DE679138C - Fliehkraftstaubabscheider - Google Patents

Fliehkraftstaubabscheider

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DE679138C
DE679138C DEF82359D DEF0082359D DE679138C DE 679138 C DE679138 C DE 679138C DE F82359 D DEF82359 D DE F82359D DE F0082359 D DEF0082359 D DE F0082359D DE 679138 C DE679138 C DE 679138C
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DE
Germany
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centrifugal
outlet opening
dust separator
centrifugal chamber
circulating flow
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DEF82359D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Eugen Feifel
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EUGEN FEIFEL DR ING
Original Assignee
EUGEN FEIFEL DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/08Vortex chamber constructions
    • B04C5/103Bodies or members, e.g. bulkheads, guides, in the vortex chamber
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/12Construction of the overflow ducting, e.g. diffusing or spiral exits

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  • Cyclones (AREA)

Description

  • Fliehkraftstaubabscheider Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der als Zyklone bekannten Fliehkraftreiniger, die zur Ausscheidung von staubförmigen Beimengungen aus Gasen oder Dämpfen dienen.
  • In den Abb. t und a der Zeichnung ist ein Zyklon üblicher Bauart schematisch dargestellt. In der Schleuderkammer A wird dem zu trennenden Gemisch durch bekannte Mittel, z. B. durch tangentialen Einlauf C, eine Umlaufströmung mit hohem Geschwindigkeitsmoment l(=r, # v, aufgezwungen. Unter der Wirkung der Fliehkräfte :streben die spezifi:s.ch schwereren Teilchen nach außen an die Wand der Kammer A, wo .sie nach unten sinken und gesammelt werden. Das mehr oder weniger gereinigte Gas aber verläßt die Schleuderkammer meist durch eine zentrale Austrittsöffnung O.
  • Die Erzeugung genügend hoher Fliehkräfte verlangt hohe Umfangsgeschwindigkeiten auf kleinen Halbmessern. Im Idealfall der reibungslosen Umlaufströmung nach dem Gesetz unveränderlichen Geschwindigkeitsmomentes müßten also die nach der Achse zu gelegenen, inneren Gebiete der Schleuderkamm,er die wirkungsvollsten sein.
  • In ;einer idealen reibungslosen Flüssigkeit würde nämlich ein Staubteilchen mit gleichbleibendem Geschwindigkeitsmoment r # v"=lK etwa die Bahn B1 zurücklegen (Abb. z). Bei der Annäherung an die zentrale Austrittsöffnung der Schleuderkammer würde die FlR,ehkraft an einem auszuschleudernden Teilchen von der Masse »eins« entsprechend v"2/r=h'2/r3 rasch wachsen. Durch passende Wahl des Halbmessers r" der Austrittsöffnung O (Abb. r) könnte also auch allerfeinsten Teilchen der Austritt durch O verwehrt werden.
  • Dies gilt aber selbst für reibungslose Flüssigkeit nur bis zu ,einem unteren kritischem Wert von r; innerhalb eines Kerns vom Halbme.sser r1 folgt die Strömung nicht mehr dem Giesetz unveränderlichen Ges,chwindigkeitsmom,ente.s r . v,L =konstant. Es bildet sich vielmehr ganz selbsttätig eine wirksamekreisrir.gförmige Austrittsöffnung vom Außendurrhsn,esser r" und von der radialen Breite (rä r1) aus. Zu der idealem Umlaufströmung r # v" =konstant = I( muß nämlich in der Schleuderkammer noch eine radiale Strömung, eine Senkströmung, treten, um den Durchfluß aufrechtzuerhalten. Wenn dann die Strörntu@.g ohne Richtungsumkehr der axialen Geschwindigkeitskomponente vom Einlaufquerschnitt zur Auislaßöffnung geht, so bildet sie im hydrodynamis.ch.en Sinne eine Wirbelsienke, die -eben durch den erwähnten, an der Umlaufströmung nicht mehr teilnehmenden Kernraum gekennzeichnet ist.
  • Hierzu kommt, daß infolge der unvermeidlichen Reibung und anderer Strömungsstörungen in der Schleuderkammer die tatsächliche Bahn B2 eines. Teilchens als eine solche geringsten Widerstandes wesentlich steiler als B1 der Austrittsöffnung zustrebt. Mit kleiner werdendem Halbmesser r bleibt das Geschwindi;gkeitsmoinentr. vrt und damit auch die Fliehkraft hinter dem Sollwert zurück. Die Folge ist, daß die inneren Gebiete der Schleuderkammer für die Ausscheidung mehr oder weniger wirkungslos bleiben und daß zahlreiche auszuscheidende Teilchen den Ausweg durch O finden.
  • Die Erfindung geht nun dahin, die Auslaßbedingungen aus der Schleuderkammer den E:inlaufbedingungen ,so .anzupassen, daß die Vorauissetzungeneiner idealen Wirbelsenke soweit wie möglich geschaffen werden. Die Erfindung vermeidet also den Verlust an Geschwindigkeitsmoment bei der Annäherung an die Achse, indem das erforderliche Geschwindigkeitsmoment der Umlaufströmung im Gegensatz zu den bekannten Bauarten von Zyklonen durch Mittel gewonnen wird, die den Strom vom Kernraum aus rück-4virkend, .also von innen nach außen, derart beeinflussen, daß ein dem G@ese-tz r . v" = konstant möglichst nahe kommender Umlauf erzeugt oder eine solche von außen eingeleitete Umlaufströmung bei der Annäherung an die Achse wirksam .aufgefrischt und aufrechterhalten wird.
  • Im Sinne der rückwirkenden Beeinflussung liegt es beispielsweise, wenn der umlaufenden Flüssigkeit nur derjenige ringförmige Austrittsquerschnitt aus der Schleuderkammer freigegeben wird, der zwischen dem Außendurchmesser 2r" und dem Durchmesser 2r; eines festen und feststehenden Kerns liegt. Dadurch wird der nicht mehr dem Gesetz r . v" = koilstant folgende Raum mit seinen Störungen der Umlaufströmung ausgeschaltet, und diese@Maßnahrne wirkt sich, wieVersuche zeigen, für die Ausscheidung sehr günstig aus, solange das Verhältnis rQ'rt einen gewissen Grenzwert, etwa 1,5, nicht übersteigt, wobei für eine bestimmtes r" der Kernhalbmesser ri in erster Linie vom Einlaufquerschnitt f, und von dessen mittle: em Abstand r, von der Achse abhängt (Abb.2).
  • In den Abb.3 und ¢ ist ein Zyklon mit einem festen Kern J vom Halbmesser rl gr ö-Ber als 2/3 # r" schematisch dargestellt. Das zu reinigende Gas tritt durch den Einlaß C in die Schleuderkammer A tangential ein und durch den verhältnismäßig engen Ringspalt von der Breite (ra-r@) in der Kammerdecke W in den Auslaufstutzen D, der ins Freie oder zur weiteren Verwendungsstelle des gereinigten Gases führt. Der dicke Kern J bewirkt bereits eine deutliche Annäherung der Bahn B. .an Bi (Abb. 2), d. h. eine Schonung des B2 an B1 (Abb. 2), d. h. eine Schonung des eingeleiteten Geschwindigkeitsmomentes I(= r, . v, bis an den Ringspalt heran.
  • Bei sehr hohen Anforderungen bezüglich der Reinheit des abziehenden Gases macht sich .aber die Reibung ,an einem feststehenden Kernmantel insofern störend bemerkbar, als sich um den Kernmantel .eine Grenzschicht ausbildet, in d'eT wieder die Umfangsgeschwindigkeit der abzuschleud@ernden Teilchen gegenüber dem Sollwert des idealen Vorganges stark abgebremst wird.
  • Ein weiterer Grad der Beeinflussung der Umlaufströmung von innen nach außen wird erreicht, wenn der feste Kern J vom Halbmesserri im Sinne der Umlaufströmung und mit ,einer Umfangsgeschwindigkeit gedreht wird, de etwa dem Sollwert I@/ri entspricht. Es ist nämlich z. B. vom Flettnerrotor her bekannt, daß sich in der Umgebung eines in eine Flüssigkeit getauchten geraden, rasch umlaufenden Kreiszylinders (Abb.5 und 6) bald eine Umlaufströmung ausbildet, die mit großer Näherung dem Gesetz unverändierlichen Dralls r.v"=konstant folgt, wobei das. auszunutzende Strömungsgebiet zweckmäßig durch Stirnscheiben E des umlaufenden Zylinders begrenzt werden kann.
  • Die Abb.7 und 8 zeigen im Längsschnitt und Querschnitt einen Zyklon schematisch, in dem die Auffrischung der durch den tangentialen Einlaß C eingeleiteten Umlaufströmung von innen her -durch einen umlaufenden Strömungskern J mit aufgesetzter Stirnscheibe E erfolgt. Der Antrieb des Kernes J geschieht nach Abb.7 von außen mit dem Riementrieb R. Der Antrieb kann aber auch beis pielsweise durch ein Turbinenschaufelrad erfolgen, das, auf dem Kern J sitzend, etwa das Druckgefälle zwischen,der Schleuderkammer A und der Austrittskammer F ausnützt.
  • Von innen nach außen wirkend läßt sich aber auch noch auf eine andere einfache Art einer von außen eingeleiteten Umlaufströmung zu Hilfe kommen. Es bildet sich nämlich auch vor einer festen Leitvorrichtung (Abb.9 und i o) mit einer oder mehreren Leitzungen L zwischen festen Wänden V und W und mit einer zentralen Austrittsöffnung alsbald eine Umlaufströmung aus, und zwar um so ausgeprägter, je flacher die Leitzungen an ihrem äußeren Ende S gegenüber dem Umfang angestellt sind und je größer die Eintrittsgeschwindigkeit in die Leitzellen ist. Schon eine Schaufelstellung unter 30° zwischen Schaufelanfang und Umfang erzeugt eine brauchbare, nach außen abklingende Umlaufströmung vor der Leitvorrichtung. Wird aber das Strömungsmittel schon mit einem anfänglichen Geschwindigk eitsmonient Is =Y, . v, in Einlaß C durch einen Querschnitt f, mit einem mittleren Abstand r, von der Achse zugeführt, so wird diese Umlaufströmung vom Kerngebiet her wirksam unterstützt, -,nenn die tatsächliche Eintrittsöffnung aller Leitzellen, also die Summe aller a, # b, in den Abb.9 und io, kleiner als etwa der mit dem Außendurchmesser, 2 Y, der Leitvorrichtung vervielfachte, durch den mittleren Eintrittshalbmesser r, geteilte Eintrittsquerschnitt f, der Schleuderkammer bleibt.
  • Es sind Fliehkraftreiniger bekannt, die vor den zentralen Ausführungsrohr eine Leitvorrichtung mit Leitschaufeln aufweisen. Im völligen Gegensatz zu der Erfindung, bei der die Ausbildung der Leitzungen der Rü-ckwirku.ng in die Strömung von innen nach außen, d. h. der Erzeugung einer Umlaufströmung vor der Leitvorrichtung, angepaßt ist, liegt die Aufgabe dieser bekannten Leitvorrichtungen im Sinne der Strömung zur Austrittsöffnung hin. Sie sollen die vor dem Austritt ankommende Bewegungsenergie, zum Teil wieder in Druckenergie umsetzen, vor allem eine noch vorhandene Umlaufströmung in eine rein axiale Strömung im Auslaufrohr überführen, also eine Umlaufströmung hinter der Leitvorrichtung verhindern.
  • Die Abb. i i und 12 zeigen im Längsschnitt und Querschnitteine Vorrichtung mit einer der Austrittsöffnung aus der Schleuderkammer A vorgeschalteten Leitvorrichtung mit zwei flach gegen den Umfang .angestellten Leitzungen L; der Außendurchmesser dieser Leitvorrichtung ist 2 Y".
  • Die Wirkungsweise der in den Abb.3, 4, 8, i i und 12 schematisch dargestellten Zyklone ist nun folgende: Unter der Wirkung eines auf beliebige Art erzeugten Druckunterschiedes zwischen Einlaufstutzen C und Auslaufstutzen D, also z. B. unter der Wirkung eines auf dem Kein J (Abb. 7) sitzenden Lüfterschaufelrades, strömt das zu trennende Gemisch in die Schleuderkammer A.
  • Soweit die Fliehkräfte in den äußeren Gebieten der Kammer A ausreichen, werden die- spezifisch schwereren Teilchen an die Wand der Kammer A .streben und dort absiTiken, um .am Auslaß Gz gesammelt und abgezogen zu werden.
  • Besonders kleinen und leichten Teilchen aber gelingt der radiale Ausweg in die Randzone der Kammer A nicht. Sie werden vielmehr von der Radialströmung in die inneren Zonen gegen die zentrale Auslaßöffnung O hin mitgeschleppt. Sie gelangen aber hier in den Bereich der von innen her .aufgepeitschten Umlaufströmung, d. h. zunehmender Fliehkräfte, und schließlich auf einen P.arallelkreis, über den sie radial nicht weiter nach innen vordringen können. Sie :sinken also ebenfalls allmählich nach unten, d. h. es werden in den beschriebenen Vorrichtungen dank der von innen her erfolgten Unterstützung der von .außen her eingeleiteten Umlaufströmung insbesondere auch die inneren Gebiete der Schleuderkammer A zur Ausscheidung herangezogen. Es gelingt die Ausscheidung auch allerfeinster Teilchen; der Ausscheidungsgrad des Zyklons wird vexbessert.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fliehkraftstaubabscheider mit tangentialem Einlauf Lind zentraler Auslaßöffnung, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schleuderkammer (A) des Abscheiders durch die Größe, durch die Form und durch die Berandung des Austritts aus der Schleuderkammer .eine Umlaufströmung .erzwungen wird, in welcher dass am Eintritt eingeleitete Geschwindigkeitsmoment (r,-v,) angenähert erhalten bleibt.
  2. 2. Fliehkraftstaubabscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung aus der Schleuderkammer kreisringförmig gestaltet und das Verhältnis des Außendurchmessers (2r") zum Innendurchmesser (2 rt) dieser ringförmigen Auslaßöffnung kleiner als 1,5 ist.
  3. 3. Fliehkraftstaubabsch@eider nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen im Sinne der Umlaufströmung drehbaren, festen Strömungskern.
  4. 4. Fliehkraftstaubabscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Auslaßöffnung aus der Schleuderkammer eine Leitvorrichtung mit einer oder mehreren Leitzungen unmittelbar vorgeschaltet ist, wobei die Leitzungen außen mit dem Umfang einen kleineren Winkel als 3o° einschließen oder insgesamt einen wirksamen Eintrittsquerschnitt zur Leitvorrichtung@ freigeben, der kleiner ist als der mit dem Awßendurchm:esser (--r,) der Leitvorrichtung vervielfachte, durch den mittleren Eintrittshalbmesser (r,) geteilte Eintrittsquerschnitt (f,) der Schleuderkammer.
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