DE679352C - Vorrichtung zum Herausbringen der Fadenteile aus den Kehlen der Kulier-bzw. Verteilplatinen von flachen Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Herausbringen der Fadenteile aus den Kehlen der Kulier-bzw. Verteilplatinen von flachen Kulierwirkmaschinen

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DE679352C
DE679352C DEH153581D DEH0153581D DE679352C DE 679352 C DE679352 C DE 679352C DE H153581 D DEH153581 D DE H153581D DE H0153581 D DEH0153581 D DE H0153581D DE 679352 C DE679352 C DE 679352C
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presser
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DEH153581D
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Inventor
Max Richter
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HILSCHER G FA
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HILSCHER G FA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54Thread guides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herausbringen der Fadenteile aus den Kehlen der Kulier-bzw. Verteilplatinen von flachen Kulierwirkmaschinen Bei flachen Kulierwirkmaschinen ist es zur Erzielung einwandfreier Randmaschen notwendig, die Nadelbarren bei ihrer Aufwärtsbewegung so einzustellen, daß die Nadelköpfe nahe bei den Kehlen der Platinen aufwärts gehen. Daraus ergibt sich der Nachteil, daß nach Fertigstellung eines Warenstückes oder nach Beendigung eines verstärkten Teiles, also immer dann, wenn alle oder einzelne Fadenführer an den Rand der Fontur und damit außerhalb des Bereiches der Nadeln und Platinen gebracht werden, die von dem Warenstück zu den Fadenführern reichenden Fadenteile beim Hochgehen der Nadelbarre auf die Hakenseite der Stuhlnadeln gelangen. Wird hiernach die Nadelbarre wieder nach unten bewegt, so werden jene Fadenteile von den Stuhlnadeln erfaßt und entweder in unzulässiger Weise wieder mit in das Warenstück eingearbeitet oder aber durch die Abschlagkämmchen zerschnitten. Um diese. Übelstände zu vermeiden, hat man bisher nach Fertigstellung des Warenstückes oder auch nach Beendigung eines verstärkten Teiles die Flachwirkmaschine stillgesetzt, dann die noch mit dem Warenstück verbundenen Fäden der' außerhalb der Fontur stehenden Fadenführer mit der Hand aus dem Bereich der Nadeln und Platinen gezogen, abgeschnitten und in die dafür vorgesehenen Halter auf dem Tisch der Flachwirkmaschine eingeklemmt. Durch das Stillsetzen der Maschine wird aber viel Zeit verloren und die Herstellung der Strümpfe verteuert.
  • Man kann zwar vermeiden, daß die noch mit dem Warenstück verbundenen Fäden der außerhalb der Fontur stehenden Fadenführer auf die Hakenseite der Stuhlnadeln gelangen, indem man die Nadelbarre bei ihrer Aufwärtsbewegung weiter nach der Presse hin bewegt, so daß die Nadelköpfe hinter den Platinenkehlen hochgehen. Eine solche Einstellung der Nadelbarre hat aber wiederum den Nachteil, daß dann eine einwandfreie Randbildung nicht zuverlässig gewährleistet ist.
  • Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, zwischen je zwei Fonturen einer flachen Kulierwirkmaschine Fadenabschneidevorrichtungen vorzusehen. Dabei ist auf einem in der Längsrichtung der Fontur verschiebbaren Schlitten ein Fanghaken gelagert, der nach dem Heranführen des Schlittens an den Rand der benachbarten Fontur durch eine Schwenkbewegung den Faden zu erfassen hat, um ihn dann Druckplatinen darzubieten, die das vom Fadenführer zu dem Fanghaken reichende Fadenstück in eine Klemmvorrichtung hineindrücken, während das vom Fanghaken zur Fontur reichende Fadenstück durch ein Messer durchgeschnitten wird. Eine solche Vorrichtung ist umständlich im Aufbau, zumal eine Mehrzahl von verschiedenen Teilen dabei nacheinander anzutreiben sind. Außerdem bedingt ihre Betätigung einen entsprechenden Zeitverlust, da der Fanghaken den erfaßten Faden zuerst nach hinten drückt, wonach der Schlitten zu verschieben ist. Erst hiernach kann der Greifer nach vorn geschwenkt werden und die Fadenschleife mitnehmen. Während dieser Zeit dürfen die Stuhlnadeln nicht aufwärts bewegt werden. Es muß daher der Antrieb der Wirkwerkzeuge vorübergehend sogar abgeschaltet und derjenige des Fadenabschneiders angeschaltet werden.
  • Die Nachteile der besprochenen vorbekannten Vorrichtungen sind nach dem Gegenstand eines älteren, nicht vorveröffentlichten Patentes dadurch vermieden, daß auf den Seiten der einzelnen Arbeitsstellen Hebel' gelagert sind, die die Fäden aller Fadenführer, die sich außerhalb der einzelnen Arbeitsstellen befinden, gleichzeitig aus dem Bereich der maschenbildenden Teile herausbringen.
  • Von dieser Vorrichtung unterscheidet sich die Vorrichtung gemäß der Erfindung dadurch, daß Fadendrücker in oder an der Platinenbarre gelagert und derart angetrieben sind, daß das vordere Ende ihrer oberen Kante beim Fadenlegen annähernd ebenso weit wie das der Platinen zurückgezogen, jedoch beim Aufwärtsgang der Stuhlnadeln so weit vorbewegbar ist, daß ihre Kehle vor derjenigen der Platinen liegt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Abb. i zeigt die Lage des vom Warenstück zu den Fadenführern reichenden Fadens nach dem Zurückziehen der Kuller- und Verteilplatinen im Grundriß.
  • Abb. z stellt die Wirkwerkzeuge, von der Seite gesehen, in dem Augenblick dar, in dem der Nadelkopf beim Aufwärtsgang an der Platinenkehle vorbeigeht.
  • Abb.3 zeigt die erfindungsgemäß durch einen Fadendrücker veränderte Lage des vom Warenstück zum Fadenführer reichenden Fadens im Grundriß.
  • Die Abb. 4 und 5 zeigen zwei verschiedene Antriebsmöglichkeiten für Fadendrücker, deren Kehlen ebenso wie die der Platinen gestaltet sind.
  • Abb.6 ist die Seitenansicht eines Fadendrückers, dessen vorderer Teil anders als derjenige der gewöhnlichen Platinen gestaltet ist.
  • Gemäß Abb. i führt von dem auf den Stuhlnadeln i hängenden Warenstück z, dessen schraffierter Teil beispielsweise eine verstärkte Hochferse darstellt, der Faden 3 zu dem Fadenführer 4, der nach Fertigstellung der Verstärkung des Warenstückes :2 seitlich aus der Fontur heraus in die Ruhestellung gebracht ist. Da die Ware stets nach der Seite des Nadelrückens hin von der Nadelreihe i weggezogen wird, so würde das Fadenstück 3 in der aus Abb. i ersichtlichen Weise auf der Hakenseite der Stuhlnadeln i liegen, wenn die Kuller- und Verteilplatinen zurückgezogen sind. Letztere werden, jedoch beim Aufwärtsgang der Stuhlnadeln gemäß Abb. z derart eingestellt, daß die Kehlen der Platinen in einer Reihe mit den Köpfen der Stuhlnadeln liegen, wenn diese bis in die Höhe jener Kehlen gehoben sind. Da der Faden 3 in den Kehlen der Platinen liegen würde, wenn er nicht vorher in der eingangs geschilderten Weise aus deren Bereich gebracht würde, so würden die Nadeln i auf den Faden 3 auftreffen. je nach der Genauigkeit der Einstellung der Nadeln und der Platinen würde der Faden 3 teils hinter, teils vor die Nadeln i gelangen (von der Bedienungsseite der Maschine aus gesehen) und im ersteren Fall bei dem nächstfolgenden Abwärtsgang von den Nadeln erfaßt und dann entweder .in die Ware eingearbeitet oder von den Abschlag platinen beschädigt werden.
  • Um diese Nachteile nicht entstehen zu lassen, ist erfindungsgemäß in dem Platinenkopf außerhalb des Bereichs der Kuller- und Verteilplatinen je ein Fadendrücker in Gestalt einer Platine 6 verschiebbar gelagert. Diese ist derart angetrieben oder gestaltet, daß sie jeweils beim Aufwärtsgang der Stuhlnadeln gemäß Abb. 3 das von der Ware bzw. der Warenkante zu dem Fadenführer 4. reichende Fadenstück 3 nach vorn auf die hakenfreie Seite der Nadeln drängt, so daß alle Nadeln hinter dem genannten Fadenstück aufwärts gehen können.
  • Nach Abb. 4 ,besitzt das vordere Ende der Fadendrückerplatinen 6 im wesentlichen die gleiche Gestalt wie das der Platinen ;. Erstere haben aber keinen Fuß, durch den sie von der Platinenschachtel 3 aus bewegt werden könnten. An dem rückwärtigen Ende der Platinen 6 greift mittels des Bolzens 9 je eine kurze Pleuelstange io an, deren anderes Ende i i an einem am Maschinengestell bei 12 gelagerten Hebel 13 angelenkt ist. Von einem oberhalb des Bolzens i i befindlichen Zapfen 14. aus reicht eine weitere Pleuelstange 15 zu dem auf der Platinenschachtel8 befestigten Lagerböckchen 16. Hierdurch wird erreicht, daß die in üblicher Weise ausgeführten Bewegungen der letzteren in vergrößertem Ausmaß auf die Fadendrückerplatinen 6 übertragen werden. Die Gesamtanordnung ist so getroffen, daß in der rückwärtigen Stellung der Platinen deren vorderes Ende etwa ebenso weit wie dasjenige der Fadendrückerplatinen 6 zurückgezogen ist. Wenn dagegen die Platinen 7 vorbewegt werden, so eilt das vordere Ende der Fadendrücker demjenigen der Platinen voraus, wodurch der Faden 3 in die aus Abb. 3 ersichtliche Lage gelangt.
  • Dieses Voreilen der Fadendrückerplatinen 6 kann man auch gemäß Abb. 5 unter Vermeidung des Hebels 13 dadurch erzielen, wenn man den ersteren, 6', einen breiteren Fuß 17 als den Platinen 7 gibt und außerdem die Aussparung 18 in der Platinenschachtel 8 durchlaufend entsprechend breiter, als es sonst üblich ist, ausführt. Infolgedessen werden bei der Vorwärtsbewegung der Platinenschachtel 8 zunächst nur die Platinen 6 und erst später die Platinen 7 mitgenommen. Demgemäß werden die ersteren um ein entsprechendes Maß weiter vorbewegt als die Platinen 7. Bei der Rückbewegung der Platinenschachtel8 werden gleichfalls zunächst nur die Platinen 6 zurückgezogen und erst später die übrigen Platinen, wie dies aus Abb. 5 ersichtlich 'ist.
  • Will man für die Fadendrückerplatinen weder einen besonderen Antrieb vorsehen noch @ auch die Nut in der Platinenschachtel breiter als sonst üblich wählen, so könnte man den Platinen 6" die aus Abb. 6 ersichtliche Gestalt geben. indem man statt der in den Verteilplatinen vorgesehenen spitzwinkligen Kehle eine stumpfwinklige vorsieht, von der das aufwärts ragende Kantenstück vor dem entsprechenden Kantenstück der Verteilplatinen liegt. Hierdurch wird erreicht, daß selbst dann, wenn die Fadendrückerplatinen 6 nur ebenso weit wie die Verteilplatinen vorgebracht werden, das Fadenstück 3 in eine ähnliche Lage gelangt, wie es Abb. 3 in einer für diesen Fall etwas übertriebenen Weise darstellt. Da das Fadenstück 3 an der Verbindungsstelle mit der fertigen Ware vor der Nadelreihe liegt (vgl. Abb. 2) genügt es, den Faden am Ende der Fontur nur ein verhältnismäßig kleines Stück vorzubringen.
  • Statt .der Sonderplatinen können auch entsprechend gebogene Drahtstücke oder entsprechend gestalteteBolzenverwendet werden. Wichtig ist nur, daß die betreffenden Maschinenteile jeweils zusammen mit den Verbeilplatinen vorwär tsbewegt werden und bei j edeln einzelnen Maschenbildungsvorgang vor- und zurückbewegt werden, unabhängig davon, ob ein Fadenstück in ihrem Weg liegt oder nicht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Herausbringen der von der fertigen Ware zu den in eine unwirksame Stellung gebrachten Fadenführern reichenden Fadenteile aus den Kehlen der Kuller- bzw. Verteilplatinen von flachen Kulierwirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß Fadendrücker in oder an der Platinenbarre gelagert und derart angetrieben sind, daß das vordere Ende ihrer oberen Kante beim Fadenlegen annähernd ebenso weit wie das der Platinen zurückgezogen, jedoch beim Aufwärtsgang der Stuhlnadeln so weit vorbewegbar ist, daß ihre Kehle vor derjenigen der Platinen liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadendrükker (6) die Form einer gewöhnlichen Platine hat und mit einem rückwärtigen Ende (9) unter Zwischenschaltung einer Pleuelstange (1o) an einen von der Platinenschachtel hin und her bewegten Hebel (13) angelenkt ist, wobei der Angriffspunkt (1¢) der Platinenschachtel (8) an diesem Hebel (13) näher an dessen Lager (12) liegt als der Anlenkpunkt (ii) der Pleuelstange (io) des Fadendrückers.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadendrücker (6') annähernd die Gestalt einer gewöhnlichen Platine, jedoch einen breiteren Fuß als letztere hat und die Nut in der Platinenschachtel durchgehend so breit wie der Fuß des Fadendrückers ist. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadendrücker (6") annähernd die Gestalt der gewöhnlichen Platinen besitzt, jedoch statt einer spitzwinkligen Kehle eine stumpfwinklige aufweist, deren obere Begrenzungskante vor derjenigen der gewöhnlichen Platinen liegt.
DEH153581D 1937-11-09 1937-11-09 Vorrichtung zum Herausbringen der Fadenteile aus den Kehlen der Kulier-bzw. Verteilplatinen von flachen Kulierwirkmaschinen Expired DE679352C (de)

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