DE680684C - Nadelhalter fuer Zweinadelnaehmaschinlen - Google Patents

Nadelhalter fuer Zweinadelnaehmaschinlen

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DE680684C
DE680684C DEA82940D DEA0082940D DE680684C DE 680684 C DE680684 C DE 680684C DE A82940 D DEA82940 D DE A82940D DE A0082940 D DEA0082940 D DE A0082940D DE 680684 C DE680684 C DE 680684C
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DE
Germany
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needle
needle holder
holder according
needles
guide body
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Expired
Application number
DEA82940D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Theenhausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anker Werke AG
Original Assignee
Anker Werke AG
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B55/00Needle holders; Needle bars
    • D05B55/02Devices for fastening needles to needle bars
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
    • D05D2207/05Magnetic devices
    • D05D2207/06Permanent magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nadelhalter für Zweinadelnähmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Nadelhalter für Zweinadeln,ähmaschinen, wie er insbesondere bei Biesennähmaschinen Anwendung findet. Sie betrifft einen Nadelhalter dieser Art mit in der schräg liegenden Bahn eines Führungskörpers durch ein einziges Einstellmittel gegeneinander verschiebbaren Nadelträgern und stellt sich die Aufgabe, die Einstellung der Entfernung der Nadeln und ihre Befestigung möglichst leicht und einfach zu gestalten.
  • Bei einer bekannten Ausführung dieser Art ist jeder der zwei Nadeln ein in seinen Einzelteilen fest miteinander verbundenes Haltebackenpaar zugeordnet und diese Haltebackenpaare werden mittels einer zwei gegenläufige Gewindeabschnitte aufweisenden Schraube oder einer zwei Kurvenschlitze aufweisenden Drehscheibe eingestellt. Die Schlitze einer derartigen Drehscheibe werden jedoch leicht zu weit, wodurch sich während des Nähens, insbesondere mangels der Anordnung einer Feststellvorrichtung für .die Nadeln, der Nadelabstand von selbst verändern kann. Die Verwendung je eines Haltebackenpaares je Nadel ergibt zudem eine umständliche Anordnung und ist teuer in der Herstellung.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung vermieden, indem die Nadelträger als zusammemvirkende Gleitbacken ausgebildet sind, welche in einander zugekehrten Einkerbungen die Nadeln halten. Durch die Ausbildung von geringen Berührungsflächen der Gleitbacken wird ein leichter, reibungsloser und dabei schnell vor sich gehender Einstellv urgang ermöglicht, während die Einkerbungen ein leichtes Einsetzen und Entfernen der Nadeln ermöglichen. Hierbei bietet das Zusammenwirken einer die Gleitbacken quer zu ihrer Bewegungsrichtung beeinflussenden Feder mit einem den Gleitbacken innewohnenden Magnetismus genügend Sicherheit gegen ein Abrutschen der Nadeln. Bei der Einstellung der Nadeln kann zudem eine Rollbewegung derselben nicht erfolgen, weil an den polierten Flächen der Gleitbacken ebenso glatte Nadelumfänge nur linienförmig anliegen. Hingegen sind die zum Halten der Nadeln dienenden Einkerbungen, wie üblich, rauh ausgeführt, wodurch sich in Verbindung mit der dort alsdann verstärkten magnetischen Kraftwirkung ein zähes Anhaften der Nadeln ergibt. Ein Wälzen der Nadeln wird also verhindert.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken ist noch eine beiden Nadeln gemeinsame Feststellschraube vorgesehen, durch deren Auswirkung eine unerwünschte Veränderung des eingestellten Nadelabstandes verhindert wird. Schließlich wird durch die Ausbildung gerader und quer zur Bewegungsrichtung der Gleitbacken angeordneter Steuerschlitze eine höhere Genauigkeit derselben bei billigerer Herstellung als bisher erreicht.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung ergibt ferner eine geringe Zahl gleichausgebildeter Einzelteile und damit einen leichten Zusammenbau und eine geringe Lagerhaltung.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt und nachfolgend beschrieben.
  • Es zeigt Abb. i einen Aufriß des Nadelhalters, Abb.2 einen Längsschnitt nach der Linie II-11 der Abb.3. Abb.3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Abb. i, Abb. q. einen Seitenriß, gesehen in der Richtung der Linie III-III der Abb. i.
  • An der Nadelstange i ist ein Führungskörper 2 durch eine Schraube 3 befestigt. In dem Führungskörper 2 ist eine Führu1ng q. eingearbeitet, in welcher zwei Gleitbacken 5 und 6 verschiebbar ;gelagert sind.
  • Die Gleitbacken 5 und 6 haben quer zu ihrer Längsachse gerichtete Nuten 7; in welche Zapfen 8 und 9 eingreifen, die in einer kreisförmigen Platte i i eines Einstellhebels 12 befestigt sind. Über :die Platte i i greift ein Halteblech 13, so daß der Einstellhebel 12 im Führungskörper 2 gehalten wird, jedoch gegenüber dem Führungskörper verdreht werden kann.
  • Die Backen 5 und 6 haben auf der einander zugekehrten Seite je eine Einkerbung 1q., an welche sich auf .der einen Seite eitle zurückliegende Fläche 15 anschließt, während die auf der anderen Seite etwas höher liegende Fläche 16 einen Vorsprung 17 aufweist. Der Vorsprung 17 jeder Backe liegt auf der zurückliegenden Fläche 15 der anderen Backe auf, so daß die Anlagefläche der Backen und damit auch ihr Verschiebewiderstand auf ein Mindestmaß beschränkt ist.
  • Die Nadehi werden in die Einkerbung 1 4. eingesetzt und dann durch Festziehen einer Schraube 18 gegen die zurückliegenden Flächen 15 gedrückt und damit festgestellt. Um eine gewisse Federung der Einstellung zu erreichen, ist auf .der Seite der Backe 5 eine Öffnung 19 im Führungskörper 2 vorgesehen, durch welche eine Feder 2 z gegen die Außenseite der Backe drückt. Diese Feder ist an der Unterseite des Führungskörpers 2 verschraubt und zweckmäßig mit Bohrungen 22 versehen, die zur Fadenführung dienen.
  • Um ein Herausfallen der Nadeln beim Lösen der Feststellschraube 18 zu vermeiden, können die Backen 5 und 6 magnetisiert werden.
  • Um eine Verstellung im Abstand der beiden Nadeln zu erreichen, genügt es also, die Schraube 18 zu lockern und eine Drehung des Einstellhebels 12 vorzunehmen. Über die Zapfen 8 und 9 werden dann die beiden Bakken 5 und; 6 und damit die beiden Nadeln von der Mitte der Nadelstange aus gleichmäßig nach entgegengesetzten Richtungen verschoben.
  • Dier Führungskörper 2 wird, wie aus Abb. i und 2 ersichtlich ist, so ausgebildet, daß die Führung q. der Backen 5 und 6 schräg zur Nadelstange i liegt. Diese Schrägstellung wird: so gewählt, daß die Spitzen der beiden Nadeln in einer schrägen Linie liegen, welche den Verbindungspunkten der beiden Angriffspunkte der Greiferspitze entspricht.

Claims (6)

  1. PATrNrANSPRÜCI1E: i. Nadelhalter für Zweinadelnähniaschinen mit in der schräg liegenden Bahn eines Führungskörpers durch ein einziges Einstellmittel gegeneinander verschiebbaren Nadelträgern, dadurch gekennzeichnet, da.ß .die Nadelträger als zusammenwirkende Gleitbacken (5, 6) ausgebildet sind, welche in einander zugekehrten Einkerbungen (1q.) die Nadeln halten.
  2. 2. Nadelhalter nach Anspruch i mit einem zur gemeinschaftlichen Einstellung ,der Nadelträger dienenden Drehkörper, dadurch ;gekennzeichnet, daß die Zapfen (8, 9) des mit einem Einstellhebel (12) versehenen Drehkörpers- (i i) von oben her in quer gerichtete Schlitze (7) der Gleitbacken (5, 6) eingreifen.
  3. 3. Nadelhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbakken (5, 6) an :der einander zugekehrten Seite je eine Einkerbung (1q.) für die Nadel haben, an welche sich nach der einen Seite eine zurücktretende Fläche (15) anschließt, während die sich nach der anderen Seite anschließende höher gelegene Fläche (16) einen Vorsprung (17) aufweist, der an der zurückliegenden Fläche (15) des anderen Gleitbackens anliegt. q..
  4. Nadelhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die :eine Seite des Führungskörpers (2) einen durchgehend offenen Schlitz (i9) hat, durch welchen eine zur federnden Abstützung der Gleitbacken dienende Feder (21) eingreift.
  5. 5. Nadelhalter nach Anspruch q., dadurch ;gekennzeichnet, daß die Feder (z i ) an der Unterseite des Führungskörpers (2) verschraubt und mit Bohrungen (22) zur Fadenführung versehen ist.
  6. 6. Nadelhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Feststellschraube (18) .die Gleitbacken (5, 6) gegen die Abstützfeder (21) drückt und sie .dadurch nebst den beiden Nadeln in der vom Einstellhebel (12) eingestellten Lage festhält.
DEA82940D 1937-05-14 1937-05-15 Nadelhalter fuer Zweinadelnaehmaschinlen Expired DE680684C (de)

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