GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betnfft ein Verfahren zur Herstellung von diskreten hochaktiven
Waschmittelteilchen, und sie betriffi durch dieses Verfahren hergestellte Waschmittelteilchen
Insbesondere umfaßt das Verfahren die folgenden Schritte:
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(a) Umsetzen in einem kontinuierlichen Neutralisationssystem von Alkylschwefelsäuren und
!oder Alkylbenzolsulfonsäuren mit einer Alkalimetallhydroxidlösung (welche mehr als oder
20 gleich 62 Gew. -% Hydroxid enthält);
(b) Zugeben von Polyethylenglykol mit einem Molekulargewicht von 4.000 bis 50.000 und/oder
bestimmten ethoxylierten nichtionischen Tensiden während der Neutralisation; und
(c) Bilden von Waschmittelteilchen.
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25 HINTERGRUNDINFORMATION
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Es besteht in der Waschmittelindustrie derzeit ein Interesse an konzentrierten
Waschmittelprodukten. Diese Produkte bieten dem Verbraucher Vorteile, der ein Produkt hat, welches in geringei en
Mengen verwendet werden kann und leichter zu lagern ist, und sie bieten dem Hersteller und Z\
vischenhändlern Vorteile, welche geringere Transport- und Lagerhauskosten haben. Eine
Hauptschwierigkeit ist allerdings, einen günstigen und effizienten Weg zur Herstellung eines
hcchaktiven Waschmittelteilchens zur Einbringung in ein konzentriertes Waschmittelprodukt zu findt .
Mit "hochaktiv" ist mehr als 50% aktiv gemeint.
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Das traditionelle Verfahren zur Herstellung von Waschmittelkörnchen ist das Sprühtrocknen
Typischerweise werden Waschmittelbestandteile, wie Tensid, Builder, Silicate und Carbcnate in
einen Mischtank zur Bildung einer Aufschlämmung, welche zu 35 bis 50% aus Wasser best t,
gemischt. Diese Aufschlämmung wird dann in einem Sprühtrocknungsturm atomisiert, um die
Feuchtigkeit auf unter 10% zu verringern. Es ist möglich, sprühgetrocknete Teilchen zu
komprimieren bzw. zu kompaktieren, um dichte Waschmittelkörnchen herzustellen; siehe das JS-
Patent 4 715 979, Moore et al., erteilt am 29. Dezember 1987. Allerdings weist die Anwendung
dies Sprühtrocknens zur Herstellung von kondensierten Körnchen einige Nachteile aL f I)as
Sprühtrocknen erfordert viel Energie, und die resultierenden Körnchen sind typischerweise nicht
dafür dicht genug, sie in einem konzentrierten Waschmittelprodukt zu verwenden.
Spr]htrocknungsverfahren involvieren im allgemeinen eine begrenzte Menge (weniger als 40%) an
organischen Komponenten, wie Tensid, und zwar aus Umwelt- und Sicherheitsgründen.
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Ein Weg, um die für die Sprühtrocknung von Waschmittelkörnchen erforderliche Energie zu
senken, ist, die Feuchtigkeit in der Aufschlämmung, welche in dem Sprühtrocknungsturm atomisiert
wird, zu vermindern, d.h. durch Senkung der zu verdampfenden Menge. Ein alternatives
Vertahren zur Herstellung eines hochaktiven Waschmittelteilchens ist die kontinuierliche Neutralisation
in z.B. einer kontinuierlichen Neutralisationsschleife. Es stehen einige kontinuierliche Neutrah
sationsschleifen zur Verfügung, welchen relativ konzentriertes Alkali hinzugesetzt werden kann. J)ie
Verwendung einer Alkalilösung, welche etwa 50%iges Natriumhydroxid darstellt, ermögjicht die
Verringerung der Feuchtigkeit in der resultierenden neutralisierenden Tensidpaste auf etvva
Wasser. Allerdings kann Alkali mit mehr als 50% Feststoffen nicht leicht bestehenden
kortinuierlichen Neutralisationssystemen hinzugesetzt werden, da die Systeme die viskose Tensidpaste ni ht
verläßlich beherbergen können, noch sind die Systeme dafür ausgelegt, den hohen Temp ratu en
standzuhalten, die notwendig sind, um konzentrierte Alkalilösungen zu handhaben. Bisher war es
nicht praktisch, ein kontinuierliches Neutralisationssystem für den Erhalt von Feuchtigkeitsm(
ngen unter 12% in der Paste zu verwenden, so daß freifließende, hochaktive Waschmittelkornchen
aus der Paste ohne Trocknen hergestellt werden können.
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Die folgenden Veröffentlichungen beschreiben Wege zur Herstellung von freifließenden
hochaktiven Teilchen ohne Trocknung unter Verwendung von Tensidpaste, und welche mit einem
kontinuierlichen Neutralisationssystem hergestellt wurden.
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Das japanische Patent 61-118500, Hara et al., offengelegt am 5. Juni 1986, beschreibt ein Veri
hren zur Herstellung von konzentrierten Waschmittelzusammensetzungen, gekennzeichnet durch
kontinuierliches Kneten der Materialien der Waschmittelzusammensetzung und Einspeisen dieser
Materialien, welche mindestens 30 Gew.-% Tensid enthalten, in einen lufidichten Kneter mit
einem regulierten Druck von 0,01 bis 5 kg/cm²G.
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Das japanische Patent 60-072999, Satsusa et al., offengelegt am 25, April 1985, beschreibt ein
Herstellungsverfahren flur ein hochkonzentriertes Waschmittelpulver, worin Sulfonat und/oder
Sulfat mit Natriumcarbonat und Wasser in einem Hochschermischer gemischt werden, auf unter
40ºC abgekühlt werden und dann mit einem Zeolithpulver und anderen Waschmittelkomponenten
pulverisiert werden.
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Das US-Patent 4 515 707, Brooks, erteilt am 7. Mai 1985, beschreibt wasserfreie Fettalkoi
olschwefelsäure oder ethoxylierte Fettalkoholschwefelsäure, welche mit trockenem Natriumcar o
natpulver in Gegenwart von pulvenförmi em Natriumtripolyphosphat in einem Hochschermiscner
neutralisiert wird. Das trockene, gepulverte, neutralisierte Reaktionsprodukt wird solange
gelagert, bis es flur die Verwendung bei der Herstellung eines Waschmittelstückes gebraucht wird
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Das US-Patent 4 162 994, Kowalchuk, erteilt am 3 1. Juli 1979, beschreibt eine nicht
sprühgetrocknete, Buil der enthaltende Wäschewaschmittelzusammensetzung, umfassend das Calciumsalz
eines organischen, anionischen Nicht-Seife-Tensids, eines nichtionischen Tensids mit
ethoxyliertem Alkohol, eines Alkalimetailsalzes, eines bestimmten Builders und gegebenenfalls Calc
umcarbonat.
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Das europaische Patent 266847-A beschreibt die Herstellung einer eine organische Säure
enthaltenden, geschmeidigen, pastenförmigen Waschmittelzusammensetzung, umfassend das
Trockenmischen einer linearen Alkylbenzolsulfonsäure mit Natriumcarbonat, Neutralisieren der Mischung
mit einer Alkalilösung unter Bildung einer pastenförmigen Masse und das Einmischen von akti .7er
organischer Säure und Füllstoff Es wird behauptet, daß diese Zusammensetzungen brauchbar flur
die Einbringung in Vielzweck-Reinigermittel bzw. -bäder flur die Anwendung im Bad etc. sind, im
Seifenreste und Kalkablagerung zu entfernen.
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Die Verwendung von Polyethylenglykol und ethoxylierten nichtionischen Tensiden in granul en
Waschmittelzusammensetzungen ist im Fachbereich bekannt. Zum Beispiel beschreibt das
japanische Patent 61-231099, Sai et al., offengelegt am 15. Oktober 1986, konzentrierte pulverför ge
Waschmittel, die (a) anionisches Tensid, (b) Polycarbonsäurepolymer oder ihre Salze, (c) P
lyethylenglykol in bestimmten Prozentmengen und Gewichtsverhältnissen enthalten. Das
Waschmittel enthält auch 0 bis 10 Gew. -% eines wasserlöslichen neutralen anorganischen Salzes.
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Das japanische Patent 62-263299, Nagai et al., offengelegt am 16. November 1987, beschreibt ein
Verfahren zur Herstellung einer granulären nichtionischen Waschmittelzusammensetzung, bei (lem
zuerst 20 bis 50 Gew. -% nichtionisches Tensid bei einer Temperatur von nicht über 40ºC unct 50
bis 80 Gew-. % einer Mischung aus Zeolith und leichtgewichtigem Natriumcarbonat in einem
spezifischen Verhältnis geknetet und gemischt werden, gefolgt von einer Granulation.
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Das US-Patent 4 639 326, Czempik et al., erteilt am 27. Januar 1987, beschreibt ein Vcrfahren
zur Herstellung einer nichtionisches Tensid enthaltenden, pulverförmigen
Waschmittelzusammensetzung, einschließlich das Sprühen weiterer nichtionischer Stoffe auf ein sprühgetrockn tes
Basispulver.
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Das US-Patent 3 838 072, Smith et al., patentiert am 24. September 1974, beschreibt
teilchenförmige Waschmittelzusammensetzungen, welche mittels eines Verfahrens hergestellt wurden, das
das Sprühen von etwa 2 bis 20%, bezogen auf das Gewicht der Waschmittelzusammen. etz ng,
von Tröpfchen einer nichtionischen Verbindung auf die Oberflächen von sprühgetrockneten
Basisteilchen einschließt, während diese in Bewegung sind.
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Die folgenden Patente beschreiben Verfahren und/oder Tensidzusammensetzungen, welche
Viskositätsmodifiziermittel, wie Polyethylenglykol und ethoxyliertes (E&sub2;0 &sub6;0)-Alkyl-(C6 12)-phenol
beinhalten.
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Das US-Patent 4 482 470, Reuter et al., erteilt am 13. November 1984, beschreibt ein Verfabren
zur Verringerung der Viskosität von wäßrigen Konzentraten anionischer Tenside, indem eine
geringe Menge einer Polyglykolethergruppen enthaltenden Verbindung hinzugesetzt wird; und die
dadurch erzeugten wäßrigen Konzentrate. Das Beispiel 5 beschreibt die Zugabe von Polyethylen
Übersetzung des Europäischen Patents 0 402 112
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glykol eines Molekulargewichts von 2.000 zu einer Alkylbenzolsulfonatpaste mit 59 Gew -%
aktiven Bestandteilen, um die Viskosität zu modifizieren. Das wäßrige anionische
Tensidkonzentrat besitzt eine Viskosität von 10.000 mpas oder weniger bei einer Temperatur im Bereich on
50 bis 90ºC. Zwischen etwa 0,1 und etwa 10%, bezogen auf das Gewicht des Konzentrats, eines
Viskositätsmodifiziermittels wird der anionischen Tensidkomponente hinzugegeben.
Polyethyienglykol mit einem Molekulargewicht von etwa 600 bis etwa 6.000 und ethoxyliertem (E&sub2;(.so)-
Alkyl-(C6 12) werden als Viskositätsmodifiziermittel genannt.
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Das US-Patent 4 495 092, Schmid et al., erteilt am 22. Januar 1985, beschreibt die Zugabe von
C&sub8;&sub4;&sub0;-Alkoholen oder C&sub8;&sub4;&sub0;-Alkoholen, welche eine oder mehrere Hydroxylgruppen und 20 Mol
Ethylenoxid und/oder Propylenoxid enthalten, zu wäßrigen industriellen anionischen Tensiden, um
deren rheologisches Verhalten signifikant zu verbessern. Die Alkohole werden offensichtlich in
Mengen zwischen etwa 1 und etwa 15 Gew. -%, bezogen auf die Menge des Tensids,
hinzugesetzt, woraufhin die Viskosität des Tensidkonzentrats höchstens 10.000 nipas bei 70ºC beträgt
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Das US-Patent 4 532 076, Schmid et al., erteilt am 30. Juli 1985, beschreibt ein wäßriges
anionisches Tensidkonzentrat mit bestimmten niedermolekulargewichtigen organischen Verbindungen
als Viskositätsregulatoren und ein Verfahren zur Regulation der Viskosität von hoch\iskosen
Konzentraten. Die Viskositätsregulatoren werden gewählt aus:
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(a) bestimmten C 1 6-Alkylmonocarbonsäuren,
(b) bestimmten C 1 6-Alkylensäuredicarbonsäuren,
(c) Nitrilotriessigsaure und ihre Salze,
(d) bestimmten Etheralkoholen,
(e) und Mischungen davon.
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Das US-Patent 4 675 128, Linde et al., erteilt am 23. Juni 1987, beschreibt bestimmte
Alkalimetallalkansulfonate, welche als Viskositätsregulatoren für wäßrige anionische Tensidkonzentrate
verwendet werden. Die Viskositätsregulatoren werden offensichtlich in Mengen zwischen 0,5 Lind
10 Gew.-%, bezogen auf den Tensidgehalt, verwendet, so daß die Konzentrate eine Viskosität
von höchstens 10.000 mpas bei 40ºC aufweisen.
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Ubersetzung des Europäischen Patents 0 402 112 - -
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Das US-Patent 4 772 426, Koch et al., erteilt am 20. September 1987, beschreibt ein
Estersulfonat enthaltendes flüssiges Tensidkonzentrat, umfassend:
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(a) etwa 50 bis 70 Gew. -% eines oder mehrerer Tenside, gewählt aus der (i) Alkalimetalisalze
5 von or-sulfonierten Fettsäurealkylestern von C&sub1;&sub6;- und/oder C1 -Fettsäuren und 1 bis 8
Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe enthaltenden Alkoholen und (ii) lineare aliphatische
Fettalkoholpolyglykolether mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe des Alkohols
und 3 bis 15 Ethoxygruppen im Molekül umfassenden Gruppe, wobei das Verhältnis
iwischen den Tensidkomponenten (i) und (ii) 1:0,3 bis 1:3 ist;
10 (b) etwa 10 bis 30 Gew. -% einer oder mehrerer gesättigten und/oder ungesättigten linearen
aliphatischen C8 22-Carbonsäure; und
(c) 0 bis etwa 10 Gew. -% Wasser.
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Keines der oben beschriebenen offenbaren das vorliegende Verfahren zur Herstellung von
diskre-15 ten hochaktiven Waschamittelteuchen aus der hochaktiven Paste, welche durch Umsetzung von
Alkylschwefel- und/oder Alkylbenzolsulfonsäuren mit konzentrierter Alkahe in einem
kontinuierlichen Neutralisationssystem, bei dem Polyethylenglykol und/oder bestimmte ethoxylierte
nichtionische Stoffe während der Neutralisation in spezifischen Anteilen hinzugegeben werden,
hergestellt wird.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von hochaktiven
Waschmittelteilchen, umfassend die Schritte:
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(a) Umsetzen in einem kontinuierlichen Neutralisationssystem von C12 i&sub8;-Alkylschwefelsäure
oder C10 16-Alkylbenzolsulfonsäure oder Mischungen hiervon mit einer
Alkalimetallhydroxidlösung, welche mehr als oder gleich 62 Gew. -% des Hydroxids enthält, zur
Herstellung eines neutralisierten Produkts mit weniger als oder gleich 12 Gew.-% Wassei ;
(b) Zugeben zu dem kontinuierlichen Neutralisationssystem während der Bildung des
neutralisierten Produktes von Polyethylenglykol mit einem Molekulargewicht zwischen 4.( 00 und
50.000, eines ethoxylierten nichtionischen Tensids der Formel R(OC&sub2;H&sub4;) OH, wonn R eine
Übersetzung des Europäischen Patents 0 402 112 - -
C12 18-Alkylgruppe oder eine C&sub8;. 6-Alkylphenolgruppe ist und n 9 bis 80 ist, mit einem
Schmelzpunkt von mehr als oder gleich 48,9ºC (120ºF); oder Mischungen hiervon;
wobei das Gewichtsverhältnis des Additivs des Schritts (b) zu dem Produkt aus Schritt (a)
1:5 bis 120 beträgt; und
(c) Bilden von Waschmittelteuchen.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die Erfindung schließt ein Verfahren zur Herstellung von festen hochaktiven Waschmittelteilcnen
1 0 und durch dieses Verfahren hergestellte Waschmittelteilchen ein. Mit "hochaktiv" ist über 50%
aktiv gemeint. Die Schritte des Verfahrens sind folgende.
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1. Zugabe von Säure und Alkali
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15 Der erste Schritt dieses Verfahrens ist die Neutralisation in einem kontinuierlichen Ne
tralisationssytem von C 12 18-Alkylschwefelsäure oder C 10 16-Alkylbenzolsulfonsäure oder Mischungen
davon mit einer Alkalimetallhydroxidlösung, welche mehr als oder gleich 62 Gew.-% Hydro d
enthält, um ein neutralisiertes Produkt mit weniger als oder gleich 12 Gew. -% Wasser
herzustellen.
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Die C12 1 -Alkylschwefelsäure und C10 16- kvlbenzolsulfonsäure können mittels jedweden
Sulfatierungs/Sulfonierungs-Verfahrens hergestellt werden, jedoch ist die Sulfonierung mit S0&sub3; in Luft
in einem Fallfilmreaktor bevorzugt; siehe ,,Synthetic Detergents", 7. Ausgabe, A.S. Davidson &
B. Milwidsky, John Wiley & Sons, Inc., 1987, Seiten 151-168.
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C&sub1;&sub2;.&sub1;&sub8;-Alkvlschwefelsäure und Mischungen davon und lineare C&sub1;&sub0;.&sub1;&sub6;-Alkylbenzolsulfonsäure nd
flir die Verwendung hierin bevorzugt. Mischungen dieser zwei sind am meisten bevorzugt,
aufgrund der verbesserten Dispergierbarkeit aus einer mit der Mischung hergestellten Paste
gebii(leten Waschmittelteilchen. Die zwei Säuren können als separate Ströme dem kontinuierlichen N
) -tralisationssystem hinzugegeben werden oder vor der Zugabe gemischt werden. In alternativer
Weise können aus jeder separaten Säure hergestellte Pasten nach der Neutralisation g mis( ht
werden.
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Ubersetzung des Europäischen Patents 0 402 112 ____
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Bei diesem Verfahren ist es bevorzugt, daß das Endverhaltnis von Natn.um-C12 18-Alkylsulfat zum
Natrium-C 10 16-lineares Alkylbenzolsulfonat zwischen 75:25 und 96:4, vorzugsweise zwischen
80:20 und 95.5, liegt.
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Ein 88: 12-Verhältnis vom Natn.um-C14 15-Alkylsulfat zum Natrium-C12 13-lineares
Alkylbenzolsulfonat ist am meisten bevorzugt, da die neutralisierte Paste nicht unakzeptabel klebrig ist und
dennoch die aus der Paste geformten Teilchen in Wasser von 15,5ºC (60ºF) dispergierbar sind. Eine
aus etwa 100% Alkylschwefelsäure (einschließlich Verunreinigungen) hergestellte Paste i t
dagegen in kaltem Wasser von 15,5ºC (60ºF) trotz ihrer erwünschten Konsistenz nicht sehr disper
gierbar Aus Alkylbenzolsulfonsäure allein hergestellte Paste ist weich und klebrig und des alb
schwierig zu nicht-klebrigen diskreten Tensidteilchen zu formen.
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C14 16-Alkylschwefelsäure ist für die Verwendung in Schritt (a) dieses Verfahrens gegenüber (212
&sub1;&sub8;-Alkylschwefelsäure bevorzugt. C14 15-Alkylschwefelsäure ist am meisten bevorzugt.
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Die lineare C11 14-Alkylbenzolsulfonsäure ist gegenüber der C&sub1;&sub0;.&sub1;&sub6;-Alkylbenzolsulfonsäure be
orzugt. Die lineare C&sub1;&sub2;.&sub1;&sub3;-Alkylbenzolsulfonsäure ist für die Verwendung hierin am meisten
bevorzugt.
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Das in Schritt (a) zur Neutralisation der Alkylschwefelsäure und/oder Alkylbenzolsulfonsäure
verwendete Alkalimetallhydroxid enthält mehr als oder gleich 62%, vorzugsweise mehr als ojer
gleich 68 Gew. -% des Hydroxids. Diese hochkonzentrierte Alkalilösung schmilzt bei einer hohen
Temperatur, so daß das Alkali-Einspeisungssystem sorgfältig bei der erforderlichen Temperatur
gehalten werden muß, um "Kältepunkte" zu vermeiden. Ein "Kältepunkt" ist ein Punkt im L
inspeisungssystem, Pumpen, Dosierungssystemen, Rohren oder Ventilen, wo das System eine
Temperatur unter dem Schmelzpunkt des Alkalis erreicht hat, z.B. 155ºF oder 68,3ºC für 70%i, es
Alkali). Ein solcher "Kältepunkte" kann eine Kristallisation des Alkalis und eine Blockierung (ies
Einspeisungssystems hervorrufen. Typischerweise werden "Kältepunkte" durch Heißwassermit el,
elektrische Verfolgung (tracing) und elektrisch beheizten Einfassungen vermieden.
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Natriumhydroxid, vorzugsweise 70% an Feststoff ist das bevorzugte Alkalimetallhydroxid
Übersetzung des Europaischen Patents 0 402 112
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Das neutralisierte Produkt, welches durch die Säure und das Alkali gebildet wird, liegt in FC)rm
einer geschmolzenen Paste vor. Wenn zu 62% aktives Alkali verwendet wird, weist die
geschmolzene Paste normalerweise etwa 12 Gew. -% Wasser auf Wenn 70% aktives Alkali zum
Einsatz kommt, weist die geschmolzene Paste normalerweise 8 bis 10 Gew. -% Wasser auf Es ist
am meisten bevorzugt, daß das Alkalimetallhydroxid 70 Gew. -% Hydroxid und die geschmolzene
Paste 8% bis 10 Gew. -% Wasser enthalten.
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Das Alkalimetallhydroxid liegt vorzugsweise in leichtem Überschuß der stöchiometrischen Menge
vor, die notwendig ist, um die Säure zu neutralisieren. Wenn die Reservealkalinität
(über-1 0 schüssiges Alkali) in dem Neutralisationssystem 1,5% M&sub2;0 (wobei M Metall ist) überstei{ t, isl es
schwierig, die Paste aufgrund seiner hohen Viskosität durch das kontinuierliche
Neiitralisationssystem zu zirkulieren Wenn die Reservealkalinität auf unter 0,1% fällt, könnten die Al
ylpaste aufgrund einer Hydrolyse nicht lang stabil sein. Es ist mithin bevorzugt, daß die Reser
ealkalinität, welche mittels Titration mit Säure bestimmt werden kann, der geschmolzenen Paste in
dem Neutralisationssystem zwischen 0,1% und 1,5%, weiter bevorzugt zwischen 0,2% un4 1,0%,
am meisten bevorzugt zwischen 0,3% und 0,7%, liegt.
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Die Säure und das Alkali werden gesondert in das kontinuierliche Neutralisationssystem vorzu,º
sweise bei dem Hochschermischer gebracht, so daß sie so schnell wie möglich miteinander ver
2 0 mischt werden.
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Normalerweise treten die Bestandteile bei einer kontinuierlichen Neutralisationsschleife in (ias
System vermittels einer Pumpe (typischerweise zentrifügal) ein, welche das Material durch einen
Wärmeaustauscher in der Schleife und zurück zu der Pumpe zirkuliert, wo neue Materialien
eingeführt werden. Das Material wird im System kontinuierlich im Kreislauf geführt, wobei Soäiel
Produkt austritt wie eintritt. Produkt tritt durch ein Kontrollventil aus, welches sich tu r
ewöhnlich hinter der Pumpe befindet. Die Rezirkulationsrate einer kontinuierlichen
Neutralisationsschleife liegt zwischen 1:1 und 50:1. Die Temperatur der Neutralisationsreaktion kann auf ein
Maß einreguliert werden, das durch das usmaß der Kühlung des Wärmeaustauschers eingestellt
wird. Der ,,Durchsatz kann reguliert werden, indem die Menge an eingeführter Säure und
eingeführtem Alkali modifiziert wird.
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Die kontinuierliche Neutralisationsschleife sollte wie folgt modifiziert werden, um dieses Vert
hren auszuführen..
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(1) Isolierung der Schleife;
(2) Abänderung der Zentrifligalpumpe zu einer Verdrängungspumpe, welche besser in der L ge
ist, sehr viskoses Material zu handhaben;
(3) Installierung eines Alkali-Einspeisungssystems, welches rnit konzentriertem Alkali (mehr als
50% Feststoff) fertig wird;
(4) Einführung von Materialien durch einen In-Line-installierten Hochschermischer;
(5) Installierung eines Dosierungssystems für das Polyethylenglykol und/oder ethoxylierte
nichtionische Tensid, vorzugsweise hinter dem Hochschermischer; und
(6) Positionierung der eintretenden Säure- und Alkaliströme an dem Iiochschermischer so daß
der höchstmögliche Mischgrad erreicht wird.
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(7) Die Temperatur der Schleife sollte ausreichend hoch sein, um die niedrigst mögliche \ s
kosität der Paste zu erreichen, wodurch eine angemessene Kreislaulführung und ein
angemessenes Mischen sichergestellt werden. Typischerweise liegen die Pastentemperaturer in
der Schleife zwischen 82,2ºC (180ºF) und 110ºC (230ºF), vorzugsweise zwischen 93,2ºC
(200ºF) und 98,9ºC (210ºF).
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H. Zugabe von Polyethylenglykol und/oder ethoxyliertem nichtionischem Tensid
Der zweite Schritt dieses Verfahrens ist die Zugabe zu dem kontinuierlichen
Neutralisationssystem während der Bildung des neutralisierten Produktes von Polyethylenglyko] rnit einem
Molekulargewicht zwischen 4.000 und 50.000 und/oder ethoxyliertem nichtionischem Tei sid der
Formel R(0C2 ) OH, worin R eine C12 18-Alkylgruppe oder eine C8 16-Alkylphenolgruppe ist
und n 9 bis 80 ist, wobei der Schmelzpunkt größer als oder gleich 48,9ºC (120ºF) ist. )as
Gewichtsverhältnis des Additivs von Schritt (b) zu der Mischung des Schritts (a) liegt i vischen
1:5 und 1:20.
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Das Polyethylenglykol und/oder das ethoxylierte nichtionische Tensid können gesondert oder als
eine Mischung dem kontinuierlichen Neutralisationssystem an jedem beliebigen Punkt
binzugesetzt werden. Bei einer Neutralisationsschleife treten diese Additive vorzugsweise in die Schleife
nach dem Hochschermischer und vor der Rezirkulationspumpe ein. Die Additive müssen \/or (1er
Zugabe zum Neutralisationssystem geschmolzen werden, so daß sie zudosiert werden können.
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Diese zwei Additive werden gewählt, da sie das Leistungsvermögen des Waschmittels erhöhen
können und unter 48,9ºC (120ºF) fest sind, so daß ein Waschmitteltejichen, welches bei
Umgebungstemperatur fest bzw. kompakt ist, aus der neutralisierten Paste hergestellt werden kann.
Jedes Additiv wirkt ebenfalls als ein Prozeßhilfsmittel zur Verringerung der Viskosität der
hochaktiven Paste in der Neutralisationsschleife.
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Polyethylenglykol mit einem Molekulargewicht zwischen 4.000 und 50.000 ist gegenüber
ethoxylierten nichtionischen Tensiden bevorzugt. Polyethylenglykol mit einem Molekulargewicht
zwischen 7.000 und 12.000 ist stärker bevorzugt, und am meisten bevorzugt ist Polyethylenglykol mit
einem Molekulargewicht von 8.000 ("PEG 8.000"). Bei dieser Erfindung ist das bevorzugte
Gewichtsverhältnis von Polyethylenglykol zur Säure/Alkali-Mischung von Schriti (a) 1.8 is 1 12.
Für ein Polyethylenglykol mit einem Molekulaq ewicht von 8.000 ist das bevorzugte Gewici
tsverhältnis 1 Teil PEG 8.000 zu 10 Teilen Säure/Alkali-Mischung.
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Polyethylenglykol wird durch die Polymerisation von Ethylenglykol mit Ethylenoxid in einer
Menge, die ausreicht, um eine Verbindung mit einem Molekulargewicht zwischen 4.000 tind
50.000 bereitzustellen, gebildet. Es kann von Union Carbide (Danbury, CT) erhalten werden.
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Das bevorzugte ethoxylierte nichtionische Tensidmaterial besitzt die Formel R(OC&sub2;H&sub4;) OH,
wobei R eine C&sub1;&sub2;.&sub1;&sub8;-Alkylgruppe und n 12 bis 30 ist. Am meisten bevorzugt ist Talgalkohol,
elcher mit 18 Mol Ethylenoxid pro Mol Alkohol ethoxyliert ist (,,TAE 18 ). Der bevorzugte
Schmelzpunkt für das ethoxylierte nichtionische Tensid ist größer als 60ºC (140ºF).
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Beispiele anderer hierin verwendeter ethoxylierter nichtionischer Verbindungen sind die
Kondensationsprodukte eines Mols Decylphenol mit 9 Mol Ethylenoxid, eines Mols Dodecylphenol mit
16 Mol Ethylenoxid, eines Mols Tetradecylphenol mit 20 Mol Ethylenoxid oder eines Mols IIE.
adecylphenol mit 30 Mol Ethylenoxid.
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III. Bildung von Teilchen
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Der dritte und letzte Schritt dieses Verfahrens ist die Bildung von Waschmittelteilchen aus dem
Produkt von Schritt (b). Waschmittelteilchen können mittels verschiedener Wege aus dem
Neutralisationsprodukt, welches das kontinuierliche Neutralisationssystem verläßt, gebildet werden.
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Übersetzung des Europäischen Patents 0 402 112 - 12 -
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Eine erwünschte Waschrnittelteilchen-Größenverteilung liegt im Bereich von 100 bis 1200 m,
vorzugsweise 150 bis 600 m, wobei der Durchschnitt bei 300 m liegt.
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Die geschmolzene Paste von einer kontinuierlichen Neutralisationsschleife kann zu Tröpfchen in
einem Prilling(Kühlungs)-Turm atomisiert werden. Um ein Prillen vollkommen zu vermeiden,
kann die geschmolzene Paste gleichzeitig gekühlt und extrudiert werden und zu den gewünschten
Teilchengrößen geschnitten oder gemahlen werden.
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Eine dritte und bevorzugte Wahl, ist es, der geschmolzenen Paste zu ermöglichen, daß sie auf
einer Kühlwalze oder irgendeiner beliebigen Wärmeaustauscheinheit abkühlt, bis sie eine
teigartige Konsistenz erreicht, bei der andere Waschmittelbestandteil eingeknetet werden können Der
resultierende Teig kann dann in einem Hochschermischer unter Verwendung eines feinen Pulvers
mit einem mittleren Teilchendurchmesser von weniger als 200 m granuliert werden, oder er
mittels einer mechanischen Vorrichtung granuliert werden.
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Eine vierte und am meisten bevorzugte Wahl ist es, der geschmolzenen Paste zu ermöglichen, daß
sie auf einer Kühlwalze oder einer Kühlbandeinheit vollkommen abkühlt, bis sie fest ist. Die dür e
gehärtete Schicht an verfestigtem Produkt kann dann von der Kühlwalze oder dem K hlb tnd
abgekratzt und zu Flocken zerbrochen werden.
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Die resultierenden Waschmittelteilchen können so wie sie sind verwendet werden, jedoch werden
sie bevorzugterweise zu einer vollen Waschmittelzusammensetzung vermischt. Zum Beispiel
k0nnen die vorliegenden Waschmittelteilchen mit sprühgetrockneten Teilchen aus linearem
Alkylbenzolsulfonat (mit oder ohne Waschmittelbuilder) vermischt werden, um ein granuläres
Waschmittelprodukt herzustellen, welches gut reinigt.
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Geeignete Vollwaschmittelzusammensetzungen enthalten 5 bis 95 Gew. -% der vorliegenden
hochaktiven Waschmittelteilchen, 0 bis 95 Gew. -% zusätzliches Waschmitteltensid, 0 bis 85
Gew.-% Waschmittelbuilder, 0 bis 50 Gew.-% Gewebepflegemittel und 0 bis 20 Gew. -%
Percarbonsäure-Bleichmittel.
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Übersetzung des Europäischen Patents 0 402 112 - 1:; -
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Das direkt obenstehend erwähnte zusätzliche Waschmitteltensid wird aus der Gruppe L ewählt,
welche aus anionischen, kationischen, nichtionischen, amphoteren und zwitterionischen Tensiden
und Mischungen davon besteht. Beispiele flir Tenside dieser Typen sind in dem U.%-Patent
3 579 454, Collier, erteilt am 18. Mai 1971, von Spalte 11, Zeile 45, bis Spalte 13, Zeile 64,
beschrieben. Eine ausführliche Diskussion von Tensiden liegt in dem US-Patent 3 936 53 ,
insbesondere Spalte 11, Zeile 39, bis Spalte 13, Zeile 52, vor. Anionische synthetische Tenside ind
besonders bevorzugt.
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Kationische Tenside können ebenfalls in solche Vollwaschmittelzusammensetzungen eingebracht
werden. Kationische Tenside umfassen eine große Vielzahl an Verbindungen, die durch eine oder
mehrere organische hydrophobe Gruppen im Kation und im allgemeinen durch ein mit einem
Säurerest assoziierten quaternären Stickstoff gekennzeichnet sind. Fünfivertige Stickstoffring-
Verl)indungen werden ebenfalls als quaternäre Stickstoffverbindungen angesehen. Geeignete knionen
sind Halogenide, Methylsulfat und Hydroxid. Tertiäre Amine können Charakteristika aurwei. en,
die kationischen Tensiden bei Waschlösungs-pH-Werten von weniger als etwa 8,5 ähnlich sind.
Eine vollständigere Beschreibung dieser und anderer kationischer Tenside, welche hierin
brauchbar sind, kann in dem US-Patent 4 228 044, Cambre, erteilt am 14. Oktober 1980, gef nden
werden.
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Andere optionale Bestandteile, welche in die hierin beschriebenen
Vollwaschmittelzusammensetzungen eingebracht werden können, schließen Waschmittelbuilder, Chelatisierungsmittel,
Bleichmittel, Anlaufschutz- und Antikorrosionsmittel, Parfüm und Farbadditive und andere optionale
Bestandteile, die in dem Baskerville-Patent, US-Patent 3 936 537, von Spalte 19, Zeile 53 bis
Spalte 21, Zeile 21, aufgelistet sind, ein. Chelatisierungsmittel sind ebenfalls in dem U -Patent
4 663 071, Bush et al., von Spalte 17, Zeile 54, bis Spalte 18, Zeile 68, beschrieben.
Schäumungsmodifiziermittel sind ebenfalls optionale Bestandteile und sind in den US-Patenten
3 933 672, erteilt am 20. Januar 1976, von Bartoletta et al., und 4 136 045, erteilt am 23 Januar
1979 an Gault et al., beschrieben. Waschmittelbuilder werden in dem Baskerville-Patent on
Spalte 13, Zeile 54, bis Spalte 16, Zeile 16, und in dem US-Patent 4 663 071, Bush et al , erteilt
am 5. Mai 1987, aufgelistet. Solche Builder schließen z.B. Phosphate, Aluminosilicate, Silic e,
Carbonate, C &sub1;&sub0;-C &sub1;&sub8;-Alkylmonocarboxylate, Polycarboxylate und Polyphosphonate und Misch
ngen davon ein.
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Übersetzung des Europäischen Patents 0 402 112 - 14 -
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Gewebepflegeprodukte werden gegebenenfalls in solche Vollwaschmittelzusammensetzungen
eingebracht. Diese schließen bekannte Gewebeweichmacher und Antistatikrnittel ein, wie jene,
welche in dem US-Patent 4 762 645, Tucker et al., erteilt am 9. August 1988, beschrieben sind.
Die darin beschriebenen smektischen Tone können ebenfalls in die Vollwaschmittelzusammen:
,etzungen eingebracht werden.
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Percarbonsäuren-Bleichmittel oder Bleichmittelzusammensetzungen, welche Persauerstoff-
Bleichmittel enthalten, die in der Lage sind, Wasserstoffperoxid in einer wäßrigen Lösung zu
bilden, und Bleichmittelaktivatoren in spezifischen molaren Verhältnissen von Wasserstofi eroxid
zum Bleichmittelaktivator können ebenfalls eingebracht werden. Diese Bleichmittel sind \
ollsländig in dem US-Patent 4 412 934, Chung et al., erteilt am 1. November 1983, und in dem JS-
Patent 4 483 781, Hartman, erteilt am 20. November 1984, beschrieben.
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Die folgenden nicht beschränkten Beispiele erläutern das Verfahren und Waschmittelteilchen der
vorliegenden Erfindung. Alle Teile, Gewichtsangaben und Verhältnisse beziehen sich dabei auf
das Gewicht, wenn nicht anders angegeben.
BEISPIEL I
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20 Herstellung eine hochaktiven Waschmittelmaterials, welches zur Granulierung zu freifließenden
Teilchen geeignet ist, ist wie folgt.
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Gerätschaft
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25 Ein Fallfilm-S0&sub3;-Reaktor wird verwendet, um die Säureform von C&sub1;&sub4;.&sub1;&sub5;-Alkylsulfat herzustellen.
Die Säure wird einem hochaktiven Neutralisationssystem, vertrieben von Chemithon Corporat[on
of Seattle, Washington, eingespeist. Dieses handelsübliche Neutralisationssystem besteht aus einer
Recyleschleife, welche einen Wärmeaustauscher für die Kühlung, eine Rezirkulationspumpe lür
hochviskose Flüssigkeiten und einen Hochschermischer, mit dem die Reaktanten eingeführt er
den,umfaßt.
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Um einen sehr niedrigen Feuchtigkeitsgehalt zu erreichen, der für freifließende hochaktive
Teilchen erforderlich ist, wird die Neutralisationsschleife so modifiziert, daß sie eher mit einer
Übersetzung des Europäischen Patents 0 402 112 -
1. -70%igen Natriumhydroxidschmelze fertig wird als mit einer 3 8-50%igen, welche normalerweise
bei der Neutralisationsschleife verwendet wird. Diese Modifizierung besteht aus
Heißwassermänteln und einer elektrischen Beheizung des Alkali-Einspeisungssystems, um das 70%ige Alkali
überhalb des Alkali-Schmelzpunktes von etwa 68,3ºC (155ºF) zu halten.
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Eine andere notwendige Modifizierung ist die Zugabe eines Dosierungssystems, welches das
Polyethylenglykol in die Neutralisationsschleife an der Entnahmeseite des Hochschermischers
injiziert. Die Anwesenheit des Polyethylenglykols erleichtert das Pumpen der Paste in die
Rezirkulationsschleife und verringert die Klebrigkeit des Endmaterials. Polyethylenglykol mit einem
10 Molekulargewicht von etwa 8.000 wird als eine Schmelze (etwa 71,1ºC (160ºF)) in einem \
erhältnis von etwa 1 Teil Polyethylenglykol 8000 zu 10 Teilen aktivem C&sub1;&sub4;.&sub1;&sub5;-Natnumalkylsulfat
hinzugesetzt.
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Arbeitsvorgang
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Zu Beginn wird die Neutralisationsschleife mit Wasser gefüllt und das System bei 82,2 bis 110ºC
(180-230ºF) unter Verwendung von heißem Wasser im Wärmeaustauscher und in das die
Recycleschleife bildenden Doppelwandrohr gehalten. Die Recyclepumpe und der Hochschermischer
werden gestartet.
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Das 70%ige Natriurnhydroxid und C14 15-Alkylschwefelsäure werden in den Hochschermischer
eingeführt und umgesetzt. Das Natriumhydroxid und C&sub1;&sub4;.&sub1;&sub5;-Alkylschwefelsäure werden so dosiert,
daß ein leichter Überschuß an Natriumhydroxid vorliegt. Aus der Rezirkulationsschleife
ausgestoßenes Material wird durch ein Rückdruck-Regulierventil abgenommen.
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Bei Fortlauf des Betriebs wird Wasser aus der Schleife abgezogen und die Konzentration des
Natnum-C14 15-Alkylsulfats auf über 700 /o aktiv erhöht. Der Betrieb wird solange fortgesetzt, bis
die gewünschte Menge an hochaktivem Material mit niedriger Feuchtigkeit gebildet worden ist.
Die Einspeisung an Reaktanten wird dann abgebrochen und die Reaktionsschleife mit heißem
30 Wasser gewaschen.
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Übersetzung des Europäischen Patents 0 402 112 - l -
Ergebnisse
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Die gebildete gescbmolzene Paste wird dann gekühlt und dann manuell zu einem freifließenden
teuchenförmigen Produkt mit folgender Zusammensetzung gemahlen.
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Natrium-C 14 15-Alkylsulfat 74,9%
Polyethylenglykol 8000 8,5
Wasser 9,1
Natriumhydroxid 0,6
10 Nicht-Reaktantenlverschiedenes 6,9
BEISPIEL II
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Polyethylenglykol mit einem Molekulargewicht von etwa 8000 wird Natrium-C 14 15-Alkylsu fat
hinzugesetzt, um dessen Klebrigkeit zu verringern und es für die Granulation zu freifließenden
Teilchen mit niedriger Klebrigkeit geeignet zu machen. Die Testprobe wurde hergestellt, indem
das Polyethylenglykol 8000 zu einer Menge Natnum-C14 15-Alkylsulfatpaste (hergestellt gemäß
Beispiel 1), enthaltend etwa 65% Wasser, hinzugesetzt wurde, gemischt und anschließend jas
Produkt auf einem mit Dampf beheizten Walzentrockner auf weniger als 10% getrocknet wurde.
Das Polyethylenglykol 8000 wird in einem Verhältnis von 1 Teil Polyethylenglykol 8000 zu 10
Teilen Natrium-C i4 15-Alkylsulfat aktiv hinzugesetzt. Eine Kontrollprobe olme Polyethylenglykol
wird in gleicher Weise hergestellt. Das Material fällt von dem Walzentrockner als t(ockene
Flocken ab, welche manuell gemahlen und durch ein 14-mesh-Sieb oder 65-mesh-Sieb gesiebt
werden.
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Die Klebrigkeit wird gemessen, indem ein Zylinder aus Körnchen mit einem Durchmesser von 64
mm (2-1/2") und einer Länge von 64 mm (2-1/2") 1 Minute lang mit einem Gewicht von 9 kg < 20
Pflind) unter Druck gesetzt wird. Ein Kraftmeßgerät wird verwendet, um die Körnchenzylinder zu
kollabieren. Die erforderliche Kraft, bezeichnet als ,,Kuchengütegrad" wird gemessen und als Maß
der Klebrigkeit aufgezeichnet.
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Übersetzung des Europäischen Patents 0 402 112 - 1 -
Zusammensetzung A Zusammensetzung B
Natnum-C14 15-Alkylsulfat 67 80
Polyethylenglykol 8000 7
Wasser 7 6
5 Nicht umgesetztes Natriurnhydroxid
und Verschiedenes Rest Rest
KUCHENGÜTEGRADE (Kraft in Pfund)
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Temperatur
10 26,6ºC (80ºF) 60ºC (140ºF)
Zusammensetzung A 0,6 0,9
Zusammensetzung B 12,4 22,2
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Diese Daten zeigen, daß die Zugabe von Polyethylenglykol 8000 zu einem beträchtlich
niedrigeren Kuchengrad führt, was zeigt, daß es die Klebrigkeit der Waschmitteltejichen verringert
BEISPIEL III
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Polyethylenglykol mit einem Molekulargewicht von etwa 8000 wird einer Natnum-C14 1
&sub5;-Alkylsulfatpaste (hergestellt gemäß Beispiel 1) in gleicher Weise wie in Beispiel II hinzugesetzt, außer
daß das Polyethylenglykol 8000 in einem Verhältnis von 3 Teilen Polyethylenglykol 8000 zu 10
Teilen aktivem C&sub1;&sub4;.&sub1;&sub5;-Natn.umalkylsulfat hinzugesetzt wurde. Proben wurden in gleicher W se
wie in Beispiel II beschrieben walzengetrocknet und gemahlen. Die Proben wurden bezüg ich
einer Kuchenbildung wie in Beispiel II getestet, wobei die folgenden Ergebnisse erhalten wurden:
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KUCHENGÜTEGRADE (Kraft in Pfund)
Temperatur
26,6ºC (80ºF) 60ºC (140ºF)
Zusammensetzung, enthaltend ein
3/10-30 Verhältnis von Polyethylenglykollnatrium-
C &sub1;&sub4;&sub1;&sub5;-Alkylsulfat 1,1 2,2
Kontrollprobe ohne Polyethylenglykol 8000 12,4 22,2
Ubersetzung des Europäischen Patents 0 402 112 - 18 -
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Diese Daten zeigen, daß die Zugabe von Polyethylenglykol 8000 zu einem beträchtlich
niedrigeren Kuchengrad führt, was anzeigt, daß es die Klebrigkeit der Waschmittelteuchen verringert. Das
Verhältnis von 3:10 von Polyethylenglykol:Alkylsulfat ist nicht beträchtlich besser bezüglich Jer
Verringerung des Kuchengrads als das 1:10-Verhältnis von Beispiel II.
BEISPIEL IV
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In diesem Beispiel wird der Fallfilm-S0&sub3;-Reaktor verwendet, um die Säureform von linearem
C &sub1;&sub2;,&sub3;-Alkylbenzolsulfonat herzustellen. Die Säure wird der modifizierten Neutralisationsschleife
10 wie in Beispiel 1 beschrieben zur Neutralisation mit 70%igem Alkali zugeführt. PEG 8000 wird
der Neutralisationsschleife wie in Beispiel 1 beschrieben hinzugesetzt. Ein konzentriertes
Natriumlineares C &sub2;&sub3;-Alkylbenzolsulfonat wird hergestellt. Die Pastenzusammensetzung ist 77,5º
Wirkstoff, 8% PEG 8000, 9% Wasser und einem Rest an überschüssigem Alkali, nicht umgesetztem
Material und Verschiedenem.
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Das gekühlte Natrium-lineare C&sub1;&sub2;,&sub3;-Alkylbenzolsulfonat mit Polyethylenglykol ist dem We.sen
nach fest, jedoch viel klebriger als das in den Beispielen I und II hergestellte Natnum-C 4 1
-Alkylsulfat mit Polyethylenglykol.
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20 BEISPIEL V
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In diesem Beispiel wird hochaktives Natrium-C&sub1;&sub4;.&sub1;&sub5;-Alkylsulfat, hergestellt wie in Beispiel 1, mit
dem in Beispiel IV hergestellten Natrium-lineares C&sub1;&sub2;,&sub3;-Alkylbenzolsulfonat in verschiedenen
Anteilen vermischt, um die Dispergierbarkeit der Mischungen zu untersuchen. Alle Proben
bein-25 halten Polyethylenglykol 8000 in einem Verhältnis von 1:10 vom Polyethylenglykol zum
Alkylsulfat oder Alkylbenzolsulfonat. Um eine gründliche Mischung sicherzustellen und eine Co-Neutr(
Ilisation der zwei Tenside zu simulieren, wurden die verschiedenen Ansätze mit unterschiedlichen
Verhältnissen in einem Labormischer von Sigma 2 Stunden lang bei einer Temperatur von etwa
87,8ºC (190ºF) gemischt.
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Die Mischungen wurden zur Kühlung stehengelassen und zu Körnchen geformt, indem sie duich
ein 14-mesh-Sieb gepreßt wurden. Jede Probe wurde bezüglich ihrer Dispergierbarkeit gepitift,
Übersetzung des Europaischen Patents 0 402 112 - 1( -
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indem sie in Wasser von 15,5ºC (60ºF) 10 Minuten lang bewegt wurde. Das Waschwasser wurde
dann durch einen Filter aus schwarzem Tuch flitriert, um die Menge an nicht gelöstem Tensid zu
bestimmen.
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Die Ablagerungen auf dem Tuch wurden nach einer 1 - bis 1 0-Skala beurteilt; wobei 10 für keine
sichtbare Abscheidung stand.
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Verhältnis Schwarzgewebe-
Beurteilungsgrad
10 A kylsulfat/Alkylbenzolsulfonat
100/0 5,5
94/6 9,
88/12 9,5
-
0/100 10
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Wie durch die Daten gezeigt wird, verbessert eine geringe Menge an linearem Alkylbenzolsulfonat
in starkem Maße die Dispergierbarkeit des Waschmittelteilchens. Mit zunehmendem Anteil an
linearem Alkylbenzolsulfonat erhöht sich die Weichheit und Klebrigkeit des Teilchens. Bei einem
hohen Gehalt an linearem Alkylbenzolsulfonat sind die Teilchen weniger geeignet für die \
erwendung als Waschmittelteilchen, und zwar aufgrund ihrer Klebrigkeit. Aufgrund dieser Daten licgt
der beste Kompromiß zwischen niedriger Klebrigkeit und guter Dispergierbarkeit bei ei em
Alkylsulfat/Alkylbenzolsulfonat-Verhältnis von etwa 88/12.