DE108040C - - Google Patents
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- DE108040C DE108040C DENDAT108040D DE108040DA DE108040C DE 108040 C DE108040 C DE 108040C DE NDAT108040 D DENDAT108040 D DE NDAT108040D DE 108040D A DE108040D A DE 108040DA DE 108040 C DE108040 C DE 108040C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D43/00—Separating particles from liquids, or liquids from solids, otherwise than by sedimentation or filtration
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Reinigung verunreinigter Flüssigkeiten, bei welchen die der Flüssigkeit beigemischte
Masse, die die Verunreinigung ausmacht, das Bestreben hat, vermöge ihrer besonderen
Adhäsionseigenschaften von Geweben geeigneter Beschaffenheit energischer festgehalten
zu werden, als es der reinen Flüssigkeit eigen ist, kommt es darauf an, die verunreinigte
Flüssigkeit mit dem betreffenden Gewebe möglichst innig in Berührung zu bringen, damit
das Gewebe Gelegenheit hat, eine möglichst grpfse Menge der betreffenden Masse aufzunehmen.
Für diesen Zweck fanden bisher Apparate Verwendung, bei' welchen man lediglich
die verunreinigten Flüssigkeiten mit gröfserer oder geringerer Geschwindigkeit durch ein
hierzu geeignetes Gewebe hindurchdrückte, wobei ein Theil der beigemischten Masse in
dem Gewebe zurückgehalten wurde. Dieses Verfahren hat den Nachtheil, dafs durch das
Hindurchtreten der ganzen Flüssigkeit durch das Gewebe bereits an dem Gewebe haftende
Theile der Masse wieder losgerissen und der Flüssigkeit wieder beigemischt werden. Es ist
daher bei diesem Princip anzustreben, die Durchtrittsgeschwindigkeit der Flüssigkeit durch
das Gewebe auf ein möglichst geringes Mafs herabzudrücken, was man natürlich nur dadurch
erzielen kann, dafs man möglichst grofse Gewebeflächen zur Verwendung bringt. Da
man nun bei Herstellung der erforderlichen grofsen Flächen in vielen Fällen auf praktische
Schwierigkeiten stöfst, so' ist durch Versuche festgestellt, dafs es gar nicht nöthig ist,, dafs alle
Theile der verunreinigten Flüssigkeiten gezwungen werden, durch das Gewebe hindurchzutreten,
sondern dafs man schon eine wirksame Reinigung erzielen kann, wenn man die Flüssigkeit in einem schmalen Band und auf
langem Weg an der Gewebeoberfläche vorbeiführt. Bei dem vorliegenden Apparat ist die
letztere Reinigungsweise mit der ersteren vereinigt und wird hierdurch erzielt, dafs die
Durchtrittsgeschwindigkeit der. Flüssigkeit durch das Gewebe auf ein geringstes Mafs herabgedrückt
wird. Constructive Anordnungen solcher Apparate sind aus Fig. 1 bis 5 zu ersehen.
Die durchbrochenen Platten a können
beliebig geformt sein und auch in beliebiger Lage (horizontal, vertical oder geneigt) im
Apparat angeordnet werden, nur müssen die einzelnen Platten zu einander so aufgestellt
werden, dafs die zu reinigende Flüssigkeit gezwungen wird, in möglichst langem Zickzackweg
an allen Gewebeflächen vorbeizufliefsen. Die in Fig. 1 bis 5 eingezeichneten Pfeile
geben den Weg an, welchen der gröfste Theil der Flüssigkeit durch den Apparat nehmen
Ein kleinerer Theil der Flüssigkeit wird
vermöge des durch den längeren Weg erzeugten Widerstandes durch das Gewebe hindurchtreten.
Da es verunreinigte Flüssigkeiten giebt, die sich auf die beschriebene Weise in warmem Zustand besser reinigen lassen als in
kaltem, so kann in einem solchen Apparat zur Erwärmung der Flüssigkeit in einfachster Weise
ein Heizrohr oder ein System von Heizrohren beliebiger Form eingebaut werden. Fig. 5
bis 7 zeigen einen Apparat, welcher mit einem Heizrohrsystem versehen ist, wobei die einzelnen
Rohrelemente b zwischen den Reinigungsplatten a angeordnet sind, und zwar
dergestalt, dafs die oberen Enden der Rohrelemente an die gemeinsame Dampfvertheilungskammer
c (Fig. 6) und das untere Ende an die gemeinsame Condensatsammelkammer d mittelst
Verschraubungen angeschlossen sind.
Hierbei kann aufserdem noch durch Anordnung des Schwimmers e nebst zwei mit diesem
gekuppelten Dampfhähnen f und g sowohl der Betrieb einer mit dem Stutzen h in Verbindung
stehenden Dampfpumpe, als auch der nach dem Heizrohrsystem geleitete Dampf in entsprechender Weise geregelt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Klärapparat, in welchem eine Anzahl durchbrochener und mit einem Gewebe bespannter Platten hinter oder über einander derart angeordnet sind, dafs ein Theil der zu reinigenden Flüssigkeit sich auf möglichst langem Zickzackwege an dem Gewebe vorbeibewegt, während der andere Theil durch dasselbe mit geringer Geschwindigkeit hindurchtritt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE108040C true DE108040C (de) |
Family
ID=378046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT108040D Active DE108040C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE108040C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077188B (de) * | 1956-05-28 | 1960-03-10 | Bull Sa Machines | Einrichtung zum Klaeren von Fluessigkeiten, insbesondere von Berieselungswasser fuer Werkzeugmaschinen |
-
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- DE DENDAT108040D patent/DE108040C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077188B (de) * | 1956-05-28 | 1960-03-10 | Bull Sa Machines | Einrichtung zum Klaeren von Fluessigkeiten, insbesondere von Berieselungswasser fuer Werkzeugmaschinen |
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