DE680C - Vorrichtung an Karden zum Reinigen der Baumwolle - Google Patents

Vorrichtung an Karden zum Reinigen der Baumwolle

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DE680C
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card
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cotton
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cards
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E Moog
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01CCHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C3/00Treatment of animal material, e.g. chemical scouring of wool
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • D01G15/50Stripping-rollers or like devices

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Description

Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
76.
EGIDI MOOG in OGGERSHEIM.
Vorrichtung an Karden zum Reinigen der Baumwolle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ι I.September 1877 ab.
Bei allen Karden ist vom letzten Deckel oder von der letzten Walze bis zum Abnehmer (Filet) ein mehr oder weniger grofser Raum unbenutzt gelassen, weil die Deckel und Walzen an dieser Stelle nicht gegen den Mittelpunkt der grofsen Trommel drücken und infolge dessen nicht regulirt werden können. An dieser unbenutzten Arbeitsfläche bringe ich meinen neuen Reinigungsapparat an. Derselbe bezweckt, die der Baumwolle noch anhaftenden Schalen und Knoten abzustreifen und aufzufangen.
Der Apparat ist in beiliegender Zeichnung in Seitenansicht und theilweise unterer Ansicht dargestellt.
α ist ein Stück . der Peripherie der grofsen Trommel; b ist ein Stück der Peripherie des Abnehmers; c der letzte Deckel bezw. die letzte Walze; d einer der beiden gufseisernen Seitentheile des Apparates; e Holzschienen, welche in die Seitentheile d eingesetzt sind, die ganze Breite der Karde' einnehmen und den darauf geschraubten, mit f bezeichneten Stahlschienen als Unterlage dienen. Diese Stahlschienen sind die eigentlich wirksamen Theile des Apparates. Sie sind ungefähr 0,5 mm dick und 3 bis 4 cm breit, zum Schütze gegen die Abnutzung gut gehärtet und aufwärts gegen die Karde mit einer einseitigen, nicht ganz feinen Schärfe versehen. An dieser Stelle werden die Unreinigkeiten der Baumwolle abgestreift und fallen sodann durch den Zwischenraum der Schienen hindurch in das Auffangbleeh i. Die Schienen stehen zur Tangente der Kardenperipherie in einem Winkel von 45 Grad.
e' ist ein hölzernes Verbindungsstück, einestheils zum Ausfüllen des leeren Raumes zwischen Trommel und Filet, anderentheils zum Befestigen des Auffangbleches.
/ sind Stellschrauben zur Regulirung der Stahlschienen. Wegen der ungleichen Länge und Feinheit der Baumwolle und aus verschiedenen anderen Ursachen läfst sich nämlich die Entfernung der Stahlschienen von dem Kardenbeschlage nicht ein für alle mal feststellen, sondern sie mufs jeweilig durch Versuche gefunden werden. Mittelst dieser Stellschrauben kann nun jede einzelne Schiene während des Ganges der Karde regulirt werden.
m sind Holzschrauben, welche in das Holzfutter zwischen der Karde und dem Seitenschild g derselben angeschraubt werden und zur Lagerung und allgemeinen Stellung des Apparates dienen.
η sind Bolzen, welche in den Seitenschildern der Karde sitzen und auf denen der ganze Apparat mit ,Hülfe der Träger k ruht.
g ist der eine Seitenschild der Karde, auf welchen der gewöhnliche zum Schütze gegen den Staub dienende Holzdeckel durch Unterlagen über den Apparat geschraubt wird.
Dieser Reinigungsapparat läfst sich ohne jede Aenderung an jeder älteren Karde anbringen, man braucht blos die Bolzen η in die Seitenschilder der Karde einzuschrauben und dann den Apparat einzuhängen.
Derselbe ist nicht zu verwechseln mit einer Vorrichtung, welche äufserlich einige Aehnlichkeit mit ihm hat, nämlich mit den unter manchen Karden und Vorreifswalzen angebrachten Rosten mit dreieckigen, eisernen Stäben. Diese Roste reinigen nicht, sie lassen nur die bereits losgetrennten Unreinigkeiten durchfallen und halten die Baumwolle zurück; ohne diesen Rost würden die Unreinigkeiten wohl auch durchfallen aber viele Wolle mit ihnen. Mein Apparat dient dagegen dazu, die Unreinigkeiten mittelst der Stahlmesser von der Wolle loszutrennen und aufzufangen, während diese Unreinigkeiten ohne meinen Apparat an der Wolle haften bleiben.
Patent-Anspruch: Der oben beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Apparat in seiner ganzen Zusammensetzung und in Verbindung mit einer Kardenmaschine für den angegebenen Zweck, im besonderen die Holzschienen c und Stahlschienen f in ihrer oben beschriebenen Verbindung mit den Stellschrauben/, den Seitentheilen d, dem Verbindungsstück c', dem Auffangblech i, den Bolzen η und den Trägern h.
DE680DA 1877-09-10 1877-09-10 Vorrichtung an Karden zum Reinigen der Baumwolle Expired - Lifetime DE680C (de)

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