DE69043C - Kühl- und Lüftungsäpparat für Bierwürze - Google Patents
Kühl- und Lüftungsäpparat für BierwürzeInfo
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- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/28—After-treatment, e.g. sterilisation
-
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Seit längerer Zeit ist man bestrebt, Bierwürze-Kühlanlagen so zu construiren, dafs sie
die Sterilerhaltung der Würze ermöglichen.
Bei den bisherigen Constructionen der geschlossenen Kühlanlagen sind die vortheilhaften
Eigenschaften der Kühlschiffe nicht mehr berücksichtigt.
Die vortheilhaften Functionen der offenen, freien Kühlschiffe sind: eine starke Verdunstung
und kräftige Lüftung der heifsen Würze, infolge dessen Ersparnifs an Kohlen im Sudhaus
und bessere Qualität und gröfsere Haltbarkeit des Bieres.
Nicht blos der Mangel der starken Verdunstung und freien Lüftung der heifsen Würze
war das Hindernifs für allgemeinere Einführung der geschlossenen Kühlanlagen, sondern auch
wesentliche Fehler, welche den bisher bekannten Constructionen der geschlossenen
Kühlanlagen anhaften, haben die damit erreichbaren Vortheile sehr in Frage gestellt.
Durch den in der Folge beschriebenen Apparat werden diese Fehler vermieden und
die vortheilhaft bewährten Functionen der Kühlschiffe gefördert.
Das, was bisher an den sogenannten geschlossenen Kühlanlagen als Hauptapparat angesehen
wurde, bildet ein Reservoir von verhälnifsmäfsig grofser Tiefe, in welches die aus
der Pfanne kommende Würze gepumpt wird; in diesem Reservoir hat man die fehlende
Lüftung vollzogen, indem man an mehreren möglichst tief gelegenen Stellen fütrirte Luft eingeblasen
hat.
Eine wesentliche Verdunstung ist in diesen Reservoiren nicht möglich und die beschriebene
Lüftung ist nicht blos unvollkommen, sondern sogar schädlich, weshalb nur ungenügende
Ausscheidung der Eiweifsstoffe stattfindet, daher auch die Qualität und das Absetzen des
Kühlgelägers dem gleichen bewährten Vorgang bei den Kühlschiffen nicht entspricht.
Ein entsprechendes Ausscheiden und Absetzen vom Kühlgeläger findet nur statt, wenn
beim Ueberpumpen der heifsen Würze eine starke freie Ausdunstung und dabei kräftige
Lüftung der Würze und hierauf eine ruhige Kühlung der Würze und ruhiges Absetzen des
Gelägers vor sich gehen kann, d. h. wenn die wesentlich vortheilhaften Functionen der Kühlschiffe
erreicht werden.
Der in Anlage II. veranschaulichte Apparat vereinigt die hierzu erforderlichen Eigenschaften.
Ein rechteckiges Gefäfs von verhältnifsmäfsig flacher Form erhält einen Deckel mit einseitiger
oder zweiseitiger Neigung, welcher möglichst dicht aufgesetzt ist und unter welchem in ein-
oder zweiseitiger Neigung eine Berieselungsfläche β β stufenförmig angeordnet ist. Die
einzelnen Platten ruhen auf einem Gerüste und sind behufs Reinigung leicht abhebbar. Die
Würze wird durch das zweitheilige Rohr a a eingeleitet und tritt aus diesem in breitem
Strome aus, um ebenso breit über die Berieselungsfläche zu laufen. Hinter den Stufen
dieser Berieselungsplatten und oberhalb derselben sind Luftrohre u u angeordnet und
zu einem System vereinigt, welches von einer Luftpumpe kommende und ein Luftfilter
passirende Luft empfängt, die durch die Rohre u u unter die Würze und über dieselben
eingeblasen wird.
Beim Ablaufen der heifsen Würze über die Berieselungsfläche im breiten Strome wird die
Verdampfung wesentlich gefördert und der eingeblasenen Luft eine grofse Angriffsfläche geboten.
Die stattfindende starke Verdampfung bedingt ein sehr weites Dunstabzugsrohr s s,
welches mit einfachem oder doppeltem Verschlufs versehen wird, so dafs nach Beendigung
der Verdunstung rascher Abschlufs gegen Eintritt der äufseren Luft möglich ist. Der
Deckel mit geneigter Fläche wird mittelst Vorrichtung zum Hochziehen und Wegfahren gerichtet,
um den Apparat in allen Theilen bestens reinigen zu können.
Damit die Würze in demselben Apparat gekühlt werden und die Eiweifsstoffe ruhig absetzen
kann, ist eine besondere Einrichtung getroffen. Die Kühlung braucht nur bei den hohen
Temperaturen stattzufinden und ist hierzu nur Brunnenwasser erforderlich. Nahe unter dem
Würzespiegel werden Kühlrohre k k eingelegt, und zwar deshalb, weil die wärmere Würze
sich immer nach oben drängt. Die durch das Wasser gekühlte Würze senkt sich im breiten
Querschnitt sehr langsam und in dem gleichen Mafse steigt wärmere Würze empor. Hierdurch
wird einerseits rasche, rationelle Kühlung erreicht, während gleichzeitig bei möglichst
langsamer Bewegung das Absetzen der Ausscheidungen in gröfster Ruhe stattfindet.
Dadurch, dafs der Würzespiegel infolge der Temperaturdifferenzen ähnlich wie beim Kühlschiff
wechselt, kann auch noch während des Kühlens mit Brunnenwasser eine ähnliche Lüftung
wie am Kühlschiff stattfinden. Zu diesem Zweck wird fortdauernd, aber mil geringerem
Druck filtrirte Luft eingeblasen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Kühl- und Lüftungsapparat für Bierwürze, bei welchem die Würze innerhalb "eines geschlossenen, in einem anderen Theil mit Kühlvorrichtung versehenen Behälters über staffeiförmig angeordnete Rieselflächen (ß) herabfliefst, während die Luft durch über und unter den Rieselflächen fß) liegende Rohre (u) auf die Oberfläche der Würze strömt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69043C true DE69043C (de) |
Family
ID=342539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69043D Expired - Lifetime DE69043C (de) | Kühl- und Lüftungsäpparat für Bierwürze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69043C (de) |
-
0
- DE DENDAT69043D patent/DE69043C/de not_active Expired - Lifetime
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