DE69009707T2 - Behälter. - Google Patents

Behälter.

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D41/00Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Behälter und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, auf Nahrungsmittelbehälter.
  • Behälter wie Gläser werden oft mit vorbereiteten Nahrungsmitteln gefüllt und mit einem Verschluß unter Vakuum versiegelt. Eine Versiegelung zwischen dem Verschluß und dem Behälter wird gewöhnlich durchgeführt, indem man eine Kunststoffdichtungsmasse innerhalb des Verschlusses verwendet, die plastisch verformbar bei Temperaturen über etwa 100ºC ist, die jedoch ein gewisses Federungsverhalten hat, jedoch nicht signifikant plastisch unterhalb solchen Temperaturen verformbar ist. Ein Verschluß, der innen solch eine Abdichtungsmasse hat, wird im Folgenden als "Verschluß der beschriebenen Art" bezeichnet. Verschlüsse der beschriebenen Art verfügen oft über einen Mittelteil, der zwischen zwei Stellungen relativ zum Verschlußrand beweglich ist, einer ersten, herabgedrückten Stellung und einer zweiten angehobenen Stellung, wobei die zweite Stellung die angenommene Stellung ist, es sei denn, auf dem Mittelteil wirkt eine herabdrückende Kraft. Ein Vakuum im Behälter ermöglicht es auch dem Außenluftdruck, den Mittelteil in die erste Stellung zu drücken und das Vorhandensein des Mittelteils in der zweiten Stellung, wenn der Verschluß sich auf einem Behälter befindet, zeigt den Verlust an Vakuum und daher Möglichkeiten wie negative Produktmanipulation oder überalterte Produkte im Behälter an.
  • Verschlüsse der beschriebenen Art werden im allgemeinen auf drei verschiedenen Arten von Behältern benutzt. Ein erster Typ verfügt über einen glatten Rand und das Vakuum wird aufgehoben, indem der Verschluß vom Rand beispielsweise mittels einer Münze abgehoben wird. Ein zweiter Typ verfügt über ein einziges Spiralgewinde, das so ausgelegt ist, daß es mit einem Gewinde einer Warze oder einer anderen Ausrüstung zusammenpaßt, so daß, wenn der Verschluß entfernt wird, der Behälter beispielsweise mit der Warze verbunden werden kann und der Inhalt hierdurch verbraucht werden kann. Eine dritte Art hat im allgemeinen einen Rand mit Mehrfachgrobteilungsschraubgewinden, die es einem Benützer ermöglichen, den Verschluß durch eine Drehbewegung zu lösen, wobei die Dichtungsmasse um die Schraubgewinde verformt worden ist, wenn das Vakuum zum ersten Mal hergestellt wird und so einen Eingriff mit den Behältergewinden bietet, um relative Axialbewegung zwischen dem Behälter und dem Verschluß hervorzurufen, wenn der Verschluß relativ zum Behälter verdreht wird. Gerade allgemein bezieht sich die Erfindung auf diesen dritten Behältertyp.
  • Erfindungsgemäß ist ein Behälter mit einer kreisförmigen Öffnung zur Verwendung mit einem Verschluß der beschriebenen Art vorgesehen, wobei der Behälter über eine Ringdichtungsfläche verfügt, ein zylindrischer Teil sich von der Ringdichtungsfläche fort erstreckt, äußere Schraubgewindemittel vom zylindrischen Teil benachbart der Öffnung abstehen und das Wiederverschließen verhindernde Mittel mit wenigstens einer das Wiederverschließen verhindernden Fläche vorgesehen ist, die im allgemeinen gegen die Dichtungsfläche weist, jedoch außer Ausrichtung mit dem Schraubgewindemittel steht.
  • Das Schraubgewindemittel kann mit wenigstens einem Axialwulst versehen sein, der vom zylindrischen Teil absteht.
  • Vorzugsweise überspannt der oder jeder Axialwulst wenigstens einen Raum zwischen benachbarten Gewinden der Schraubgewindemittel und sein Außenumfang kann bündig mit denen der Gewinde sein.
  • Die das Wiederschließen verhindernde Fläche oder Flächen liegen vorzugsweise auf einem Umfang um den zylindrischen Teil.
  • Es können zwei das Wiederschließen verhindernde Flächen, eine auf jeder Seite der Öffnung, vorgesehen sein, wobei das Schraubgewindemittel zwischen den beiden das Wiederverschließen verhindernden Flächen liegt.
  • Die das Wiederverschließen verhindernde Mittel können eine Rippe umfassen, die teilweise um den zylindrischen Teil herum sich erstreckt und können zwei solcher Rippen aufweisen, wobei die oder jede Rippe eine das Wiederverschließen verhindernde Fläche liefert.
  • Die oder jede Rippe kann aus einem isolierten Stück Umfangsrippe bestehen.
  • Eine oder mehrere Rippen können einen Umfangsteil umfassen und einen bezüglich des Schraubgewindemittels ausgerichteten Gewindeteil.
  • Das das Wiederverschließen verhindernde Mittel kann einen oder mehrere Stege umfassen, die teilzylindrische Flächen haben, die im wesentlichen im Durchmesser dem Außendurchmesser der Schraubgewindemittel entsprechen, wobei der oder jeder Steg eine das Wiederverschließen verhindernde Fläche liefert, jedoch keine Fläche, die axial von der Dichtungsfläche, die im Gebrauch mit der den Verschluß dichtenden Masse in Eingriff kommt, fortweist.
  • Vorzugsweise umfassen die das Wiederverschließen verhindernde Mittel eine solche Rippe mit einem Umfangsteil und mit einem Gewindeteil, der auf das Schraubgewindemittel ausgerichtet ist, sowie einen solchen Steg mit einer teilzylindrischen Fläche.
  • Die Rippe und der Steg können diametral einander gegenüberstehen, wobei das Schraubgewindemittel sich zwischen diesen erstreckt, die Rippe und der Steg können aber beispielsweise um 10º oder ähnlich gegenüber der diametral sich gegenüber stehenden Stellung versetzt sein.
  • In einem solchen Fall sind vorzugsweise zwei Axialwülste auf dem Schraubgewindemittel vorgesehen, die die Rippe vom Steg trennen, wobei die Wülste diametral sich gegenüber stehen oder beispielsweise um etwa 10º gegenüber der diametral sich gegenüber stehenden Lage versetzt sein können.
  • Die Gewinde und die Rippe bieten vorteilhaft ein steileres Profil gegen den Rand als von dem Rand weg.
  • Beispielsweise Ausführungsformen von Behältern gemäß der Erfindung sollen nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert werden, in denen
  • Figur 1 eine Seitenansicht eines üblichen Behälters zur Verwendung mit einem Verschluß der beschriebenen Art ist;
  • Figur 2 ist eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Behälters gemäß der Erfindung;
  • Figur 3 ist eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines Behälters gemäß der Erfindung;
  • Figur 4 ist eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform eines Behälters gemäß der Erfindung;
  • die Figuren 5a bzw. 5b zeigen jeweils eine Ansicht, die eine Seite einer vierten Ausführungsform eines Behälters sowie die gegenüberliegende Seite des gleichen Behälters erkennen lassen;
  • die Figuren 6a, b und c sind jeweils eine Darstellung, die eine Seite einer fünften und bevorzugten Ausführungsform eines Behälters, die gegenüberliegende Seite des gleichen Behälters und eine Darstellung in Richtung Pfeil C (Figuren 6a und b) des gleichen Behälters erkennen lassen.
  • Figur 7 ist eine Detaildarstellung einer das Wiederverschließen verhindernden Rippe;
  • Figur 8 ist eine Detaildarstellung einer Abwicklung eines blockierten Gewindes zur Erzeugung eines ein Wiederverschließen verhindernden Stegs;
  • und Figur 9 ist ein vergrößertes Außenprofil und zeigt ein Behältergewindeprofil.
  • Die in den Zeichnungen gezeigten Behälter sind zur Verwendung mit Verschlüssen in Form eines Deckels mit einem Rand bestimmt, wobei eine einfließende Kunststoffmasse auf der Innenfläche des Verschlusses im Bereich des Randes vorgesehen ist, um sowohl gegen einen zylindrischen Endteil des Behälters wie gegen eine Ringstirnfläche des Behälters abzudichten. Die Kunststoffverbindung hat ein Federungsvermögen, wenn sie kalt ist; wird jedoch, wenn sie bis zu einer Temperatur von etwa 100ºC oder höher erwärmt wird, plastisch verformbar. Bei der Benutzung wird, wenn eine Dichtung hergestellt werden soll, die Kunststoffverbindung erwärmt und auf das Ende des Behälters gepreßt, wodurch das Material des Behälters verformt und gerundet wird.
  • Ein üblicher Behälter 10 ist in Figur 1 gezeigt. Der Behälter 10 verfügt über eine Öffnung 11, die durch einen Ringrand 12 definiert ist, von dem ein im wesentlichen zylindrischer Teil 13 absteht. Der Teil 13 trägt ein mehrgängiges Gewinde 14, das unter regelmäßigen Intervallen und konsistenter Teilung um den zylindrischen Teil 13 herum angeordnet ist. Im Betrieb, wenn ein Verschluß am Behälter ausgebildet und gegen diesen Behälter 10 gesiegelt wird, wird die Kunststoffmasse erwärmt und der Verschluß auf die Gewinde 14 gepreßt, wodurch das Material des Behälters verformt und gerundet wird, um sowohl eine Vakuumabdichtung wie ein Mittel zu bilden, durch die der Verschluß entfernt werden kann. Das letztere wird erreicht, da nach dem Kühlen die Kunststoffmasse ein Innenschraubgewinde vom Eindruck zurückhält, der durch die Gewinde 14 des Behälters 10 gemacht ist, derart, daß das Verdrehen des Verschlusses relativ zum Behälter 10 eine relative Axialbewegung des Verschlusses vom Behälter 10 fort zur Aufhebung des Vakkums führt.
  • Zwei Siegelungsstellen treten auf. Eine erste und primäre Dichtung wird zwischen dem Rand 12 und der Kunsstoffmasse geformt. Eine zweite Dichtung wird zwischen der Kunststoffmasse und dem zylindrischen Teil 13 geformt. Die Behälter 10 bestehen im allgemeinen aus Glas, andere Materialien können jedoch verwendet werden.
  • Es ist zu bemerken, daß mit der Gewindeanordnung des Behälters 10 der Figur 1 es für einen Verschluß, wenn er einmal entfernt ist, leicht ist, wieder aufgeschraubt zu werden. Evidenz, daß Vakuum verlorengegangen ist, kann dadurch geliefert werden, daß der Verschluß einen beweglichen Mittelteil hat, der in seinem nicht verspannten Zustand angehoben wird, dann aber, wenn er unter Spannung steht, beispielsweise durch ein Vakuum im Behälter gegen den Behälter gezogen wird. Solche Verschlüsse werden weit verbreitet verwendet, um anzuzeigen, daß ein Behälter geöffnet worden ist oder daß Vakuum aus irgendeinem Grunde verlorengegangen ist. Es ist jedoch möglich, ein Vakuum wieder zu erzeugen, indem der Inhalt des Behälters erwärmt wird, der Verschluß auf den Behälter 10 wieder aufgeschraubt wird und der Inhalt kühlen kann und (Wasser)Dampf im Behälter zur Bildung eines Vakuum kondensieren kann.
  • Würde dies gemacht, so wäre es unmöglich festzustellen, daß der Behälter geöffnet worden ist und der Inhalt vielleicht geschädigt wurde.
  • Figur 2 zeigt eine erste Ausführungsform eines Behälters 20 nach der Erfindung. Der Behälter 20 besteht wieder aus Glas oder einem anderen geeigneten Material und hat wieder eine Öffnung 21, einen Ringrand 22, einen zylindrischen Teil 23, der sich vom Rand 22 aus erstreckt sowie eine Reihe von Gewinden 24, die um den Teil 23 unter Abstand herum angeordnet sind. Zusätzlich jedoch trägt der zylindrische Teil 23 ein Paar von über den Umfang sich erstreckenden Rippen 25, wobei die Rippen 25 diametral sich gegenüberstehen. Eine Rippe 25 kann, um diesen Zweck zu erreichen, ausreichend sein.
  • Der (nicht gezeigte) Verschluß wird auf den Behälter aufgebracht, wobei die Kunststoffverbindung (Plastik) in genau derselben Weise, wie mit Bezug auf die Figur 1 beschrieben, erwärmt wird. Nach dem Kühlen behält die Kunststoffmasse ein Profil, das hervorgerufen wird durch die Gewinde 24 und die Rippe oder Rippen 25. Wünscht man, den Behälter 20 zu öffnen, so wird der Verschluß wie vorher verdreht und die in Eingriff mit dem Gewinde 24 kommende Kunststoffmasse sorgt dafür, daß der Verschluß sich abhebt und die Vakuumdichtung gebrochen wird. Die Rippe oder die Rippen 25 behindern jedoch ernsthaft ein Ersetzen des Deckels durch Herabschrauben, wie dies noch mit dem Behälter der Figur 1 möglich war, da es nicht einfach ist, daß das Kunststoffmaterial über die Umfangsrippe oder die Umfangsrippen 25 geht. In Versuchen hat es sich als schwierig herausgestellt, den Verschluß zu ersetzen und somit ein Vakuum zu bilden, selbst wenn der Inhalt und der Verschluß wieder erwärmt wurden. Diese Ausführungsform ist jedoch nicht völlig ohne Nachteile, da sich ein gewisses Reißen der Seitenwandmasse an der Rippe oder Rippen 25 einstellte und die für das Schließen erforderlichen Freigabemomente hoch waren. Diese Ausführungsform ist jedoch signifikant vorteilhaft, wenn diese Überlegungen nicht von Wichtigkeit sind.
  • Eine zweite Ausführungsform eines Behälters 30 nach der Erfindung ist in Figur 3 gezeigt. Ähnlich wie bei früheren Ausführungsformen besteht der Behälter 30 aus Glas oder anderem geeigneten Material und verfügt über eine Öffnung 31, einen Ringrand 32, einen im wesentlichen zylindrischen Teil 33, der sich vom Rand aus erstreckt und hat eine Reihe von unter regelmäßigem Abstand angeordneten Schraubgewinden 34 auf dem Teil 33.
  • Eine Verbesserung gegenüber der Ausführungsform der Figur 2 besteht darin, daß die Rippen 25 durch längliche Rippen 35 ersetzt sind, wobei ein Paar von diametral sich gegenüberstehenden Rippen 35 in der Ausführungsform der Figur 3 vorgesehen sind. Die langen Rippen 35 verfügen über einen Umfangsteil 36 und einen Spiralteil 37, wobei der Zweck dieses Profils darin zu sehen ist, daß die langen Rippen 35 sich eher weniger leicht in die Kunststoffmasse graben oder pflügen, die sich auf der Innenseite des Verschlusses befindet als die Rippen 25 der Ausführungsform der Figur 2. Um zusätzlich Lösemomente zu mindern, wurden Profile der Gewinde 34 verändert verglichen mit den Profilen der Gewinde 14 des üblichen Behälters 10 (dies wird genauer mit Bezug auf Figur 8 beschrieben). Der Schraubwinkel wurde relativ zum Behälter 10 verändert. Diese Ausführungsform liefert einen Behälter, auf welchem Verschlüsse nicht durch irgendeine scheinbare Sicherheit, wenn der Behälter kalt ist, ersetzt werden können. Die Freigabe- oder Lösemomente sind niedrig beim anfänglichen Lösen des Verschlusses und diese Ausführungsform befaßt somit in zufriedenstellender Weise beispielsweise mit jemandem, der wünscht, an einem Produkt, das sich zur Zeit in einem Lager befindet, zu manipulieren. Diese Ausführungsform ist jedoch weniger erfolgreich, wenn die Kunststoffmasse erwärmt wird.
  • Eine dritte Ausführungsform 40 eines Behälters nach der Erfindung ist in Figur 4 gezeigt. Wieder besteht der Behälter 40 aus Glas oder ggf. anderem geeigneten Material mit einer Öffnung 41, die von einem Ringrand 42 umgeben ist, von dem ein im wesentlichen zylindrischer Teil 43 absteht, der eine Reihe von regelmäßig unter Abstand angeordneten Gewinden 44 trägt. In der Ausführungsform der Figur 4 ist das Mittel, das ein Wiederverschließen verhindert, ein Umfangssteg 45, der effektiv die lange Rippe 35 der Ausführungsform der Figur 3 ist, die axial mit Material in einer Richtung von der Öffnung 41 weg gefüllt ist. Zwei diametral sich gegenüberstehende zylindrische Stege 45 sind in der Ausführungsform der Figur 4 vorgesehen. Die Stege bieten eine Verschlußblockierungsfläche 46, die, wie mit den vorher beschriebenen Rippen, es verhindert, daß der Verschluß auf den Behälter, wenn der Verschluß kalt ist, gepreßt wird.
  • Die Ausführungsformen der Figuren 3 und 4 können modifiziert werden, indem sie eine einzige lange Rippe 35 im Falle der Ausführungsform der Figur 3 oder einen einzigen Steg 45 im Falle der Figur 4 haben und dadurch ein Verkippen beim von Hand vorgenommenen Wiederverschließen aufgrund das asymmetrischen Widerstandes bei der Wiederaufbringung begünstigen. Ein Kippen des wieder aufgebrachten Verschlusses macht es einem potentiellen Käufer oder einem Bedienungspersonal des Ladens sehr klar, daß der Behälter sich nicht in dem ursprünglich geschlossenen Zustand befindet.
  • Die Figuren 5a und 5b zeigen eine vierte Ausführungsform eines Behälters 50 nach der Erfindung. Der Behälter 50 hat eine Öffnung 51, einen die Öffnung umgebenden Ringrand 52, einen im wesentlichen zylindrischen Teil 53, der vom Rand 52 sich erstreckt sowie eine Reihe von Gewinden 54 auf dem Teil 53. Der Teil 53 trägt auch das Wiederverschließen verhindernde Mittel zweier unterschiedlicher Formen. Auf einer Seite des Behälters befindet sich eine lange Rippe 55, die im wesentlichen die gleiche wie die mit Bezug auf Figur 3 beschriebene lange Rippe 36 ist. Diametral gegenüber der langen Rippe 55 befindet sich ein teilzylindrischer Steg 56 mit einem Außendurchmesser, der im wesentlichen dem Außendurchmesser des Gewindes 54 entspricht. Der Steg 56 bildet so einen eingefüllten Teil.
  • Mit der Ausführungsform der Figur 5 wird der Verschluß des Behälters in der gleichen Weise wie bei allen vorhergehenden Ausführungsformen aufgebracht, nämlich in der Weise wie mit Bezug auf den üblichen Behälter der Figur 1 beschrieben. Der Verschluß wird auf eine Temperatur erwärmt, wo die Kunststoffmasse plastisch verformbar ist und der Verschluß wird dann auf den mit Gewinde versehenen Teil des Behälters gepreßt.
  • Das erste Abdichten erfolgt wie vorher auf dem Rand 52 des Behälters 50 aus Glas (oder anderem geeigneten Material) und die sekundäre Dichtung befindet sich auf dem zylindrischen Teil 53, der die Gewinde 54, die lange Rippe 55 sowie den Steg 56 trägt. Mit dieser Ausführungsform eines Behälters führt ein Versuch, den Verschluß wieder aufzubringen, wobei seine Kunststoffmasse ein Profil aufgrund der Gewinde 54, der langen Rippe 55 und des Steges 56 trägt, nicht nur zum Verkippen des Verschlusses, sondern macht auch die Wiederherstellung eines Vakuums extrem schwierig. Dieser Effekt wird teilweise hervorgerufen durch die Tendenz des Verschlusses zu Kippen, aber auch weil irgendein im Behälter erzeugter Dampfdruck, und Dampfdruck würde zur Erzeugung des Vakuums notwendig sein, versuchen würde, den Verschluß vom Behälter im Bereich des Steges 56 fortzudrücken; es ist keine Fläche vorhanden, die im wesentlichen parallel zum Rand 52 liegt, von diesem aber fortweist, um irgendeine solche Bewegung zu verhindern. Der Dampf würde versuchen, den Verschluß im Bereich des Steges 56 fortzudrücken, was es sehr schwer machen würde, ein Vakuum zu erhalten. Klar könnte der alte Verschluß oder ein neuer Verschluß aufgebracht werden, wobei ein voller Verschlußvorgang zur Anwendung gebracht würde, der das Erwärmen der Kunststoffmasse und des Behälters miteinbezöge, wie dies der Fall bei der Anwendung des ursprünglichen Verschlusses war, beispielsweise in der ursprünglichen Fabrik jedoch mit weniger komplizierter Ausrüstung; es ist eher unwahrscheinlich, daß das Wiederaufbringen des Verschlusses und Erzeugen eines Vakuums erfolgreich sein würde.
  • Die Figuren 6a, 6b und 6c zeigen eine bevorzugte Ausführungsform eines Behälters 60 nach der Erfindung. Der Behälter 60 verfügt über eine Öffnung 61, einen Ringrand 62, der die Öffnung umgibt, einen im wesentlichen zylindrischen Teil 63, der sich vom Rand 62 erstreckt sowie über eine Reihe von Gewinden 64 auf dem Teil 63. Der Teil 63 trägt auch das Wiederverschließen verhindernde Mittel zweier unterschiedlicher Formen. Auf einer Seite des Behälters befindet sich eine lange Rippe 65. Diametral gegenüber der langen Rippe 65 befindet sich ein teilzylindrischer Steg 66 mit einem Außendurchmesser, der im wesentlichen dem Außendurchmesser des Gewindes 64 entspricht. Der Steg 66 bildet so einen ausgefüllten Teil. Axial sich erstreckende Wülste 69, 69' sind auf den Gewinden 64, einer vorne und einer auf der Rückseite des Behälters, vorgesehen. Wie aus Figur 6a ersichtlich, überspannen die Axialwülste 69 und 69' zwei der Räume zwischen benachtbarten Gewinden und ihre Außenumfänge liegen bündig mit denen der Gewinde.
  • Die lange Rippe 65 verfügt über einen Umfangsteil 67 und einen spiralförmigen Teil 68, wobei es Zweck dieses Profiles ist, daß die langen Rippen 65 sich eher weniger in die Kunststoffmasse auf der Innenseite des Verschlusses eingraben oder einpflügen als dies eine einzige Umfangrippe tun würde.
  • Bei der Ausführungsform der Figur 6 wird der Verschluß für den Behälter in der gleichen Weise wie bei den vorhergehenden Ausführungsformen aufgebracht.
  • Ein Effekt der Wülste 69, 69' der Ausführungsform der Figur 6 besteht darin, das Lösemoment des Verschlusses zu erhöhen, so daß dieses im wesentlichen das gleiche wie das des Behälters der Figur 1 ist und so die Reduktion im Lösemoment zu korrigieren, das durch die Rippe 65 und den Steg 66 hervorgerufen wurde. Umgekehrt machen die Wülste 69, 69' es auch schwieriger, den Verschluß wieder aufzubringen, da sie dann als das Drehen-verhindernde-Einrichtungen funktionieren.
  • Schließlich heben die Wülste 69, 69' die Kunststoffmasse von dem zylindrischen Teil 63 weg, sollte ein Versuch des Wiederaufbringens des Verschlusses gemacht werden. Dies macht es sehr schwierig, eine wirksame Dichtung zu erhalten.
  • Figur 7 zeigt ein Detail der langen Rippe 55 in der Ausführungsform der Figur 5 oder 6. Der Spiralteil 57 der Rippe 55 hat einen 6º Spiralwinkel und die lange Rippe nimmt einen Raum ein, die durch die beiden Gewinde 54 eingenommen worden wären.
  • Figur 8 zeigt den Steg 56 des Behälters 50, dessen Erstreckung entspricht im wesentlichen denen der langen Rippe 55, jedoch gefüllt mit Behältermaterial auf der vom Rand 52 fortweisenden Seite.
  • Figur 9 zeigt einen Schnitt durch das Gewinde, das in den Ausführungsformen eines Behälters gemäß der Erfindung verwendet wurde. Statt eines üblichen halbkreisförmigen Gewindes hat das Gewinde 54 in Figur 8 ein flacheres Profil auf der vom Rand 52 entfernt liegenden Seite und ein steileres Profil auf der Seite benachbart dem Rand 52, was es ermöglicht, daß der Verschluß zunächst leichter entfernt werden kann.
  • Natürlich sind die lange Rippe 55, der Steg 56 und das Gewinde 54, dargestellt in den Figuren 7 - 9 ebenfalls anwendbar auf die Anwendungsform der Figur 6.
  • Die Ausführungsformen eines Behälters nach der Erfindung, die in den Figuren 2 bis 9 beschrieben wurden, bieten je beachtliche Vorteile gegenüber dem üblichen Behälter der Figur 1, indem das Wiederverschließen des Behälters schwieriger gemacht wird. Einige Ausführungsformen haben mehr Vorteile als andere; insbesondere die Figuren 5 und 6 haben die Vorteile, daß ein kaltes Wiederverschließen zum Verkippen führt, daß jedoch ein Versuch, ein Vakuum wieder herzustellen, signifikant schwieriger als bei einem üblichen Behälter wird, und zwar sowohl aufgrund der Tendenz des Verschlusses zu Kippen und wegen des Dampfdrucks innerhalb des Behälters den Verschluß vom vorgesehenen Steg wegzudrücken. Ein weiterer Vorteil der Ausführungsform der Figur 6 besteht darin, daß ein kaltes Wiederverschließen weiterhin behindert wird durch axiale stangenartige Ausbildungen, die auf den Schraubgewinden vorgesehen sind und eine effektive Dichtung verhindern.
  • Offensichtlich wurde die vorgehende Beschreibung nur beispielsweise gegeben; Modifikationen und Änderungen können im Rahmen der Erfindung gemacht werden.

Claims (10)

1. Ein Behälter (50; 60) mit einer kreisförmigen Öffnung (51; 61) zur Verwendung mit einem Verschluß, der eine Dichtungsmasse enthält, die bei Temperaturen oberhalb etwa 100ºC plastisch verformbar ist und die ein gewisses Federungsvermögen hat, jedoch nicht merklich plastisch verformbar unterhalb dieser Temperaturen ist, der Behälter über eine Ringdichtungsfläche (52; 62) verfügt, wobei ein zylindrischer Teil (53; 63) von der Ringdichtungsfläche abgeht und äussere Schraubgewindemittel (54; 64) von der zylindrischen Fläche benachbart der Öffnung abstehen, gekennzeichnet durch das Wiederverschließen verhindernde Mittel (55, 56; 65, 66) mit wenigstens einer das Wiederverschließen verhindernden Fläche, die im wesentlichen gegen die Dichtungsfläche weist, jedoch außer Ausrichtung mit dem Schraubgewindemittel ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, bei dem die oder jede das Wiederverschließen verhindernde Fläche längs des Umfangs bezüglich der zylindrischen Fläche liegt.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, bei dem zwei solche das Verschließen verhindernde Flächen, eine an jeder Seite der Öffnung, vorgesehen sind, wobei das Schraubgewindemittel zwischen den beiden das Wiederverschließen verhindernden Flächen liegt.
4. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das das Wiederverschließen verhindernde Mittel wenigstens eine Rippe (55; 65) umfasst, die teilweise um den zylindrischen Teil herum sich erstreckt, wobei die oder jede Rippe eine das Verschließen verhindernde Fläche bietet.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem das das Wiederverschließen verhindernde Mittel wenigstens einen Steg (56; 66) umfasst, wobei der oder jeder Steg eine teilzylindrische Oberfläche umfasst, die im wesentlichen im Durchmesser dem Aussendurchmesser des Schraubgewindemittels entspricht und eine das Wiederverschließen verhindernde Fläche, jedoch keine Fläche bildet, die axial von der Dichtungsfläche weist, die im Gebrauch mit der Verschlußdichtungsmasse in Eingriff bringbar ist.
6. Behälter nach Anspruch 4 und Anspruch 5, bei dem eine solche Rippe (55) mit einem Umfangsteil und einem bezüglich des Schraubgewindemittels ausgerichteten Gewindeteil (57) und einem solchen Steg (56) vorgesehen ist.
7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Schraubgewindemittel mit wenigstens einem Axialwulst (69; 69') versehen ist, der auch vom zylindrischen Teil absteht.
8. Behälter nach Anspruch 7, bei dem der oder jeder Axialwulst wenigstens einen Raum zwischen benachbarten Gewinden des Schraubgewindemittels überspannt.
9. Behälter nach Anspruch 8 und Anspruch 6, der über zwei solche Axialwülste (69; 69') verfügt, die die Rippe vom Steg trennen.
10. Behälter nach Anspruch 9, bei dem die Rippe und der Steg sowie die beiden axialen Wülste jeweils um nicht mehr als 10º gegenüber der diametral gegenüberliegenden Anordnung versetzt sind.
DE69009707T 1989-12-05 1990-12-05 Behälter. Expired - Lifetime DE69009707T2 (de)

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