DE678073C - Muellwagen mit einer drehbaren staubdichten Einfuelltrommel - Google Patents

Muellwagen mit einer drehbaren staubdichten Einfuelltrommel

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DE678073C
DE678073C DESCH109818D DESC109818D DE678073C DE 678073 C DE678073 C DE 678073C DE SCH109818 D DESCH109818 D DE SCH109818D DE SC109818 D DESC109818 D DE SC109818D DE 678073 C DE678073 C DE 678073C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F3/08Platform elevators or hoists with guides or runways for raising or tipping receptacles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description

  • Müllwagen mit einer drehbaren staubdichten Einfülltrommel Die Erfindung bezieht sich auf einen Müllwagen mit einer drehbaren staubdichten Einfülltrommel, mittels welcher der aus der daran angehängten Mülltonne nach Hochschwenken in dieselbe entleerte Müll durch eine verschließbare Einschüttöffnung des Wagenbehälters in denselben übergeführt wird. Die Entleerung der Tonne geschieht dabei ohne Staubentwicklung, weil sie durch Vermittlung dieser Trommel vor sich geht, deren für die Aufnahme der Mülltonne vorgesehene öffnung abgeschlossen wird, nachdem die Mülltonne durch Öffnen ihres Diekkel's gegen das Innere der Trommel offengestellt ist, und zwar dadurch, daß nunmehr die Trommel gedreht wird, bis die Mülltonne die völlige Kippstellung erreicht hat.
  • Solche Einrichtungen haben sich, was die Staubdichte angeht, gut bewährt, auch sind sie bequem und einfach zu handhaben. Sie haben jedoch den Nachteil, daß die Auskippung immer an derselben Stelle des Wagenbehäkers geschieht, so daß die Füllung nicht ohne weiteres über den im Behälter entstehenden Böschungswinkel hinaus geschehen kann. Man hat deshalb innerhalb des Wagenbehälters Einrichtungen vorgesehen, um den Müll von der Einkippstelle weg in den übrigen Behälterraum über-, zuführen. Diese Einrichtungen sind Fördereinrichtungen bekannter Art, wie etwa Srhnekken, Flügel o. dgl., aber sie erfordern eine besondere Antriebskraft, und es setzt sich überdies der vielfach klebrige Müll auf diesen Einrichtungen fest, so däß sie dauernder Pflege bedürfen.
  • Dieser Nachteil soll durch die Erfindung vermieden werden, und zwar dadurch, @daß die beim Einschütten der Mülltonne verdrehbare Einfülltrommel auf einer sich über dem Wagenkasten hin erstreckenden Abwälzbahn bewegbar gelagert ist. Die Trommel wird bei ;ihrer Drehbewegung also gleichzeitig über den Wagenbehälter hinweggeführt, so daß die Auskippung der Mülltonne am hinteren Ende des Wagenbehälters beginnt und sich über eine bestimmte Weglänge des Behälters hinweg fortsetzt.
  • Es ist an sich bekannt, Müllbehälter in wesentlich gleicher Weise in den Wagenbehälter auszukippen und sich dabei der Wälzbahnen zu bedienen. Der der Erfindung eigene Fortschritt besteht demgegenüber darin, daß es eben die den Staubabschluß bewirkende Trommel selbst ist, die als Zwischenglied beim Auskippen der Mülltonne über den Wagenbehälter hinweggeführt wird.
  • Eine einfache Führung der Einfülltrommel auf dem Müllwagen ergibt sich, wenn erfindungsgemäß die Einfülltrommel mit Achszapfen versehen ist, die in Schlitzen einer am Müllwagen angeordneten Doppelbrücke geführt sind. Dabei läßt sich in einfacher Weise ein Verschieben des Verschlußdeckels der auf dem Müllwagen befindlichen Einfüllöffnung erreichen, wenn derselbe über besondere Steuerglieder mit den Achszapfen der Einfülltrommel in Verbindung steht. '.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dar-,gestellt. Bauliche Einzelheiten sind dabei nicht erschöpfend angeführt, weil es auf diese für die Durchführung des Erfindungsgedankens nicht ankommt.
  • Der Sammelbehälter a des Müllwagens besitzt die Einfülltrommel b, die von beliebiger Bauart sein kann und an die die Mülltonne c durch eine Hebevorrichtung unter Wirkung des Zugseils e herangeführt wird. Dabei gleitet sie mit ihrem Schlitten f an dem Seitengestänge g hoch. Der Schlitten ist von diesem Gestänge in nicht dargestellter, beliebiger Weise selbsttätig ablösbar, damit die Tonne aus ihrer Gleitbahn in die Kippbewegung, die sie bei Fortsetzung des Zugs im Zugseil ä und bei Anschlag gegen die ,Trommel auszuführen hat, übergehen kann. Beginnt alsdann die Trommel ihre Drehung um die Achse h, so wälzt sie sich gleichzeitig mit den gezahnten Halbrädern i auf den Zahnstangen h ab. Die Getriebeteile i und h sind paarweise auf jeder Seite der Trommel b bzw. des Behälters a angeordnet. Die Achse h gleitet in der Nute L der Gestel'Lbrücke m. Gleichzeitig wird ein Schiebedeckel n durch die Schubstange o mitgenommen, so daß sich der Behälter nach Maßgabe der Wälzbewegung der Trommel b öffnet oder schließt.
  • Die Verbindung zwischen der Tonne c und dem Schlitten f geschieht in bekannter Weise durch einen Doppelhaken p; der mit seinem Teil p1 auf dam Schlitten f Rast findet. Damit diese Verbindung auch in der gekippten Stellung der Mülltonne c gewährleistet bleibt, ist der entgegengesetzt geöffnete Hakenteil p2 vorgesehen, der bei der Stellungsänderung der Mülltonne den Sturz abfängt: Es ist zweckmäßig, den Abschlußdeckel n des Wagenbehälters a so mit der Trommel b zu kuppeln, daß er aus seiner Schlußstellung mit der Trommelbewegung herausgeschoben wird, so daß er sich nach Maßgabe des Bedürfnisses für den einfallenden Müll öffnet, und daß er sich bei Rückbewegung der Trommel selbsttätig schließt. Diesem Zweck dient die Schubstange o, die an ihrem einen Ende mit der Achse h und am anderen Ende mit dem Deckel rt gelenkig verbunden ist. Bei der Trommelbewegung führt sich die Achse lt im Schlitz f der Brücke m.
  • Es ist selbstverständlich, daß die verschiedenen Einrichtungen im Rahmen der Erfindung baulich verschieden ausgeführt werden können. Bedingung ist nur, daß die Einfülltrommel, nachdem die Mülltonne an sie herangeführt ist, vom Anbeginn des Auskippens an mit einer Wälzbewegung beginnt, so daß sich der Müll über den Wagenbehälter während des Auskippens verteilt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRiICHE: i. Müllwägen mit einer drehbaren staubdichten Einfülltrornmel, mittels welcher der aus der daran angehängten Mülltonne nach Hochschwenken in dieselbe entleerte Müll durch eine verschließbare Einschüttöffnung des Wagenbehälters in denselben übergeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Einschütten der Mülltonne verdrehbäre Einfülltrommel (b) auf einer sich über dem Wagenkasten hin erstreckenden Abwälzbahn (k) bewegbar gelagert ist. z: Müllwagen nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die Einfülltrommel (b) mit Achszapfen (1t) versehen ist, die in Schlitzen (L) einer Dioppelbrücke (m) geführt sind. 3: Müllwagen nach den Ansprüchen i und z, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (n) des Wagenkastens (a) in an sich bekannter Weise verschiebbar ausgebildet ist und mittels an den Achszapfen der Trommel angelenkter Steuerglieder (o) mit der Einfülltrommel in Verbindung steht.
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