DE688446C - Einrichtung zur Regelung der Antriebsmaschinen von parallel geschalteten Wechselstromgeneratoren - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Antriebsmaschinen von parallel geschalteten Wechselstromgeneratoren

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DE688446C
DE688446C DE1931A0061250 DEA0061250D DE688446C DE 688446 C DE688446 C DE 688446C DE 1931A0061250 DE1931A0061250 DE 1931A0061250 DE A0061250 D DEA0061250 D DE A0061250D DE 688446 C DE688446 C DE 688446C
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DE
Germany
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parallel
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prime mover
power regulator
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Expired
Application number
DE1931A0061250
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English (en)
Inventor
Arthur Rosch
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AEG AG
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AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
    • H02J3/46Controlling the sharing of generated power between the generators, sources or networks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • ' Einrichtung zur Regelung der Antriebsmaschinen von parallel geschalteten Wechselstromgeneratoren Es ist bereits vorgeschlagen worden, zur Regelung der Ahtriebsmaschinen von parallel geschalteten Wechselstromgeneratoren einen Leistungsregler und einen Drehzahlregler vorzusehen und den letzteren innerhalb des gewöhnlichen Drehzahlbereichs unmittelbar durch den ersteren außer Wirkung zu setzen. Hierdurch werden zwar die sonst durch den alleinigen Eingriff der Drehzahlregler hervorgerufenen Leistungspendelungen zwischen den erin7,elnen parallel arbeitenden Maschinen vermieden, doch besteht der Nachteil, daß bei Ausfall -eines oder mehrerer der parallel geschalteten Generatoren oder bei sonstigen Störungen die mit einer solchen Steuerung versehene Maschine nicht imstande ist, eine durch die Störung bedingte Belastungssteigerung zu übernehmen. Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß bei Ausfall eines oder mehrerer der parallel geschalteten Wechselstromgeneratoren oder bei ähnlichen Störungen, die eine plötzliche große Belastungssteigerung zur Folge haben, die vorgesehene Sperrung des Fliehkraftreglers aufgehoben wird, so daß dieser während des Störungszustandes auch im normalen Drehzahlbereich die Steuerung des Kraftmittelzuflusses übernimmt. Die Aufhebung der Sperrung geschieht zweckmäßig selbsttätig, beispielsweise am ein-, fachsten durch ein Frequenzrelais, welches bei Frequenzabfall den Leistungsregler abschaltet und damit die Sperrung für den Fliehkraftregler aufhebt. Erfolgt die Sperrung des Fliehkraftreglers einseitig durch einen von dem Leistungsregler gesteuerten Hubbegrenzungsanschlag, so besteht eine weitere Möglichkeit darin, den Anschlag nicht absolut fest, sondern federnd auszubilden. Die Anschlagfederung muß hierbei derart bemessen sein, daß sie bei normalen Belastungsschwankungen nicht überwunden wird, so daß innerhalb dieses Bereiches der Anschlag wie ein fester Anschlag wirkt. Durch eine derartige Anordnung erreicht man im Prinzip eine Regelcharakteristik, in welcher eine Stufe enthalten ist, wobei die Größe und die Lage dieser Stufe abhängig von der Größe und Lage des federnden Anschlages sind. Der Leistungsregler hat in diesem Falle lediglich die Aufgabe, die Lage der.Stufe in der Regelcharakteristik zu verschieben. Die Einfügung einer derartigen Stufe in die Regelcharakteristik hat den Vorteil, daß nach Beseitigung der Störung der Leistungsregler wieder ohne besondere Maßnahmen in Betrieb ist. An Hand der Zeichnung seien die beiden geschilderten Ausführungen -des Erfindungsgegenstandes erläutert.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i handelt es sich um den Antrieb eines Wechselstromgenerators, wobei ein Leistungsregler LR und ein Fliehkraftregler Z den Kraftmittelzufluß zur Antriebsmaschine steuern. Zu diesem Zweck ist die Muffe 11-I des Fliehkraftreglers über das Gestänge M mit dem Steuerschieber St und mit dem Kraftkolben K bzw. dem Dampfventil V verbunden. Die Muffe steht unter dein Einflug zweier Federn, von denen die obere in ihrer Spannung durch den Fliehkraftregler verändert wird, während die Spannung der unteren Feder über,das SchneckenrädspindelgetriebeSch von einem Drehzahlverstellmotor verändert' werden kann. Die Hubbewegung der Muffe nach oben wird durch einen Anschlag begrenzt, welcher einen Teil eines drehbaren Zahnradsegmentes Ä bildet. Dieses Zahnradsegment wird vermittels einer Schnecke von dem Leistungsimpulsmotor LM bewegt, welcher von dem Leistungsregler ZR entsprechend der Größe der abgebenen Leistung Kraftimpulse erhält. Auf diese Weise wird innerhalb des normalen Drehzalbereiches die Regelung des Kraftmittelzuflusses von dem Leistungsregler bestimmt.
  • Um nun irr Sinne der Erfindung bei Ausfall eines oder mehrerer der parallel geschalteten Generatoren eine Leistungssteigerung der Kraftmaschine zu erreichen, ist ein Frequenzrelais FR vorgesehen, welches bei einer starken Frequenzabsenkung, wie sie durch die angegebene Störung hervorgerufen werden kann, den Leistungsregler LR abschaltet, womit der Anschlag A wirkungslos -wird und der Fliehkraftregler Z allein die Herrschaft über die Maschinensteuerung gewinnt.
  • Die gleiche Wirkung kann mit einer Ausführung nach Abb. z der Zeichnung erzielt werden. An die Stelle des Frequenzrelais FR tritt hier eine federnde Anordnung des Hubbegrenzungsanschlages A. Wie die Zeichnung zeigt, ist im Innern des Anschlages eine Feder F vorgesehen, deren Spannung durch den vom Leistungsregler LR gesteuerten Leistungsimpülsmotor LM über das Getriebe C'ch verändert wird. Bei gewöhnlichen Betriebsverhältnissen ist die Spannung dieser Feder so groß, daß der Anschlag A wie ein fester Anschlag wirkt und mithin der Fliehkraftregler keine Wirkung auf den Kraftmittelzufluß ausüben kann. Wird dagegen bei einer Leistungssteigerung die Spannung der Feder F vermindert, so vermag der Fliehkraftregler den Widerstand der Feder zu überwinden. Er übernimmt sodann allein die Steuerung der Maschine.

Claims (3)

  1. PATLNTANSPRÜCIIR i. Einrichtung zur Regelung der Antriebsmaschinen von parallel geschalteten Wechselstromgeneratoren, bei welcher ein Leistungsregler und ein Drehzahlregler vorgesehen sind und der letztere innerhalb des normalen Drehzahlbereiches unmittelbar .durch den ersteren außer Wirkung gesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Leistungsregler (ZR) bewirkte Sperrung des Fliehkraftreglers (Z) bei Ausfall eines oder mehrerer der parallel geschalteten Wechselstromgeneratoren oder bei ähnlichen- Störungen, die eine plötzliche große Belastungssteigerung zur Folge haben, aufgehoben wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung des Fliehkraftreglers (Z) selbsttätig durch ein Frequenzrelais (FR) aufgehoben wird, welches den Leistungsregler (LR) abschaltet.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, bei welcher der Leistungsregler den Ausschlag de§ Fliehkraftreglers durch einen Anschlag einseitig begrenzt, gekennzeichnet durch eine federnde Ausbildung dieses Begrenzungsanschlages (A) und eine derartige Bemessung der Anschlagfederung, daß sie von dem Fliehkraftregler bei normalen Belastungsschwankungen nicht überwunden werden kann.
DE1931A0061250 1931-03-21 1931-03-21 Einrichtung zur Regelung der Antriebsmaschinen von parallel geschalteten Wechselstromgeneratoren Expired DE688446C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090521B (de) * 1958-04-29 1960-10-06 Escher Wyss Gmbh Einrichtung zur Regelung einer Kraftmaschine, die im Parallelbetrieb als Grundlastmaschine arbeitet
DE1296657B (de) * 1962-08-18 1969-06-04 Siemens Ag Elektrohydraulischer Regler
DE1297190B (de) * 1959-10-02 1969-06-12 Vevey Atel Const Mec Regeleinrichtung fuer einen hydroelektrischen Maschinensatz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1090521B (de) * 1958-04-29 1960-10-06 Escher Wyss Gmbh Einrichtung zur Regelung einer Kraftmaschine, die im Parallelbetrieb als Grundlastmaschine arbeitet
DE1297190B (de) * 1959-10-02 1969-06-12 Vevey Atel Const Mec Regeleinrichtung fuer einen hydroelektrischen Maschinensatz
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