DE680342C - Schleudergussmaschine zur Herstellung schwerer Hohlkoerper in senkrecht gelagerter Kokille - Google Patents

Schleudergussmaschine zur Herstellung schwerer Hohlkoerper in senkrecht gelagerter Kokille

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Publication number
DE680342C
DE680342C DEW100904D DEW0100904D DE680342C DE 680342 C DE680342 C DE 680342C DE W100904 D DEW100904 D DE W100904D DE W0100904 D DEW0100904 D DE W0100904D DE 680342 C DE680342 C DE 680342C
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DE
Germany
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mold
centrifugal casting
casting machine
production
screws
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Expired
Application number
DEW100904D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Bluetchen
Gustav Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thyssen AG
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Original Assignee
August Thyssen Huette AG
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE680342C publication Critical patent/DE680342C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/02Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force of elongated solid or hollow bodies, e.g. pipes, in moulds rotating around their longitudinal axis
    • B22D13/026Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force of elongated solid or hollow bodies, e.g. pipes, in moulds rotating around their longitudinal axis the longitudinal axis being vertical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Schleudergußmaschine zur Herstellung schwerer Hohlkörper in senkrecht gelagerter Kokille Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleudergußmaschine zur Herstellung von schweren Hohlkörpern in senkrecht gelagerter Kokille, welche durch Schrauben mit. einer angetriebenen Planscheibe verbunden ist. Bisher wurden die Verbindungsschrauben von Hand angezogen und gelöst. Bei der verhältnismäßig großen Anzahl der Verbindungsschrauben ist das Befestigen und Lösen der Kokille sehr zeitraubend. Die Verbindungsschrauben müssen bei Maschinen zur Herstellung schwerer Hohlkörper sehr stark sein, so daß zum Anziehen und Lösen ein außerordentlich großer Kraftaufwand erforderlich ist. Auch aus diesem Grunde bereitet das Anziehen und Lösen der Verbindungsschrauben von Hand Schwierigkeiten.
  • Gemäß der Erfindung werden auf die Muttern der Verbindungsschrauben Schraub2nschlüssel aufgesetzt, die mit ihren freien Enden in den Bereich von festen Anschlägen ragen, so daß sie beim langsamen Umlauf der Kokille in der einen oder anderen Drehrichtung durch Anschlagen an die festen Anschläge die Muttern der Verbindungsschrauben anziehen oder lösen. Alle Muttern oder doch ein größerer Teil von ihnen werden mit einemmal gelöst oder angezogen, so daß das Auswechseln der Kokille sehr schnell vonstatten gehen kann. Die Größe der Schrauben bereitet beim Anziehen und Lösen keine Schwierigkeiten mehr, da durch die Maschine auch eine sehr hohe Anzugskraft ohne weiteres ausgeübt werden kann. Die Köpfe oder Muttern der Verbindungsschrauben sitzen zweckmäßig auf federnden Unterlegscheiben auf, die bei zu kräftigem Anziehen der Verbindunzsschrauben nacheben und somit ein Abreißen der Schrauben verhindern. Außerdem verhindern die federnden Unterlegscheiben auch ein Abreißen der Schrauben durch et@vaige Wärmespannunger>, da sie kleine Längenänderungen ohne weiteres zulassen: Da es mit dem Hauptantriebsmotor kaum möglich ist, die Kokille mit so wenigen Umdrehungen laufen zu lassen, wie es für das Anziehen der Schrauben erforderlich ist, wird gemäß der weiteren Erfindung ein Sonderantrieb für den langsamen Umlauf der Kokille vorgesehen. Der Sonderantrieb kann z. B. durch einen kleinen Elektromotor bewirkt werden, der im Bedarfsfalle mit voller Drehzahl läuft und mit einer großen Übersetzung ins Langsame die wenigen Umdrehungen der Kokille beim Anziehen der Schrauben erzielt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i teilweise schematisch den Aufbau der Schleudergußmaschine, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Abb. i in Pfeilrichtung A, Abb.3 einen Schnitt durch die Kokillenbefestigung.
  • Die Schleudergußkokille i ist z. B. mittels einer Grundplatte 2 auf die Planscheibe 3 der Maschine aufgesetzt. Die Planscheibe 3 ist mit der senkrechten Antriebswelle d. kraftschlüssig verbunden, die z. B. von einer waagerechten Welle 5 aus über ein Kegelräderpaar 6 von einem Motor 7 angetrieben wird. Die Kokille i und die Planscheibe 3 sind mittels Schrauben 23 (Abb. 3) verbunden. Der Stift 24. soll ein Herausfallen der Schraube 23 verhüten, wenn die Mutter ganz abgenommen wird oder wenn die Schraube etwa oberhalb dieses Stiftes reißen sollte. Zwischen dem Schraubenkopf und der Planscheibe 3 können z. B. zwei federnde Unterlegsche_iben 25 vorgesehen sein.
  • Zum Anziehen und Lösen der Mutter 26 der Verbindungsschraube 23 dient ein Schraubenschlüsel 27, der in den Bereich der festen Anschläge i8 hineinragt. Beim langsamen Umlauf in der einen oder anderen Richtung schlägt dieser Hebel gegen den festen Anschlag 18, gleitet an dem Umfang derselben entlang und dreht dadurch die Mutter, die je nach der Drehrichtung angezogen oder gelockert wird. Um beim Entlanggleiten des Schraubenschlüssels 27 an den festen An-Schlägen 18 ein Verschleißen seines Endes oder eine Beschädigung der Anschläge zu vermeiden, ist an dem freien Ende des Schlüssels 27 eine Rolle 28 vorgesehen.
  • Auf der Welle 5 kann ein Zahnrad io aufgekeilt sein, das mit einem Ritzel i i kämmt. Dieses Ritzel i i gehört zu einem Übersetzungsgetriebe 12 und kann auf seiner Welle verschiebbar sein. Das Getriebe i2 steht in Verbindung mit einem Motor 14. von erheblich kleinerer Leistung als der Hauptmotor 7. Für gewöhnlich ist das verschiebbare Ritzel ii ausgerückt und nicht mit dem Zahnrad io verbunden. Soll die Kokille zum Anziehen oder Lösen der Verbindungsschrauben zwischen Kokille und Planscheibe langsam umlaufen, wird bei abgekuppeltem Hauptmotor 7 das Ritzel i i eingerückt und der Motor 14 in Tätigkeit gesetzt. Der Motor 14 läuft mit normaler Drehzahl um; die Drehzahl wird jedoch durch das Getriebe 12 bis zu der Welle 5 derart herabgesetzt, daß die Kokille nur wenige Umdrehungen in der Minute ausführt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schleudergußmaschine zur Herstellung schwerer Hohlkörper in senkrecht gelagerter Kokille, welche durch Schrauben mit einer angetriebenen Planscheibe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Muttern der Verbindungsschrauben zwischen Kokille und Planscheibe aufgesetzte Schraubenschlüssel mit ihren freien Enden in den Bereich von festen Anschlägen ragen, so daß sie bei langsamem Umlauf der Kokille in der einen oder anderen Drehrichtung durch Anschlagen an die festen Anschläge die Muttern der Verbindungsschrauben anziehen oder lösen.
  2. 2. Schleudergußmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Köpfe oder Muttern der Verbindungsschrauben (23) zwischen Kokille und Planscheibe auf federnden Unterlegscheiben (25) aufsitzen.
  3. 3. Schleudergußmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den langsamen Umlauf der Kokille (i) zwecks Lösen oder Anziehen der Verbindungsschrauben (23) ein Sonderantrieb (1d.) vorgesehen ist.
DEW100904D 1937-04-16 1937-04-16 Schleudergussmaschine zur Herstellung schwerer Hohlkoerper in senkrecht gelagerter Kokille Expired DE680342C (de)

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