DE688181C - Maschine zur Auswertung von Schriftzeichen enthaltenden Aufzeichnungsblaettern - Google Patents

Maschine zur Auswertung von Schriftzeichen enthaltenden Aufzeichnungsblaettern

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DE688181C
DE688181C DE1927I0056442 DEI0056442D DE688181C DE 688181 C DE688181 C DE 688181C DE 1927I0056442 DE1927I0056442 DE 1927I0056442 DE I0056442 D DEI0056442 D DE I0056442D DE 688181 C DE688181 C DE 688181C
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DE
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DE1927I0056442
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Inventor
Michael Maul
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Deutsche Hollerith Maschinen GmbH DEOMAG
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Deutsche Hollerith Maschinen GmbH DEOMAG
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06VIMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
    • G06V30/00Character recognition; Recognising digital ink; Document-oriented image-based pattern recognition
    • G06V30/10Character recognition
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Description

  • Maschine zur.Auswertung von Schriftzeichen enthaltenden Aufzeichnungsblättern Die Erfindung betrifft eine Maschine zur* Auswertung von Schriftzeichen auf lichtelektrischem Wege, wobei ein in einem --Normalfeld untergebrachtes Lichtzellensystem zum Zweck der Auswertung von Schriftzeichen mit diesen zur Deckung gebracht wird, so daß je nach der Abdeckung des Zellensvstems durch die Schriftzeichen eine unterschiedliche Kombination von Steuerimpulsen erzeugt wird.
  • Diese Art der Auswertung von Schriftzeichen ist an sich bekannt, und zwar für Drucktelegraphen, deren Druckvorrichtung mittels der Kombination von magnetelektrischen Kupplungen in der Weise gesteuert wird, daß entsprechend der Auswahl der zur Erregung gebrachten Lichtzellen die mit ihnen verbundenen Magnetkupplungen ansprechen und den Druckhammer nach dem Koordinatensystem über einem Drucktypenfeld einstellen. Das Ergebnis dieser v orb-ekannten Auswertung besteht in einer druckschriftlichen Reproduktion jedes einzelnen der Auswertung unterworfenen Zeichens.
  • Demgegenüber soll gemäß der Erfindung die Lichtzellensteuerung bei statistischen und Buchungsmaschinen, wie Tabelliermaschinen, Sortiermaschinen u. dgl., bei denen durch ein Lichtzellensystem Druckziffern auf steuernden Zählkarten abgetastet werden, in der Weise anwendbar gemacht werden, daß entsprechend dem Wert einer von einer Zählkarte abgetasteten.Ziffer durch die dabei wirksam gewordenen Lichtzellenkombination, die je nach der abgetasteten Ziffer verschieden ist, eine dem Wert der Ziffer entsprechende Wirkung in der zu steuernden Maschine ausgelöst wird.
  • Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung dem System von Lichtzellen, welche j e nach dem abgefühlten Ziffernzeichen in verschiedener Kombination wirksam werden, eine Übersetzereinr ichtung zugeordnet, welche unter dem Einfluß der j edesmal wirksamen Zellenkombination eine dem Ziffernwert proportionale Wirkung hervorruft, wie es für die Auswertung von Lochkombinationen gelochter Unterlagen bei Lochkartenmaschinen bekannt ist. Diese Wirkungen haben auch bei Sortiermaschinen Bedeutung, da es für das Arbeiten mit solchen Maschinen zur -Vermeidung von Irrtümern wichtig ist, daß die Sortierfächer der Reihenfolge der Ziffernwerte entsprechen.
  • Die Anwendung von Lichtzellen als Steuermittel ist zwar auch bei Auswertungsmaschinen nicht grundsätzlich neu, jedoch wurde hierbei der einfachere Weg beschritten, indem Punktkombinationen als Mittel zur Wertangabe benutzt wurden, deren Ordnung iri einer bestimmten Reihenfolge ohne weiteres' möglich ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf den Zeichnungen in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar in der Anwendung bei Tabelliermaschinen zur rechnerischen Auswertung der Aufzeichnungsträger und bei Maschinen zum Sortieren der Aufzeichnungsträger.
  • Es zeigen Abb. i die Normalfelder mit den Ziffern o bis 9 und je ein \Tormalfeld ohne Ziffern, wobei gezeigt ist, welche Punkte durch die betreffenden Ziffern wirksam abgetastet werden und welche nicht, Abb. 2 das. Punktsystem in dem Normalfeld, Abb. 3 den Kombinationsschlüssel für die den verschiedenen Ziffern entsprechenden Punktkombinationen, Abb. 4 die optische Ableseeinrichtung, Abb. 5 eine Ansicht der zu der in Abb. 4. dargestellten Ablesevorrichtung gehörigen Lichtzelleneinheeit, Abb.6 das Stromschema einer Tabelliermaschine, Abb. 7 den Stromweg für die Einstellung der Tabelliermaschine auf den Ziffernwert .1., Abb. 8 den mechanischen Teil einer Tabelliermaschine, Abb.9 ein abgeändertes Stromschema der Tabelliermaschine, Abb. io das Schema einer Sortiermaschine, Abb. i i eine Abänderung der Abb. i mit etwas abgeänderten Zifferntypen und einer abweichenden Punktkombination. Diese Abänderung empfiehlt sich zur Anwendung bei der im Schema in Abb. io dargestellten Sortiermaschine und ergibt dann eine Steuerung der Sortierweichen in der Art, daß Sortierfächer, welche fortlaufenden Ziffern entsprechen, einander unmittelbar folgen.
  • Die Abb. 12 .und 13 entsprechen den Abb. 2 und 3 für das Ziffern- und Punktsystem der Abb. i z .
  • Abb.1d. stellt die für das Ziffern- und Punktsystem der Abb. i i gültige Verbindung der Sortierklappenmagnete der Abb.lo mit den Lichtzellen dar.
  • Wie aus Abb. i und 2 zu ersehen ist, kann man in einem die Ziffernschriftzeichen enthaltenden Normalfelde vier Punkte festlegen, die für die Ziffern o bis 9 in verschiedener Kombination innerhalb und außerhalb der Umrißlinien -der Ziffern zu liegen kommen.
  • Die Abtastung der Schriftzeichen erfolgt nur durch ein Lichtzellensystem 7 mit vier Lichtzellen 8 in der Anordnung des Normalpunktsystems der Abb.2. In den Stromleitungen der Zellen 8 liegen gemäß dem Stromschema der Abb. 6 Elektromagnete 21, denen Verstärker 22 vorgeschaltet sind. Die Ma-' gnete 2i gehören zu einer an sich bei Tabelliermaschinen für Registrierkarten mit Lochkombinationen bekannten Übersetzungsvorrichtung, welche die von den Lichtzellen 8 abgetasteten Punktkombinationen in einer Wertreihe entsprechende Wirkungen umsetzt. Die Erregung der Magnete 21 erfolgt nur in einem bestimmten, durch den Nocken 23 festgelegten Zeitpunkt und hat die Anziehung eines oder mehrerer Anker 24. zur Folge, welche mit Kontaktfingern 25 der Übersetzungseinrichtung verbunden sind, was nach der Darstellung der Abb.6 durch Verbindungsstangett 26 geschieht. Die Anker 2.4 werden nach jedesmaliger Erregung durch Sperrklinken 27 festgestellt und bleiben in dieser Lage, bis sie durch eine Auslösestange. 28, die durch einen Magneten 29 bewegt wird, gegen Ende des Maschinenspiels durch Schließung eines Kontaktes 30 vermittels eines Nockens 31 wieder ausgelöst werden. Unter dem Einfluß der Erregung der Magnete 21 kommt über die Kontaktfinger 25 ein bestimmter Stromweg zwischen dem Leiter 32 und einem Kommutator 33 mit zugeordnetem Gleitkontaktpaar 34 zustande. Ein derartiger Stromweg, welcher der Ziffer 4 entspricht, ist in Abb.7 in stark ausgezogenen Linien dargestellt. Die Schließung dieses Stromweges hat die zeitlich überwachte Erregung eines Magneten 35 in der üblichen Weise zur Folge, welcher ein Sperrorgan 36 in eine Sperrverzahnung 37 einrückt, die an einer synchron mit dem Gleitkontaktpaar 34 bewegten Typenstange 38 vorgesehen ist, welche durch eine Zahnleiste 39 die zugeordnete Addierwerksscheibe q.o einstellt. Es erfolgt also unter dem Einfluß der erläuterten Steuerung in üblicher Weise die Einstellung der Zählwerksräder 40 und der Postendruck. Der Summendruck geschieht in der üblichen Weise und hat mit der hier in- Rede stehenden Erfindung nichts zu tun.
  • Die in Abb.9 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Abb.6 dargestellten dadurch, daß die Bewegung der Verbindungsstangen 44 für die Kontaktfinger 4.5 der Übersetzungseinrichtung nicht durch im Stromkreise der lichtelektrischen Zellen 8 liegende Magnete geschieht, sondern durch eine an sich bekannte Relaisvorrichtung, die im Stromkreis derLichtzelleeinenLeiter undeinen Halbleiter enthält. Nach der Darstellung der Zeichnung ist der Halbleiter eine Achatwalze 4.1, und die Leiter sind Metallbänder 4.2, die unter dem Einfluß einer Feder 4.3 stehen und j e an eine der Verbindungsstangen 44 für die Kontaktfinger d.5 der übersetzungseinrichtung angreifen. Die Walze 41 befindet sich dabei dauernd in Drehung,'bleibt jedoch so weit auf die 'Metallbänder :22, die sich in Berührung mit der Walze befinden, wirkungslos, als diese nicht unter elektrischer Spannung stehen. Wenn ein Metallband .22 elektrische Spannung enthält, wird dieses durch die sich drehende Walze 41 infolge der dabei auftretenden Haftwirkung mitgenommen, so daß es die zu seiner Verbindungsstange gehörigen Kontaktfinger 45 des Übersetzers verstellt. Der weitere Vorgang ist dann der gleiche, wie soeben unter Bezugnahme auf Abb. 6, 7 und 8 beschrieben. Da das Relais 41, 42 bereits bei sehr geringen Strömen anspricht, so könnte der Fall eintreten, daß schon die Spannung, welche im Verstärkerstromkreis dauernd herrscht, hinreicht, um eine Betätigung der Relais .M1, 42 herbeizuführen. Um diese geringe Kraft zu kompensieren, sind Federn .I6 vorgesehen.
  • Wenn es sich um die Steuerung einer Sortiermaschine für Registrierkarten handelt, dann werden die Karten in der üblichen Weise zu einem Stapel zusammengeschichtet, wie in Abb. io dargestellt, und nacheinander durch die Maschine geschickt. Jede durch das Abgreifmesser i vom Stapel :z entnommene Karte 3 gelangt in den Lichtkegel des Beleuchiungsapparates @!, wobei das Ziffernfeld der Kartenreihe, nach welcher sortiert werden soll, Licht durch die Linse 5 schickt und ein Bild des betreffenden Ziffernfeldes auf der Mattscheibe 6 erzeugt. Hinter der Mattscheibe 6 befindet sich die Lichtzelleneinheit 7 riiit vier Zellen 8 in der Anordnung des in Abb.2 dargestellten Normalpunktsystems. Von den vier Lichtzellen bekommen nur diejenigen Licht, welche nicht gegen einen innerhalb der Ziffernuinrißlinie liegenden Punkt gerichtet sind. Es ergibt sich also für jede der Ziffern o bis 9 eine Erregung von Lichtzellen entsprechend dem Schlüssel der Abb. 3. Die auf die vorstehend angegebene Weise erzeugten lichtelektrischen Ströme werden verstärkt, wozu gemäß Abb. io bei 9 ein Verstärkerkasten vorgesehen ist. Im Stromkreis jeder der vier Lichtzellen liegt ein 'Magnet io, welcher bei eintretender Erregung einen Anker i i anzieht, der mit einer oder mehreren Steuerklappen 12 der Sortiermaschine gekuppelt ist, welche Kupplung in Abb. io schematisch durch eine Verbindungsstange 13 dargestellt ist. Damit die Betätigung der Steuerklappen 12 ini richtigen Augenblick erfolgt, ist ein Nocken i 4 vorgesehen, der sich im Einklang mit dein Abgreifmesser i der Maschine bewegt und einen Kontakt 15 derart steuert, daß derselbe nur im richtigen Augenblick geschlossen wird. Damit die Steuerklappen 12 nach ihrer Einstellung in der eingestellten Lage verharren, bis die Karte in das richtige Fach gelangt ist, sind Sperrklinken 16 vorgesehen, die verhindern, daß die einmal angezogenen Anker i i zunächst nicht mehr zurückzufedern vermögen. Am Ende jedes Arbeitsspieles der Maschine wird durch einen Nocken i7,ein Kontakt 18 geschlossen, welcher sämtliche Magnete i9 in dem den Kontakt enthaltenden Stromkreis bei Stromschluß erregt, wodurch diese veranlaßt werden, ihre Anker 2o anzuziehen, die mit den Sperrklinken 16 verbunden sind. Die Folge davon ist, daß die Sperrklinken 16 ihre- Anker i i freigeben, wodurch diese in ihre Ruhelage zurückkehren.
  • Bei Benutzung des in Abb. i dargestellten Punkt- und Ziffernsystems würden bei der in Abb. io im Schema gegebenen Anordnung der Weichen einer Sortiermaschine die Sortierfächer, welche Zählkarten mit fortlaufenden Ziffern entsprechen, nicht nebeneinanderliegen. Das bedeutet für die Verwendung der Sortiermaschine einen Nachteil, der zu Fehlern führen kann. Durch die Wahl von etwas abweichenden Typen für die abzufühlenden arabischen Ziffern läßt sich bei gleichzeitiger Änderung der Punktkombination, welche durch die Lichtzellen abgefühlt wird, erreichen, daß die Sortierfächer die für die Benutzung der Sortiermaschine zweckmäßige Anordnung erhalten. Eine solche Form für die Zifferntypen und die Punktkombination ist in Abb. i i bis 13 dargestellt. Abb. 1.4 läßt die Verbindung der Lichtzellen mit den Sortierklappenmagneten io für das System der Abb. i i bis 13 erkennen.
  • Im vorstehenden ist zwar von Registrierkarten gesprochen, durch deren Schriftzeichen eine Steuerung der statistischen Maschinen herbeigeführt werden soll. Es können aber auch Blätter benutzt werden, welche Schriftzeichen enthalten, die statistisch ausgewertet werden sollen, z. B. auch Papierstreifen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zur Auswertung von Ziffernschriftzeichen enthaltenden Aufzeichnungsblättern unter Lichtzellensteuerung durch Wirksammachung der verschiedenen Lichtzellenkombinationen für die einzelnen Ziffernzeichen aus einer in einem Normalfeld enthaltenen Gruppe von Lichtzellen, dadurch gekennzeichnet, daß von jedem Ziffernschriftzeichen eine für es charakteristische Kombination von Lichtzellen wirksam gemacht wird und daß jede auf solche Weise wirksam gemachte Zellenkombination durch eine Übersetzereinrichtung eine dem Ziffernwert proportionale Wirkung hervorruft.
  2. 2. Kartensortiermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Steuerung durch ein Lichtzellensystem beherrscht wird, welches Druckziffern auf den zu sortierenden Karten abtastet und entsprechend dem abgetasteten Ziffernwert durch die bei der Abtastung wirksam gewordenen wechselnden Zellenkombinationen dem jeweiligen Ziffernwert entsprechende Sortierorgansteuerung herbeiführt.
DE1927I0056442 1927-04-07 1927-04-08 Maschine zur Auswertung von Schriftzeichen enthaltenden Aufzeichnungsblaettern Expired DE688181C (de)

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DE (1) DE688181C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069411B (de) * 1951-12-27 1959-11-19 IBM Deutschland Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft m.b.H., Sindelfingen (Württ.) Anordnung zum photoelektrischen Abtasten und Auswerten von Zeichen. 24. 12. 5-2. V. St. Amerika
DE1179746B (de) * 1958-10-20 1964-10-15 Cummins Chicago Corp Einrichtung zum maschinellen Lesen von Symbolen
DE1259611B (de) * 1962-12-17 1968-01-25 Ncr Co Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Erkennen von Zeichen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1069411B (de) * 1951-12-27 1959-11-19 IBM Deutschland Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft m.b.H., Sindelfingen (Württ.) Anordnung zum photoelektrischen Abtasten und Auswerten von Zeichen. 24. 12. 5-2. V. St. Amerika
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DE1259611B (de) * 1962-12-17 1968-01-25 Ncr Co Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Erkennen von Zeichen

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