DE68147C - Hufbuffer - Google Patents

Hufbuffer

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Publication number
DE68147C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hoof
mass
buffer
pitch
tow
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68147D
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English (en)
Original Assignee
J. REZELIUS, Lieutenant, in Stockholm
Publication of DE68147C publication Critical patent/DE68147C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/02Elastic inserts or soles for horseshoes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS^
Hufbuffer.
Hufeinlageri aus Kautschuk, Guttapercha, Filz oder dergleichen, die man zu dem Zwecke anwendet, bei schneebedecktem Boden das Einpacken von Schnee in das Hufeisen, das sogenannte »Einklampen« zu verhindern, und bei schneefreiem Boden einen Schutz gegen das Eindringen von Steinen, Scherben oder anderen spitzen Gegenständen zu schaffen, üben bekanntlich dadurch einen schädlichen Einflufs auf die Hufe, dafs sie »brennen« und die Hufe hart und empfindlich machen.
Um diese Uebelstände zu beseitigen, namentlich um den Druck auf die Sohle und den Strahl zu vertheilen, das Hinken, Bildung der Steingalle, Hufzwang oder verkrüppelte Strahlen u. s. w. zu verhindern, wird nach vorliegender Erfindung ein Hufbuffer aus einer formbaren Masse hergestellt, deren Bestandtheile Stearinpech, Schwefel (bezw. Harz), Cement, Sägemehl oder andere passende Holzmasse und Werg sind. Ein derartiger Hufbuffer heilt nach Angabe des Erfinders überdies in Verbindung mit einem antiseptischen Mittel dürre Hufe oder solche, die in Fäulnifs übergehen, vollständig.
Die Bestandtheile, welche bei dem Buffer verwendet werden, erhalten den Huf weich und frisch. Die Mengenverhältnisse der einzelnen Bestandtheile sind vorzugsweise folgende: 80 bis 50 pCt. Stearinpech, 0,8 bis ι pCt. Schwefel, 7,2 bis 25 pCt. Cement, 6 bis 16 pCt. Sägemehl oder sonstige geeignete Holzmasse und 6 bis 8 pCt. Werg. Der Schwefel kann durch Harz ersetzt werden. Als Stearinpech wird die pechartige Masse bezeichnet, die bei der Destillation der zur Herstellung von Stearin verwendeten Fettsäuren in den Retorten zurückbleibt.
Um aus diesen Bestandtheilen die Masse zu bilden, wird in der Weise verfahren, dafs das Stearinpech in einem eisernen Topf geschmolzen, darauf der Schwefel (oder das Harz) als feines Pulver eingestreut und umgerührt wird, worauf Cement und Sägemehl (oder andere Holzmasse) eingerührt und endlich das Werg zugemengt wird. . Die Menge des Werges hängt wesentlich von der Beschaffenheit des Stearinpeches ab.
Die · auf diese Weise gemischte Masse wird nun so lange bearbeitet, bis sie vollständig gleichmäfsig wird, die Gase entwichen sind und die Mischung eine fest zusammenhängende Masse bildet. Von dieser Masse werden geeignete Stücke geschnitten und in Bufferform geprefst. Die auf solche Weise hergestellten Buffer werden nach Erweichung in kochendem Wasser lose in den Huf eingelegt und durch das Gewicht des Pferdes wird die weiche Masse in den Huf ausgepreist, wobei sie die ganze Höhlung zwischen den Schenkeln des Hufeisens ausfüllt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein lose nach Form und Gröfse des Hufeisens abgepafster und in dasselbe einzulegender Huf buffer, aus einer elastischen formbaren Masse bestehend, deren Hauptbestandtheil das die Hufe erweichende Stearinpech ist, welches, um eine Masse von passender Formfähigkeit darzustellen, mit Schwefel bezw. Harz, Cement, Sägemehl oder sonstiger geeigneter Holzmasse und Werg, vorzugsweise in den angegebenen Mengenverhältnissen, vermischt wird.
DENDAT68147D Hufbuffer Expired - Lifetime DE68147C (de)

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