DE68055C - Herstellungeines zur Bereitung einer Plüs- oder Nopptinctur geeigneten Pulvers - Google Patents

Herstellungeines zur Bereitung einer Plüs- oder Nopptinctur geeigneten Pulvers

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DE68055C
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tincture
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DENDAT68055D
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R. FLOCKENHAUS in Berlin S.W., Kreuzbergstr. 35
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0071Process features in the making of dyestuff preparations; Dehydrating agents; Dispersing agents; Dustfree compositions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT/V^
Der Erfinder hat schon seit Jahren eine Plüs- oder Nopptinctur zum Färben der bei Fabrikaten der Tuchbranche ungefärbt gebliebenen Leinenoder Baumwollfäden und zum Egalisiren der durch ungleiches Weben und ungleiches Scheeren entstandenen Banden oder Blenden für alle erdenklichen bestimmten oder unbestimmten Farben in den Handel gebracht, welche ein beliebiges Abtönen der Farben in allen Farbschattirungen durch zweckmäfsiges Vermischen gestattet, so dafs das Färben der Noppen genau dem Ton der bezüglichen Stofffarbe entsprechen mufs.
Zur Herstellung dieser Nopptinctur werden theils Farbhölzer und zwar Blauholz, Fernambuk, Gelbholz, Quercitron, Rothholz, Catechu, theils Farbstoffe und Chemikalien, als Indigocarmin, Quillayarinde, Soda, Marseillerseife verwendet und der aus vorstehenden Hölzern oder Chemikalien gewonnene Farbstoff hierauf unter Zusatz von Carbol- bezw. Salicylsäure und präparirter Rindergalle so lange gekocht, bis die Flüssigkeit zu einer festen homogenen Masse verdampft ist, welche letztere alsdann zu Pulver verarbeitet wird. Erst nach diesem Verfahren werden die Salze, und zwar: Eisenvitriol, gelbes chromsaures Kali, rothes chromsaures Kali und Soda beigemischt.
Eine Abänderung dieses Verfahrens besteht darin, dafs jeder einzelne Farbstoff für sich zu Pulver verarbeitet wird und dann die verschiedenen Pulver gemischt werden.
Der Ersatz der flüssigen Tinctur durch das Pulver bietet bedeutende Vortheile:
Der Versand durch die Post zum Beispiel gestaltet sich, weil die Glaspackung gänzlich wegfällt, bequemer und billiger als früher, und der Witterungswechsel bleibt ohne jeden Einflufs, indem nunmehr die unangenehme Eigenschaft der flüssigen Tinctur, im Winter durch Frost.und im Sommer durch Hitze unbrauchbar zu werden, gänzlich aufser Betracht fällt.
Es war bisher nicht gelungen, einen Farbstoff für vorstehend angegebene Zwecke in Pulverform zu fabriciren.
Würde man die fertige Nopptinctur einfach eindampfen, so würde die zurückbleibende Masse unlöslich sein; die Wirkung tritt erst dann ein, wenn dem Pulver die Salze, das eigentliche Agens zur Hervorrufung der Farbe, zugesetzt werden.
Um das Farbpulver in die flüssige Form überzuführen, bedarf es nur .des Zusatzes von heifsem Wasser.

Claims (1)

  1. Pate nt-An spruch:
    Herstellung eines zur Bereitung einer Plüs- oder Nopptinctur geeigneten Pulvers in der Weise, dafs der aus Farbhölzern, wie Blauholz, Fernambuk, Gelbholz, Quercitron, Rothholz, Catechu, oder aber aus Indigocarmin ausgezogene Farbstoff mit Quillayarinde, Soda, Seife oder präparirter Rindergalle und mit Carbol- bezw. Salicylsäure entweder zusammen eingekocht und der Rückstand dann pulverisirt wird, oder dafs jeder einzelne Stoff für sich eingekocht, pulverisirt und mit den anderen vermischt wird, worauf die Salze: Eisenvitriol, gelbes chromsaures Kali, rothes chromsaures Kali und Soda beigemengt werden.
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