DE6809534U - Anordnung zum befestigen von mitnehmern an kettenfoerderern - Google Patents
Anordnung zum befestigen von mitnehmern an kettenfoerderernInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G19/00—Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
- B65G19/18—Details
- B65G19/22—Impellers, e.g. push-plates, scrapers; Guiding means therefor
- B65G19/24—Attachment of impellers to traction element
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
1 BERlI N ΪΪ (DAHLEM) HOTTENWEG 15 Telefon OS 11 /74 13 OS
Telegramms: Consideration Berlin
280/12 950 DE 26. November 1968
G-ebrauchsmusteranmeldung
der Firma
RUD-Kettenfabrik Rieger & Dietz
7084 Unterkochen/Württ.
"Anordnung zum Befestigen von Mitnehmern an Kettenförderern"
Die Neuerung betrifft eine .Anordnung zum Befestigen von Mitnehmern,
insbesondere Bechern, an Kettenförderern mit mindestens einem in parallelen Ebenen angeordnete, längliche, durch Querbolzen
miteinander verbund' ne Rur.dstahlglieder aufweisenden Kettenstrang,
an dem die Mitnehmer mittels jeden Kettenstrang paarweise übergreifender stegartiger flansche anbringbar sind, die Lager für jeweils
zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Querbolaen bilden.
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PATENTANWÄLTE
_ ρ —
Das Befestigen von Mitnehmern an Kettenförderern der vorgenannten
Art ist mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Diese Schwierigkeiten rühren daher, daß die die Rundstahlglieder miteinander
verbindenden Querbolzen nicht nur den Kettenstrang zusammenhalten müssen, sondern auch die Mitnehmer zu tragen haben. Während es bei
Kettenförderern mit klassischen Rundstahlketten üblich ist, zunächst die Kettenstränge zu montieren und dann an den hierfür vorgesehenen
Stellen die Mitnehmer anzubringen, geht man bei Kettensträngen mit durch Querbolzen miteinander verbundenen Rundstahlgliedern so vor,
daß man entweder die Montage der Kettenstränge und Mitnehmer gleichzeitig durchführt oder aoer bei aufgezogener Kette während
des Montierens der Mitnehmer die Querbolzen vorübergehend durch einen dünneren und kürzeren Hilfsbolzen ersetzt, dann die Mitnehmer
über die Kettenstränge schiebt und anschließend die Querbolzen in die an den Mitnehmern vorgesehenen Flansche und die Kettenglieder
einführt.
Die gleichzeitige Montage von Kettensträngen und Mitnehmern ist mühselig. Auch das Montieren mit Hilfe von Moncagehilfebolzen
hat sich als umständlich erwiesen, da es nicht ohne vorübergehendes
Lösen der Glieder eines Kettenstranges durchführbar iet·
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, welcher es ermöglicht, auch bei Kettenfördern mit Kettenrträngen
aus durch Querbolzen verbundenen Rundstahlgliedern den Kettenstrang fertigzumontieren und erst anschließend die Mitnehmer anzubringen,
ohne daß hierbei Teile des Kettenstranges vorübergehend aus dem Zugverband entfernt werden müssen. Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß
dadurch gelöst, daß bei einer Anordnung der eingangs beschriebenen Art mindestens jeweils eines der ein- und demselben
Querbolzen zugeordneten Lager eines Planschpaares von einem an
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DIPL.-INC DIETER JANDER DR.-INQ. MANFRED BONINC
PATENTANWÄLTE
einem Ende offenen, über den Querbolzen schiebbaren Führungsschlitz
gebildet wird und mindestens ein an einem Ende offener Führungsschlitz der Lager für zwei unmittelbar aufeinanderfolgende
Querbolzen auf jeder Seite des Kettenstranges angeordnet ist.
Die neuerungsgemäß» Anordnung bietet den Vorteil, daß bei der
Ι Montage der Mitnehmer an den Kettensträngen die Querbolzen nicht
vorübergehend demontiert werden müssen. Die Ketten werden ohne Mitnehmer auf die Kettenräder aufgezogen und die Mitnehmer in den
fertig montierten Kettenstrang eingehängt»
Bei einer ersten Ausführungsform der neuerungsgemäßen Anordnung
werden die Lager für zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Querbolzen von zwei offenen Führungsschlitzen, einem geschlossenen
Führungeschlitz und einer dem Querbolzen im Durchmesser angepaßten
Bohrung gebildet. Bei dieser Ausführungsform wird der
Querbolzen während der Montage nur um ein kurzes, der Breite des Flansches entsprechendes Stück in Richtung des Flansches verschoben,
der einen offenen Führungsschlitz aufweist. In der verschobenen Stellung kann man den Mitnehmer in seine Haltelage bringen und
dort durch Zurückführen des Querbolzens in seine Ausgangsstellung befestigen.
Eine zweite sehr vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gticenn-
{ zeichnet, daß die Lager für zwei unmittelbar aufeinanderfolgende
Querbolzen sämtlich von an einem Ende offenen Führungsschlitzen
gebildet werden und die offenen Enden der zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden
Querbolzen zugeordneten Führungsschlitze vorzugsweise auf jeweils einer Seite des Kettenstranges einander zugewandt
sind. Die offenen Enden der Führungsschlitze für die in Förderrichtung vorn liegenden Querbolzen sind bei dieser zweiten Aus-
DIPL.-INC- DIETER MNDER DR.-INC MANFRED BONlNC
PATENTANWÄLTE
führungsform durch Sperrelemente verschließbar, welche gegen die
Querbolzen anliegen
Die zuletzt genannte Anordnung vereinfacht die Montage noch weiter.
Man braucht lediglich den Kettenstrang etwas zu entlasten und in die Führungsschlitze einzuhängen. Anschließend spannt man ihn wieder,
ohne daß die Gefahr besteht, da^ die Mitnehmer sich lösen können.
Die Neuerung wird im folgenden an Hand zweier Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
Fig.l die Draufsicht ah " die einen Kettenstrang umschließenden
Flansche einer ersten Ausführungsform;
Fig.2 einen Schnitt längs der Linie H-II in Fig.l; Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie HI-IH in Fig.l;
Fig.4 die Seitenansicht zweier Flansche einer zweiten neuerungsgemäßen
Anordnung und
Fig.5 eine Draufsicht der Anordnung gemäß Fig.4.
In Fig.l ist 11 die Rückwand eines Mitnehmers, d.h. beispielsweise
eines Bechers, an der ;orzugsweise durch Schweißen pro Kettenstrang jeweils zwei vordere Flansche 12 und 13 und zwei
hintere Flansche 14 und 15 befestigt sind, die einen nicht dargestellten Kettenstrang zwischen sich aufnehmen.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, weisen die Flansche 13 und I4
Führungsschlitze 16 und 17 auf, die an ihrem unteren Ende offen sind. Der Flansch 12 ist mit einer Bohrung 18 versehen, in die
der Querbolzen 19 paßt. Der Flansch 15 schließlich besitzt einen
e.la Langloch ausgebildeten Führungsschlitz 20. Der in die
Führungsschlitze 17 und 20 eingreifende Bolzen 21 kann sich in den
ihm zugeordneten Führungsschlitzen längs verschieben.
Bei der Montage des Mitnehmers wird der Querbolzen 19 vorübergehend
aus seiner Normallage in die in Fig.l dargestellte Lage nach rechts überführt. Der Querbolzen 21 wird dagegen nach links
geschoben. In der gezeigten Lage kann man die Flansche 13 und 14 über die ihnen zugeordneten Enden der Querbolzen 19 und 21
schieben. Der Mitnehmer ist in dieser Stellung bereits e.ingehängt.
Um ihn in seiner Lage zu arretieren, werden die Querbolzen in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt und mit Hilfe von in die Bohrungen
22 eingeschlagenen, nicht dargestellten Spannhülsen gegen seitliches Verschieben gesichert.
Fig.4 zeigt die rechten Flansche 23»24 abgewandelter Flanschpaare.
Diese Flansche weisen an ihren Enden offene Führungsschlitze 25 und 26 auf, in welche die durch unterbrochene Linien angedeuteten
Querbolzen 19 und 21 einschiebbar sind. Zur Verriegelung des Querbolzens 19 in seiner Sollage dient ein Sperrelement 27, das
die Form eines T hat. Dieses Sperrelement stützt sich mit seinem Schenkel 28 gegen die Stirnflächen 29 und 3° der Flansche 23
und 24 ab. Um zu verhindern, daß das Sperrelement sich in Achsrichtung der Querbolzen verlagert, wird es durch Spannhülsen 31
in seiner Sollage gehalten. Die Spannhülsen lassen sich am bequemsten von der in Fig.5 dargestellten Stirnseite der Flansche
her in die für sie vorgesehenen Aufnahmebohrungen eintreiben.
MB: BPQ (J U
f Γ: t Λ K Q
Claims (6)
1. Anordnung zum Befestigen von Mitnehmern, insbesondere Bechern, an Kettenförderern mit mindestens einem in parallelen Ebenen angeordnete,
längliche, durch Querbolzen miteinander verbundene Rundstahlglieder aufweisenden Kettenstrang, an dem die Mitnehmer
mittels jeden Kettenstrang paarweise übergreifender stegartiger Plansche anbringbar sind, die Lager für jeweila zwe' unmittelbar
aufeinanderfolgende Querbolzen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens jeweils eines der ein- und
demselben Querbolzen (l9,2l) zugeordneten Lager eines Flanschpaares von einem an einem Ende offenen, über den Querbolzen
schiebbaren Führungsschlitz (14,17,25,26) gebildet wird und
mindestens ein an einem Ende offener Führungsschlitz der Laser
für zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Querbolzen eines Kettenstranges auf jeaer Seite des Kettenstranges angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lager für zwei unmittelbar aufeinanderfolgende
Dö-
Postscheckkonto Berlin Weit 17 43B4 Berliner Bank AG, Daposltenkasee 1
DIPL.-INQ. DIETERJANDER DR..INQ. MANFRED ßöNINQ
PATENTANWÄLTE
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Querbolzen von zwei offenen Führungsschlitzen (10,17), einem
geschlossenen Führungsschlitz (20) und einer dem Querbolzen im Durchmesser .ngepaßten Bohrung (18) gebildet werden.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne t,
daß die -^ager für zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Querbolzen
sämtlich von an einem Ende offenen Führungsschlitzen (25,26) gebildet
werden.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die offenen Enden der zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden
Querbolzen zugeordneten Führungsschlitze auf jeweils einer Seite des Kettenstranges einander zugewandt sind.
5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die offenen Enden der Führungsschlitze
für die in Förderrichtung vorn liegenden Querbolzen (19) durch Sperrelemente (27) verschließbar sind, welche gegen die Querbolzen
anliegen.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennz eichne t,
daß die Sperrelemente (27) T-förmig ausgebildet sind und der
Querbalken des T in die Führungsschlitze ragt, während der Hauptbalken sich zwischen zwei Flanschen (23*24) abstützt.
MB: EP
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6809534U DE6809534U (de) | 1968-11-26 | 1968-11-26 | Anordnung zum befestigen von mitnehmern an kettenfoerderern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6809534U DE6809534U (de) | 1968-11-26 | 1968-11-26 | Anordnung zum befestigen von mitnehmern an kettenfoerderern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6809534U true DE6809534U (de) | 1969-03-13 |
Family
ID=33559397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6809534U Expired DE6809534U (de) | 1968-11-26 | 1968-11-26 | Anordnung zum befestigen von mitnehmern an kettenfoerderern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6809534U (de) |
-
1968
- 1968-11-26 DE DE6809534U patent/DE6809534U/de not_active Expired
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