DE677756C - Wanderrostfeuerung mit den Feuerraum durchquerenden Rieselrohren zur Aufgabe vorgetrockneten Brennstoffes auf die einlaufende Rostbahn - Google Patents
Wanderrostfeuerung mit den Feuerraum durchquerenden Rieselrohren zur Aufgabe vorgetrockneten Brennstoffes auf die einlaufende RostbahnInfo
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- DE677756C DE677756C DER96801D DER0096801D DE677756C DE 677756 C DE677756 C DE 677756C DE R96801 D DER96801 D DE R96801D DE R0096801 D DER0096801 D DE R0096801D DE 677756 C DE677756 C DE 677756C
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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Description
- Wanderrostfeuerung mit den Feuerraum durchquerenden Rieselrohren zur Aufgabe vorgetrockneten Brennstoffes auf die einlaufende Rostbahn Die Erfindung bezieht sich auf eine Wanderrostfeuerungg, bei der wasserhaltige körni,-c oder staubhaltige Brennstoffe, insbesondere Schwelkoks, Rohbraunkohle o. dgl., mittels den Feuerraum, durchquerender Rieselrohre auf die einlaufende Rostbahn aufge-,-eljen werden. Durch die von den Feuer-"asen beaufschlagten hocherbitzten Rohre wird die Feuchtigkeit aus dem in den Rohren niederrieselnden Brennstoff ausgetrieben, so daß auf den Rosteinlauf weitgeh-endst getrockneter Brennstoff gelangt.
- Wenn als Brennstoff körniger oder gar in hohem Maße staubhaltiger Brennstoff verwendet wird, so ergeben sich Schwierigkeiten hinsichtlich der Abdichtung des Einlaufspalts des Wanderrostes. Da gerade die mit feinkörnigen Brennstoffen beschickten Wanderrostfeuerungen zumeist mit Unterwind betrieben werden, so besteht die Gefahr, daß sowohl Feuero ' *ase als iauch feinkörnige Anteile des Brennstoffs durch den Einlaufspalt nach außen geblasen werden. Dieser Mangel t' ;Z kann durch #entsprechend kleine Bemessung des Einlaufspalts nichtwirksam behoben werdcn, weil zwecks Vermeidung von Klemmungen infolge der durch Temperaturänderungen bervor-erufenen Verwerfung gen der Batiglieder unter dn gewisses Maß nicht heruntergegangen wer-den kann, abgesehen davon, daß bei verschiedenen Rosten fündieVerfeuerungfeinkörniger Brennstoffe, beispielsweise bei den bekannten Pilzrosten, ohnehin durch den zivischen den Pilzen vorhandenen Zwischenraum erhebliche Spaltöffnungen entstehen. Die Gefahr des Herausblasens von Brennstoff ist bei diesen Feuerungen außerdem deswegen hesonders groß, weil an der Einlaufstelle des Wanderrostes beim Herausrieseln des BrenngLites aus den Rieselrohren in hohem Maße Staubbildung auftritt.
- Dieser Mangel wird bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Wanderrostfeuerung dadurch behoben, daß zur Abdichtung des an der Einla:ufstelle des Wanderrostes vorhandenen klei:nen Spaltes eine von außen aufge-. U "ebene Brennstoffschicht vorgesehen ist. Da als Abdichtungsmittel Brennstoff mit zweckmäßig den gleichen Brenneigenschaften wie das innen aufgegebene Brenngut verwendet wird, so sind ungünstige Einwirkungen des Abdichtungsmittels auf den Brennvorgang oder die Rostglieder ausgeschlossen.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, Z, t' iz und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine Dampfkesselfeuerung, deren Wanderrost an seiner Einlaufstelle mit der neuen Abdichtun- versehen ist, Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i.
- Mit i ist die Rostförderkette, mit 2 sind die Rostplatten und mit 3 der Antrieb des Wanderrostes bezeichnet. Die den Feuerraum 4 einschließenden Wände 5 sind mit lZohren 6 ausgekleidet, welche beispielsweise (len strahlungsbeheizten Teil eines Einrohrverdampfers mit Zwangsdurchlauf bilden, ZD Über dem sich in bekannter'Weise der Berührungsrohrteil 7 befindet. Um den Brennstoff vorgetrocknet auf den Wanderrost aufgeben zu können, sind durch die die Auslaufseite 9 des Wanderrostes begrenzende Feuerraumwand Rieselrohre 8 durchgeführt, die den Feuerrauin 4 in schräger Richtung durchqueren und oberhalb der Rost-einlaufstelle endigen. Die Zuteilung des Brennstoffes auf die Rohre erfolgt durch Zellenräder io, die in den Auslauf des Brennstoffbituikers i i eingebaut sind. Dadurch, daß die Zellenräder sich oberhalb der Achse der Rieselrohre befinden, können die Rieselrohre an ihrem oberen 1'.nde mit verschließbaren Reinigungsöffnungen 12 versehen werden.
- Um nun den mit Untemrind betriebenen Wanderrost an der Einlaufseite 13 abzudichten -, wird erfindungsgemäß eine von außen ;Itifgegebene Brennstoffschicht verwendet, insbesondere also eine Schwelkoksschicht 14. Durch diese Koksschicht wird verhindert, daß Verbrenn-ungsgase oder feinkörnige Brennstoffteilchen aus dem Feuerraum. nach außen treten können.
- Die Beschickung des schräg ansteigenden Wanderrostes durch die PZieselroh-r#e erfolgt zweckmäßig derart, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der Zellenräder in Abhängig II bl keit von der Belastung des Rostes, beispielsr weise in Abhängigkeit von der Drehzahl des Unterwindgebläses, gesteuert wird. Es stellt sich daher im Feuerraum selbsttätig cine Brennstoffschicht 16 ein, deren Höhe dem jeweiligen Bedarf entspricht, so daß der Brennstoff die Auslaufseite des Wandeirostes stets vollkommen ausgebrannt verläßt. Hierbei ist es ratsam, die Umdrehungsgeschwindigkeit der Zellenräder unabhängig von der zweckmäßig konstant gehaltenen Vorschubgeschwindigkeit des Wänderrostes zu machen.
Claims (1)
- PATENT ANS L'RU CI1: Wanderrostfeuerun- mit den Feuerrauin durchquerenden Rieselrohren zur Aufgabe vorgetrockneten Brennstoffes auf die einlaufende Rosthahn, vornehmlich für körnige oder staubförinige, wasserhaltige Brennstoffe, i-nsbesondere Scliwelkoks, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtun g des, an der Einlaufstelle des Wanderrostes vorhandenen kleinen Spaltes eine von außen. aufge-ebene Brennstoffschicht (14) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER96801D DE677756C (de) | 1936-07-11 | 1936-07-11 | Wanderrostfeuerung mit den Feuerraum durchquerenden Rieselrohren zur Aufgabe vorgetrockneten Brennstoffes auf die einlaufende Rostbahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER96801D DE677756C (de) | 1936-07-11 | 1936-07-11 | Wanderrostfeuerung mit den Feuerraum durchquerenden Rieselrohren zur Aufgabe vorgetrockneten Brennstoffes auf die einlaufende Rostbahn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE677756C true DE677756C (de) | 1939-07-01 |
Family
ID=7419645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER96801D Expired DE677756C (de) | 1936-07-11 | 1936-07-11 | Wanderrostfeuerung mit den Feuerraum durchquerenden Rieselrohren zur Aufgabe vorgetrockneten Brennstoffes auf die einlaufende Rostbahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE677756C (de) |
-
1936
- 1936-07-11 DE DER96801D patent/DE677756C/de not_active Expired
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