DE685771C - Leichtgutausscheider fuer Rinnenwaeschen - Google Patents

Leichtgutausscheider fuer Rinnenwaeschen

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DE685771C
DE685771C DEG95847D DEG0095847D DE685771C DE 685771 C DE685771 C DE 685771C DE G95847 D DEG95847 D DE G95847D DE G0095847 D DEG0095847 D DE G0095847D DE 685771 C DE685771 C DE 685771C
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DE
Germany
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flow
washing
goods
light
gutter
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Expired
Application number
DEG95847D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Fritz Vohmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type

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  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Leichtgutausscheider für Rinnenwäschen Die Erfindung betrifft einen Leichtgutausscheider für Rinnenwäschen, die zur Aufbereitung von Kohle und anderem Gut dienen.
  • Das Neue besteht darin, daß in die Aufbereitungsanlage Mitteleingebaut sind, durch die auf dem Wasser schwimmende Fremdkörper aus einem flach fließenden Gutstrom selbsttätig ausgeschieden werden.
  • Es kommt beispielsweise vor, daß Grubenholzspäne oder anderes Leichtgut in die Kohle gelangen, sie verunreinigen und Beanstandungen der Kohlenabnehmer hervorrufen. Diese Fremdkörper werden zweckmäßig beim Waschen der Kohle ausgeschieden. Dass kann aber nur bei einer bestimmten Mindesthöhe des Waschwassers geschehen. Um diese bei Rinnenwäschen zu erhalten, sollen erfindungsgemäß Mittel in das Rinnenbett eingebaut werden, die die Wasserschicht erhöhen, wobei das auf dem Wasser schwimmende Leichtgut aufgefangen, vom übrigen Gut getrennt und ausgeschieden wird.
  • Diese Mittel können beispielsweise aus einem Zellenrad bestehen, über dem ein nur wenig in das Waschwasser schräg hineinragendes Auffangsieb, Spaltsieb o. dgl. angebracht ist. Das Zellenrad kann durch den Gutstrom oder eine andere Kraftquelle in Drehung versetzt werden. Es ist mit einer Bremsvorrichtung ausgerüstet, durch die ;seine Drehgeschwindigkeit wahlweise vermindert werden kann. Dadurch entsteht vor dem Leichtgutfänger ein Stau, durch den da-e obere Wasserschicht mit dem darauf schwimmenden Leichtgut über das Fangmittel geschwemmt wird, während das spezifisch schwerere Aufbereitungsgut durch das Zellenrad fließt. Man kann die Erhöhung der Wasserschicht aber auch durch andere an sich bekannte Mittel erreichen.
  • In der Zeichnung sind zwei verschieden; Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Bei der Einrichtung nach Abb. i ist in die: Aufbereitungsrinne a ein Zellenrad b eingeschaltet, das durch den Gutstrom in Drehung versetzt wird. Seine Drehgeschwindigkeit kann durch die Bremstrommel c und den auf sie einwirkenden Bremsklotz d wahlweise eingestellt werden. Ist die Drehgeschwindigkeit des Zellenrades geringer als die Fließgeschwindigkeit in der Rinne, so entsteht vor der schwenk- und durch das Gegengewicht f einstellbaren Klappe e ein Stau, wobei gleichzeitig der Gutstrom nach unten abgelenkt und über das Zellenrad geführt -wird. Hierbei -wird gleichzeitig ein Teil des Waschwassers mit dem auf der Oberfläche schwimmenden Leichtgut auf das Auffangmittel g gespült.
  • Bei der Einrichtung nach Abb.2 ist die Aufbereitungsrinne h vor einem selbsttätig bewegten Verschlußschieber i nach unten vertieft, der durch einen Schwimmer h betätigt wird, welcher sich auf das Aufbereitungsgut abstützt. Steigt die Gutschicht, so wird durch den ebenfalls ansteigenden Schwimmer der Verschlußschieber geöffnet und das davorliegende Aufbereitungsgut Weitergeführt. Beim; Fallen der Schichthöhe des Gutstromes senkt sich der Schwimmer und schließt den Verschlußschieber -wieder. Durch den dabei entstehenden Stau wird das auf dem Wasser schwimmende Leichtgut in den Auffangkasten i geschwemmt, aus dem es dann durch seitliche Austragsmittel entfernt -wird.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel kommt also zur Stauung der Wasserschicht noch die Stauung des gesamten Gutstromes in bestimmten, von der Höhe der Gutschicht abhängigen Zeitabständen mit Hilfe eines Stauschiebers, der von einem auf dem Gutstrom ruhenden Schwimmer gesteuert wird. Der Drehpunkt für den Steuerhebel des Schwimmers ist, wie in der Zeichnung dargestelt, fest verlagert. Steigt der Gutstrom, so drückt der Schwimmer die mit ihm verbundenen Steuermittel hoch und öffnet den Schieber. Beim Senken des Gutstromes bewegen sich die Steuermittel wieder rückläufig, wobei der Schieber geschlossen wird. Dieses wechselweise Öffnen und Schließen des Verschluß schiebers dient dazu, Schwankungen qualitativer und quantitativer Art in der Aufgabe des Gutes. auszugleichen. Erfolgt beispielsweise die Aufgabe des Gutes in die Aufbereitungsrinne gleichmäßig, so kann das Durchlaßprofil für den Gutstrom in der Aufbereitungsrinne wahlweise in einer bestimmten Höhe eingestellt -werden. Wird das Gut aber zeitweise in ungenügender Menge aufgegeben, so wird die erwähnte Stauwirkung bei der Einrichtung nach Abb. 2 durch wechselweises, Heben und Senken des von dem Schwimmer gesteuerten Schiebers erzielt, so daß eine genügend hohe Wasserschicht über dem Gutstrom vorhanden ist, die eine Ausscheidung des. Leichtgutes über die Auffangrinne e ermöglicht.

Claims (2)

  1. PATE NTANSYRL-CHIi; -i. Leichtgutausscheider für Binnenwäschen, dadurch gekennzeichnet, daß in den vom Gutstrom zu durchfließenden Rinnen Mittel eingeschaltet sind, durch die eine stauartige Erhöhung der Wasserschicht bewirkt und dabei das im Gutstrom schwimmende Leichtgut über ein Auffangmittel geschwemmt -wird, das es von den spezifisch schwereren Gutteilen trennt.
  2. 2. Leichtgutausscheider für Binnenwäschen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gutstrom mit den spezifisch schweren Gutteilen an der Trennungsstelle nach unten abgelenkt wird.
DEG95847D 1937-07-15 1937-07-15 Leichtgutausscheider fuer Rinnenwaeschen Expired DE685771C (de)

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