DE69001030T2 - Substrat fuer erdlose kultur. - Google Patents

Substrat fuer erdlose kultur.

Info

Publication number
DE69001030T2
DE69001030T2 DE9090400746T DE69001030T DE69001030T2 DE 69001030 T2 DE69001030 T2 DE 69001030T2 DE 9090400746 T DE9090400746 T DE 9090400746T DE 69001030 T DE69001030 T DE 69001030T DE 69001030 T2 DE69001030 T2 DE 69001030T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substrate
blocks
projections
block
irrigation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE9090400746T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69001030D1 (de
Inventor
Graaf Martien De
Dominique Plantard
Jacques Vos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saint Gobain Isover SA France
Original Assignee
Saint Gobain Isover SA France
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=9379888&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69001030(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Saint Gobain Isover SA France filed Critical Saint Gobain Isover SA France
Publication of DE69001030D1 publication Critical patent/DE69001030D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69001030T2 publication Critical patent/DE69001030T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G24/00Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G24/00Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor
    • A01G24/40Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor characterised by their structure
    • A01G24/44Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor characterised by their structure in block, mat or sheet form
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G31/00Soilless cultivation, e.g. hydroponics
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G24/00Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor
    • A01G24/10Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor based on or containing inorganic material
    • A01G24/18Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor based on or containing inorganic material containing inorganic fibres, e.g. mineral wool
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G24/00Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor
    • A01G24/50Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor contained within a flexible envelope

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Cultivation Of Plants (AREA)
  • Hydroponics (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
  • Micro-Organisms Or Cultivation Processes Thereof (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Soil Conditioners And Soil-Stabilizing Materials (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)
  • Mushroom Cultivation (AREA)
  • Medicines Containing Plant Substances (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Cultivation Of Seaweed (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft erdelose Kulturverfahren. Genauer gesagt betrifft sie Verfahren, bei denen die Kultur mehrere Wachstumsabschnitte der Pflanzen umfaßt, wobei jeder Abschnitt zu der Verwendung eines Substrats mit größerem Volumen als das vorhergehende führt, um eine zufriedenstellende Entwicklung des Wurzelsystems der Pflanze zu ermöglichen.
  • Bei den intensiven erdelosen Kulturverfahren führt gute Ausnutzung der Materialien und des verfügbaren Raumes zu einer Reihe von Wachstumsabschnitten, die jeweils der Verwendung eines spezifischen Substrats entsprechen.
  • Die gegenwärtig am weitesten verbreitete Art bei erdelosen Kulturverfahren in Treibhäusern umfaßt daher zumindest zwei aufeinanderfolgende Wachstumsabschnitte. Der erste entspricht dem Anfangswachstum der Pflanzen. Da diese noch nicht viel Raum einnehmen und ein begrenztes Wurzelwachstum aufweisen, wird bei gewerblicher Anwendung in dieser Phase bevorzugt ein Substrat mit geringem Volumen verwendet. Dadurch wird es möglich, die Anzahl der kultivierten Pflanzen auf begrenztem Raum zu vervielfachen. Es wird dadurch auch möglich, das Volumen der Nährlösung zu minimieren, die erforderlich ist, um das Substrat in einem Zustand zu halten, welcher der Entwicklung der Pflanzen angemessen ist. In einer zweiten Phase werden die Pflanzen, die auf diesem volumenmäßig begrenzten Substrat herangewachsen sind, zusammen mit dem ersten Substrat auf einem voluminöseren zweiten Substrat angeordnet und üblicherweise in Abstand voneinander angeordnet.
  • Die Erfindung betrifft mineralische Substrate, auf denen Pflanzen gezogen werden, die lediglich ein begrenztes Volumen in der Größenordnung eines Kubikdezimeters erfordern. Genauer gesagt betrifft die Erfindung Substrate aus Mineralfasern, wie etwa aus Glaswolle oder Steinwolle.
  • Gemäß der Erfindung in Frage kommende Substrate sind allgemein in Form eines Parallelepipeds ausgebildet. Dies ist diejenige Form, die vom Standpunkt des Herstellers und auch des Anwenders aus mit Abstand die zweckdienlichste ist. Der Transport dieser Substrate verbessert sich dadurch, daß Toträume vermieden sind. Ebenso wird ihre Herstellung dadurch sehr erleichtert und eignet sich für die Anwendung fortgeschrittener Automatisierung. Diese Vorteile machen sich bei Produkten bemerkbar, die notwendigerweise zu sehr niedrigen Preisen angeboten werden müssen. Für den Anwender ermöglicht die Parallelepipedform in jenen Wachstumsphasen, in denen die Pflanzen wenig entwickelt sind, die bequeme Umgruppierung dieser Elemente auf begrenzter Fläche, und ist vorteilhaft für Minimierung der Stellfläche.
  • Der Einfachheit halber werden diese Substratelemente in der Folge als würfelförmige Blöcke bezeichnet, wobei allerdings nicht zu vergessen ist, daß sie nicht unbedingt, auch nicht allgemein gesprochen, eine echte Würfelform aufweisen. Diese Bezeichnung wurde jedoch gewählt, da sie bei den Anwendern üblich ist.
  • Für ein besseres Verständnis des Problems, dessen Lösung sich die Erfindung zum Ziel setzt, ist es erforderlich, zuerst die übliche Verwendungsweise dieser Blöcke näher darzulegen.
  • Bei den Arten der intensiven Kulturverfahren, die die bedeutendsten Absatzmärkte für diese Art von Produkten, den Blöcken, darstellen, sind diese in einer Anfangsphase auf einer großen Fläche nebeneinander aufgereiht. Bei dieser Art der Aufstellung ist es notwenig, sowohl ausreichende Bewässerung als auch angemessene Lüftung zu bewerkstelligen, um ein möglichst vollständiges und schnelles Pflanzenwachstum sicherzustellen. Die Bewässerung kann entweder von der Oberseite als auch von der Unterseite, d.h. von der mit dem Boden in Berührung stehenden Seite der Blöcke her, durchgeführt werden. In der Praxis können diese beiden Arten der Bewässerung kombiniert werden. Oft sind die Blöcke in einer Einheit aufgestellt, die eine Art Trog bildet und die die Bewässerungslösung enthält, worin die Blöcke teilweise eingetaucht sind. Die Lösung steht im Verhältnis zur Höhe der Blöcke so hoch, daß diese vollständig damit getränkt sind. Bei zehn Zentimeter hohen Blöcken erreicht der Stand der Bewässerungslösung zeitweise zum Beispiel ein Drittel der Blockhöhe. Die Lösung steigt dann durch Kapillarwirkung in dem Substrat auf. Nach erfolgter Bewässerung wird die Bewässerungslösung abgelassen und so für weitere Anwendung wiedergewonnen. Diese Art von Bewässerungsvorgang wiederholt sich in einem Rhythmus, der zum einen von der in Betracht kommenden Kultur und zum anderen von den Umgebungsbedingungen (Jahreszeit, Temperatur, Verdunstung etc.) abhängt. Nach einer gewissen Entwicklung der Pflanzen ist es üblich, die Blöcke in gegenseitigen Abstand zu bringen, um mehr Raum und Licht zur Verfügung zu stellen. Noch in dieser Phase wird die Bewässerung vorzugsweise in der oben beschriebenen Art durchgeführt, die als "Anstaubewässerung" bezeichnet wird.
  • Wir haben gesehen, wie die Bewässerung während dieser Wachstumsphasen auf Blöcken durchgeführt werden kann. Es wurde auch erwähnt, daß es notwendig ist, zwischen den einzelnen Bewässerungsvorgängen eine gute Belüftung der Wurzeln zu gewährleisten. Diese Belüftung ist eine notwendige Bedingung für ein gutes Wurzelwachstum. Herkömmliche Blöcke haben eine ebene Grundfläche, die vollständig auf dem Untergrund ruht, genauer gesagt, auf dem Boden des Troges oder seiner Auskleidung, wobei zumeist eine undurchlässige Folie den Untergrund bedeckt und ihn von den Blöcken trennt. Bei all diesen Anwendungen ergibt sich immer die gleiche Schwierigkeit. Die Bodenfläche des Blockes neigt bei Berührung mit ihrer Aufstandsfläche dazu, nach beendeter Bewässerung einen Flüssigkeitsfilm zu halten. Anders ausgedrückt bedeutet dies, daß beim Ablassen der Bewässerungslösung, die ebenso von oben wie beim Anstauen von unten her zugeführt worden sein kann, die Berührung zwischen dem Block und seiner Aufstandsfläche durch etwas, das man als Oberflächeneffekt bezeichnen könnte, einen zusammenhängenden Flüssigkeitsfilm zurückhält, der sich normaler Trockenlegung des Blockes mittels Schwerkraft widersetzt. Unter diesen Umständen verlängert sich die Zurückbehaltung von Wasser so erheblich, daß das günstigste Verhältnis zwischen Wasser und Luft nur erschwert hergestellt werden kann.
  • Um schnelles Ablaufen der Flüssigkeit nach jedem Bewässerungsvorgang zu ermöglichen, haben die Anwender die Methode entwickelt, unter den Blöcken ein poröses Material oder Roste anzubringen, die diesen Oberflächeneffekt durch Unterbrechung der Berührung zwischen den Blöcken und ihrer Aufstandsfläche beseitigen. Diese Hilfsmittel haben jedoch den Nachteil, daß sie die Wartung der Bodenflächen der Kulturen erschweren. Sie müssen vor allem vor Anlegung jeder neuen Kultur sterilisiert werden. Eine andere Lösung (EP-A 176134) bestand darin, Nuten in der Unterseite der Blöcke anzubringen. Diese Nuten mit Tiefen und Breiten in der Größenordnung von 1 bis 2 cm unterbrechen den Film dergestalt, daß die Trockenlegung und somit die Belüftung der Blöcke verbessert wird. Die Nuten ermöglichen eine Verminderung der Berührungsfläche um ungefähr ein Drittel, sowie eine Rückkehr zu einem geeigneten Wasser-/Luftverhältnis in wesentlich kürzerer Zeit nach jeder Bewässerung. An der Unterseite des Blockes verbleibt jedoch eine immer noch sehr beträchtliche Fläche in Kontakt mit der Aufstandsfläche und, obwohl verkleinert, verbleibt der untere Flüssigkeitsfilm an diesen Berührungspunkten.
  • Die Erfindung soll parallelepipedförmige Substrate für die Pflanzenaufzucht zur Verfügung stellen, die bei ihrer Anwendung eine auf das zur Erhaltung ihrer Standfestigkeit erforderliche Minimum reduzierte Fläche in Kontakt mit der Aufstandsfläche aufweisen.
  • Unter den Materialien für die Blöcke, ob Glasfasern oder Mineralfasern, werden genügend "starre" ausgewählt, damit diese sich auch bei Durchtränkung mit Bewässerungslösung nicht durch ihr Eigengewicht wesentlich verformen. Dies erreicht man durch die Auswahl von Filzen mit sowohl ausreichender Dichte als auch einer Struktur, die ihre Steifheit verstärkt.
  • Besonders die Hauptausrichtung der Fasern kann so gewählt werden, daß die Druckfestigkeit verbessert wird. Es ist ebenso möglich, solche Filze durch eine homogenere Wirrlage der Fasern widerstandsfähiger zu gestalten. Man kann weiterhin die Abmessungen der Fasern (Durchmesser, Länge) in gewissem Maße nach den Prinzipien auswählen, die für die Festlegung der mechanischen Eigenschaften dieser Art von Filz bei Anwendung für Dämmzwecke bekannt sind.
  • Um den Anforderungen der Erfindung zu genügen, haben die Blöcke auf ihrer Unterseite Vorsprünge, auf denen sie bei Verwendung stehen. Die Vorsprünge sind vorzugsweise aus dem gleichen Material, aus dem auch das Substrat besteht. Die Aufstandsfläche dieser Vorsprünge bleibt geringer als ein Zehntel der gesamten Basisfläche des Blockes und vorzugsweise geringer als ein Zwanzigstel derselben.
  • Die Wahl der Ausformung der Vorsprünge richtet sich in erster Linie nach Einfachheit der Herstellung.
  • Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung in größerer Einzelheit und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, worin:
  • Fig. 1 ein Substrat in der herkömmlichen Blockform zeigt;
  • Fig. 2a und 2b eine Draufsicht und eine Bodenansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Blockes zeigen;
  • Fig. 3a und 3b eine eine Draufsicht und eine Bodenansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Blockes zeigen;
  • Fig. 4a und 4b eine Draufsicht und eine Bodenansicht einer Anordnung von Blöcken zeigt;
  • Fig. 5 schematisch vereinfacht die Verwendung der Blöcke in den ersten Wachstumsphasen der Pflanzen zeigt; und
  • Fig. 6 die Anwendung der Blöcke auf Aufzuchtmatten zeigt.
  • Der dargestellte Block hat die für Substrate aus Glas- oder Steinwolle übliche Form. Bei der dargestellten Ausführungsform hat er beispielsweise eine rechteckige Basis mit 120 auf 120 mm und eine Höhe von 75 mm.
  • An seinem Oberteil hat der Block eine Aussparung irgendeiner Art für die Aufnahme entweder eines vorher ausgekeimten Samens auf einem Pfropfen mit der gleichen Form wie die Aussparung, oder unmittelbar eines Samens. Bei den wesentlichsten Anwendungen ist es üblich, die Keimung separat vor sich gehen zu lassen, wodurch wiederum Raum gewonnen und die Rentabilität der Anlagen durch verkürzte Inanspruchnahme der verfügbaren Fläche verbessert wird.
  • Die Seitenflächen des Blockes sind normalerweise mit einer undurchlässigen Folie bedeckt. Der Zweck dieser Folie ist es, die der Umgebungsluft ausgesetzte Oberfläche des Substrats in den letzten Phasen der Aufzucht zu verringern, in denen die Blöcke voneinander getrennt sind (und auch, wenn sie auf den Aufzuchtmatten stehen, wie später anhand der Fig. 6 gezeigt werden wird). Durch verringerte Exposition an die Umgebungsluft werden Verdunstung und Gefahr der Austrocknung des Substrats verringert und damit auch die Notwendigkeit von in kürzeren Zeitabständen erfolgender Versorgung mit Lösung.
  • Fig. 2 ist die perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Blockes mit einer Basis, die nicht flach, sondern konkav-zylindrisch ausgeformt ist. Wie vorher angedeutet, hat diese Ausbildung den großen Vorteil, daß der Block dadurch nur auf den Kanten, die zwei Seiten der Blockbasis entsprechen, aufliegt. Die Berührungsfläche ist daher äußerst beschränkt im Verhältnis zu der (gesamten) Basisfläche.
  • In der Praxis gibt es, auch bei Material mit guter Steifheit, immer ein gewisses Absacken dieser tragenden Flanken. Dennoch hat es sich gezeigt, daß die Breite der Berührungskante mit der Aufstandsfläche normalerweise 3 bis 5 mm pro Seite nicht überschreitet, was bei einer Gesamtbreite in der Größenordnung von 120 mm eine Berührung durch weit weniger als ein Zehntel der Basisfläche ergibt.
  • In der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist die Höhe h zwischen dem Scheitel der zylindrischen Partie und der Basis der seitlichen Vorsprünge vorzugsweise nicht groß. Einerseits, wie bereits angedeutet, ist keine große Höhe nötig, da es ja in erster Linie darum geht, die Bildung eines durchgehenden Flüssigkeitsfilms an der Blockbasis zu unterbinden. Dazu genügen einige Millimeter zwischen der Blockbasis und der zugehörigen Aufstandsfläche. Andererseits ist es vorzuziehen, diese Höhe zu beschränken, damit in einer letzten Phase, in der, wie in Fig. 6 gezeigt, die Blöcke auf Aufzuchtmatten gestellt werden, die Berührung und die Kontinuität des Substrats ausreichend gewahrt bleiben.
  • Es ist tatsächlich wichtig, daß die Wurzeln bei Aufstellung des Blockes auf der Matte ohne große Diskontinuität der Abstützung aus jenem in diese übergehen können. Sobald der Abstand, der die Unterseite des Blockes von der Oberfläche der Matte trennt, zu groß wird, begünstigt der so entstehende Zwischenraum den Übergang der Wurzeln in dieser zu stark belüfteten Partie nicht. Da ja Blöcke wie auch Matten aus halbsteifem Material sind, erlaubt es in der Praxis ein Andrücken auf die Matte mit leichtem Druck bei nicht zu großer Höhe, die beiden Oberflächen praktisch miteinander in Berührung zu bringen. Um diese zufriedenstellende Positionierung zu erreichen, wird die Höhe h bevorzugt bei ca. 12 mm gehalten.
  • Gegebenenfalls ist es möglich, auf der Oberfläche der Matte Rippungen vorzusehen, in welche die Vorsprünge auf der Unterseite des Blockes zu stehen kommen, um so den Abstand zwischen Block und Matte weiter zu verringern.
  • Für die Herstellung der in Fig. 2 dargestellten Blöcke kann vorteilhaft von der Herstellung von Blöcken mit ebener Oberfläche ausgegangen werden, die dann zum Beispiel in die entsprechende Form gefräst werden.
  • Fig. 3 zeigt einen Block mit Vorsprüngen, die als Standfüße an den vier Ecken der Blockunterseite angeordnet sind. Hier ist die Unterfläche eben. Wie oben ist die Aufstandsfläche beträchtlich verringert, so daß die Trockenlegung mit optimaler Geschwindigkeit vonstatten geht.
  • Wie oben bestehen die Vorsprünge vorteilhaft aus dem gleichen Material wie das Substrat selbst. Die Bildung der Standbeine wird zum Beispiel durch Ausschneiden erreicht. Dieselben Erwägungen bezüglich der Höhe h der Standbeine treffen auch auf diese Ausführungsform zu.
  • Bei den beiden Ausführungsformen wie auch in analogen, die der Definition der Erfindung entsprechen, begünstigt die Erzielung guter Trockenlegung zwischen den jeweiligen Bewässerungsvorgängen eine befriedigende Wurzelentwicklung. In der Praxis sehen sich die Wurzeln, die vorzugsweise die Basisfläche des Blockes zu erreichen suchen, in ihrem Fortschritt durch den Kontakt mit Luft zum Anhalten gezwungen. Dadurch bilden sich seitliche Wurzeltriebe, die eine vollständigere Durchwurzelung und folglich bessere Ausnutzung der Blockmasse begünstigen.
  • Aus Zweckmäßigkeitsgründen werden die Blöcke normalerweise in Reihen von mehreren aneinanderliegenden Blöcken vertrieben, wie in Fig. 4 gezeigt. Die Blöcke sind dabei generell mit seitlichen Klebestreifen miteinander verbunden, die zur Vereinzelung der Blöcke letztendlich entweder abgezogen oder abgeschnitten werden können. Die Klebestreifen werden in einem solchen Fall auf die undurchlässige Folie aufgesetzt, die die Seitenflächen des Blockes umläuft.
  • Fig. 5 zeigt einen Aufzuchttrog im Schnitt. Hier sind zwei aufeinanderfolgende Wachstumsphasen dargestellt. In der ersten Phase, die in der linken Hälfte zu sehen ist, sind die Blockreihen wie in Fig. 4 aneinanderstoßend auf dem Boden des Bewässerungstroges angeordnet. Im zweiten Stadium, das auf der linken Hälfte gezeigt ist, sind die Blöcke getrennt und voneinander abgerückt.
  • In diesem zweiten Aufzuchtstadium kann herkömmliche Anstaubewässerung der Blöcke während der Bewässerungsvorgänge zu einem Verrücken der Blöcke führen, besonders wenn, was zur Verbesserung der Entwässerung bevorzugt werden kann, der Untergrund nicht vollständig horizontal ist, wodurch die Blöcke auf dem Flüssigkeitsfilm verrutschen können. Da gemäß der Erfindungs dieser Film nicht vorhanden ist, wird jegliche Gefahr des Verrutschens von Pflanzen beseitigt und damit die Notwendigkeit, die vorübergehend gestörte Verteilung von Hand wiederherstellen zu müssen.
  • Fig. 6 zeigt das letzte Stadium des Wachstums. Die Blöcke sind nun auf den voluminöseren Matten aufgestellt. Normalerweise sind die Matten ebenfalls von einer undurchlässigen Folie bedeckt, welche Verluste durch Verdunstung verhindert. Die betreffende Folie weist auf der Oberseite Öffnungen auf, die den Standorten der Blöcke entsprechen.
  • Wie im vorhergehenden erwähnt, ist es wichtig, gute Berührung des Blockes mit der Matte sicherzustellen. Diese wäre bei gänzlich ebener Blockbasis von selbst gegeben. Diese Berührung kann bei Blöcken mit Nuten niemals vollständig sein.
  • Die Anwendung der erfindungsgemäßen Blöcke bei gleichzeitiger Herbeiführung von leichten Verformungen und/oder mit Anbringen von Rippungen auf der Matte stellt hinreichende Annäherung der beiden Kultursubstrate in dem Umfange sicher, als zunächst die weiter oben festgelegten Bedingungen für die Höhe der Vorsprünge eingehalten wurden.

Claims (5)

1. Substrat für erdelose Kulturverfahren, bestehend aus halbsteifer Mineralwolle in Parallelepipedform von der Art, die als Block bezeichnet wird, deren Bodenfläche auf Vorsprüngen ruht, die sie von ihrer Aufstandsfläche trennen, wobei diese Vorsprünge aus demselben Material wie das Substrat selbst bestehen und die Aufstandsfläche dieser Vorsprünge nicht größer ist als der zehnte Teil der Bodenfläche des Substrats.
2. Substrat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge aus den Kantenlinien der Bodenfläche mit zylindrisch-konkaver Ausbildung bestehen.
3. Substrat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge an den vier Ecken der Bodenfläche des Substrats ausgebildet sind.
4. Substrat nach Anspruch 1, bei dem die Vorsprünge eine Aufstandsfläche aufweisen, die nicht größer ist als der zwanzigste Teil der Bodenfläche des Substrats.
5. Substrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Höhe der Vorsprünge relativ zu der am weitesten entfernten Partie der Bodenfläche 12 mm nicht überschreitet.
DE9090400746T 1989-03-21 1990-03-20 Substrat fuer erdlose kultur. Expired - Fee Related DE69001030T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR8903651A FR2644671B1 (fr) 1989-03-21 1989-03-21 Substrat pour la culture hors sol

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69001030D1 DE69001030D1 (de) 1993-04-15
DE69001030T2 true DE69001030T2 (de) 1993-08-26

Family

ID=9379888

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE9090400746T Expired - Fee Related DE69001030T2 (de) 1989-03-21 1990-03-20 Substrat fuer erdlose kultur.

Country Status (21)

Country Link
US (1) US5060419A (de)
EP (1) EP0389355B1 (de)
JP (1) JPH02286017A (de)
KR (1) KR900013837A (de)
AT (1) ATE86428T1 (de)
AU (1) AU638973B2 (de)
BR (1) BR9001295A (de)
CA (1) CA2012594A1 (de)
DD (1) DD293032A5 (de)
DE (1) DE69001030T2 (de)
DK (1) DK0389355T3 (de)
ES (1) ES2042232T3 (de)
FI (1) FI901396A7 (de)
FR (1) FR2644671B1 (de)
HU (1) HU209600B (de)
IL (1) IL93828A (de)
MA (1) MA21773A1 (de)
NO (1) NO174611C (de)
PL (1) PL163302B1 (de)
PT (1) PT93519B (de)
ZA (1) ZA902125B (de)

Families Citing this family (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5515644A (en) * 1988-09-26 1996-05-14 The Family Trust U/T/A/ Floral container having a water-impermeable external layer
NL193552C (nl) * 1990-10-05 2000-02-02 Visser S Gravendeel Holding Pot van minerale wol of dergelijke voor het kweken van een zaailing of stek.
WO1994006274A1 (en) * 1992-09-14 1994-03-31 Fibresaver Pty. Ltd. Plant pots
FI101258B1 (fi) * 1992-10-09 1998-05-29 Rockwool Int Kasvatusruukku
ES2132766T3 (es) * 1994-07-13 1999-08-16 Rockwool Grodan Bv Cubo para plantas.
PL185080B1 (pl) * 1995-08-30 2003-02-28 Rockwool Int Podłoże wzrostowe dla roślin
NL1004759C2 (nl) * 1996-12-12 1998-06-15 Plantenkwekerij G N M Grootsch Werkwijze voor het telen van een plant met behulp van een teeltblok, teeltblok en inrichting voor het behandelen van dergelijke blokken.
ATE397382T1 (de) 1999-03-19 2008-06-15 Saint Gobain Cultilene B V Substrat für erdlose kultur
USD438487S1 (en) 1999-11-10 2001-03-06 Madden, Iv John E. Hydroponic plant container portion
EP1632133A1 (de) * 2004-09-03 2006-03-08 Rockwool International A/S Pflanzensubstrat mit einer Vorrichtung zur Quantifizierung
US20070175093A1 (en) * 2006-02-02 2007-08-02 Glen Aery Gnat-trapping hydroponic lid and wrapper and method for use thereof
US20100064583A1 (en) * 2008-09-17 2010-03-18 Syndicate Sales, Inc. Method and apparatus for propagation and growth of plants in a sterile synthetic medium
NL2004703C2 (nl) * 2010-05-11 2011-11-14 Forteco Services B V Werkwijze voor het opkweken van planten en houder voor het opkweken voorzien van vochtabsorberend substraat, en gebruik daarvan.
EP2587914B1 (de) * 2010-06-30 2019-12-11 Rockwool International A/S Wachstumssubstrat, verfahren zur pflanzenzüchtung und verfahren zur herstellung eines wachstumssubstrats
PL2760277T3 (pl) * 2011-12-22 2015-09-30 Rockwool Int System uprawy roślin
EP2964015B1 (de) 2013-03-07 2018-12-19 Rockwool International A/S Verfahren zur pflanzenzucht mit einem superabsorber
DE202013006706U1 (de) 2013-07-26 2013-08-08 Hermann Stöver Unterlage zur Unterstützung des Wachstums von Gehölzen
CN104987121B (zh) * 2015-08-05 2017-04-19 北京煜环天地工程项目管理咨询有限公司 一种营养型发泡混凝植草砌块及其制备方法
TWI587779B (zh) * 2016-05-30 2017-06-21 張德盛 Plant nurturing matrices
NL2018354B1 (en) * 2017-02-10 2018-09-04 Duemmen Group Bv A rooting plug and a container
CN109997651A (zh) * 2018-10-29 2019-07-12 施柏山 一种无土栽培用玄武岩基底
USD872638S1 (en) * 2019-07-04 2020-01-14 Deryck Yin Planter
CN112167008B (zh) * 2020-10-16 2022-07-12 中国农业科学院都市农业研究所 一种育苗基质生产装置、工艺及其生产的育苗基质块

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK235775A (da) * 1975-05-28 1976-11-29 Kosan As Dyrkningsklods og fremgangsmade til fremstilling af denne
NL191591C (nl) * 1984-09-13 1995-10-17 Grodania As Plantpot ten behoeve van substraat-cultuur.
JPH0626499B2 (ja) * 1986-03-24 1994-04-13 東京戸張株式会社 植物のロツクウ−ル栽培法
NL8700196A (nl) * 1987-01-27 1988-08-16 Rockwool Lapinus Bv Groeimat voor het telen van planten en een werkwijze voor het vervaardigen daarvan.
NL8702519A (nl) * 1987-07-22 1989-02-16 Rockwool Lapinus Bv Teeltsysteem, een monoblok en een monoblokhouder, bestemd voor toepassing in het teeltsysteem.

Also Published As

Publication number Publication date
DE69001030D1 (de) 1993-04-15
CA2012594A1 (fr) 1990-09-21
EP0389355A1 (de) 1990-09-26
DK0389355T3 (da) 1993-06-21
ZA902125B (en) 1991-01-30
HU209600B (en) 1994-08-29
PT93519B (pt) 1999-02-26
AU5148590A (en) 1990-09-27
ES2042232T3 (es) 1993-12-01
MA21773A1 (fr) 1990-10-01
AU638973B2 (en) 1993-07-15
FI901396A0 (fi) 1990-03-20
FI901396A7 (fi) 1990-09-22
DD293032A5 (de) 1991-08-22
HUT53756A (en) 1990-12-28
NO901001L (no) 1990-09-24
FR2644671B1 (fr) 1991-05-31
IL93828A (en) 1993-03-15
PL163302B1 (pl) 1994-03-31
FR2644671A1 (fr) 1990-09-28
BR9001295A (pt) 1991-04-02
PT93519A (pt) 1990-11-07
EP0389355B1 (de) 1993-03-10
ATE86428T1 (de) 1993-03-15
US5060419A (en) 1991-10-29
IL93828A0 (en) 1990-12-23
NO901001D0 (no) 1990-03-02
NO174611B (no) 1994-02-28
JPH02286017A (ja) 1990-11-26
KR900013837A (ko) 1990-10-22
HU901612D0 (en) 1990-06-28
NO174611C (no) 1994-06-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69001030T2 (de) Substrat fuer erdlose kultur.
DE3050074C2 (de) Einrichtung für Gewächshäuser oder Züchträume
DE3879563T2 (de) Verfahren und vorrichtung fuer pflanzenkultur auf mineralwolle mit kontrolle der saugspannung.
EP0266701B1 (de) Substratanordnung zur Dachbegrünung sowie Verfahren zu deren Herstellung
DE69412681T2 (de) Ein Behälter zur Befeuchtung von Gefässen mit Blumen und Pflanzen und Gefässen, die Blumen bzw. Pflanzen befeuchten können
DE2639565A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur erhoehung der ausbeute beim zuechten von knollen erzeugenden pflanzen
DE3880225T2 (de) Verbundene Behälter.
DE69001959T2 (de) Element für die erdlose Kultur.
DE2624057A1 (de) Anzuchtklotz und verfahren fuer seine herstellung
DE60313871T2 (de) Verfahren und umgebung für die zucht von pflanzen
DE69100850T2 (de) Kulturtechnik für Zwiebelpflanzen.
DE8033390U1 (de) Pflanzenkulturschale
DE69103221T2 (de) Kulturverfahren für Schnittblumen einer Rose und System zu dessen Realisierung.
DE3638312A1 (de) Verfahren und topfreihenausbildung insbesondere zur zuechtung von pflaenzlingen
DE69905718T2 (de) Keimmethode für samen oder ähnlichen wachsenden pflanzenteilen in keimeinheiten angeordnet sowie keimbehälter und keimvorrichtung, die für diesen prozess genutzt werden
DE2600040A1 (de) Pflanzenzuchtverfahren, hierfuer benutzter traeger und mit diesem verfahren hergestelltes produkt
DE7835331U1 (de) Haltevorrichtung, insbesondere fuer pflanzenkulturen o.dgl.
EP0387971A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Züchtung von Chicorée oder dergleichen und Wanne für eine solche Vorrichtung
DE2311028A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von gras- oder rasenflaechen
EP1634493B1 (de) Vegetationselement, Verkaufseinheit aus einem Vegetationselement und Verfahren zur Herstellung einer Verkaufseinheit
DE102004024339B4 (de) Verfahren zur Anzucht von Pflanzen auf einem Trägermaterial und Trägermaterial
DE3685752T2 (de) Synthetisches substrat zum gebrauch bei der wurzelbildung von stecklingen und der aufzucht von saemlingen und pflanzen.
DE2934714A1 (de) Verfahren zur aufzucht von pflanzen, insbesondere von pflanzen fuer die forstwirtschaft und pflanzeinrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE4208954A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum produktionsgartenbau von kulturen
AT307131B (de) Einrichtung zur Pflanzenkultur in Pflanzgefäßen

Legal Events

Date Code Title Description
8363 Opposition against the patent
8339 Ceased/non-payment of the annual fee