DE68563C - Kühlvorrichtung für Bierbottiche - Google Patents

Kühlvorrichtung für Bierbottiche

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DE68563C
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cooling
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DENDAT68563D
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C. A. Hoz in Konstanz, Baden
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterbildung der in der Patentschrift Nr. 34044 beschriebenen Kühleinrichtung und bezweckt, diese Einrichtung, welche in der Patentschrift Nr. 34044 in ihrer Ausbildung für Cylinderberieselungskühlapparate gezeigt ist, auch als Bottichbierkühlapparate nutzbar zu machen.
Während bei Nr. 34044 der röhrenförmige Raum zwischen dem Einsatzcylinder und der gewellten Kühlwandung mit dem Innenraum des Einsatzcylinders oben und unten correspondirt und das Kühlwasser beide Räume nach einander in der Weise durchläuft, dafs es innerhalb des Einsatzcylinders in gleicher Richtung mit dem zu kühlenden, über die Aufsenfläche der gewellten Wandung herabrieselnden Bier, und aufserhalb des Einsatzcylinders in entgegengesetzter Richtung zum Bier circulirt, ist bei vorliegender Abänderung der rohrförmige Aufsenraum von dem cylinderförmigen Innenraum abgeschlossen und der ganze Apparat in einen Bottich gesetzt bezw. gehängt, so dafs er nunmehr selbst einen Einsatz für den Bottich darstellt. Das durch Flügelrad oder Schnecke innerhalb des nun also doppelwandigen Einsatzes beständig nach unten gedrückte Kühlwasser steigt aufserhalb desselben im Bottich in kreisförmiger Bewegung wieder aufwärts, während das zu kühlende Bier die Doppelwand des Einsatzes durchläuft.
Selbstverständlich kann aber auch, und das ist in der Praxis vortheilhafter, die Doppelwand des Einsatzes von dem Kühlwasser durchströmt werden, während das zu kühlende Bier mittelst der Flügelschraube oder Schnecke durch den Einsatz hindurch und um ihn herumgeführt wird.
Der aus Holz oder Metall bestehende Bottich kann sowohl ein offener als auch geschlossener sein, und zwar bei einem Metallbottich selbst einen kühlenden Theil des Apparates bilden, indem man das aus dem Einsatz austretende Kühlwasser in eine den Rand des Bottichs umlaufende Rinne leitet, aus welcher es sich über die ganze Aufsenfläche des Bottichs ergiefst und so den letzteren kühlt; diese Rinne kann dann gleichzeitig bei Verwendung eines geschlossenen Bottichs als Wasserabschlufs dienen.
Um die kühlende Fläche des Einsatzes möglichst grofs zu machen, kann man auch die Innenwandung desselben wellenförmig gestalten und hierbei, um eine lange Einwirkung des Kühlwassers zu erzielen, die Wellen in Schraubenform anordnen. Ebenso aber kann der Einsatz auch durch ein als Schraubencylinder gerolltes Rohr gebildet.werden, in welchem ein Flügelrad oder eine Schnecke in derselben oder ähnlichen Weise wie beim Patent Nr. 34044 und bei den übrigen Ausführungen angeordnet ist.
Je nach den Anforderungen des einzelnen Falles kann man den Apparat tragbar oder feststehend und zur Verwendung in einem gewöhnlichen Kühlbottich oder einem besonderen Sammelbottich herstellen.
Die neue Anordnung ist in den Fig. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
In Fig. ι besteht der Apparat aus dem Kühlkörper A mit dem Ueberfallboden B und dem Bewegungsmechanismus für den Bottichinhalt. Der doppelwandige Kühlkörper A von cylindrischer Form ist oben und unten offen. In demselben, d. h. zwischen den cylindrischen Doppelwandungen, circulirt das Kühlwasser, während sich innerhalb und aufserhalb die zu kühlende Bierwürze befindet.
Es unterscheiden sich die Fig. 1, 2 und 3 nur durch die Form der Wasserwege. In

Claims (3)

  1. Fig. ι besteht der Kühlkörper A aus einem äufseren gewellten Kupfercylinder h mit ringförmig eingeprefsten Wulsten und einem inneren glatten oder geradwandigen Cylinder i. Diese Cylinder berühren sich nur oben und unten bezw. sind hier mit einander verbunden, während sie sonst auf der ganzen Höhe bei jeder Einschnürung dem Kühlwasser noch genügenden Durchgang gestatten. Um den Abstand beider genau einzuhalten, können event, auch einige Verticalschienen im Zwischenraum angebracht werden. Das Kühlwasser tritt, unten in den Kühlkörper A, steigt dann im Zwischenraum von h und i in die Höhe und verläfst oben den Apparat. In Fig. 2 besteht der Kühlkörper A aus einem inneren glatten oder geradwandigen Cylinder i, auf welchen einer- oder beiderseits schraubenförmig geprefste Wulste h einzeln aufgelöthet sind, die zusammen einen fortlaufenden Leitungsweg für das Kühlwasser bilden. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die beiderseitigen Wasserwege neben einander angeordnet, wobei das Wasserzuleitungsrohr unten links in die äufsere Wulst mündet; der Mündung gegenüber befindet sich im Cylinder i eine Durchbrechung, durch welche das Wasser auch in die inneren Wulste übertreten kann. Das Kühlwasser macht demnach aufsen und auch innen einen schraubenförmigen Weg um den Cylinder.
    In Fig. 3 besteht der Kühlkörper A aus Röhren Ji von beliebigem Querschnitt, welche zu einem fortlaufenden Cylinder zusammengelegt sind. Diese Anordnung kann durch beliebig geformte Röhren sowohl in der Weise erfolgen, dafs dieselben schraubenförmig zu einem Cylinder gewunden sind, wie auch dadurch, dafs dieselben in auf- und absteigender Folge, dicht zusammengelegt, einen Cylinder bilden.
    Der Bewegungsmechanismus besteht in der Hauptsache aus der Horizontalwelle b, dem Winkelgetriebe c, der Verticalwelle d, der Flügelschraube oder Schnecke e und der Traverse f, welche den ganzen Apparat hält und in geeigneter Weise mit dem Bottich verbunden ist.
    Die Abkühlung erfolgt nun in nachfolgender Weise:
    Das Kühlwasser wird bei F zugeleitet, durchströmt den Apparat bezw. den Kühlkörper A, worauf es bei G denselben verläfst. Beim Drehen einer Kurbel oder Scheibe auf der Welle b bewegt sich durch die Wirkung der Flügelschraube oder Schnecke e die zu kühlende Bierwürze spiralförmig innerhalb des Apparates bezw. innerhalb des Kühlkörpers A nach unten und aufserhalb desselben nach oben, stürzt oben über den Ueberfallboden B nach der Mitte, wobei sie gleichzeitig gelüftet wird. Die Bierwürze hat diesen Kreislauf so lange durchzumachen, wie gedreht wird, bezw. bis die Abkühlung an den Wandungen der Kühlwasserleitung und die Lüftung durch den oberen freien Fall über den Ueberfallboden B genügend erfolgt ist.
    Wird die Abkühlung in einem geschlossenen Bottich ausgeführt, so ist die Zuleitung von filtrirter Luft geboten.
    Bei der in Fig. 3 gezeichneten Ausführungsform brauchen die den Kühlkörper A bildenden Rohre nicht dicht zusammenliegen, wenn die Flügelschraube e in einem besonderen geradwandigen Circulationscylinder arbeitet, der sich innerhalb des Kühlkörpers A befindet.
    Bei der Verwendung eines geschlossenen Bottichs und bei gleichzeitiger Verwendung eines Wasserverschlusses gestaltet sich die Anordnung in ähnlicher Weise.
    Patenτ-An sprüche:
    ι. Eine Kühlvorrichtung für Bierbottiche, gekennzeichnet durch einen hohlen, im Bottich angeordneten und vom Kühlwasser durchflossenen Ringcylinder (hi), der oben event, einen Ueberfallring (B) besitzt, und in welchem unten ein Flügelrad bezw. eine Schnecke (e) gelagert ist, welch letztere die im Bottich enthaltene Bierwürze aufserhalb des Kühlkörpers nach oben drückt, so dafs die beim Aufsteigen gekühlte Würze event, über den Ring (B) in den Innenraum des Kühlkörpers zurückläuft und hierbei gleichzeitig gelüftet werden kann.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Kühlvorrichtung, bei welcher eine oder beide Wandungen des hohlen Ringcylinders (h i) wellenförmig gebildet bezw. mit wulstartigen Aufsätzen versehen sind, wobei die Wellen oder Wulste derart angeordnet sein können, dafs das Kühlwasser im Schraubenweg läuft.
  3. 3. Eine weitere Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Kühlvorrichtung, bei welcher der Schraubenweg für das Kühlwasser durch ein zum Schraubencylinder gewundenes Rohr oder durch entsprechend zusammengesetzte Rohre gebildet wird, wobei innerhalb des so hergestellten Ringcylinders ein besonderer geradwandiger Einsatzcylinder mit Ueberfallring angeordnet sein kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT68563D Kühlvorrichtung für Bierbottiche Expired - Lifetime DE68563C (de)

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