DE696618C - Dampfkesselanlage - Google Patents

Dampfkesselanlage

Info

Publication number
DE696618C
DE696618C DE1934H0141615 DEH0141615D DE696618C DE 696618 C DE696618 C DE 696618C DE 1934H0141615 DE1934H0141615 DE 1934H0141615 DE H0141615 D DEH0141615 D DE H0141615D DE 696618 C DE696618 C DE 696618C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
flue gas
heating surface
elements
steam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1934H0141615
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST SCHWEFLINGHAUS
Original Assignee
ERNST SCHWEFLINGHAUS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST SCHWEFLINGHAUS filed Critical ERNST SCHWEFLINGHAUS
Priority to DE1934H0141615 priority Critical patent/DE696618C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE696618C publication Critical patent/DE696618C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Dampfkesselanlage Bei Dampfkesselanlagen hat man vorgeschlagen, die letzten Rohrreihen eines Schrägrohrkessels mit Rippen zu versehen, um dadurch die spezifische Leistung des letzten Teiles dieser Heizfläche zu vergrößern. Bei dieser Bauart muß man zur Vermeidung starker Verschmutzungen die Rippenabstände verhältnismäßig weit wählen, was für die bezweckte Leistungssteigerung ungünstig ist. Außerdem ist die Reinigung .solcher im Feuerraum angeordneter Rippenrohre mit Schwierigkeiten verbunden.
  • Es sind ferner Dampfkesselanlagen bekannt, bei welchen in einem Kanal herausziehbar eine aus Rippenrohren bestehende nachgeschaltete Verdampferheizfläche unterhalb des Kesselwasserspiegels angeordnet ist, die vom Rauchgas in einem einzigen Zuge quer durchströmt und vom Kesselwasser und -dampf in einem von der Speisewasserströmung unabhängigen Thermosyphonkreislauf von unten nach oben durchflossen wird. Bei diesem bekannten Kessel besteht die nachgeschaltete Verdampferheizfläche aus Gruppen von waagerechten, hintereinandergeschalteten (d. h. schlangenartig geführten) Rippenrohren, die am oberen Ende einzeln mit den schräg aufwärts geführten Rohren einer Strahlungsheizfläche .verbunden sind. Diese bekannte Bauart stellt aber aus verschiedenen Gründen keine vollkommene Lösung dar. Zunächst wird durch die enge Verbindung der Strahlungsheizfläche mit der Rippenrohrheizfläche der Gesamtaufbau verwickelt und weiterhin auch die Herausnahme der Rippenrohrheizfläche zwecks gründlicher Reinigung umständlich gemacht. Bei dieser bekannten Bauart dient die Strahlungsheizfläche dem Zweck, den Thermosyphonumlauf bezüglich der Rippenrohrheizfläche herbeizuführen. Trotz dieser Ausbildungsart erscheint die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß, namentlich bei höheren Leistungen, in den waagerechten Rohren ein Festsetzen von Dampfblasen eintreten kann. Die Folge wäre ein Ausglühen und Durchbrennen bzw. Reißen der Rohre.
  • Um eine größtmögliche Betriebssicherheit zu erzielen, wird deshalb erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die im Rauchgaskanal angeordnete Rippenrohrverdampferheizfläche aus Elementen mit aufwärts gerichteten, parallel geschalteten Rippenrohren besteht, deren Endkammern durch einfache, mit ihren Anschlüssen frei, d. h. außerhalb des Kessels, liegenden Rohrleitungen mit dem eigentlichen Kessel verbunden sind. Bei auch der Verdampfung dienenden Vorwärmern ist es bekannt, zur Begünstigung der Ausscheidung der Dampfblasen mit Rippen versehene Rohrelemente senkrecht oder schräg anzuordnen und zwischen Sammelleitungen parallel zu schalten. Auch die übrigen Merkmale der Erfindung sind an sich bekannt, so daß die Erfindung nur in der Vereinigung aller .,dieser Merkmale besteht.
  • Durch die von der Erfindung vorgesehene Parallelschaltung und das gleichzeitige Aufwärtsrichten sämtlicher Rohre wird bei allen Betriebsverhältnissen und bei hoher Leistung der natürliche Umlauf sichergestellt.
  • Dadurch, daß bei der Erfindung -die Rippenrohre Elemente bilden die durch einfache Rohrleitungen mit freien, d. h. außerhalb des eigentlichen Kessels liegenden Anschlüssen mit dem Kessel verbunden sind, ergibt sich, wie es an sich bekannt ist, eine Loslösung der Rippenrohrheizfläche von dem übrigen Kesselteil derart, daß die Reinigung und das Herausnehmen erleichtert wird. Infolgedessen kann man die Rohrquerschnitte und insbesondere die Abstände der Rippen verhältnismäßig klein wählen und dadurch auf kleinem Raum eine große Heizfläche unterbringen. In den meisten Fällen genügen wenige Rohrreihen, so daß die Elemente eine geringe Bautiefe erhalten und daher während des Betriebes durch Rußbläser o. dgl. leicht zu reinigen sind.
  • Die im Rauchgaskanal in bekannter Weise für das Einführen der Elemente vorgesehenen Schlitze können die Bautiefe der Elemente um ein solches. Maß überschreiten, daß die Einführung einer Blasvorrichtung möglich ist.
  • Besonders günstig ist es, wenn die Verdampferelemente in einem waagerechten Rauchgaskanal angeordnet sind, der sich an das obere Ende des mit Strahlungsheizfläche ausgekleideten Feuerraumes anschließt. Dadurch,ergibt sich der Vorteil, daß der gesamte Auftrieb der Rauchgase in der Feuerung zur Überwindung der Widerstände im Überhitzer und in der nachgeschalteten Heizfläche ausgenutzt werden kann. Die Auskleidung von Kesselfeuerräumen mit Strahlungsheizfläche ist an sich bekannt.
  • Besonders günstig ist die Verwendung an sich bekannter Rippenrohre mit elliptischem, tropfen- bzw. stromlinienförmigem Querschnitt aus Flußeisen mit aufgeschweißten rechteckigen Rippen. Diese Rohre können wegen der bequemen Reinigungsmöglichkeit einen besonders engen Rippenabstand erhalten. Mit derartigen Rippenrohren hoher spezifischer Leistung kann man in vielen Fällen die Rauchgase bis auf einen geringen - Abstand über Kesseltemperatur (z. B. 25 bis 50° C) wirtschaftlich ausnutzen. Beträgt z. B. die Dampftemperatur 22o° C entsprechend einem Dampfdruck von 24 at, so ist es möb lieh, mit Verdampferelementen gemäß der Erfindung unter Einhaltung wirtschaftlicher Abmessungen die Rauchgase bis auf 25o° C auszunutzen. In solchen Fällen kann man häufig auf die Vorwärmung des Speisewassers mittels der restlichen Rauchgaswärme verzichten, wodurch die bekannten Nachteile von Rauchgasspeisewasservorwärmern fortfallen. Das Speisewasser kann gegebenenfalls dann auf andere Art vorgewärmt werden, z. B. -durch Anzapfdampf aus der Turbine oder durch Kesselwasser.
  • Es ist selbstverständlich aber auch möglich, den Verdampferelementen noch Rauchgas-Speisewasservorwärmer oder Verdampfervorwärmer nachzuschalten. Die Rauchgase können die Verdampferelemente mit sehr hohen Temperaturen, z. B. 7oo bis 8oo° und mehr, beaufschlagen.
  • In der Zeichnung ,ist der Gegenstand der Erfindung am zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Fig. i und 2 zeigen im Aufriß und Seitenriß die Anordnung gemäß der Erfindung bei einem Schrägrohrkessel.
  • Fig.3 zeigt eine zweite Ausführungsform im Aufriß, .bei welcher die den Feuerraum umschließende Kesselheizfläche als Strahlungsheizfläche ausgebildet ist.
  • Fig. ¢ veranschaulicht im Querschnitt ein zum Aufbau -der Verdampferelemente benutztes an sich bekanntes Rippenrohrsystem.
  • Fig. 5 und 6 zeigen im Seitenriß und Aufriß die Aufhängung eines Rippenrohrelements im größeren Maßstabe und veranschaulichen die Reinigungsmöglichkeit.
  • Bei .der Bauart nach Fig. i und 2 ist in dem Rauchgaskanal i eine Verdampferheizfläche angeordnet, welche aus senkrechten, parallel geschalteten geraden Rippenrohren 2 besteht, die in die Endkammern 3 und 4 einmünden. Die Endkammer 3 ist durch die Rohrleitung 5 mit dem Wasserraum der Trommel 6 verbunden, während,die Rohrleitung 7 von der Kammer 4 in den Dampfraum der Trommel führt. Die Rippenrohre werden von dem Rauchgasstrom im Querstrom beaufschlagt. Die Strömung von Wasser und Dampf erfolgt in der Richtung von unten nach oben. Da auch die obere Endkammer 4 unterhalb des Wasserspiegels im Kessel liegt, findet ein natürlicher Wasserumlauf statt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist auf die Vorwärmung des Speisewassers durch VorWärmer verzichtet, da hier ein Fall zugrunde gelegt ist,. bei welchem die Rauchgase durch das Verdampferelement bis nahezu auf Kesseltemperatur abgekühlt werden.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung bei einem Kessel mit einer den FeuerraumumschließendenStrahlungsheizfläche, die durch senkrechte Glattrohre 8 gebildet wird. Die aus Rippenrohren 2 bestehende Verdampferheizfläche ist in einem sich an das obere Ende des Feuerraumes anschließenden, waagerechten Rauchgaskanal i" angeordnet und durch eine Rohrleitung 5" an die Trommel 9 und durch eine Rohrleitung 7, an die Trommel io des Kessels angeschlossen. Vor den Verdampferelementen 2 ist in dem Rauchgaskanal ia noch ein Dampfüberhitzer i i angeordnet. Ferner befindet sich hinter den Verdampferelementen noch ein Verdampfervorwärmer 12, welchem das kalte Speisewasser durch die Speisepumpe 13 über die Leitung 14 zugeführt wird. Diese Leitung ist über die Zweigleitung 14a unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventiles o. dgl. an .den Wasserraum 9 des Kessels angeschlossen, .so daß bei Ausbleiben der Speisewasserzufuhr Kesselwasser ,in den Vorwärmer strömen kann. Der Vorwärmer ist über die Leitung 15 an die Trommel io angeschlossen und versorgt diese mit einem Dampfwässergemisch.
  • Am günstigsten ist es, wenn für den Aufbau der Verdampferelemente 2, ebenso für die Verdampfervorwärmer 12 ein an sich bekanntes elliptisches Rippenrohrsystem benutzt wird, das schematisch in Fig.4 veranschaulicht ist. Hierbei werden zweckmäßig enge Rohrquerschnitte und kleine Rippenabstände benutzt. -Die Endkammern der Elemente sind außerhalb des Feuerraumes Oin Queröffnungen 16 der Wandung des Rauchgaskanals i bzw. i" angeordnet. Eine besonders günstige Ausführungsform für die Verlagerung der Elemente ist in Fig. 5 und in größerem Maßstabe dargestellt; und zwar sind hier die Elemente an der oberen Kanalabdeckung derart aufgehängt, daß sie nach oben herausziehbar sind und sich mit der unteren Endkammer und der angeschlossenen Rohrleitung frei nach unten ausdehnen können. Zu diesem Zwecke legen sich - die Rohrböden 17 der oberen Endkammer 4 auf Winkeleisen 18 des den Schlitz 16 auskleidenden Rahmens i9 auf. Die Schlitze 16 sind so bemessen, daß das Blasrohr 20 eines Rußbläsers von außen her eingeführt werden kann. Bei Verwendung elliptischer oder tropfenförmiger Rohrformen ist eine Beseitigung von anhaftender Flugasche oder Staub sehr leicht und unter Verwendung geringer Drücke möglich. Die zur Einführung der Blasrohre beiderseits der Elemente verbleibenden Öffnungen werden im Betrieb durch abnehmbare Deckel ei verschlossen.'

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfkesselanlage, * bei welcher in einem Kanal herausziehbar eine aus Rippenrohren bestehende nachgeschaltete Verdampferheizfläche unterhalb des Kesselwasserspiegels angeordnet ist, die vom Rauchgas in nur einem Zuge quer durchströmt und vom Kesselwasser und -dampf in einem von der Speisewasserströmung unabhängigen Thermosyphonkreislauf von unten nach oben durchflossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die im Rauchgaskanal angeordnete Rippenrohrverdampferheizfläche aus Elementen mit aufwärts gerichteten, parallel geschalteten Rippenrohren (2) besteht, deren Endkammern (3 bzw. 4) durch einfache, mit ihren Anschlüssen frei, d. h. außerhalb des Kessels, liegenden Rohrleitungen (5, 7 bzw. 5a, 7a) mit dem eigentlichen Kessel verbunden sind.
  2. 2. Dampfkesselanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (16) des Rauchgaskanals (i bzw. ia) die Bautiefe der Elemente um ein solches Maß überschreiten, daß die Einführung einer Blasvorrichtung (2o) möglich ist.
  3. 3. Dampfkesselanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampferelemente (2) in einem waagerechten Rauchgaskanal (i") angeordnet sind, der sich an das obere Ende des mit Strahlungsheizfläche (8) ausgekleideten Feuerraumes anschließt.
DE1934H0141615 1934-10-26 1934-10-26 Dampfkesselanlage Expired DE696618C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1934H0141615 DE696618C (de) 1934-10-26 1934-10-26 Dampfkesselanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1934H0141615 DE696618C (de) 1934-10-26 1934-10-26 Dampfkesselanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE696618C true DE696618C (de) 1940-09-26

Family

ID=7178740

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1934H0141615 Expired DE696618C (de) 1934-10-26 1934-10-26 Dampfkesselanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE696618C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2427031A (en) * 1938-04-30 1947-09-09 Babcock & Wilcox Co Fluid heat exchange apparatus
DE874314C (de) * 1934-10-26 1953-04-23 Elisabeth Ferdinande Happel Dampfkesselanlage

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE874314C (de) * 1934-10-26 1953-04-23 Elisabeth Ferdinande Happel Dampfkesselanlage
US2427031A (en) * 1938-04-30 1947-09-09 Babcock & Wilcox Co Fluid heat exchange apparatus

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE696618C (de) Dampfkesselanlage
DE1526934B2 (de) Naturumlauf-wasserrohrkessel
DE767876C (de) Dampfkesselanlage
DE874314C (de) Dampfkesselanlage
DE619758C (de) Steilrohrkesselanlage mit einem als Fallrohr dienenden, senkrechten walzenfoermigen Speicherkessel
DE704275C (de) Schiffswasserrohrkessel mit Rostfeuerung und einseitigem Rauchgasabzug
DE600108C (de) Heizkessel
DE694410C (de) Rauchgas-Speisewasservorwaermer aus engen Rippenrohren von konstruktiv hochwertigem Baustoff
AT274193B (de) Luftvorwärmer
DE975429C (de) Erstkessel fuer mittelbare Dampferzeugung
DE618271C (de) Dampfkessel mit senkrechten Teilkammern
DE428986C (de) Steilrohrkessel mit zwischen den Rohrreilhen untergebrachtem UEberhitzer
AT134168B (de) Steilrohrkessel mit verschieden stark beheizten Steigrohrreihen.
DE663985C (de) Stehender Feuerbuchsdampfkessel mit Quersiederohren
DE168675C (de)
AT71955B (de) Schiffs-Wasserrohrkessel mit seitlichem Überhitzer.
DE613111C (de) Roehrenkessel mit zusammenhaengender Strahlungs- und Beruehrungsheizflaeche der Verdampfer- sowie UEberhitzerrohre
DE352908C (de) Wasserroehrenkessel
DE608529C (de) Im Heizgaszug eines Dampfkessels angeordnetes Wasserrohrbuendel
DE503595C (de) Kammer-Wasserrohrkessel fuer starke Verdampfung
AT117162B (de) Hochdruckdampferzeuger.
DE424609C (de) Dampferzeuger, insbesondere Wasserrohrkessel
AT221113B (de) Ölgefeuerter zwei- oder mehrzügiger Kleindampfkessel
DE741763C (de) Wasserrohr-Strahlungskessel
DE430819C (de) UEberhitzeranordnung fuer Schraegrohrkessel