DE678373C - Verfahren zum Klaeren von Metalleiweissverbindungen enthaltenden Fruchtsaeften, insbesondere Traubensuessmosten - Google Patents

Verfahren zum Klaeren von Metalleiweissverbindungen enthaltenden Fruchtsaeften, insbesondere Traubensuessmosten

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Publication number
DE678373C
DE678373C DEM132416D DEM0132416D DE678373C DE 678373 C DE678373 C DE 678373C DE M132416 D DEM132416 D DE M132416D DE M0132416 D DEM0132416 D DE M0132416D DE 678373 C DE678373 C DE 678373C
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DE
Germany
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protein compounds
fruit juices
containing metal
grape musts
juices containing
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Expired
Application number
DEM132416D
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English (en)
Inventor
Dr Alfred Mehlitz
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L2/00Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof
    • A23L2/70Clarifying or fining of non-alcoholic beverages; Removing unwanted matter

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Peptides Or Proteins (AREA)

Description

  • Verfahren zum Klären von Metalleiweißverbindungen enthaltenden Fruchtsäften, insbesondere Traubensüßmosten Es war bisher üblich, frisch gepre-ßte Fruchtsäfte v-)rzuklären und dann scharf zu filtrieren (Glanzfiltration), worauf die Entkeimungsfiltration folgte. Die Vorklärungerfolgte z. B. durch Ausfällung der Trubstoffe mit Tannin und Gelatine oder auf :enzymatischem Wege.
  • Man hat auch die in bekannter Weise mit Klärmitteln behandelten Süßmoste, Fruchtsäfte usw. durch Separieren unter Luftabschluß mittels geeigneter Zentrifugen von Trubstoffen befreit, wobei gegenüber der Filtration eine wesentliche Beschleunigung erzielt wird.
  • Bei Fruchtsäften, insbesondere: Traubensüßmosten, die Metalleiweißverbindungen enthalten, z. B. bei Säften aus mit kupferhaltigen Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelten Früchten, wie Trauben, blieb den Reinigungsmaßnahmen durch Separieren nach Vorklärung der Erfolg versagt, da die Metalleiweißverbindungen, die sehr härtnäckige Trübungsschleier bilden, gegen noch so scharfe Separierungen vollkommen widerstandsfähig sind. So ist es z. B. nicht möglich, einen durch Metalleiweißverbindungen, insbesondere Kupfereiweißverbindungen, getrübten Traubensaft durch :einfache oder Stufenseparierungerfolgreich von dem hartnäckigen Trubschleier zu befreien und vollkommen trubfreie, d. h. blanke, wirtschaftlich entkeimungsfiltrierfäbige Separate zu erhalten.
  • Es wurde gefunden, daß es gelingt, auch durch gewöhnliches Separieren oder Stufenseparierung vollkommen blanke Fruchtsäfte zu erhalten, wenn man die Säfte vor dem Zentrifugieren einer an sich bekannten Blau. schönung unterwirft. Die Blauschönu!ng erfolgt dabei entweder mit einer Vorklärung zusammen oder später. .
  • Ausführungsbeispiel i ioo 1 keltertrüber Traubensüßmo@st werden zur Verhütung der Gärung in bekannter Weise mit Schwefeldioxyd behandelt. Alsdann wird der Saft z. B. mit i g Filtrationsenzym je Liter enzymatisch in bekannter Weise behandelt und anschließend, z. B. nach etwa 2 bis 3 Stunden, ohne eine Sedim.entierung abzuwarten, mit beispielsweise 7 g Kaliumf.errocyanid (je nach Vorprobe) blaugeschönt. Nach Beendigung des enzymatischen Klärungsvorganges bzw. nach Erreichung des Viscositäts.gr:enzwertes wird der Saft einer bekannten Stufenseparierung über .ewei geeignete Fruchtsaftseparatoren unterworfen und dadurch von sämtlichen Trabstoffen befreit. Der erhaltene Traubensüßmost ist blank und ohne weiteres entkeimüngsfiltrierfähig. Ausführungsbeispiel 2 roo 1 frisch gekelterter Traub hensüßmost. werden z. B. mit r g Filtrationsenzym je Liter in bekannter Weise vorgeklärt und zunächst einmal zentrifugiert. Das Separat, das trotz an sich ,erfolgreich beendeter Vorklärung noch .einen starken Trübungsschleier von nicht separierbaren Metalleiweißverbindungen, z. B. Kupfereiweißverbindungen, aufweisst, wird hierauf mit Kaliumferrocyanid, z. B. 7 g auf r oo 1, in an sich bekannter Weise blaugeschönt. Die Ausflockung der Metalleiweißverbindungen, die den hartnäckigen Trübungsschleier verursachen, erfolgt fast augenblicklich, mindestens aber nach kurzem Stehen. Nach kurzer Zeit, z. B. nach einer halben Stunde, wird auf -einem Fruchtsaftseparator der entstandene Blauschönungsniederschlag durch Zentrifugieren entfernt: Das so gewonnene Separat ist sofort blank und ohne weiteres @entkeimungs.filtrierfähig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: eil Verfahren zum Klären von Metalleiweißverbindungen enthaltenden Fruchtsäften, insbesondere Traubensüßmosten, mit Hilfe einer Zentrifuge; dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise zwecks Klärung vorbehandelten Flüssigkeiten vor dem Zentrifugieren einer an sich bekannten Blauschonung unterworfen werden.
DEM132416D 1935-10-20 1935-10-20 Verfahren zum Klaeren von Metalleiweissverbindungen enthaltenden Fruchtsaeften, insbesondere Traubensuessmosten Expired DE678373C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6509179B1 (en) 2000-10-12 2003-01-21 Barbara I. Veldhuis-Stribos Continuous process for preparing lactic acid

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US6509179B1 (en) 2000-10-12 2003-01-21 Barbara I. Veldhuis-Stribos Continuous process for preparing lactic acid

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