DE688703C - Klemmrollenfreilaufkupplung - Google Patents
KlemmrollenfreilaufkupplungInfo
- Publication number
- DE688703C DE688703C DE1938G0098852 DEG0098852D DE688703C DE 688703 C DE688703 C DE 688703C DE 1938G0098852 DE1938G0098852 DE 1938G0098852 DE G0098852 D DEG0098852 D DE G0098852D DE 688703 C DE688703 C DE 688703C
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- rollers
- freewheel
- roller
- roles
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Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D41/00—Freewheels or freewheel clutches
- F16D41/06—Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
- F16D41/063—Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by moving along the inner and the outer surface without pivoting or rolling, e.g. sliding wedges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
G 98852
Die Erfindung betrifft einen Rollenfreilauf, bei dem zwischen dem inneren und äußeren
Freilaufteil mehrere Gruppen von Klemmrollen vorgesehen sind, die in jeder Gruppe
mit ansteigender Klemmbahn der Reihe nach an Durchmesser kleiner werden. Bei den bekannten
Freiläufen dieser Art hat man ein gleichmäßiges Klemmen der Rollen dadurch zu erreichen versucht, daß man zwischen den
Rollen Federn und Zwischenstücke anbrachte. Dies erforderte nicht nur eine äußerst genaue
Montage, sondern es war auch nach einer bestimmten Betriebsdauer die Einpassung der
einzelnen Teile wieder recht ungenau. Dabei kam es vor, .daß nur einzelne Rollen in
Klemmstellung kamen und somit die Beanspruchung der beiden Freilaufteile zueinander
unsymmetrisch wurde. Ferner ergab sich auch, daß in der Freilauf stellung die verhältnismäßig
starken Federn die Klemmrollen ständig in die Klemmbahn drückten, so daß - schon nach kurzer Zeit ein großes Verschleißen
festzustellen war.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Sie besteht darin, daß sowohl zwischen den
einzelnen Rollen als auch zwischen der jeweils größten Rolle und dem zugehörigen
Anschlag des einen Freilaufteiles mit den Rollen in Berührung stehende, in radialer
Richtung mit etwas Spiel gelagerte Begrenzungssteine angeordnet sind, die auf den den
Rollen zugekehrten Seiten mit der Lauffläche der Rollen entsprechenden muldenförmigen,
die Rollen zum Teil aufnehmenden Aussparungen versehen sind und die in jeder Gruppe in
Richtung der kleiner werdenden Rollen der Reihe nach an Gewicht abnehmen.
An Hand der Zeichnung, in der die Abb. 1 und 2 verschiedene Schnitte durch einen Freilauf
darstellen, sei die Erfindung näher erläutert.
Der innere Rollenträger 1 ist beispielsweise mit drei Rollenklemmbahnen 1' versehen. Der
äußere Freilaufteil 2 hat dagegen eine glatte Rollenbahn und weist im Ausführungsbeispiel
auf seinem äußeren Umfang einen Zahnkranz
auf; die Abstützung der Teile ι und 2 aufeinander
geschieht mittels Laufrollen 3. Zur Klemmung des Freilaufs dienen die Klemmrollen
4 bis 4"', von denen auf jeder Klemmrollenbahn i' im vorliegenden Falle vier Stück
vorgesehen sind. Zwischen den Klemmrollen sind in verschiedener Größe Begrenzungssteine 5, 5', 5", 5"' eingelegt, die die Rollen
mit entsprechend ausgebildeten muldenförmigen Aussparungen zum Teil aufnehmen und
vorzugsweise aus Bronze hergestellt sind.
Bei der Montage ist es nun nicht notwendig, daß diese Begrenzungssteine sehr präzise
eingefaßt werden, sondern man läßt die Steine mit genügender Luft gegen die Rollen und
gegen die äußere Laufbahn einlegen. Es muß lediglich darauf geachtet werden, daß die
Steine nacheinander im Gewicht leichter sind, d. h. der Stein 5 muß schwerer als Stein 5'j
dieser schwerer als Stein 5" und letztgenannter wiederum schwerer als Stein 5"' sein. Ist
der Freilauf in dieser Weise fertigmontiert, läßt man ihn lediglich ein paar Stunden einlaufen.
Das genau präzise Einpassen der Steine geschieht jetzt von selbst.
Wird der Freilauf in Umdrehung versetzt, und zwar in dem Sinne, daß ein Festklemmen
der Rollen erfolgen soll, so erzeugen die Steine 5 bis 5'" Fliehkräfte, die zueinander
in gleichem Maße wie das Gewicht der Steine abnehmen. Dabei übt der Stein 5 auf die
Rolle 4 eine Kraft aus, die die Rolle 4 unbedingt in Klemmstellung bringt. Ebenso, jedoch
jeweils zeitlich etwas später, werden durch den Stein 5' die Rolle 4', durch den
Stein 5" und die Rolle 4" und durch den Steins'" die Rollen'" sicher in Klemmstellung
gebracht.
Es hat sich ergeben, daß in der Freilaufstellung der Verschleiß äußerst gering ist und
somit der Freilauf eine ungewöhnlich lange Lebensdauer hat.
Claims (1)
- Patentanspruch :Rollenfreilauf, bei dem zwischen dem inneren und äußeren Freilaufteil mehrere Gruppen von Klemmrollen vorgesehen sind, die in jeder Gruppe mit ansteigender Klemmbahn der Reihe nach an Durchmesser kleiner werden, dadurch gekenn- · zeichnet, daß sowohl zwischen den einzelnen Rollen (4 bis 4'") als auch zwischen der jeweils größten Rolle (4) und dem zugehörigen Anschlag des einen Freilaufteiles (1) mit den Rollen in Berührung stehende, in radialer Richtung mit etwas Spiel gelagerteBegrenzungssteine(5 bis 5'") angeordnet sind, die auf den den Rollen zugekehrten Seiten mit der Lauffläche der Rollen; entsprechenden muldenförmigen, die Rollen zum Teil aufnehmenden Aussparungen versehen sind und die in jeder Gruppe in Richtung der kleiner werdenden Rollen der Reihe nach an Gewicht abnehmen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938G0098852 DE688703C (de) | 1938-10-28 | 1938-10-28 | Klemmrollenfreilaufkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938G0098852 DE688703C (de) | 1938-10-28 | 1938-10-28 | Klemmrollenfreilaufkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE688703C true DE688703C (de) | 1940-02-28 |
Family
ID=7140949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938G0098852 Expired DE688703C (de) | 1938-10-28 | 1938-10-28 | Klemmrollenfreilaufkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE688703C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016511B (de) * | 1953-05-20 | 1957-09-26 | Peddinghaus Paul Ferd Fa | Kupplung, vorzugsweise Eintourenkupplung, insbesondere fuer Einhub-Arbeitsmaschinen wie Scheren, Stanzen, Pressen u. dgl. |
-
1938
- 1938-10-28 DE DE1938G0098852 patent/DE688703C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016511B (de) * | 1953-05-20 | 1957-09-26 | Peddinghaus Paul Ferd Fa | Kupplung, vorzugsweise Eintourenkupplung, insbesondere fuer Einhub-Arbeitsmaschinen wie Scheren, Stanzen, Pressen u. dgl. |
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