DE684191C - Schnurantrieb fuer Buchungsgeraete - Google Patents

Schnurantrieb fuer Buchungsgeraete

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DE684191C
DE684191C DEP78039D DEP0078039D DE684191C DE 684191 C DE684191 C DE 684191C DE P78039 D DEP78039 D DE P78039D DE P0078039 D DEP0078039 D DE P0078039D DE 684191 C DE684191 C DE 684191C
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DE
Germany
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cord
locking ring
pulley
pawl
cord drive
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Expired
Application number
DEP78039D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gottlieb Peiseler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOTTLIEB PEISELER DR ING
Original Assignee
GOTTLIEB PEISELER DR ING
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L3/00Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
    • B41L3/06Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes with movable clamping or guiding means for the elements of the manifolding assembly

Landscapes

  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

  • Schnurantrieb für Buchungsgeräte Die bekannten Schnurantriebe für Buchungsgeräte geben häufig zu Störungen Anlaß. Bei diesen Schnurantrieben wird eine Welle durch Abwickeln einer Schnur von einer Schnurscheibe in der einen Richtung und bei dem durch Feder- oder Gewichtszug bewirkten Schnurrückgang in der anderen Richtung gedreht. Handelt es sich um große Schnurwege, so muß bei Begrenzung des Schnurscheibendurchmessers die Schnurscheibe mehrere Umdrehungen machen. Um bei sehr schnellem oder stoßweisem Rückgang der Schnur ihr Herausfallen aus der Rille der Schnurscheibe zu verhindern, wird die Schnurrille der Schnurscheibe ringsherum von einem mit einer Austrittsöffnung für die Schnur versehenen Verschlwßring dicht umschlossen. Der Verschlußring ist verstellbar, um seine Austrittsöffnung je nach der Aufstellung des Buchungsgerätes den verschiedenen Zugrichtungen der Schnur anzupassen. Diese bekannten Schnurantriebe schließen. aber bei plötzlichem Loslassen des Schnurzuges, etwa beim Reißen der Schnur, wobei die Schnurscheibe zurückschnellt, infolge der dann erzeugten lebendigen Kraft der Schnurscheibe bei ihrem Anprall in der Endstellung einen Bruch der Rückzugfeder oder eine Beschädigung der Anschläge. nicht aus. .
  • Dieser Mangel wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, da:ß an der Schnurscheibe eine Klinke angebracht ist, die beim überschreiten einer gewissen Rücklaufgeschwindigkeit der Schnurscheibe infolge der Fliehkraft entgegen einer Rückzugkraft ausschwingt und sich an vorstehenden Anschlägen des Verschlußringes fängt. Dieses Abfangen wird dadurch möglichst stoßfrei gestaltet, daß der Verschlußring aus einem federnden Band besteht, das durch Reibung an einer Zylinderfläche des festen Gehäuses gehalten ist. Die lebendige Kraft der Schnurscheibe wird daher beim Aufhaken der Klinke durch die Reibungsarbeit des gleitenden Verschlußringes vernichtet.
  • Eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist im folgenden beschrieben und dargestellt, wobei alles weggelassen wurde, was zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich ist.
  • Im Gehäuse i ist die Welle 2 gelagert. Die-Schnurscheibe 3 ist mit dieser Welle 2 ver-j stiftet. Zwei Ränder q. bilden die SchnurrilW4: in welcher die Schnur 5, deren Ende an der, Schnurscheibe 3 festgemacht ist, auf und ah gewickelt wird. Der Schnurzug 5 wird etwa von einer Maschine aus in Richtung des Pfeiles um eine bestimmte Strecke angezogen, wodurch sich die Schnurscheibe 3 zusammen mit der Welle 2 entgegen der Spannung einer spiralgewundenen Blattfeder 6 dreht. Die Fe= der 6 ist einerseits mittels Bolzens 7 am Gehäuse i und andererseits mittels Bolzens 8 an der Schnurscheibe 3 gehalten. Um die Rille der Schnurscheibe 3 legt sich der Verschlußring g. Er besteht aus einem nach innert federnden Band, das um eine Zylinderfläche am Gehäuse i herumgelegt ist, so daß er federnd nach innen spannt und sich mit Reibung am Gehäuse i hält. Diese Reibung kann durch zusätzliche Federn auch in bekannter Weise noch verstärkt werden. Um den Ver# schlußring 9 gegen ein ungewolltes Abziehen zu sichern, greifen Stifte io an dem Verschlußring 9 in eine Ringnut i i des Gehäuses ein. Dieser Verschlußring 9 geht ringsherum so dicht an die Ränder q. der Rillenscheibe heran, daß die Schnur 5 aus der Rille nicht herausfallen kann. An dem einen. Ende des Verschlußringes 9 ist eine Austrittsöffnung vorgesehen; an dem anderen Ende des Ringes ist ein Führungsrahmen 12 angebracht, durch den die Schnur 5 hindurchgeführt wird, so daß auch bei seitlichen Stößen gegen die Schnur 5 diese immer sicher in die Öffnung zur Schnurrille eingeführt wird. -Dieser Führungsrahmen 12 steht gegenüber dem Verschlußringg vor, so daß bei 13 ein entsprechender Anschlag entsteht, an dem sich die bei i¢ gelagerte Klinke 15 fangen kann, wenn sie infolge der Fliehkraftwirkung bei einem zu schnellen Rücldauf der Schnurscheibe 3 sich nach außen bewegt. Die Klinke ist für gewöhnlich durch eine Feder 16 gegen einen durch eine Öffnung in der Klinke hindurchtretenden Bolzen 17 gehalten. Außer dem so entstehenden Anschlag 13 können auf dem Verschlußring 9 noch mehrere Anschläge angeordnet sein.
  • .. -.Sollte bei der beschriebenen Anordnung ".teer Schnurz* 5 losgelassen werden oder `reißen, so wird unter Wirkung der Feder 6 die Schnurscheibe 3 sich sehr schnell zurückdrehen. Dabei wird die Klinke 15 sich unter Wirkung der Fliehkraft entgegen der Feder 16 nach außen bewqgen, bis sie mit der anderen Kante der Öffnung am Bolzen 17 anliegt. Dabei steht die Hakenöffnung der Klinke in der Bahn der auf dem Verschlußring 9 angebrachten Anschläge 13, so daß sie sich an diesen fängt. Die lebendige Kraft der Schnurscheibe 3 wird dann durch ein entsprechendes Rutschen des Verschlußringes auf der Zylinderfläche des Gehäuses i als Reibungsarbeit vernichtet. Das Abfangen erfolgt also stoßfrei ohne Gefährdung der Feder 6. Zugleich verhindert der rings um die Schnurrille geführte Verschlußring 9 ein Abfallen der Schnur.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schnurantrieb für Buchungsgeräte, bei dem die Schnurrille der Schnurscheibe von einem mit Austrittsöffnung und Führungsrahmen versehenen, je nach Richtung des Schnurzuges verstellbaren Verschlußring umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schnurscheibe (3) eine Klinke (15) angebracht ist, die beim Überschreiten einer gewissen Rücklaufgeschwindigkeit der Schnurscheibe infolge der -Fliehkräft entgegen der Kraft einer Rückzugfeder (i6) ausschwingt und sich an vorstehenden Anschlägen (13) des Verschlußringes (9) fängt.
  2. 2. Schnurantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußring (9) aus einem federnden Band besteht, das sich durch Reibung an einer Zylinderfläche des festen Gehäuses (i) hält.
DEP78039D 1938-10-04 1938-10-04 Schnurantrieb fuer Buchungsgeraete Expired DE684191C (de)

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