DE678142C - Papiermaschine mit einem Glaettzylinder und unter ihm angeordneter Nasspresse - Google Patents

Papiermaschine mit einem Glaettzylinder und unter ihm angeordneter Nasspresse

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Publication number
DE678142C
DE678142C DEM137556D DEM0137556D DE678142C DE 678142 C DE678142 C DE 678142C DE M137556 D DEM137556 D DE M137556D DE M0137556 D DEM0137556 D DE M0137556D DE 678142 C DE678142 C DE 678142C
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DE
Germany
Prior art keywords
wet press
paper machine
couch
yankee cylinder
arranged under
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Expired
Application number
DEM137556D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Helmuth Banning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Banning & Seybold Akt Ges Masc
Original Assignee
Banning & Seybold Akt Ges Masc
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/0281Wet presses in combination with a dryer roll

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Papiermaschine mit einem Glättzylinder und unter ihm angeordneter Naßpresse Die Erfindung bezieht sich auf Papiermaschinen mit einem Glättzylinder und einer unter ihm angeordneten Naßpresse und bezweckt, aus papiertechnischen -und räumlichen Gründen den Abstand der Naßpresse von der Gautsche möglichst zu verkleinern und trotzdem die Zugänglichkeit des Ra@umes zwischen Naßpresse und Gautsche zu verbessern.
  • Nach einem bekannten Vorschlag für die Anordnung des Glättzylinders -und der Anpreßwalze einer Papiermaschine ist der Glättzylinder samt dieser Walze in der Papi;rlaufrichtung gesehen hinter :einem Säulenpaar in einer Stühlung gelagert. Die an den Glättzylinder angepr@eßte Walze dient zugleich als obere Naßpreßwalze. Die Gautsche liegt innerhalb der Stuhlung vor dem Säulenpaar, an dem der Zylinder gelagert ist. Eine derartige Anordnung ist nur bei kleinerem Glättzylinder m@öglich und hat den Nachteil, daß zwischen den Naßpreßwalzen und der Gautsche ein kräftiges Säulenpaar liegt, das gemeinsam mit den übrigen Stuhlungs- und Lagerteilen der Gautsche den freien Zugang zu dem Raum zwischen dieser und den Naßpreß4valzen versperrt.
  • Bei anderen bekannten Papiermaschinen, deren großer Glättzylinder über ',einer selbständigen Naßpresse auf kräftigen, durch zw ;ei Säulenpaare gestützten Querträgern gelabert ist, war es bisher ebenfalls üblich,, ein Säulenpaar zwischen Gautsche und Naßpresse anzuordnen. Durch dieses Säulenpaar wird wiederum der freie Zugang zu den. überführstellen versperrt und die Zugänglichkeit von Gautsche und Naßpresse verschlechtert. Man war daher genötigt, den Abstand zwischen Gautsche und Naßpresse zu vergrößern, was jedoch zu einer unwirtschaftlichen Verlängerung der Maschine und der überführfilze führte und zur Folge hatte, daß die Filze flattern und iunruhig laufen sowie zur Bildung von Blasen in der Papierbahn Anlaß geben.
  • Diese bei den bekannten Maschinen auftretenden Nachteile werden dadurch vermieden, daß der Glättzylinder gemäß der Er-' findung auf zwei Säulenpaaren abgestützt ist, von denen das eine Paar vor den G.autschwalzen und das andere hinter dem Glättzylinder angeordnet ist. Das vor den Gautschwalzen stehende Säulenpaar kann in weiterer Ausbildung der Erfindung als Stützpunkt für den Lagerhebel der oberen Gautschwalze benutzt werden.
  • Diese Anordnung der Stuhlungssäulen ergibt außer der Verkürzung der Maschine und der Papier- und Filzzüge noch den Vorteil, daß sogar Platz gewonnen ist für das Unterbringen einer zweiten Anpreßwalze am Glättzylinder und daß zwischen der Gautsche und Naßpresse ein gänzlich offener, von beiden. Seiten der Maschine gut zugänglicher Raum entsteht, von dein aus sowohl die Gautsche als auch die Naßpresse zugleich gut erreichbar und bedienbar sind. Durch die Verwendung des vor der Gautsche liegenden Säulenpaares für die Lagerung der die obere Gautschw atze tragenden Hebel werden überdies noch weitere Stuhlungsteile eingespart.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung.
  • Mit i ist der Glättzylinder bezeichnet, der auf den Längsträgern a gelagert ist, die auf den Säulen 3 Bund 4 ruhen. Die Säulen 3 sind vor den Gautsch walzen 5 angeordnet und dienen gleichzeitig dem Gautschhebel6 als Stützpunkt. Unterhalb des Glättzylinders i steht eine Naßpnesse 7. Der Glättzylinder i ist zudem mit zwei an dem Träger z gelagerten Anpreßwalzen 8 ausgerüstet. Zwischen Gautsche rund Naßpresse befindet sich noch der Laufsteg 9 zum bequemen Bedienen der G.autsche. Auf die Naßpresse kann zudem ein Laufsteg i o folgen.
  • Die Faserstoffbahn kommt mit dem Langsieb i i zu den Gautschw .alten 5, wird hier von denn die obere Gautschwalze umschlingenden Filz 12 aufgenommen und gelangt mit diesem zur Naßpresse 7. Von hier aus laufen Filz und Papierbahn getrennt zum Glättzylinder i mit den Anpreßwalzen B. Der Filz 12 kehrt hinter der letzten Anpreßwalze zur Gautschpresse zurück. Die Papierbahn wird von den Schabern 13 abgenommen und unmittelbar anschließend oder nachdem sie noch über zusätzliche Trockenzylinder lief, aufgewickelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Papiermaschine mit einem Glättzylinder und. unter ihm angeordneter Maßpresse, dadurch gekennzeichnet, daß der Glättzylinder (i) auf zwei Säulenpaaren (3, 4) abgestützt ist, von denen das eine (3) vor den Gautschwalzen (5) und das andere (4) hinter dem Glättzylinder ,angeordnet ist. z. Papiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerhebel (6) der oberen Gautschwalze an dem ersten Säulenpaar (3) gelagert ist.
DEM137556D 1937-03-21 1937-03-21 Papiermaschine mit einem Glaettzylinder und unter ihm angeordneter Nasspresse Expired DE678142C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913021C (de) * 1940-09-20 1954-06-08 Cons Water Power & Paper Compa Verfahren und Maschine zur Herstellung von mit glattem, fuellstoffhaltigem UEberzug versehenem Papier

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913021C (de) * 1940-09-20 1954-06-08 Cons Water Power & Paper Compa Verfahren und Maschine zur Herstellung von mit glattem, fuellstoffhaltigem UEberzug versehenem Papier

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