DE678596C - Anordnung zur Echo- oder Rueckkopplungssperrung - Google Patents

Anordnung zur Echo- oder Rueckkopplungssperrung

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DE678596C
DE678596C DES120692D DES0120692D DE678596C DE 678596 C DE678596 C DE 678596C DE S120692 D DES120692 D DE S120692D DE S0120692 D DES0120692 D DE S0120692D DE 678596 C DE678596 C DE 678596C
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DE
Germany
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tube
echo
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voltage
blocking
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Expired
Application number
DES120692D
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English (en)
Inventor
Dr Felix Strecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens AG
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/20Reducing echo effects or singing; Opening or closing transmitting path; Conditioning for transmission in one direction or the other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)

Description

  • Anordnung zur Echo- oder Rückkopplungssperrung Bei Echo- und Rückkopplungssperren sind häufig sehr kleine Ansprechzeiten erwünscht, bei Echosperren in erster Linie dann, wenn sie in unmittelbarer Nähe der Gabelschaltungen liegen. Die Zeit, die ein Signal zum Durchlaufen der Strecke vom Abzweigpunkt bis zum Sperrpunkt der Sperre benötigt, ist wegen der geringen Länge der dazwischenliegenden Verbindungswege außerordentlich kurz, so daß es nur mit sehr schnell ansprechenden Sperren möglich ist, das Echo genügend zu schwächen.
  • Bei den bisher benutzten Sperrschaltungen ließen sich diese hohen Anforderungen nicht in allen Fällen. erreichen. Besonders schwierig gestalten sich die Verhältnisse, wenn die Sperrung mit Hilfe eines mechanischen Relais, das an sich schon eine verhältnismäßig lange Ansprechzeit hat, durchgeführt wird. Bei diesen Sperren war es nicht möglich, die Ansprechzeit unter einige Millisekunden herabzusetzen.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß zwischen den die Steuerspannung liefernden Gleichrichter und das mechanische Sperrrelais eine Schirmgitterröhre geschaltet wird. Der innere Wechselstromwiderstand von Schirmgitterröhren ist bekanntlich sehrhoch, während der innere Widerstand für Gleichstrom einen verhältnismäßig niedrigen Wert hat. Betrachtet man beispielsweise bei einer Echosperre den aus dem Anodenkreis der Steuerröhre und der Relaiswicklung gebildeten Stromkreis, so ist die Zeit, die für das Ansteigen des Stromes im Relais erforderlich ist, abhängig von dem Wert RZ L -1- R ' worin L und f2 Induktivität und Widerstand der Relaiswicklung und I21 den inneren Wechselstromwiderstand der Steuerröhre bedeuten. Da nun diese Zeit ein wesentlicher Teil der gesamten für den Ansprechvorgang maßgeblichen Verzögerungszeit ist, kann man durch Erhöhen des Widerstandes, also durch die Verwendung einer Schirmgitterröhre, die Ansprechzeit der Sperre gegenüber 'den bekannten Schaltungen, die mit normalen Dreielektrodenröhren arbeiten, beträchtlich herabsetzen.
  • Schirmgitterröhren im Steuerkreis von Echosperren sind an sich bekannt. Jedoch wurden die Schirmgitterröhren lediglich zur Verstärkung der einer gasgefüllten Arbeitsröhre zugeführten Wechselspannung benutzt. Die bei der Erfindung .erreichte günstige Einwirkung auf die Ansprechzeit mechanischer Sperrelais konnte daher bei der benannten Schaltung nicht eintreten.
  • Zur Beeinflussung der Ansprechzeit von mechanischen Relais ist bereits vorgeschlagen worden, den vorausgehenden Gleichrichter mit einer Rückkopplung zu versehen. Diese Schaltun- hat den Nachteil, daß zu Beginn eines Stromstoßes die Rückkopplungswirkung nicht vorhanden ist, die erst in demselben Maße wie der Strom im Anodenkreis zunimmt. Der scheinbare innere Widerstand ist infolgedessen zu Beginn ein--es Stromstoßes -durch die Rückkopplung noch nicht erhöht. Eine Herabsetzung der Ansprechzeit kann daher nait der bekannten Schaltung nicht herbeigeführt werden.
  • Unter dem Steuerkreis der Sperre wird in dem vorliegenden Fall der Teil der Schaltungsanordnung verstanden, der die rriit Rücksicht auf die Sperrung erforderlichen Schaltelemente :enthält. Es wird sich also in erster Linie um den zwischen Abzweigpunkt und Sperrpunkt liegenden Teil handeln. Jedoch können einzelne Schaltelemente, z. B. eine Verstärkerröhre, auch im Leitungszug vor dem Abzweigpunkt liegen.
  • Durch die Anwendung einer Schirmgitterröhre kann nicht nur die Ansprechzeit beträchtlich herabgesetzt werden, sondern es ergibt sich weiterhin der Vorteil, daß eine für Echosperren sehr wichtige Forderung mit verhältnismäßig einfachen Mitteln erfüllt werden kann. Diese Forderung besteht darin, daß die Ansprechzeiten t" und die Nachwirkezeiten t" möglichst unabhängig von der Größe der Sprechspannung sein sollen, die ihrerseits von der Lautstärke des Sprechers und dem Aufbau der Verbindung abhängt. Außerdem sollen die Sperren auf Spannungen unter einem gewissen Wert nicht ansprechen, was zur Verhinderung der Betätigung der Sperren durch Störströme wichtig ist.
  • Die Nachwirkezeit, d. h. die Zeit, die der Strom- oder die Spannung im Sperrkreis braucht, um von seinem Höchstwert auf einen bestimmten Grenzwert herabzusinken, ist abhängig von der Größe des Höchstwertes. Sie ist naturgemäß um so größer, je höher die Spannung liegt, von der aus das Absinken zu dem unteren Grenzwert erfolgt. Es ist deshalb zweckmäßig, den Höchstwert zu begrenzen und somit wesentliche Schwankungen der Nachwirkezeit zu verhindern.
  • Die Ansprechzeit, d. h. die Zeit, die vom Eintreffen der Signalströme an der Sperre bis zum Eintreten des Sperrzustandes vergeht, ist abhängig von der Größe der ankommenden Signalspannungen, da der Anstieg uni so steiler verläuft, je größer die zugeführte Wechselstromamplitude ist. Es ist daher auch im Interesse der Konstanthaltu.ng der Ansprechzeit zweckmäßig, den Höchstwert zu begrenzen. Sorgt man außerdem dafür, daß die obere Grenze schon von verhältnismäßig kleinen, oberhalb der unteren Schwelle liegenden Signalspannungen erreicht wird, so erhält man eine weitgehende Unabhängigkeit der Ansprech- und Nachwirkez-eiten von der Größe der Sprechspannungen.
  • Werden diese Forderungen und die obenerwähnte, die einen unteren Schwellenwert verlangt, berücksichtigt, so ergibt sich der in. Fig. i dargestellte Zusammenhang zwischen der Wechselspannung U1 am Eingang und der geregelten verstärkten Wechselspannung U. am Ausgang des Verstärkerteiles der Sperre. Es lassen sich zwei Schwellwerte S1 und & unterscheiden. Für Spannungen unterhalb S1 ist praktisch keine 'Ausgangswechs-elspannung U2 vorhanden, und für Spannungen oberhalb von S2 bleibt die Ausgangswechselspannung praktisch # konstant. Da, wie oben ausgeführt wurde, Ansprech-und Nachwirkezeit abhängen von der Größe der dem Sperrglied zugeführten Spannungen, treten Änderungen dieser Zeiten oberhalb des Punktes S2 nicht mehr auf. Dagegen bleibt für das Übergangsgebiet zwischen den beiden Schwellwerten S1 und S2 die Abhängigkeit der Ansprech- und Nachwirkezeiten von der Größe der zugeführten Signalspannungen bestehen.
  • Es ergibt sich mithin im Interesse eines einwandfreien Arbeitens der Sperre die Forderung, die beiden Schwellwerte möglichst dicht aneinanderzurücken und damit das Übergangsgebiet zu verkleinern. Dies läßt sich durch die Anwendung einer Schirmgitterröhre vor den Begrenzereinrichtungen erreichen, wie im folgenden an Hand der Fig. 2 'näher erläutert werden soll. Die Figur zeigt die Abhängigkeit des Anodenstromes i,, von der Gitterspannung eg einer Verstärkerröhre, bei der beispielsweise durch Gitterstromeinsatz das Anwachsen des Anodenstromes für positive Gitterspannungen praktisch verhindert wird. Mit i" ist derjenige untere Grenzwert des Anodenstromes bezeichnet, der -erforderlich ist, um den Sperrvorgang herbeizuführen. Durch diesen Strom wird also der untere Schwell"vertSl bestimmt. Der obere Schwellwert S. liegt etwa bei der Gitterspannung Null. Die Schwellen S, und S2 rücken relativ um so näher zusammen, je größer die dem Gitter- der Röhre zugeführte Wechselspannung im Vergleich zu dem Aussteuerungsbereich dieser Röhre ist. Wählt man den ArbeitspunktA durch eine genügend große Gittervorspannung egv stark negativ, so ist eine große Spannung e, notwendig, um den unteren Schwellwert i" zu erreichen. Es ist also eine hohe Verstärkung der der Sperre zugeführten Signalspannungen erforderlich. Es ist daher sehr vorteilhaft, zur Vorverstärkung eine Schirmgitterröhre zu benutzen. Die Fig.3 und q. zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens. In Fig.3 liegt die SchirmgitterröhreSV hinter den Gleichrichtern 0L, die die Wechselspannung über den Transformator T zugeführt erhalten. In den Anodenkreis der Schirmgitterröhre ist das Relais Reingeschaltet, dessen Kontakt r zur Durchführung der Sperrung dient.
  • Fig. q. zeigt den Stromkreis vor den Gleichrichtern Gl. Die Signalwechselspannung wird zunächst in der Schirmgitterröhre SV verstärkt und dann der Begrenzerröhre V zugeführt. Durch. die hohen Widerstände Rg im Gitterkreis dieser Röhre und durch die Einstellung einer genügend großen negativen Gittervorspannung mit Hilfe der Batterie 13 arbeitet diese Röhre in der an Hand der Fig. 2 beschriebenen Weise.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE'. i. Anordnung zur Echo- oder Rück kopplungssperrung mit Hilfe mechanischer Relais, in deren Steuerkreis eine Schirmgitterröhre eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schirmgitterröhre zwischen Gleichrichter und Sperrelais geschaltet ist. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor die der Sperre zugeordnete Begrenzerröhre ,eine weitere Schirmgitterröhre geschaltet ist, die der Begrenzerröhre schott bei Sprachamplituden, die wenig oberhalb des kleinsten Wertes liegen, auf den die Sperre ansprechen soll, so große Spannungen zuführt, daß der obere Grenzwert erreicht wird.
DES120692D 1935-12-04 1935-12-05 Anordnung zur Echo- oder Rueckkopplungssperrung Expired DE678596C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864700C (de) * 1939-12-29 1953-01-26 Siemens Ag Anordnung zur Erzielung amplitudenunabhaengiger Schaltzeiten bei Sprachgesteuerten Einrichtunge
DE1058563B (de) * 1956-02-22 1959-06-04 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Pfeifminderung bei Lautfernsprechanlagen
DE1152443B (de) * 1959-09-28 1963-08-08 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Lautfernsprechanlagen mit Rueckkopplungssperre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE864700C (de) * 1939-12-29 1953-01-26 Siemens Ag Anordnung zur Erzielung amplitudenunabhaengiger Schaltzeiten bei Sprachgesteuerten Einrichtunge
DE1058563B (de) * 1956-02-22 1959-06-04 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Pfeifminderung bei Lautfernsprechanlagen
DE1152443B (de) * 1959-09-28 1963-08-08 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Lautfernsprechanlagen mit Rueckkopplungssperre

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