DE688451C - ut - Google Patents

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DE688451C
DE688451C DE1935G0090536 DEG0090536D DE688451C DE 688451 C DE688451 C DE 688451C DE 1935G0090536 DE1935G0090536 DE 1935G0090536 DE G0090536 D DEG0090536 D DE G0090536D DE 688451 C DE688451 C DE 688451C
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DE
Germany
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blood
whale
processing
deck
floating
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DE1935G0090536
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VERWERTUNG FAUTH SCHER PATENTE
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VERWERTUNG FAUTH SCHER PATENTE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23JPROTEIN COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS; WORKING-UP PROTEINS FOR FOODSTUFFS; PHOSPHATIDE COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS
    • A23J1/00Obtaining protein compositions for foodstuffs; Bulk opening of eggs and separation of yolks from whites
    • A23J1/06Obtaining protein compositions for foodstuffs; Bulk opening of eggs and separation of yolks from whites from blood

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung von Walblut Bisher wurde der Verarbeitung des Wal-Mutes auf schwimmenden Kochereien keine Beachtung geschenkt, sondern das Blut vielmehr als störender Faktor empfunden, da es beim Zerlegen des Walkörpers auf das Arbeitsdeck fließt, hier sofort gerinnt und zu seiner Beseitigung erhebliche Aufwendungen für Bespülungs- und Reinigungsarbeiten erfordert.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren, das die Gewinnung und Verarbeitung des Walblutes auf schwimmenden Kochereien ermöglicht, so daß nicht nur die genannten Nachteile beseitigt werden, sondern auch ein hochwertiges, eiweißhaltiges Futtermittel erhalten wird, wobei zu beachten ist, daß gerade die Verwertung von Walblut gegenüber der Verwertung des Blutes anderer Tierarten wesentliche Vorteile hat, da das Walblut, wie festgestellt, erheblich mehr Nährwerte enthält als das Blut von anderen Tierarten.
  • Nun werden aber auf einer modernen Walkocherei in einer Fangperiode heute etwa 12O0 Wale (auf den Blauwal umgerechnet) verarbeitet, und es mußte daher ein Verfahren für die Blutverwertung entwickelt werden, das die Verarbeitung sehr großer Mengen Blut ermöglicht und das vor allem auch eine sehr schnelle Durchführung gewährleistet. Auch darf dieses Verfahren die Zerlegungsarbeit auf Deck nicht stören. Auf derartigen schwimmenden Kochereien muß ein Wal in etwa einer Stunde auf dem Schlachtdeck zerlegt und den Kochapparaten zugeführt sein. Dieser Arbeitszeit muß sich daher auch das Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung des Blutes anpassen.
  • Die Verarbeitung des Wales erfolgt auf derartigen Kochereien in der Weise, daß der Wal, nachdem er abgespeckt ist, zum Zwecke der weiteren Zerlegung auf den Rücken gelegt wird, und es werden dann, nachdem auch der Kopf abgetrennt ist, durch ein Schlupfseil Schlund und Hauptschlagader erfaßt und die damit zusammenhängenden Eingeweide, wie Lunge, Leber, "lagen und Gedärme, mit einer entsprechend starken Winde hochgezogen. Da das Tier auf dem Rücken liegt, sammelt sich hierbei das aus der Lunge und der Hauptader ausfließende Blut im Brustkorb des Wales, und das hier eingetretene, teilweise geronnene Blut wird dann erfindungsgemäß während der Entfernung der Eingeweide schnellstens abgesaugt, damit die weitere Zerlegungsarbeit nicht gestört wird, und dann in an sich bekannter Weise, z. B. durch Koagulieren, Abtrennen des Blutwassers und Trocknen der Rückstände, zu Blutmehl verarbeitet. Zweckmäßig erfolgt das Koagulieren des Walblutes, (las Abtrennen des Blutwassers und Trocknen der Rückstände in kontinuierlichem Arbeitsgang.
  • Die Absaugung des Blutes wird beispielsweise dadurch ermöglicht, daß ein unter dem Deck befindliches, unter Vakuum gehaltenes Gefäß durch eine starke Saugschlauchleitung über ein Abschlußventil mit einem in den Brustkorb und das Blut des Wals reichenden Saugrohrstutzen in Verbindung steht. Die Absaugung kann auch durch eine Pumpe mit entsprechender Saugwirkung und Leistung durchgeführt werden.
  • Das Walblut enthält etwa io °/o mehr Trockenstoff als das Blut von Landtieren. Der Wal bleibt bekanntlich längere Zeit unter Wasser und braucht dazu einen Vorrat an Sauerstoff. Darauf sind die größere Blutmenge und die etwa 5o °%o höhere Anzahl der Blutkörperchen zurückzuführen. Aus jeder Tonne Walblut werden etwa o,25 bis o,28 Tonnen Blutmehl gewonnen. Dieses Blutmehl enthält etwa 9o °/o Eiweiß. Letzteres ist zu 95 his 97'/, verdaulich. Es .;trllt demnach ein sehr wertvolles, eiweißhaltiges Futtermehl dar.
  • _%außer dem oben angegebenen Vorteil der Reinhaltung des Decks usw. wird durch das Absaugen des Blutes auch noch der weitere Vorzug erzielt, daß der aus demFleisch durch Auskochen gewonnene Tran reiner und heller wird als ohne diese Maßnahme.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung von Walblut auf schwimmenden Kochereien, dadurch gekennzeichnet, daß der Walkörper nach dem Entspecken auf Deck des Schiffs auf den Rücken gelegt und das nach dem Herausreißen der Eingeweide im Brustkorb angesammelte Blut abgesaugt und dann in üblicher Weise durch Köagulieren, Abtrennen des Blut-Wassers und Trocknen der Rückstände in Blutmehl übergeführt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239924B (de) * 1963-04-05 1967-05-03 Separator Ab Verfahren zur Herstellung von Blutmehl

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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