DE69019946T2 - Beschichtete Trägerteilchen für elektrographische Entwickler. - Google Patents

Beschichtete Trägerteilchen für elektrographische Entwickler.

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Description

  • Diese Erfindung betrifft beschichtete Trägerteilchen, die für die Verwendung in trockenen elektrographischen Entwicklern mit einer Mischung aus solchen Trägerteilchen sowie Tonerteilchen geeignet sind. Ganz speziell betrifft die Erfindung bestirwntepolymere Beschichtungen auf Trägerteilchen, die in unerwarteter Weise den Trägerteilchen bestimmte erwünschte Charakteristika verleihen.
  • In der Elektrostatographie wird ein Bild aus einem elektrostatischen Potentialmuster (auch als latentes elektrostatisches Bild bezeichnet) auf einer isolierenden Oberfläche nach verschiedenen Methoden erzeugt. Beispielsweise kann das elektrostatische latente Bild auf elektrophotographischem Wege erzeugt werden (d. h. durch bildweise durch Strahlung induzierte Entladung eines gleichförmigen Potentials, das zuvor auf einer Oberfläche eines elektrophotographischen Elementes erzeugt wurde, das mindestens eine photoleitfähige Schicht und ein elektrisch leitfähiges Substrat aufweist), oder es kann durch dielektrische Aufzeichnung erzeugt werden (d. h. durch direkte elektrische Bildung eines Musters eines elektrostatischen Potentials auf einer Oberfläche eines dielektrischen Materials). In typischer Weise wird das elektrostatische latente Bild dann zu einem Tonerbild entwickelt durch Kontaktieren des latenten Bildes mit einem elektrographischen Entwickler. Falls erwünscht, kann das latente Bild auf eine andere Oberfläche übertragen werden, bevor die Entwicklung erfolgt.
  • Ein gut bekannter Typ eines elektrographischen Entwicklers umfaßt eine Trockenmischung aus Tonerteilchen und Trägerteilchen. Entwickler dieses Typs werden in üblicher Weise im Rahmen allgemein bekannter elektrographischer Entwicklungsverfahren eingesetzt, wie beispielsweise einer Kaskadenentwicklung und einer Magnetbürstenentwicklung. Die Teilchen sind in solchen Entwicklern derart zusammengesetzt, daß die Tonerteilchen und Trägerteilchen verschiedene Positionen in dem triboelektrischen Kontinuum einnehmen, so daß wenn sie während des Vermischens unter Erzeugung des Entwicklers miteinander in Kontakt gelangen, sie triboelektrisch aufgeladen werden, wobei die Tonerteilchen eine Ladung einer Polarität und die Trägerteilchen eine Ladung der entgegengesetzten Polarität annehmen. Diese entgegengesetzten Ladungen ziehen sich jeweils an, so daß die Tonerteilchen an den Oberflächen der Trägerteilchen haftenbleiben. Wird der Entwickler in Kontakt mit dem elektrostatischen latenten Bild gebracht, so ziehen die elektrostatischen Kräfte des latenten Bildes (gelegentlich in Kombination mit einem zusätzlich angelegten Feld) die Tonerteilchen an, und die Tonerteilchen werden von den Trägerteilchen abgezogen und werden elektrostatisch bildweise auf der das latente Bild aufweisenden Oberfläche festgehalten. Das erhaltene Tonerbild kann dann auf der Oberfläche durch Einwirkung von Wärme oder nach anderen bekannten Methoden fixiert werden (je nach der Natur der Oberfläche und des Tonerbildes) oder es kann auf eine andere Oberfläche übertragen werden, auf der es dann in entsprechender Weise fixiert werden kann.
  • In solchen Entwicklungsschemen sind eine Anzahl von Erfordernissen zu beachten. So muß die elektrostatische Anziehung zwischen den Toner- und Trägerteilchen stark genug sein, damit die Tonerteilchen auf den Oberflächen der Trägerteilchen festgehalten werden, während der Entwickler zu dem latenten Bild transportiert und hiermit in Kontakt gebracht wird, jedoch muß, wenn der Kontakt erfolgt, die elektrostatische Anziehung zwischen den Tonerteilchen und dem latenten Bild noch stärker sein, so daß die Tonerteilchen von den Trägerteilchen abgezogen und in der gewünschten Menge auf der das latente Bild tragenden Oberfläche abgeschieden werden. Um diesen Erfordernissen einer geeigneten Entwicklung zu genügen, muß der Grad der elektrostatischen Ladung auf den Toner- und Trägerpartikeln innerhalb eines adäquaten Bereiches aufrechterhalten werden.
  • Tonerteilchen in Trockenentwicklern enthalten oftmals ein Material, das als Ladungsmittel oder Ladungs-Steuerungsmittel bezeichnet wird, das dazu beiträgt, eine Tonerladung aufzubauen und aufrechtzuerhalten innerhalb eines akzeptablen Bereiches. Viele Typen von Ladungs-Steuerungsmitteln sind verwendet worden und werden in der publizierten Patentliteratur beschrieben. Der Grad der Ladung, die erzeugt und auf dem Toner aufrechterhalten wird, hängt jedoch sehr von der Natur und dem Zustand der Trägerteilchen ab.
  • Viele bekannte elektrostatographische Zwei-Komponenten Trokkententwickler enthalten thermoplastische Tonerteilchen und Trägerteilchen, die ein Kernmaterial aufweisen, das mit einem Polymer beschichtet ist. Derartige polymere Trägerbeschichtungen können einer Anzahl von bekannten Zwecken dienen. Ein solcher Zweck kann darin bestehen, dazu beizutragen, daß der Entwickler den elektrostatischen Kräfte-Erfordernissen genügt, die oben erwähnt wurden, und zwar durch Verschiebung der Trägerteilchen in eine Position in der triboelektrischen Reihe, die verschieden ist von der des nicht beschichteten Trägerkernmaterials, um den Grad der triboelektrischen Aufladung von sowohl den Träger- als auch Tonerteilchen einzustellen. Ein anderer Zweck kann darin liegen, die Reibungscharakteristika der Trägerteilchen zu vermindern, um die Flußeigenschaften des Entwicklers zu verbessern. Ein anderer weiterer Zweck kann darin liegen, die Oberflächenhärte der Trägerteilchen zu vermindern, so daß sie während der Verwendung weniger leicht aufbrechen und daß sie Oberflächen weniger leicht beeinträchtigen (z. B. die Oberflächen eines photoleitfähigen Elementes), mit denen sie bei ihrer Verwendung in Kontakt belangen. Ein noch anderer Zweck kann darin liegen, die Tendenz von Tonermaterial oder anderen Entwickleradditiven in unerwünschter Weise permanent an den Trägeroberflächen während des Entwicklergebrauches haften zu bleiben (oftmals auch als Scumming bezeichnet), zu reduzieren. Ein weiterer Zweck kann darin liegen, den elektrischen Widerstand der Trägerteilchen zu verändern.
  • Viele unterschiedliche Typen von Polymeren sind als geeignet für einen oder mehrere dieser Zwecke beschrieben worden, wozu beispielsweise gehören verschiedene Styrol- und Methacrylatpolymere und Copolymere hiervon. Beispielsweise werden in den U.S.-Patentschriften 4 209 550, 4 572 885 und 4 822 708 und der veröffentlichten britischen Patentbeschreibung 1 385 231 unter vielen anderen Polymeren Poly(styrol), Poly(methylmethacrylat) sowie Poly (styrol-co-methylmethacrylat) vorgeschlagen, die einem oder mehreren dieser Zwecke dienen können.
  • Obgleich jedoch derartige Trägerbeschichtungen die oben angegebenen Zwecke gut erfüllen können, können sie in einigen Fällen nicht in adäquater Weise einige oder alle dieser Zwecke gleichzeitig erfüllen. Beispielsweise können in einigen Entwicklerzusammensetzungen Styrol- und Methacrylatpolymerträgerbeschichtungen viele der oben angegebenen Zwecke gut erfüllen, jedoch, je nach der Natur der Tonerteilchen und des Trägerkernmaterials, von dem erwünscht ist, daß es in dem Entwickler vorhanden ist, können derartige Trägerbeschichtungen dazu führen, daß der Entwickler eine triboelektrische Ladung annimmt, die zu gering für eine optimale Entwicklerleistung ist. Dis ist insbesondere bei einigen negativ geladenen Entwicklern der Fall (Entwickler, in denen die Tonerteilchen auf triboelektrischem Wege eine negative Ladung aufnehmen und die beschichteten Trägerteilchen eine positive Ladung). Der Grund für dieses Problem besteht darin, daß einige der vorgeschlagenen polymeren Materialien nicht triboelektrisch potent genug sind oder wirksam genug, um den gewünschten Grad der Ladungstendenz der Trägerteilchen in bestimmten Entwicklern zu erreichen.
  • Ferner gilt, daß umso weniger triboelektrisch wirksam oder potent das Polymer für diesen Zweck ist, umso größer die Menge an dem Polymeren ist, die auf einen Trägerkern aufgetragen werden muß, um den gewünschten Grad der Ladung zu erreichen, wenn dieser Grad überhaupt erreicht werden kann. Jedoch bestehen zwei der zweckmäßigsten Maßnahmen zur Erzeugung der Beschichtung auf den Kernteilchen in der Lösungsbeschichtung und in der Schmelzbeschichtung.
  • Das Verfahren im Falle der Schmelzbeschichtung besteht darin, die Kernteilchen mit feineren Teilchen des Beschichtungsmaterials in fester Form zu vermischen, um die Beschichtungsteilchen über den Oberflächen der Kernteilchen zu verteilen, in der Anwendung von Wärme, um das Material zum Fließen zu bringen, in gerade ausreichender Weise, um die Kernoberflächen zu beschichten, in der Abkühlung der Mischung und daraufhin in dem Aufbrechen der erstarrten Masse unter Gewinnung der diskreten beschichteten Trägerteilchen. In dem Falle beispielsweise jedoch, in dem Trägerkernteilchen Strontiumferritmaterialien aufweisen und mittlere Teilchendurchmesser im Bereich von etwa 30 bis 40 Mikrometer haben, wird es ausgesprochen schwierig, die erstarrte Masse in geeigneter Weise aufzubrechen, wenn die relative Menge an polymerem Beschichtungsmaterial drei Teile auf 100 Teile (pph) Kernmaterial übersteigt.
  • Im Falle der Lösungsbeschichtung wird das Polymer in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst, die Lösung wird mit Trägerkernteilchen vermischt und die Mischung wird bewegt, während das Lösungsmittel abgetrieben wird, unter Gewinnung der beschichteten Trägerteilchen. Wiederum zeigt sich beispielsweise in dem Falle, in dem Trägerkernteilchen Strontiumferritmaterialien aufweisen und mittlere Teilchendurchmesser im Bereich von etwa 30 bis 40 Mikrometer, daß wenn die relative Menge an polymerem Material in der Lösung über 1,5 - 2 Teile pro 100 Gewichtsteile Kernteilchen liegt, die Teilchen während des Verfahrens agglomerieren können, was zu Ungleichförmigkeiten in der Beschichtung führt und die Menge an Polymer begrenzt, die aufgetragen werden kann.
  • Dies bedeutet, daß die Menge an Polymer, das nach solchen Verfahren aufgetragen werden kann, begrenzt ist (wobei beachtet werden sollte, daß die spezifischen maximalen relativen Mengen des Beschichtungsmaterials, wie oben für die Schmelzbeschichtung und Lösungsbeschichtung der Kernteilchen speziell angegeben, im Falle von unterschiedlichen Kernteilchen verschieden sind, die aufweisen können unterschiedliche mittlere Teilchengrößen, unterschiedliche Kernmaterialdichten und/oder unterschiedliche Verhältnisse von Oberflächenbereich zur Masse). Umso wirksamer das Polymer bei der erwünschten Veränderung der Ladungscharakteristika der Trägerteilchen ist, umso wünschenswerter ist es bezüglich der Erzielung der erwünschten Ladungseigenschaften und der Minimalisierung der Menge des Polymeren, das aufgetragen werden muß, um solche Charakteristika zu erzielen.
  • Ein anderer Nachteil derartiger Materialien, die als Träger- Beschichtungspolymere vorgeschlagen wurden, besteht in ihrem Mangel an thermischer Stabilität, was zu einem Abbau während der Beschichtung und einem Abbau während der Verwendung bei der elektrographischen Entwicklung führt, mit der Folge inkonsistenter triboelektrischer Eigenschaften zu Beginn und mit der Zeit sowie zu einer kürzeren Trägerlebensdauer (aufgrund einer stärkeren Trägeraufspaltung, eines Abplatzens, eines Verstäubens und aufgrund von Scumming).
  • Somit besteht ein Bedürfnis nach geeigneten Polymeren, die auf Trägerkernteilchen aufgetragen werden können, um ihre triboelektrischen Ladungscharakteristika einzustellen, bezüglich verschiedener Type: von Tonerteilchen in elektrographischen Entwicklern. Derartige Polymere sollten hoch triboelektrisch wirksam oder effizient sein, um Trägerladungscharakteristika adäquat modifizieren zu können und um die Menge an Polymer in der Beschichtung auf ein Minimum zu vermindern, und sie sollten eine gute thermische Stabilität aufweisen. Die vorliegende Erfindung erfüllt dieses Bedürfnis.
  • Die Erfindung stellt beschichtete Trägerteilchen für trockene elektrographische Entwickler bereit, wie sie in Anspruch 1 gekennzeichnet sind.
  • Jedes der Trägerteilchen der Erfindung weist ein Kernteilchen auf mit einer polymeren Beschichtung aus Poly(p-t-butylstyrol) oder einem Copolymeren aus p-t-Butylstyrol sowie einem C&sub1;-C&sub4;-Alkylmethacrylat, wobei das Polymer weiterhin Schwefel enthaltende Endgruppen aufweist.
  • Die oben als im Rahmen der Erfindung geeignet definierten Polymeren sind sehr wirksam bezüglich der Modifizierung der triboelektrischen Ladungscharakteristika der Träger, wenn sie hierauf aufgetragen werden, und die Polymeren weisen eine gute thermische Stabilität auf.
  • Die vorliegende Erfindung ist in vorteilhafter Weise auf Trägerteilchen anwendbar, die ein beliebiges der Kernmaterialien aufweisen, von denen ganz allgemein bekannt ist, daß sie in Trägerteilchen für elektrographische Entwickler geeignet sind. Die Trägerkernmaterialien können leitfähige, nichtleitfähige, magnetische oder nicht-magnetische Materialien umfassen. Beispielsweise können die Trägerkerne aufweisen Glaskügelchen; Kristalle von anorganischen Salzen, wie z. B. Aluminiumkaliumchlorid; andere Salze, wie z. B. Ammoniumchlorid oder Natriumnitrat; körniges Zirkon; körniges Silicium; Siliciumdioxid; harte Harzteilchen, wie z. B. Poly(methylmethacrylat); metallische Materialien, wie z. B. Eisen, Stahl, Nickel, Carborundum, Cobalt, oxidiertes Eisen; oder Mischungen oder Legierungen van beliebigen der im vorstehenden angegebenen Stoffe. Verwiesen wird beispielsweise auf die U.S.-Patentschriften 3 850 663 und 3 970 571. Besonders geeignet im Rahmen von Magnetbürsten-Entwicklungsschemen sind Eisenteilchen, wie z. B. Teilchen aus porösem Eisen mit oxidierten Oberflächen, Stahlteilchen und andere "harte" oder "weiche" ferromagnetische Materialien, wie z. B. gamma-Ferrioxide oder Ferrite, wie z. B. Ferrite des Bariums, Strontiums, Bleis, Magnesiums oder Aluminiums. Verwiesen wird beispielsweise auf die U.S.-Patentschriften 4 042 518; 4 478 925; 4 546 060; 4 764 445; 4 855 205 sowie 4 855 206.
  • Wie oben beschrieben, umfaßt das Polymer, das auf die Trägerkernteilchen aufgetragen wird, Poly(p-t-butylstyrol) oder ein Copolymer von p-t-Butylstyrol und einem C&sub1;-C&sub4;-Alkylmethacrylat (z. B. Methylmethacrylat oder Isobutylmethacrylat). Wird eines der Copolymeren ausgewählt, so sind die Anteile an wiederkehrenden Einheiten nicht kritisch, doch werden in einigen bevorzugten Ausführungsformen Gewichtsverhältnisse von 1 zu 1 angewandt. Das Polymer weist ferner Schwefel enthaltende Endgruppen auf. Derartige Polymere weisen eine bessere thermische Stabilität auf und eine größere Wirksamkeit bezüglich der Erzielung gewünschter triboelektrischer Ladungscharakteristika als Polymere, die nach dem Stande der Technik vorgeschlagen wurden.
  • Werden gut bekannte Verfahren zur Herstellung der Polymeren angewandt, wie z. B. eine Suspensions-Polymerisation oder eine Emulsions-Polymerisation, so ist es einfach, Schwefel enthaltende Endgruppen in bekannter Weise zu erzeugen, beispielsweise durch Verwendung eines Persulfates als Polymerisationsinitiator und/oder durch Einschluß eines aus einem Mercaptan bestehenden Kettenübertragungsmittels in den Polymerisationsprozeß. Wird ein aus einem Mercaptan bestehendes Kettenübertragungsmittel verwendet, so hat es sich als vorteilhaft erwiesen, eine relativ kleine Menge an einem solchen Mittel zu verwenden (z. B. 1 % oder weniger, bezogen auf das Gesamtgewicht der verwendeten Monomeren), derart, daß keine übermäßige Menge an Kettenabschluß erfolgt, die zu Polymeren führen würde, die ein solch geringes Molekulargewicht haben, daß sie zu spröde sind, um gut als Trägerbeschichtungsmaterialien zu dienen.
  • Wie im vorstehenden erwähnt, weisen die für die vorliegende Erfindung geigneten Polymeren eine bessere thermische Stabilität auf als Polymere, die gemäß dem Stande der Technik auf Träger aufgetragen werden können. Dies läßt sich veranschaulichen durch einen Vergleich der Ergebnisse von thermischen gravimetrischen Analysetests der verschiedenen Polymeren, wobei das Polymer an der Luft erhitzt wird, wobei die Temperatur langsam von 75 auf 800ºC erhöht wird, und wobei die Temperatur notiert wird, bei welcher ein merklicher erster Gewichtsverlust auftritt. Beispielsweise liegt die Temperatur, bei der ein erster merklicher Gewichtsverlust im Falle von Poly(methylmethacrylat) erfolgt, bei 283ºC und im Falle von Poly(styrol-co-methylmethacrylat) (Gew.-Verhältnis 50:50) bei 281ºC (beide Polymeren sind nicht im Rahmen der Erfindung geeignet), während der Beginn des Gewichtsverlustes bei 306ºC im Falle von Poly(p-t-butylstyrol-co-methylmethacrylat) (Gew.-Verhältnis 50:50) liegt bei Schwefel enthaltenden Endgruppen (ein Polymer, das gemäß der Erfindung geeignet ist). Auch erleidet das oben als gemäß der Erfindung geeignet bezeichnete Polymer, wenn es 4 Stunden lang auf 230ºC erhitzt wird, lediglich einen Gewichtsverlust von 2,6 % aufgrund eines Abbaues, während die zwei oben angegebenen Polymeren, die nicht für die Erfindung geeignet sind, einen Gewichtsverlust von 11,5 % bzw. 12,7 % erleiden.
  • Verfahren zum Auftragen eines Polymeren auf Trägerkernteilchen in einer kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Verfahrensweise von verschiedener gleichförmiger oder nichtgleichförmiger Dicke sind gut bekannt. Zu einigen geeigneten Beschichtungsverfahren gehören die Lösungsbeschichtung, ein Auftrag durch Besprühen, eine Plattierung, ein Umwälzen, ein Schütteln, die Beschichtung in einem Wirbelbett und die Schmelzbeschichtung. Eine jede dieser Methoden kann angewandt werden, um die beschichteten Trägerteilchen dieser Erfindung herzustellen. Verwiesen wird beispielsweise auf die U.S.-Patentschriften 4 546 060; 4 478 925; 4 233 387; 4 209 550 sowie 3 507 686.
  • Beimauftragen von Polymeren, die für die vorliegende Erfindung geeignet sind, können die relativen Mengen an Polymer variiert werden, um die erwünschten Eigenschaften zu erzielen. Optimale Mengen hängen von der Natur von allen Materialien ab, die verwendet werden (einschließlich der Natur der Tonerteilchen, mit denen die Trägerteilchen später vermischt werden sollen, um einen Entwickler herzustellen) und der Menge an Ladung, die pro Masseneinheit erwünscht ist, doch liegt beispielsweise in dem speziellen Fall von Strontiumferrit-Kernteilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser im Bereich von 30 bis 40 Mikrometern die Beschichtungsmenge im allgemeinen bei, auf das Gewicht bezogen, 3 pph Beschichtungsmaterial (Teile pro 100 Teile Kernmaterial) oder darunter, wenn eine Schmelzbeschichtung angewandt wird (da es bei höheren Anteilen von Beschichtungsmaterial sehr schwierig sein kann, die verfestigte Masse in geeigneter Weise aufzubrechen, um die diskreten beschichteten Trägerteilchen zu erhalten) und bei 2 pph Beschichtungsmaterial oder weniger, wenn eine Lösungsbeschichtung angewandt wird (da höhere Anteile an Beschichtungsinaterial eine Teilchen-Agglomeration herbeiführen können während das Lösungsmittel abgetrieben wird, mit der Folge einer unvollständigen und/oder nicht-gleichförmigen Beschichtung). Verwiesen wird wiederum darauf, daß diese bevorzugten oberen Grenzen der Gewichtsverhältnisse von Beschichtungsmaterial zu Kernmaterial sich verändern wie sich das Verhältnis von Oberflächenbereich zur Masse der Kernteilchen verändert; d. h. die bevorzugten oberen Grenzen sind höher, wenn das Verhältnis von Oberflächenbereich zur Masse größer ist als in dem speziellen angegebenen Fall und daß es geringer sein wird, wenn das Verhältnis von Oberflächenbereich zur Masse geringer ist als in dem speziell angegebenen Fall.
  • Die anfallenden Trägerteilchen können eine sphärische oder irreguläre Form aufweisen, sie können eine glatte oder rauhe Oberfläche haben und sie können von jeder beliebigen Größe sein, von der bekannt ist, daß sie für Entwickler geeignet ist. Übliche Trägerteilchen weisen im allgemeinen einen mittleren Teilchendurchmesser im Bereich von 2 bis 1200 Mikrometern, vorzugsweise 2 bis 300 Mikrometern auf.
  • Im Falle einiger bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung werden Strontiumferrit-Kernteilchen mit einem mittleren Durchmesser von 30 Mikrometern (um) mit 1 pph Poly(p-t-butylstyrol), Poly(p-t-butylstyrol-co-methylmethacrylat) (Gew.- Verhältnis von wiederkehrenden Einheiten 50:50) oder Poly(p-t-butylstyrol-co-isobutylmethacrylat) (Gew.-Verhältnis 50:50), sämtlich mit Schwefel enthaltenden Endgruppen vermischt und sämtlich in einem geeigneten Beschichtungslösungsmittel, wie z. B. Dichloromethan gelöst. Die Mischung wird bewegt, wobei die Lösung 2 Stunden lang auf 120ºC gebracht wird, um das Lösungsmittel abzutreiben und um die Beschichtung auf den Kernteilchen zu fixieren, worauf auf Raumtemperatur abkühlen gelassen wird, um die diskreten beschichteten Trägerteilchen zu erhalten.
  • Bei der Herstellung von elektrographischen Entwicklern können die erfindungsgemäßen Trägerteilchen mit beliebigen geeigneten Tonerteilchen vermischt werden, von denen bekannt ist, dab sie sich zur Herstellung von elektrographischen Trockenentwicklern eignen. Träger der vorliegenden Erfindung eignen sich in besonders vorteilhafter Weise zur Herstellung von Entwicklern, bei denen die Tonerteilchen auf triboelektrischem Wege während der Vermischung eine negative Ladung aufnehmen, während die Trägerteilchen positiv aufgeladen werden.
  • Geeignete Tonerteilchen weisen mindestens ein Bindemittelharz auf und gegebenenfalls andere Zusätze, wie beispielsweise Färbemittel, Ladungssteuerungsmittel, Trennmittel usw., wie es allgemein bekannt ist.
  • Viele Harze sind in der publizierten Literatur als geeignet für die Herstellung von trockenen Tonerbindemitteln beschrieben worden. Hierzu gehören Vinylpolymere, wie z. B. Homopolyrnere und Copolymere des Styrols sowie Kondensationspolymere, wie Polyester und Copolyester. Besonders geeignete Bindemittelharze sind styrolische Polymere von 40 bis 100 Gew.-% Styrol oder Styrolhomologen und 0 bis 45 Gew.-% von einem oder mehreren kurzkettigen Alkylacrylaten oder -methacrylaten. Bevorzugt sind leicht schmelzbare Styrol-Acrylcopolymere, die schwach kovalent mit einer Divinylverbindung, wie z. B. Divinylbenzol quervernetzt sind, wie sie in dem Patent von Jadwin und Mitarbeitern, nämlich der U.S.-Patentschrift Re. 31 072 beschrieben werden. Besonders geeignet sind Polyester von aromatischen Dicarbonsäuren mit einem oder mehreren aliphatischen Diolen, wie z. B. Polyestern der Isophthaloder Terephthalsäure mit Diolen, wie z. B. Ethylenglykol, Cyclohexandimethanol sowie Diphenolen. Beispiele hierfür werden in der oben erwähnten Patentschrift von Jadwin und Mitarbeitern beschrieben.
  • Geeignete Bindemittelharze haben Aufschmelztemperaturen im Bereich von 50ºC bis 200ºC, so daß die Tonerpartikel nach der Entwicklung leicht zum Zusammenschmelzen gebracht werden können. Bevorzugt sind Harze, die im Bereich von 65ºC bis 120ºC zusammenschmelzen. Erfolgt eine Tonerübertragung auf Empfangsblätter, die höheren Temperaturen zu widerstehen vermögen, so können Polymere von höheren Schmelztemperaturen verwendet werden.
  • Ein Färbemittel für den Toner kann aus einer Vielzahl von Farbstoffen und Pigmenten ausgewählt werden, wie beispielsweise jenen, die beschrieben werden in der U.S.-Patentschrift Re. 31 072. Ein besonders geeignetes Färbemittel für Toner, das in elektrophotographischen Schwarz-Weiß-Kopiervorrichtungen eingesetzt wird, ist Ruß. Die Menge an Färbemittel in dem Toner kann innerhalb eines breiten Bereiches variieren, beispielsweise innerhalb eines Bereiches von 1 bis 20 Gew.-% des Toners. Im Falle einiger Verwendungszwecke wird dem Toner kein Färbemittel zugesetzt, doch sind gewöhnlich 1 bis 6 Gew.-% Färbemittel vorhanden.
  • Zu anderen Zusätzen können Ladungssteuerungsmittel gehören, wobei jene, die gewöhnlich verwendet werden, ionische Verbindungen sind, wie bestimmte Metallazokomplexe und Metallsalze und Komplexe von bestimmten Benzoe- und Naphthoesäuren. Geeignete Ladungssteuerungsmittel werden beispielsweise beschrieben in den U.S.-Patentschriften 4 656 112; 4 206 064; 4 824 751 und 4 433 040. Normalerweise wird in der Tonerzusammensetzung nur eine geringe Konzentration an Ladungssteuerungsmittel verwendet, z. B. 0,05 bis 6 Gew.-% und vorzugsweise 0,05 bis 2,0 Gew.-%.
  • Geeignete Tonerteilchen weisen einen Durchmesser im Bereich von 0,5 bis 25 Mikrometern auf mit einer mittleren Größe von 1 bis 16 Mikrometern. Vorzugsweise liegt der mittlere Teilchengrößenbereich von Träger zu Toner bei 15:1 bis 1:1. Jedoch sind auch mittlere Teilchengrößenverhältnisse von Träger zu Toner von so hoch wie 50:1 geeignet.
  • In Entwicklern, die Träger der Erfindung enthalten, können hohen Konzentrationen an Toner verwendet werden. Demzufolge kann der Entwickler 70 bis 99 Gew.-% Träger und 30 bis 1 Gew.-%Toner, bezogen auf das Gesamtgewicht des Entwicklers, enthalten; in besonders bevorzugter Weise liegen solche Konzentrationen bis 80 bis 99 Gew.-% Träger und 20 bis 1 Gew.-% Toner.
  • Entwicklerzusammensetzungen, die Träger dieser Erfindung enthalten, können in verschiedener bekannter Weise zur Entwicklung elektrostatischer Ladungsmuster oder latenter Bilder eingesetzt werden. Derartige entwickelbare Ladungsmuster können nach einer Anzahl von Methoden hergestellt werden und können aufgetragen sein, beispielsweise auf einem lichtempfindlichen photoleitfähigen Element oder einem nicht-lichtempfindlichen, eine dielektrische Oberfläche aufweisenden Element, wie beispielsweise einem leitfähigen Blatt, das mit einem Isolator beschichtet ist. Zu einer geeigneten Entwicklungstechnik gehört das Auftragen der Entwicklerzusammensetzung auf das elektrostatische Ladungsmuster mittels einer Kaskade, während zu anderen Techniken das Aufbringen von Tonerteilchen aus einem Entwickler gehört, der in einer Magnetbürste erzeugt wurde mittels einer magnetischen Applikatorvorrichtung. Diese letztere Technik schließt die Verwendung von magnetisch anziehbaren Trägerteilchen bei der Herstellung der Entwicklerzusammensetzung ein. Nach der bildweisen Abscheidung der Tonerteilchen kann das Bild fixiert werden, z. B. durch Erhitzen des Toners, um diesen an das Substrat, das den Toner trägt, anzuschmelzen. Falls erwünscht, kann das nicht angeschmolzene Bild auf einen Empfänger übertragen werden, wie z. B. ein blankes Papierblatt, worauf der Toner unter Erzeugung eines permanenten Bildes zusammengeschmolzen wird.
  • Die folgenden Beispiele sollen einige bevorzugte Ausführungsformen der Träger der Erfindung weiter veranschaulichen und ihre Eigenschaften in Entwicklern mit jenen von Trägern ausserhalb des Erfindungsbereiches vergleichen.
  • In sämtlichen der folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele bestanden die Trägerteilchen aus Strontiumferrit-Trägerkernen, die durch Lösungsbeschichtung mit verschiedenen Polymeren beschichtet waren. Sie wurden hergestellt unter Verwendung einer Zusammensetzung aus 1 Gewichtsteil von verschiedenen Polymeren und 100 Gewichtsteilen Strontiumferritteilchen. Das Polymer wurde in Dichloromethan gelöst, und die Lösung wurde mit den Ferritteilchen vermischt. Die Mischung wurde bewegt, während sie 2 Stunden lang bei 120ºC gehalten wurde, um das Lösungsmittel abzutreiben und dann auf Raumtempertur abkühlen gelassen, um die beschichteten Trägerteilchen zu erhalten.
  • In den Beispielen wurden die triboelektrischen Eigenschaften der Trägerteilchen indirekt bestimmt durch Messung des Grades der Ladung, die den Tonerteilchen erteilt wurden, mit denen sie vermischt wurden. Der Grad der Ladung wurde bestimmt durch Mischen der Trägerteilchen mit typischen Tonerteilchen (mit einem blaugrünen Färbemitte dispergiert in einem Poly(esteramid)-Bindemittel), unter Erzeugung eines aufgeladenen elektrographischen Entwicklers mit 10 Gew.-% Tonerteilchen und Messung des Aufladungsgrades der Tonerteilchen in Mikrocoulomb pro Gramm Toner (uc/g), nach 5 Minuten kontinuierlicher Anwendung des Entwicklers. Die kontinuierliche Anwendung des Entwicklers schloß ein das Einbringen des magnetisierten Entwicklers in eine Glasflasche, die auf einer typischen Vorrichtung angeordnet wurde, die bestimmt war für die Bildung eines Entwicklers in Form einer sich bewegenden Magnetbürste für die Entwicklung elektrostatischer Bilder zu Tonerbildern (in diesem Falle einer zylindrischen Walze mit einem rotierenden Magnetkern). Dies bedeutet, daß die kontinuierliche Verwendung nahezu einer typischen tatsächlichen Verwendung des Entwicklers in einem elektrographischen Entwicklungsprozeß entsprach.
  • Da der Zweck der Messung der Tonerladung in den Beispielen hauptsächlich erfolgte, um den Grad der Ladung der Entwickler zu veranschaulichen, die erfindungsgemäße Trägerteilchen enthielten, im Vergleich zu dem Grad der Aufladung von ähnlichen Entwicklern, die Träger enthielten, die nicht der Erfindung entsprachen, konnte jede bekannte geeignete Methode zur Messung des Tonerladungsgrades angewandt werden. In den unten folgenden Beispielen wurden die Tonerladungsgrade gemessen durch Einbringen einer 0,05 bis 0,1 g-Probe des geladenen Entwicklers in eine Probenschale, die zwischen Elektrodenplatten eingeführt wurde und die gleichzeitig über einen Zeitraum von 30 Sekunden der Einwirkung eines magnetischen Feldes von 60 Hz zum Zwecke einer Entwicklerbewegung sowie einem elektrischen Feld von 2000 Volt/cm zwischen den Platten ausgesetzt wurde. Der Toner wurde von dem Träger freigesetzt und von der Platte angezogen und auf dieser angesammelt, die eine Polarität aufwies, die der Tonerladung entgegengesetzt war. Die Gesamt-Tonerladung wurde mittels eines Elektrometers gemessen, das mit der Platte verbunden war, und der Wert wurde dividiert durch das Gewicht des Toners auf der Platte unter Gewinnung der Ladung pro Tonermasse in Mikrocoulomb pro Gramm (uc/g).
  • In den Beispielen und Vergleichsbeispielen lag immer dann, wenn ein Copolymer aus zwei verschiedenen Monomeren gebildet wurde, das Gewichtsverhältnis der zwei verschiedenen Typen von wiederkehrenden Einheiten bei 50:50. Wo die Angabe "1 % TDDM" nach dem Namen eines Polymeren erfolgt, bedeutet dies, daß das Polymer Schwefel enthaltende Endgruppen aufwies, die erzeugt wurden durch Herstellung des Polymeren durch Polymerisation in Gegenwart von einem Gewichtsteil des Kettenübertragungsmittels t-Dodecylmercaptan pro 100 Gewichtsteile der gesamten Monomeren, die während der Polymerisation vorhanden waren. Wie im vorstehenden erwähnt, enthielten sämtliche Beschichtungen in den Beispielen und Vergleichsbeispielen 1 Gewichtsteil einer Polymerbeschichtung auf 100 Gewichtsteile des Trägerkernmaterials.
  • BEISPIELE 1 - 3
  • In den Beispielen 1 - 3 wird der Effekt der Zugabe von verschiedenen Polymeren in Trägerbeschichtungen gemäß der Erfindung auf die Toneraufladung veranschaulicht und mit Vergleichsbeispielen verglichen, die verschiedene Polymere enthielten, die nicht mit den erfindungsgemäß verwendeten Polymeren in den Trägerbeschichtungen übereinstimmten. Die Ergebnisse sind in Tabelle I zusammengestellt. TABELLE I Beispiel Aufgetragenes Polymer Toner-Ladung (uc/g) Vergleich Polystyrol Poly(methylmethacrylat) Poly(styrol-co-methylmethacrylat) Poly(p-t-butylstyrol) (1 % TDDM) Poly(p-t-butylstyrol-comethylmethacrylat) (1 % TDDM) Poly(p-t-butylstyrol-co-isobutylmethacrylat) (1 % TDDM)
  • Die Daten in Tabelle I zeigen, daß Träger, die gemäß dieser Erfindung beschichtet worden waren, bewirkten, daß Toner eine beträchtlich höhere triboelektrische Ladung aufwiesen als beschichtete Träger außerhalb des Erfindungsbereiches; d. h. die polymeren Beschichtungen von Trägern gemäß der Erfindung waren wirksamer bezüglich der Erzielung der erwünschten Ladungscharakteristika.

Claims (5)

1. Trägerteilchen, die für die Verwendung in einem trockenen elektrographischen Entwickler mit einer Mischung aus den Trägerteilchen und Tonerteilchen geeignet sind, wobei jedes Trägerteilchen ein Kernteilchen aufweist, das eine Überzugsschicht aus einem Polymer hat, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymer umfaßt Poly(p-t-butylstyrol) oder ein Copolymer aus p-t-Butylstyrol und einem C&sub1;-C&sub4;-Alkylmethacrylat, und wobei das Polymer ferner Schwefel enthaltende Endgruppen aufweist.
2. Trägerteilchen nach Anspruch 1, in denen das Polymer umfaßt Poly(p-t-butylstyrol), Poly(p-t-butylstyrol-co-methylmethacrylat) oder Poly(p-t-butylstyrol-co-isobutylmethacrylat).
3. Trägerteilchen nach Anspruch 1, in denen das Kernteilchen ein metallisches Material aufweist.
4. Trägerteilchen nach Anspruch 3, in denen das metallische Material ferromagnetisch ist.
5. Trägerteilchen nach Anspruch 3, in denen das metallische Material ein Strontiumferritmaterial umfaßt.
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