DE679082C - Auffaengervorrichtung zur Erzeugung von Kernreaktionen - Google Patents

Auffaengervorrichtung zur Erzeugung von Kernreaktionen

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DE679082C
DE679082C DEA82571D DEA0082571D DE679082C DE 679082 C DE679082 C DE 679082C DE A82571 D DEA82571 D DE A82571D DE A0082571 D DEA0082571 D DE A0082571D DE 679082 C DE679082 C DE 679082C
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DE
Germany
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collecting vessel
catcher
catcher device
metal tap
discharge tube
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Expired
Application number
DEA82571D
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English (en)
Inventor
Dr Phil Hartmut Kallmann
Dr Phil Ernst Kuhn
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05HPLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
    • H05H3/00Production or acceleration of neutral particle beams, e.g. molecular or atomic beams
    • H05H3/06Generating neutron beams
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21GCONVERSION OF CHEMICAL ELEMENTS; RADIOACTIVE SOURCES
    • G21G1/00Arrangements for converting chemical elements by electromagnetic radiation, corpuscular radiation or particle bombardment, e.g. producing radioactive isotopes
    • G21G1/04Arrangements for converting chemical elements by electromagnetic radiation, corpuscular radiation or particle bombardment, e.g. producing radioactive isotopes outside nuclear reactors or particle accelerators
    • G21G1/10Arrangements for converting chemical elements by electromagnetic radiation, corpuscular radiation or particle bombardment, e.g. producing radioactive isotopes outside nuclear reactors or particle accelerators by bombardment with electrically charged particles

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Description

  • Auffängervorrichtung zur Erzeugung von Kernreaktionen Ein wichtiger Teil der für Kernzertrümmerungen benutzten Entladungsrohre ist die Schicht, in der die Kernzertrümmerungen durch schnelle Ionen hervorgerufen werden. Hierbei kommt es darauf an, daß eine möglichst haltbare Schicht erzielt wird, die durch die auftreffenden Ionen nicht allzu schnell zerstört wird, was besonders bei der für die Neutronenherstellung verwendeten D-D-Reaktion wichtig ist, da die dabei nötigen schweren Wasserstoff enthaltenden Schichten wenig stabil sind. Ferner ist es wichtig, in bequemer Weise die Schicht auswechseln oder verschiedene Teile der Schicht -dem Ionenstrahl ,aussetzen zu können.
  • Gemäß der Erfindung wird die Auffängervorrichtung so ausgestaltet, daß das die Reaktionsschicht enthaltende Auffanggefäß von einem beispielsweise aus Aluminium bestellenden Hohlkegel gebildet ist. Durch diese Ausgestaltung des Auffanggefäßes ergibt sich eine besonders günstige Anordnung der Reaktionsschicht, da der Ionenstrahl auf eine möglichst große Fläche in schräger Richtung auftrifft. Hierdurch wird die Belastung der Schicht durch den Ionenstrahl j e Flächeneinheit geringer bzw. die Kühlung besser, und es bildet sich schließlich nach längerem Betrieb eine auf dem Aluminium sehr gut haftende Schicht von schwerem Wasserstoff paus.
  • Die Reaktionsschicht kann aber auch auf einen zweiteiligen Hohlkegel aufgetragen werden, der .in. das Auffanggefäß eingesetzt wird. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit einer sehr einfachen und bequemen Auswechslung bzw. Erneuerung der Reaktionsschicht. Um das Auffanggefäß in einfacher Weise von dem Entladungsrohr trennen zu können, ist bei einer besonderen Ausführungsform der Auffängervorrichtung zwischen Entladungsrohr und Auffanggefäß ein Metallhahn vorgesehen, durch den der Kanalstrahl im geöffneten. Zustand des Hahns hindurchtritt. Dadurch kann das Auffanggefäß mit der Reaktionsschicht in einfachster Weise von dem Entladungsrohr getrennt werden, ohne daß das Entladungsrohr geöffnet zu werden braucht.
  • Um nun die Vorrichtung jederzeit auf maxi, male Ionen- bnv. Reaktionsintensität einzustellen, empfiehlt @es sich, entweder zwischen Auffanggefäß und Metallhahn oder sowohl zwischen Auffanggefäß und Metallhahn als auch zwischen Aletallhahn und Entladungsrohr einen bemreglichen Bauteil, beispielsweise ein Tombakrohr, einzuschalten. Der erwähnte Hahn muß .aus Metall sein, um elektrische Aufladungen zu vermeiden.
  • In der Zeichnung ist eine Auffä:ngervorrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. Das bei i angedeutete Entladungsrohr steht auf einer Grundplatte 2, an die der Saugstutzen 3 ,angebracht ist. An diesen Saugstutzen ist die eigentliche Aufangervorrichtung angeschlossen. Sie besteht aus dem Auffanggefäß q., in das ein zweiteiliger Hohlkegel 5 hineinpaßt, auf den die Reaktionsschicht 6 aufgetragen ist. Diese Ausführung hat den besonderen Vorteil, daß die Schicht sehr leicht :erneuert "verden kann. Das Auffanggefäß ist mit einem Metallhahn 7 durch ein Tombakrohr 8 verbunden. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, auch die Verbindung zwischen dem Metallhahn und dem Saugstutzen aus Tombakrohr zu machen, damit die aus dem Entladungsrohr kommende Halmbohrung in bequemer Weise auf den Kanalstrahl. eingestellt @verden kann. Dieses Verbindungsstück ist in der Zeichnung mit 9 bezeichnet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auffängervorrichtung zur Erzeugung von Kernreaktionen, dadurch gekennzeichnet, daß das die Reaktionsschicht enthaltende Auffanggefäß von einem beispielsweise. aus Aluminium bestehenden Hohlkegel gebildet ist.
  2. 2. Auffängervorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen die Reaktionsschicht tragenden zweiteiligen Hohlkegel, der in das Auffanggefäß eingesetzt ist.
  3. 3. Auffängervorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auffanggefäß von dem Entladungsrohr durch einen Metallhahn getrennt und so schwenkbar angeordnet ist, daß die Vorrichtung jederzeit auf maximale Ionen-bzw. Reaktionsintensität einstellbar ist. q.. Auffängervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Auffanggefäß und Metallhahn ein nachgiebiger Bauteil, beispielsweise ein Tombakr, ohr, eingeschaltet ist. 5. Auffängervorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl zwischen Auffanggefäß und Metallhahn als auch zwischen Metallhahn und Entladungsrohr ein nachgiebiger Bauteil, beispielsweise ein Tombahr.ohr, eingeschaltet ist.
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