DE684340C - Wahlkartei - Google Patents

Wahlkartei

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Publication number
DE684340C
DE684340C DEH153975D DEH0153975D DE684340C DE 684340 C DE684340 C DE 684340C DE H153975 D DEH153975 D DE H153975D DE H0153975 D DEH0153975 D DE H0153975D DE 684340 C DE684340 C DE 684340C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cards
card
voting
index
holes
Prior art date
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Expired
Application number
DEH153975D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Rolf Hess
Wilhelm Ihde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUDWIG ROLF HESS
WILHELM IHDE
Original Assignee
LUDWIG ROLF HESS
WILHELM IHDE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LUDWIG ROLF HESS, WILHELM IHDE filed Critical LUDWIG ROLF HESS
Priority to DEH153975D priority Critical patent/DE684340C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE684340C publication Critical patent/DE684340C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/04Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed optically, e.g. peek-a-boo system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • Wahlkartei Gegenstand der Erfindung ist eine Wahlkartei.
  • Wahlkarteien, deren Karten Zungen aufweisen, welche mit Löchern versehen sind, so daß ein hindurchgesteckter und angehobener Stab alle Karten mit bestimmten Wahlmerkmalen heraushebt, sind bereits bekannt. Diese bekannten Wahlkarteien ermöglichen es jedoch nicht, auf einfache Weise aus den einmal ausgewählten Karten abermals eine oder mehrere Wahlen zu treffen. Mindestens ist die Ausführung mehrerer Wahlen hintereinander umständlich. Außerdem ist dieMöglichkeit der Anbringung von mit Löchern versehenen Zungen verhältnismäßig beschränkt.
  • Diese Unvollkommenheiten der bisher bekannten Wahlkarteien werden gemäß der Erfindung in der Hauptsache dadurch behoben, daß eine erhöhte Rückwand vorgesehen wird, deren erhöhter Teil Haltebohrungen zur Aufnahm,e des Wählerstabes enthält, wobei zweckmäßig die Bohrungen im Erhöhungsteil der Rückwand solche Länge besitzen, daß darin eingesteckte Wählerstangen mit ihrem Einsteckende frei tragend gehalten werden, und wobei weiterhin zweckmäßig diese Bohrungen in der Richtung nach rückwärts etwas nach unten verlaufen, so daß die darin lose geführten Stäbe eine im belasteten Zustand waagerechte Lage einnehmen.
  • Zum Zwecke der Platzersparnis bei der Aufbewahrung einer größeren Anzahl solcher Karteien wird der Erhöhungsteil der Rückwand zweckmäßig abnehmbar bzw. auswechselbar ausgebildet.
  • Zum Zwecke einer leichten Einführbarkeit der Wahlstäbe in :die Wahllöcher,der Karteikarten werden die letzteren bzw. die, Vorderwand so bemessen, daß die Karteikarten in ihrer eingeordneten Ruhestellung mit ihren die Wahllöcher enthaltenden Teilen über die Vorderwand hervorstehen.
  • Um auch die Seitenränder der Karten zum Anbringen von Wahlmerkmalen nutzbar machen zu können, erhalten die Karteikarten eine im wesentlichen trapezförmige Gestalt; indem die Seitenkanten in der Richtung nach unten schräg nach außen verlaufen: Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Wahlkartei sowie einige Ausführungsbeispiele von in Verbindung mit ihr zweckmäßig zur Anwendung kommenden Karteikarten dargestellt, und zwar zeigen Fig: i in Ansicht einen leeren Karteikasten zu der neuen Wahlkartei mit schräg über diesem liegenden Zusatzstück zu der Hinterwand, Fig. 2 und 3 zwei verschiedene Ausführungsformen von Karteikarten für die neue Wahlkartei; wobei in der Karteikarte gemäß Fig. 3 durch Ausschnitte bereits der Karteninhalt angemerkt ist: Fig. q. zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Wahlkartei in seiner Benutzungsstellung, bei welcher bestimmte Karten ausgewählt sind, fertig zum Auswerten.
  • Fi.g. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Karteikarte.
  • Fig. 6 zeigt eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der gegenseitigen Anordnung von Löchern und Zungen.
  • Fg: 7 und 8 zeigen eine Anzahl von Ausführungsbeispielen von Überschlaglaschen.
  • In allen Figuren sind von dem Karteikasten die Vorderwand mit v und die Zwischenwände mit z bezeichnet, der Aufsatzteil, welcher auswechselbar auf der Hinterwand aufsetzbar ist, mit w und die darin angeordneten Haltelöcher für die Aufnahme der Auswahlstäbe s mit 1. Die Laschenansätze oder Zungen der Karten sind mit a bezeichnet, die darin befindlichen Löcher -der äußeren Lochreihe mit b und die Löcher der inneren Lochreihe mit c. Die Aussparungen bzw. Ansätze auf der Unterseite der Karten, welche mitentsprechenden Führungsunebenheiten auf der Oberseite des Bodenteiles des Kastens zusammenwirken, sind mit f bezeichnet. Diese letztgenannten Merkmale sichern die richtige Seitenlage :der Karten auch bei fehlenden Seitenwänden am Kasten, und das Fehlen dieser Seiten bietet den Vorteil, daß21 auch die Seitenränder der Karten zum Anbringen von Markierungslaschen mit entsprechenden Auswahllöchern nutzbar gemacht werden können; so daß also eine besonders- große Anzahl von auf einer Karte enthaltenen Angaben am Rand sichtbar gemacht werden können.
  • Die Zwischenwände z sichern das richtige Hintereinanderliegen der Löcher auch bei nicht voll gefülltem Kasten und können auch weiterhin für die sachliche Unterteilung der einzelnen Karten nutzbar gemacht werden.
  • Die Wirkungsweise der neuen Auswahlkartei ist folgende.
  • Will man beispielsweise eine Aufstellung von denjenigen in der Kartei erfaßten Personen anfertigen, die von Beruf Monteur und verheiratet sind, so schiebt man zunächst eine Auswahlstange s durch diejenigen Löcher, welche anzeigen, daß die auf den betreffenden Karten vermerkten Personen von Beruf Monteur sind. Nachdem die Auswahlstange durch diese Löcher hindurch bis gegen den Aufsatzteil w der Hinterwand hindurchgeschoben ist, wird .die Stange angehoben und in ein Loch l des Aufsatzteiles w der Hinterwand eingeschoben. Die so ausgewählten Karten nehmen nunmehr eine schräge Lage ein.
  • Nunmehr schiebt man in gleicher Weise eine Auswahlstange -durch diejenigen Löcher der angehobenen Karten, durch welche erkennbar gemacht ist; daß die auf der betreffenden Karte vermerkte Person verheiratet ist. Auch diese so nach hinten durchgeschobene Stange wird in ein passendes Loch L des Aufsatzteiles der Hinterwand eingeschoben. Nunmehr kann :die ersteStange nach,, vorn' oder hinten herausgezogen werden. Damit fallen alle Karten in ihre Ausgangsstellung im Kasten zurück, auf denen Monteure verzeichnet sind, welche nicht verheiratet sind. Ausgehoben bleiben also nur die Karten der gesuchten Personen, die Monteure und verheiratet sind. In dieser Weise kann fortgefahren werden, sofern die gesuchten Personen weitere bestimmte Bedingungen erfüllen sollen. Stetslat man nach Beendigung des Wählvorganges die Karten derjenigen Personen oder Gegenstände an dem Auswahlstab hängen, welche die bestimmten Merkmale aufweisen: Will man nun eine Liste dieser Personen oder Gegenstände aufnehmen, so stellt man die so vorbereitete Kartei hinter der zu beschreibenden Liste auf seinen Arbeitsplatz und schiebt das vordere Ende des Auswahlstabes s nach hinten bis in die Nähe der vordersten angehobenen Karte; deren Inhalt wird nunmehr in die Liste -ganz oder teilweise übernommen, die Karte etwas nach vorn gebogen, so @daß sie über das vordere Ende des Stabesabgezogen werden kann, und dann in den Kartenstapel herabgeschoben. Dadurch -wird die Aufschrift auf der zweiten Karte frei; Diese wird in gleicher Weise bearbeitet. Allmählich schiebt man den Stab immer weiter nach- hinten, so daß die jeweils ausgezogene Karte leicht vom Stab abgenommen und in ihre Ausgangsstellung in die Kartei hineingeschoben werden kann. Auf diese Weise ist das Aussieben des Gesamtbestandes von mehreren hundert Karten eine Arbeit von wenigen Minuten. Sind die Karten eines Karteikastens auf diese Weise ausgesiebt und ausgezogen und sind mehrere Karteikästen in gleicher Weise zu bearbeiten, so können sowohl die Stäbe s als auch der Aufsatzteil w der Hinterwand in Verbindung mit den nächsten Kästen benutzt werden, da der Aufsatzteil w der Hinterwand von letzterer leicht abnehmbar ist, beispielsweise, wie in Fig. i dargestellt, durch Anordnung einer Nut it in der Hinterwand und einer entsprechenden Feder m in dem Aufsatzteil w.
  • Ist,eine Karte, wie beispielsweise in Fig. 3 dargestellt, mit Aussparungen versehen, wobei beispielsweise eine der Aussparungen andeutet, daß die auf der Karte vermerkte Person ledig ist, und heiratet diese Person, so ist es nicht erforderlich, eine neue Karte auszuschreiben. Fi.g. 7 bis i i zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele von Überschlaglaschen, welche in einem Fall der angegebenen Art auf der Karte über den ausgesparten Teil aufgeklebt oder auf sonstige Art an der Karte befestigt werden können, so daß auch in einem solchen Falle eine einmal angelegte Karte mit Hilfe dieser Überschlaglaschen verwendungsfähig bleibt.
  • Ist die äußere Markierungsmöglichkeit schon durch das Mitheranziehen der Seitenränder erheblich bei den einzelnen Karten gesteigert, so wird diese Markierungsmöglich-].zeit weiterhin erweitert durch die Anordnung doppelter Lochreihen, welche selbständig, also unabhängig voneinander ausgespart werden können. Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Anordnung der Löcher relativ zueinander, wobei die Anordnung so gewählt ist, daß das Aussparen von Nachbarlöchern die Festigkeit der verbliebenen Löcher zum Ausheben möglichst wenig in Mitleidenschaft zieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wahlkartei, deren Karten Zungen aufweisen, welche mit Löchern versehen sind, so daß ein hindurchgesteckter und angehobener Stab alle Karten mit bestimmten Wahlmerkmalen heraushebt, gekennzeichnet durch eine erhöhte (w)Rückwand, deren erhöhter Teil (w) Haltebohrungen (l) zur Aufnahme des Wählerstabes (s) enthält. a. Wahlkartei nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine solche Länge der Bohrungen (d) im Erhöhungsteil (w) der Rückwand, daß darin eingesteckte Wählerstangen (s) mit ihrem Einsteckende frei tragend gehalten werden. 3. Wahlkartei nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (L) in der Richtung nach rückwärts etwas nach unten verlaufen, so daß die darin lose geführten Stäbie (s) eine im belasteten Zustand waagerechte Lage einnehmen. q.. Wahlkartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Erhöhungsteil (w) der Rückwand abnehmbar bzw. auswechselbar ist. 5. Wahlkartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Karteikarten in ihrer eingeordneten Ruhestellung mit ihren die Wahllöcher (b, c) enthaltenden Teilen (a) über die Vorderwand (v) hervorstehen. 6. Karteikarte für Wahlkarteien nach Anspruch i, gekennzeichnet ,durch eine im wesentlichen trapezförm,ige Gestalt, indem die Seitenkanten in der Richtung nach unten schräg nach außen verlaufen.
DEH153975D 1937-12-12 1937-12-12 Wahlkartei Expired DE684340C (de)

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