DE686352C - Elektrische Regeleinrichtung fuer selbsttaetige OElfeuerungsanlagen - Google Patents

Elektrische Regeleinrichtung fuer selbsttaetige OElfeuerungsanlagen

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DE686352C
DE686352C DE1936P0072790 DEP0072790D DE686352C DE 686352 C DE686352 C DE 686352C DE 1936P0072790 DE1936P0072790 DE 1936P0072790 DE P0072790 D DEP0072790 D DE P0072790D DE 686352 C DE686352 C DE 686352C
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DE
Germany
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voltage
control device
ignition transformer
ignition
alternating current
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Expired
Application number
DE1936P0072790
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Erichsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
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Publication date
Application filed by Julius Pintsch AG filed Critical Julius Pintsch AG
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/20Systems for controlling combustion with a time programme acting through electrical means, e.g. using time-delay relays
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2239/00Fuels
    • F23N2239/06Liquid fuels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Elektrische Regeleinrichtung für selbsttätige Ölfeuerungsanlagen Gegenstand des Patents 685 168 ist eine elektrische Regeleinrichtung für selbsttätige Ölfeuerungsanlagen mit einer Steuereinrichtung, die bei ordnungsgemäßer Abschaltung der Anlage unter Absperrung der zum Brenner führenden Ölleitung den Brennermotor und die Zündeinrichtung für eine kurze Zeitspanne wieder einschaltet. Ein von der Flammenwärme beeinflußter Sicherheitsschalter hält bei ordnungsgemäßer Flammenentwicklung nach Ablauf einer Zeitschalteinrichtung den Motorstromkreis geschlossen. Zur Steuerung des Gebläsemotors sowie des bei ordnungsgemäßer Abschaltung der Anlage geschlossen gehaltenen ölventiles dient eine Steuereinrichtung mit dem Zeitschalter. Der Gebläsemotor ist als Einankerumformer ausgebildet und liefert den Wechselstrom zum Betrieb der Zündeinrichtung.
  • Gemäß der Erfindung sind bei dieser Regeleinrichtung von der Drehzahl des Einänkerumformers bzw. von der Spannung oder der Frequenz des vom Einankerumformer erzeugten Wechselstromes an sich bekannte Regeleinrichtungen vorgesehen, die bei. .in- _ folge Drehzahlschwankungen des als Einankerumformer ausgebildeten Gebläs,emöföYS"-entstehende Schwankungen der Wechselspannung die von dem Zündtransformator gelieferte Spannung selbsttätig auf gleicher Höhe halten, wobei im Primärkreis des Zündtransformators ein Ohmscher oder Wechselstromwiderstand liegt, der bei Stillstand des Einankerumformers ein Auftreten eines starken Gleichstromes im Primärkreis des Zündtransformators verhindert. Dadurch wird verhindert, daß die Drehzahlschwankungen, denen der Gebläsemotor unterworfen ist, zu erheblichen Schwankungen der Zündspannung Anlaß geben und sich auf die Betriebssicherheit der Zündeinrichtung nachteilig auswirken.
  • Solche Spannungsregler sind an sich bekannt. Ihre Anwendung ist im vorliegenden Fall in Verbindung mit dem Ohmschen oder Wechselstromwiderstand im Primärkreis des Zündtransformators besonders vorteilhaft, um einen störungsfreien Betrieb der Ölfeuerungsanlage- mit weitgehender Schadenverhütung zu gewährleisten.
  • Vorteilhafterweise erfolgt die Regelung der Zündspannung durch Änderung der primären oder sekundären W indungszahl des Zündtransformators, vorzugsweise durch einen W älzkontaktregler.
  • -- Der- Erfindungsgegenstand ist in der Abbildung schematisch an Hand einer Ausführungsmöglichkeit veranschaulicht. Das schematisch dargestellte Gebläse G für die Förderung der Verbrennungsluft wird durch einen Motorgenerator .f1 angetrieben. Dieser stellt einen Einankerumformer dax. der bei a, b an eine Gleichspannung ange,. schlossen ist und bei c, d einen niedergespannten Wechselstrom liefert, beispielsweise einen Wechselstrom von 5o Hz mit 70 Volt Spannung. An die Ausgangsseite c, a' des Motorgenerators 1Y1 ist über einen Ohmschen oder Wechselstromwiderstand W, z. B. einen Kondensator, die Primärwicklung P des Zündtransformators T angeschlossen, dessen Sekundärwicklung S mit der Funkenstrecke F in Verbindung steht.
  • Die Primärwicklung P ist mit einer Reihe von Anzapfungen 2, 3, q. usw. versehen, welche mit Hilfe von Relais R mit dem einen Ende z der Primärwicklung verbunden werden können. Es sind zwei Spannungsrelais R1 und R2 dargestellt, deren Wicklungen an die Ausgangsseite e, d des Einankerumformers angeschlossen sind. Besitzt die vom Einankerumformer gelieferte Wechselspannung ihren Sollwert, so haben die Relais R1 und 92 ihre Anker angezogen; die Arbeitskontakte r1 und y2 der Relais sind infolgedessen Beschlössen. Nun sind die Relais R1 und R2 so abgestimmt, daß jedes bei einem bestimmten unter dem Sollwert liegenden Spannungswert seinen Anker freigibt und damit seinen Kontakt öffnet. Wird der Sollwert der Wechselspannung mit V bezeichnet, so möge das Relais R2 bei der Spannung V-v und das Relais R1 bei der Spannung 1l-2 v zum Abfall kommen. Die in der Abbildung dargestellte Stellung der Relais entspricht einem Spannungswert, der zwischen V-v und V-2 v liegt. Das Relais R2 hat daher seinen Anker y2 losgelassen und damit die Verbindung zwischen der Anzapfung 3 der Primärwicklung P und dem Wicklungsende 1 aufgehoben. Das Relais R1 dagegen befindet sich in angesprochenem Zustand und hält den zwischen der Anzapfung a und dem Wicklungsende i liegenden Teil der Primärwicklung ,P kurzgeschlossen. -Die Wirkungsweise ist folgende: Würde die Spannung noch weiter absinken und hierbei den Wert V-2 v erreichen, -so würde das Relais R1 gleichfalls abfallen und damit den Kurzschluß der zwi-"schen i und 2 liegenden Windungen der Primärwicklung P aufheben und damit die Windungszahl der Primärwicklung erhöhen. -:Durch diese Erhöhung der Windungszahl _`.ird das Absinken der Primärspannung am 'Transformator T ausgeglichen, derart, daß "die in der Sekundärwicklung S induzierte Spannung im wesentlichen gleich bleibt. Steigt dagegen die Wechselspannung des Einankerumformers .an, so kommt das Relais R2 zurr Anzug und schließt dabei den Wicklungsteil 1, 3 der Primärwicklung P kurz. Die damit verbundene Verringerung der Windungszahl der Primärwicklung wirkt dem Steigen der Spannung derart entgegen, daß die Sekundärspannung des Transformators T ihren normalen Wert beibehält. Bleibt der Einankerumformer vollständig oder beinahe stehen, ohne daß die Gleichstromspeisung auf der Eingangsseite unterbrochen wird, so verhindert der -Widerstand W das Anwachsen der Stromstärke im Primärkreis des Zündtransformators auf unzählige Werte.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i., Elektrische Regeleinrichtung für selbsttätige ölfeuerungsanlagen nach Patent 685168, gekennzeichnet durch die Anordnung an sich bekannter Regeleinrichtungen, die beeinflußt von der Drehzahl des Einankerumformers bzw. von der Spannung oder der Frequenz des vom Einankerumformer erzeugten Wechselstromes zwecks Verhinderung von Schäden infolge Drehzahlschwankungen des Gebläsemotors die von dem Zündtransfor. mator gelieferte Spannung selbsttätig auf gleicher Höhe halten, wobei im Primärkreis des Zündtransformators ein Ohmscher oder Wechselstromwiderstand (W) liegt, der bei Stillstand des Einankerumformers ein Auftreten eines starken Gleichstromes im Primärkreis des Zündtransformators verhindert.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch: i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Zündspannung durch Änderung der primären oder sekundären Windungszahl des Zündtransformators, vorzugsweise durch einen Wälzkontaktregler erfolgt.
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