DE68174C - Neuerungen an Wasserumlaufröhrenkesseln - Google Patents

Neuerungen an Wasserumlaufröhrenkesseln

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DE68174C
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

AUSGEGEBEN DEN 23. MAI 1893.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    In dem Patent Nr. 45174 nebst Zusatz-Patenten sind Neuerungen an Wasserumlaufröhrenkesseln dargestellt, welche die Erhaltung ruhiger Wasserschichten mittelst getrennter Dampf- und Wasserkästen im Oberkessel bezwecken, so dafs Räume gebildet werden, in welchen sich die Niederschläge des Speisewassers ansammeln können, ohne vom Umlaufwasser mit fortgerissen zu werden.
    Eine weitere Förderung dieses Zweckes wird dadurch erreicht, dafs das Speisewasser, in den Dampfraum eingeführt, daselbst in dünner Schicht bis auf die Dampftemperatur erwärmt wird und sich dann in horizontaler Richtung mit den oberen Wasserschichlen vereinigt, so dafs weder die auf dem Boden des Oberkessels abgelagerten Niederschläge aufgerührt, noch die Niederschläge im Speisewasserkasten fortgeschwemmt werden können. Bei den früher geschützten Einrichtungen erfolgte die Erwärmung des Speisewassers hauptsächlich an den Umlaufröhren oder Kästen T unter Wasser in minder vollkommener Weise und nicht ohne gänzliche Störung des Ruhezuslandes der unteren Wasserschichten durch das Speisewasser. Dieser Ruhezustand wird nunmehr aufrecht gehalten.
    Es ist unerheblich, an welcher Stelle im Dampfraum des Oberkessels die Speisekästen Z' Z" angebracht werden, weil ein eigentlicher Gegenstrom bezw. Parallelstrom daselbst nicht stattfindet. Dagegen müssen die Speisewassefkästen der Reinigung zugänglich bleiben, und es ist wegen der leichteren Ausführbarkeit die einfache, in Fig. 1 bis 5 dargestellte Verbindung derselben mit den Dampfkästen P gewählt ; doch können die Speisewasserkästen auch getrennt bleiben, was bei der Ausführung mit Röhren anstatt Kästen P der Fall sein mufs.
    In Fig. ι bis 3 ist in den Oberkessel A ein Steigrohr C, ein Dampfkasten P, ein Behälter D zur Zurückführung des Umlaufwassers und durch Vermittelung eines Zwischenstückes F eine Anzahl Rohre oder ein Kasten für das Umlaufwasser eingebaut. Zu diesen Theilen kommt noch ein Speisekasten Z', in welchen das Speiserohr Z mündet. Das Speisewasser fliefst entweder über die Seitenwände oder durch Löcher oder Einschnitte derselben in dünnen Strahlen auf die verbreiterte Bodenplatte a, stöfst gegen die Platte b und fliefst auf der Platte c in horizontaler Richtung zum Wasserspiegel.
    In Fig. 4 und 5 ist der Speisekasten Z' Z" über den Dampf kasten ■ P gelegt und erhält grofse Abmessungen, damit schon hier die meisten Niederschläge abgelagert werden. Das bei Z eingeführte Speisewasser fliefst durch die mit erhöhten Seitenwänden versehene Rinne Z', die beiden Seitenkanäle Z" und kommt durch Ueberlauf in dünnen Strahlen über die Platten abc in horizontaler Richtung nur mit den oberen Wasserschichten in fliefsende Berührung.
    Patent-Anspruch:
    Bei den durch die Patente ^,.45174, 48590, 58403 und 61096 geschützten Einrichtungen an Wasserumlaufröhrenkesseln die Hinzufügung von Speisekästen Z' oder Z' Z"', unabhängig von oder zusammengebaut mit den Dampfkästen P, in Verbindung mit den Prallplatten abc zwecks Herstellung ruhiger Wasserschichten auf dem Boden des Oberkessels und Zurückhaltung der Niederschläge auf demselben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT68174D Neuerungen an Wasserumlaufröhrenkesseln Expired - Lifetime DE68174C (de)

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