es, bei der Herstellung der Bauteile entsprechende Schienen einzulassen, in deren
Nuten nach dem Zusammenbau der Einzelteile der Randstreifen des Profils eingesetzt wird, um schließlich durch eine Leiste verkeilt
zu werden.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, ein elastisches Profil mit beiden
Randstreifen in Je einer Schiene an benachbarten Bauteilen zu befestigen.
Bei abgewinkelten Profilen ausreichender Steifigkeit kann jedoch auf die Keilbefestigung des zweiten Randstreifens verzichtet
werden, wenn das Profil beispielsweise bei einer horizontal
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verlaufenden Kante eines Blendwerkskörpers Verwendung finden soll« da in diesem Falle der zweite aufrecht stehende Schenkel sich gegen die Rückseite des Blendwerkskörpers anlegt.
Dabei ist es vorteilhaft, die Schenkel des Profils mit einem kleineren Winkel als 90° abzubiegen, damit der nichtverkeilte Handstreifen sich unter Vorspannung gegen die Rückseite
des Blendwerkskorpers dichtend anlegt.
Demgegenüber kann es zur abdichtenden Befestigung des Profils insbesondere bei der Verwendung eines dünnen bandförmigen gestreckten Profils vorteilhaft sein, beide Randstreifen des
Profils durch die erfindungsgemäße Anordnung festzulegen.
Damit der Randstreifen des Profils einen besonders festen Sitz in der Nut der Schiene erhält und keine Feuchtigkeit
entlang der Nutenkontur den Rand des Profils umwandern kann, schlägt die Erfindung weiter vor, daß die Querschnittskonturen der Nut ^angenförmig verlaufen und der Querschnitt des
Randstreifens mit dem Querschnitt der Leiste die von der Nutenkontur eingefaßte Fläche ausfüllen.
Aufgrund der Elastizität des Profils läßt sich die Leiste bei der Montage auch dann noch ohne Schwierigkeit in die Nut einbringen, wenn nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung der
Randstreifen des Profils und die keilförmige Leiste sich im Querscnnitt trapezförmig ergänzen.
Zur weiteren Vereinfachung der Montage kann ohne Beeinträchtigung des festen Sitzes der Keilverbindung die Leiste nach
einem weiteren Vorschlag der Erfindung weniger tief genutet sein als der Randstreife» des Profils, der ohnehin wegen der
erforderlichen Elastizität eine bestimmte Wandstärke nicht unterschreiten soll.
6906Ö12
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Die einzubauende Schiene kann gemäß einem weiteren Vorschlag
der Erfindung aus einem am Außenumfang mit asymmetrischen Vorsprüngen versehenen Kunststoff- oder Metallkörper bestehen.
Während beispielsweise eine aus Aluminium gefertigte Schiene
den Vorteil eines geringeren Ausdehnungskoeffizienten in sich birgt« hat eine aus Kunststoff hergestellte Schiene den Vorteil,
daß sie sich beispielsweise in der den Baukörper aufnehmenden Schalung durch einfaches Annageln leicht fixieren
läßt.
Die VorsprUnge haben die Aufgabe, für eine intensive Verankerung
der Schiene im abgebundenen Baukörper zu sorgen und bringen mit ihrer asymmetrischen Anordnung den Vorteil« daß
eine Seitenvertauschung der Schiene noch vor dem Gießvorgang des Baukörpers feststellbar ist.
Es versteht sich, daß die Nut der Schiene gegen einfließendes
Material bei der Herstellung des Bauteiles zu verschließen ist. Hierzu empfiehlt es sich, in der Nut eine der Nutendraufsieht
angepaßte Schutzleiste einzusetzen, die zweckmäßig bis zur Montage des Profils darin verbleibt, damit die
Schienenkanten auf dem Transport zur Baustelle wie auch auf der Baustelle selbst vor Deformierungen geschützt sind.
In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Anordnung der Befestigung
eines elastischen Profils an zwei Ausführungsbeispielen im Querschnitt dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein abgewinkeltes Profil zur Abdichtung
eines horizontal verlaufenden Zwischenraumes zwischen zwei Bauteilen
und
Pig. 2 zeigt ein bandförmiges Profil zur Abdichtung des Spaltes zwischen dem Ende einer Betondecke und einer die Dekke übersteigenden Außenmauer.
In Fig. 1 besteht die Anordnung aus einem bei der Herstellung um weniger als 90° abgewinkelten Profil 1, dessen vertikal aufgerichteter Schenkel sich an der Rückseite eines Blendwerks 2
von einem Fertigbauteil 4 anlegt.
Das Profil 1 besteht weiter aus einem horizontal gesteckten Schenkel 5, dessen Randstreifen 6 nach unten abgewinkelt ist
und mit einer keilförmigen Leiste 7 in der Nut 8 einer Alusniniumschiene 9 sitzt.
Die keilförmige Leiste 7 ist mit einer Nut 10 versehen, die verglichen zu einer spiegelbildlich angeordneten Nut -11 im
abgewinkelten Randstreifen des Profils 1 eine geringere Tiefe aufweist.
Die Aluminiumschiene 9 ist in einem Bauteil 12 eingegossen und weist zur Verankerung im Bauteil 12 asymmetrisch angeordnete
Vorsprünge 13 und 14 auf.
In Flg. 2 besteht die Anordnung aus einem dünnen bandförmigen Profil 15, dessen Abwinklung in Schenkeln 16 und 17 erst bei
der Montage erfolgt.
Der Schenkel 16 liegt auf einer Betondecke 18 auf und ist dazu bestimmt, dort von einer Dichtungsschicht aus Bitumen od.
dgl. abgedeckt zu werden.
Der Schenkel 17 liegt an der Außenwand eines benachbarten, die
Betondecke übersteigenden Baukörpers 19 an und sitzt mit einem abgewinkelten Randstreifen 20 in einer Nut 21 einer Kunststoffschiene 22.
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Eine keilförmige Kunststoffleiste 23 füllt geraeinsam mit dem
Randstreifen 20 die Nut 21 aus und hält somit den Randstreifen 20 fest.
Die Kunststoffschiene 22 ist in dem Baukörper 19 eingegossen und weist zur Verankerung schwalbensehwanzförmige Vorsprünge 2k
auf.
Claims (4)
1. Anordnung zur abdichtenden Befestigung eines elastischen Profils,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Randstreifen (6, 20) des Profils (1, 15) in der Nut (8, 21) einer Schiene (9, 22) sitzt
und darin von einer vorzugsweise keilförmigen Leiste (7, 23)
gehalten ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittskonturen der Nut (8, 21) zangenförmig verlaufen
und der Querschnitt des Randstreifens (6, 20) mit dem Querschnitt der Leiste (7* 23) die von der Nutenkontur eingefaßte Fläche ausfüllen.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Randstreifen (6) des Profils (l) und die keilförmige
Leiste (7) sich im Querschnitt trapezförmig ergänzen.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmige Leiste (7* 23) weniger tief genutet
ist als der Randstreifen (6, 20) des Profils (l, 15).
5« Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (9* 22) aus einem am Außenumfang nit
asymmetrischen Vorsprüngen (13* 14, 24) versehenen Kunststoff- oder Metallkörper besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696906012 DE6906012U (de) | 1969-02-10 | 1969-02-10 | Anordnung zur befestigung eines profils |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696906012 DE6906012U (de) | 1969-02-10 | 1969-02-10 | Anordnung zur befestigung eines profils |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6906012U true DE6906012U (de) | 1969-09-04 |
Family
ID=34086113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696906012 Expired DE6906012U (de) | 1969-02-10 | 1969-02-10 | Anordnung zur befestigung eines profils |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6906012U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3021752A1 (de) * | 1980-06-10 | 1981-12-24 | Passavant-Werke Michelbacher Hütte, 6209 Aarbergen | Bodenablauf mit geruchverschluss |
| DE3401947A1 (de) * | 1984-01-20 | 1985-08-01 | Neuplast GmbH, 8202 Bad Aibling | Fugenband |
-
1969
- 1969-02-10 DE DE19696906012 patent/DE6906012U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3021752A1 (de) * | 1980-06-10 | 1981-12-24 | Passavant-Werke Michelbacher Hütte, 6209 Aarbergen | Bodenablauf mit geruchverschluss |
| DE3401947A1 (de) * | 1984-01-20 | 1985-08-01 | Neuplast GmbH, 8202 Bad Aibling | Fugenband |
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