DE676958C - Einrueckgestaenge fuer Kupplungen an Pressen, Stanzen und aehnlichen Arbeitsmaschinen - Google Patents

Einrueckgestaenge fuer Kupplungen an Pressen, Stanzen und aehnlichen Arbeitsmaschinen

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Publication number
DE676958C
DE676958C DESCH115236D DESC115236D DE676958C DE 676958 C DE676958 C DE 676958C DE SCH115236 D DESCH115236 D DE SCH115236D DE SC115236 D DESC115236 D DE SC115236D DE 676958 C DE676958 C DE 676958C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
linkage
clamping
engagement
hand
clamping member
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH115236D
Other languages
English (en)
Inventor
Leo Knoechl
Dr-Ing Otto Kuehner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
L Schuler GmbH
Original Assignee
L Schuler GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by L Schuler GmbH filed Critical L Schuler GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE676958C publication Critical patent/DE676958C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B1/00Devices for securing together, or preventing relative movement between, constructional elements or machine parts
    • F16B1/02Means for securing elements of mechanisms after operation
    • F16B1/04Means for securing elements of mechanisms after operation disengaged by movement of the actuating member of the element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Ein rückgestänge für Kupplungen an Pressen, Stanzen und ähnlichen Arbeitsmaschinen Die Erfindung betrifft ein mehrteiliges Einrückgestänge für Kupplungen an Pressen, Stanzen und ähnlichen Arbeitsmaschinen. Das auf beliebige bekannte Art, beispielsweise von Hand mittels einer Zweihandsicherheitseinrückung oder von Fuß-, zu betätigende Einrückgestänge steht mit dem den Kupplungsvorgang einleitenden Maschinenteil, beispielsweise mit dem Auslösedaumen einer Drehkeilkupplung, in Verbindung. Diese Hand-, Fuß- o. dgl. Einrückungen haben in unfalltechnischer Hinsicht einen verhältnismäßig hohen Grad der Vollkommenheit erreicht. Unfälle ereignen sich daher bei vorschriftsmäßiger Betätigung nur noch selten. Eine hauptsächliche Gefahrenquelle besteht bei diesen Einrückgestängen aber noch darin, daß die Kupplung auch dann eingerückt werden kann, wenn das Gestänge nicht mittels der hierfür allein vorgesehenen Hand- oder Fußhebel, sondern beispielsweise durch Verschieben einer zwischen diese Hebel und den Auslösedaumen geschalteten Stange bzw. durch Verdrehen einer zwischen die beiden genannten Teile geschalteten Welle betätigt wird. Beispielsweise sind eine solche Stange oderWelle schon dadurch im Sinn und auch mit dein Erfolg einer Einrückung der Kupplung betätigt worden, daß diese Teile unbeabsichtigt oder auch mutwillig beeinflußt wurden.
  • Die- Erfindung besteht in der Lösung der Aufgabe, jede andere als durch Bedienen der hierfür vorgesehenen Hebel o. dgl. hervorgerufene Betätigung des Einrückgestänges für beliebige Kupplungen an Pressen, Stanzen und ähnlichen Arbeitsmaschinen zu unterbinden. Erfindungsgemäß ist in den Gestängezug ein Klemmglied geschaltet, das nur die vorschriftsmäßige; beispielsweise von Hand oder Fuß erfolgende Betätigung des Gestänges überträgt, dagegen jede zwischen dem Klemmglied und dem das Kuppeln einleitenden Maschinenteil angreifende, unbeabsichtigte oder -mutwillige Betätigung verhindert: Das Klemmglied ist nach einem weiteren Teil- der Erfindung dadurch besonders einfach gestaltet, daß dieses aus zwei Klemmstücken besteht: Diese weisen einerseits je zwei einander zugekehrte und paarweise parallele, eine Kugel oder eine Rolle zwischen sich aufnehmende Flächen auf, von denen das eine Paar senkrecht zur Einrückbewegungsrichtung und das andere um nahezu go ° hiervon abweichend angeordnet ist. Die Klemmstücke tragen weiterhin zwei bei unvorschriftsmäßiger Betätigung mit ortsfesten Gegenflächen zur An-Tage kommende Klemmflächen. Eine weitere Vereinfachung läßt sich bei entsprechender Ausbildung der nahezu in die Einrückbewegungsrichtung fallenden Flächen dadurch erreichen, daß auf die Einlagerung einer Kugel oder einer Rolle zwischen die vierpaarweise parallelen Flächen verzichtet wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht drei Ausführungsbeispiele des Einrückgestänges gemäß der Erfindung, und zwar stellen dar Abb. i ein zweiteiliges Klemmglied ohne Kugel oder Rolle in Vorderansicht; Abb. 2 ein zweiteiliges Klemmglied mit einer Rolle in Vorderansicht, Abb. 3 ein gleichfalls zweiteiliges Klemmglied mit Rolle in Draufsicht, teilweise geschnitten, Abb. ¢ eine Seitenansicht geschnitten nach Linie IV-IV der Abb: 3.
  • Bei den Ausführungsbeispielen nach den Abb: i und 2 ist das Klemmglied in einen geradlinig bewegbaren, bei demjenigen nach den Abb:3 und 4 in den drehbeweglichen Teil des Einrückgestänges geschaltet.
  • Bei der Ausbildungsform nach Abb. i besteht das Klemmglied aus den beiden Klemmstücken i und 2, -die je durch eine Lasche 3 und 4 n das eigentliche Einrückgestänge geschaltet sind. Die Lasche 3 steht mit dem von Hand oder Fuß betätigten Teil des Einrückgestänges in Verbindung, und die Lasche 4 greift an dem das Kuppeln einleitenden Gestängeteil an. Die Lasche 3 bzw: 4 ragt in das gegabelte Ende des Klemmstückes i bzw. 2 hinein; beide Teile (Lasche 3 und Klemmstück i bzw. Lasche 4 und Klemmstück ä) sind durch den Zapfen 5 bzw. 6 miteinander verbunden. Die Klemmstücke i und 2 sind an den einander zugekehrten Enden Z-förmig abgesetzt. Den zur Einrückbewegungsrichtung (Pfeil?) senkrecht verlaufenden Flächen 8, 9 des Klemmstückes i stehen die ,parallelen Flächen io, ii des Klemmstückes 2 gegenüber. Die Flächen 8, 9 bzw. i o, i i sind durch eine weitere, von diesen etwa um go ° abweichende Fläche 12, bzw. 13 verbunden. Zur. seitlichen Führung der Klemmstücke i bzw. 2 dienen die Flächen 14, i5. bzw. 16, 17. Als Gegenflächen für die Flächen 14, 16 bzw. 15, 17 sind die ortsfesten Flächen 18 bzw. ig vorgesehen. Wird infolge vorschriftsmäßiger Bedienung, beispielsweise durch Betätigen einer Zweihand- oder einer Fußtritteinrückung, das Klemmstück i in Pfeilrichtung 7 angehoben, so legen sich die Flächen S und 9 des Klemmstückes i gegen die diesen parallelen Flächen io und i i: des Klemmstückes 2, so daß die vorschriftsmäßige Einrückbewegung über das Klemmstück 2- auf die weiteren, zwischen dieses und die Kupplung geschalteten Teile des Einrückgestänges übertragen wird. Die Flächen 18, ig wirken in diesem Fälle nur als Führung. Wird dagegen versucht, das zwischen das Klemmglied 2 und den das Kuppeln einleitenden Maschinenteil geschaltete, mit der Lasche 4 verbundene Gestänge unmittelbar, d, h. nicht von der Zweihand- oder FüBtritteinrückung über die Lasche 3 und die Klemmstücke i und 2 zu betätigen, so kommen die Flächen 12 und 13 der Klemmstücke i und 2 miteinander in Berührung. Bei Weiterbewegung des in unzulässiger Weise betätigten Teiles des Einrückgestänges gleitet die Fläche 13 an der Fläche 12 entlang. Bei Fortsetzung dieser Bewegung wird das Klemmstück i infolge der Schräge der Flächen z2 und 13 in bezug auf die Pfeilrichtung 7 mit seiner Fläche 14 gegen die Fläche 18 gedrückt. Voraussetzung hierfür ist ein in d& hinreichenden Größe zwischen den von Hand oder Fuß zu betätigenden! Hebeln o. dgl. und dem Klemmstück i stets vorhandener Trägheits- oder Reibungswiderstand, der verhindert, daß das Klemmstück 2 das Klemmstück i und die mit diesem verbundenen Teile infolge der Haftreibung zwischen den Flächen 12 und z3' in Pfeilrichtung 7 mitnimmt. Wird in der vorbeschriebenen Weise somit das Klemmstück :2 allein weiter- in Pfeilrichtung? angehoben, so wirken die Flächen 14 und 17 mit den Gegenflächen 18, 1g nuntnehr als Klemmflächen. Die Klemmstücke i, 2 werden damit gegeneinander und gegenüber den Flächen 18, ig so fest verspannt, daß jede weitere Bewegung des Klemmstückes ä und der zwischen diese und den das Kuppeln einleitenden Maschinenteil geschalteten Gestängeteile verhindert ist. Die für das Verklemmen erforderliche geringe Bewegung des Klemmstückes 2 in Pfeilrichtung 7 wird durch entsprechende Bemessung der Klemmstücke i und 2, insbesondere durch die Wahl der Schräge der Flächen 12 und 13 so gering gehalten, daß der das Kuppeln einleitende Maschinenteil noch nicht in die Wirkungsstellung gelangt, beispielsweise daß der Auslösedaumen einer Drehkeilkupplung den Drehkeil noch nicht freigibt.
  • Wenn die Flächen 12 und 13 im Sinn der Abb. i etwas weiter nach rechts verlegt werden, so genügen die Flächen 8 und io zur Bewegungsübertragung beim vorschriftsmäßigen Betätigen der Einrückung; die Flächen 9 und i i sind dann entbehrlich. Bereits aus dem in baulicher Hinsicht besonders einfachen Ausführungsbeispiel nach Abb. i ist der Erfindungsgedanke voll erkennbar. Wesentlich ist die Übertragung der Ei.nrückbewegung bei vorschriftsmäßig erfolgender Betätigung des Gestänges durch die senkrecht zur Einrückbewegungsrichtung verlaufendenFlächen 8 und io .der Klemmstücke i und 2 sowie die Verhinderung einer Einrückung bei unvorschriftsmäßiger Betätigung durch Spreizen der Klemmglieder i und 2 bis zur Verklemmung zwischen den Gegenflächen 18 und 19 infolge der Schräge der von den Flächen 8 und io um etwa go ° abweichenden Flächen 12 und 13. Bei vorschriftsmäßiger Betätigung sind demnach die Flächen 8 und io wirksam, und die Flächen 12 und 13 befinden sich im' Abstand voneinander. Umgekehrt gelangen bei unvorschriftsmäßiger Betätigung die Flächen 12 und 13 miteinander zum Eingriff, und die Flächen 8 und io berühren einander nicht mehr.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 entspricht grundsätzlich demjenigen nach Abb. i mit dem Unterschied, daß die gleitende Reibung zwischen den Flächen i2 und 13 nach Abb. i durch eine rollende ersetzt ist. Zur Verdeutlichung der Übereinstimmung sind dieselben Bezugszeichen, unterschieden durch den Index, verwendet worden. Es bezeichnen daher: i' und 2' die das Klemmglied bildenden Klemmstücke, 3' und q.' die mit diesen über die Bolzen 5' und 6' verbundenen, das Klemmglied in das Einrückgestänge schaltenden Laschen. Zur Übertragung der in Pfeilrichtung 7' vorschriftsmäßig eingeleiteten Einrückbewegung dienen die Flächen 8' und io', während die Flächen 12' und 13' bei unvorschriftsmäßig betätigtem Einrückgestänge über die zwischen diesen und den Flächen 8' und io' befindliche Rolle 2o' eine Verkleinmung der Teile i' und 2' zwischen den ortsfesten Gegenflächen 18' und 1g' bewirken. Die weiteren, noch vorhandenen, untereinander und zu den Flächen 8', io' parallelen Flächen 21', 22', 23', 24' und die zu den Flächen i2', 13' parallelen Flächen 25', 26' sind zur Vereinfachung der Konstruktion und zur Erleichterung der Herstellung der Klemmstücke i' und 2' angeordnet. Für das einwandfreie Arbeiten des Einrückgestänges bzw. für die Verhinderung einer Einrückung bei unvorschriftsmäßiger Betätigung des Gestänges sind diese Flächen ohne jede Bedeutung.
  • Bei vorschriftsmäßiger Betätigung hebt das Klemmglied i' mittels der Fläche 8' über die Rolle 2o' und die Fläche io' das Klemmstück 2' an. Wird dagegen das Einrückgestänge unvorschriftsmäßig beeinflußt, sö beginnt beim Anheben des Klemmgliedes 2' die Rolle 2o' sich auf den Flächen 12' und 13' abzuwälzen, so daß die Klemmstücke i' und 2' mit den Flächen 14' und 17' an den Gegenflächen 18' und 1g' verklemmt werden. Infolge der rollenden Reibung kann die Neigung der Flächen 12' und 13' bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 größer gehalten werden als diejenige der Flächen 12 und 13 bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb..i, so daß gegenüber diesem ein geringerer Weg des Klemmstückes 2' in Pfeilrichtung 7' bis zur gegenseitigen Verklemmung der Teile 18', 1', 2o', 2' und 1g' eintritt.
  • Das Ausführungsbeispiel nach den Abb. 3 und 4 zeigt eine im praktischen Betrieb an naschlaufenden Pressen bewährte Bauform des Einrückgestänges gemäß der Erfindung in Verbindung mit einer Zweihandsicherheitseinrückung nach Patent Sch 115230 I/58b. Beim ordnungsgemäßen Einrücken werden zwei Handhebel möglichst gleichzeitig betätigt. Diese heben die beiden Schieber 27 und 28 an, die ihre Bewegung auf das Ausweichglied 29 übertragen. In dessen Bohrung 30 greift der Kugelzapfen 31 ein. Dieser ist mit der auf der Welle 32 drehbar gelagerten Nabe 33 einteilig ausgebildet. Die Nabe 33 liegt mit der einen zylindrischen Stirnfläche 34 gegen das einen Teil des Gehäuses 35 für die Zweihandsicherheitseinrückung bildende Lager 36 an; in die andere Stirnfläche sind die zur Achse der Welle 32 parallel verlaufende Fläche 37 und die beiden um etwa 9o° hiervon abweichenden Flächen 38, 39 eingearbeitet. Die Flächen 38, 39 können Teile einer Schraubenfläche sein. Es genügt jedoch, wenn diese sich nur über einen Teil des Umfanges der Nabe 33 erstrecken. In den weiteren Lagerteil 4o des Gehäuses 35 ist das Rohr 41 eingesetzt, das die beiden Lagerbüchsen 42, 43 trägt. In diesen ist außer der Aufnahme in dem Lager 36 die Welle 32 gelagert. Mit der Welle 32 ist, der Nabe 33 gegenüberliegend, das Klemmstück 44 starr verbunden, beispielsweise verstiftet. Das Kleinmstück44 trägt den Flächen 37, 38 und 39 der Nabe 33 entsprechende und zu diesen parallele Flächen 45, 46 und 47. Zwischen den Flächen 37, 38, 45 und 47 ist die Rolle 48 gelagert. Zur Haltung des Einrückgestänges und damit der Zweihandsicherheitseinrückung in der aus Abb.4 ersichtlichen Ausgangsstellung dient die an der Lagerbüchse 43 und ah dem in die Welle 32 eingesetzten Stift 49 angreifende Drehfeder 5o. DieVerstellvorrichtung5i dient zur Regelung der Spannung der Feder 5o. Das freie Ende der Welle 32 ist mit dem den KupplungsvorgangeinleitendenMaschinenteil durch den Zapfen 52 und die an diesem schwenkbar gelagerte Stange 53 verbunden.
  • Beim ordnungsmäßigen Betätigen derZweihandsicherheitseinrückung versehwenkt das in Pfeilrichtung 54 (Abb. 4) angehobene Ausweichglied 2g den Kugelzapfen 3x, die Welle 32 in Pfeilrichtung 55 (Abb. 4) und damit die Stange 53 in Pfeilrichtung 56 (Abb. 3). Diese Bewegung übermitteln insbesondere die Flächen 37 und 45 der Nabe 33 und des Klemmstückes 4q. und die zwischen diesen gelagerte Rolle 48. Voraussetzung für das einwandfreie Arbeiten ist auch hier ein in jedem Falle vorhandener Trägheits- bzw. Reibungswiderstand in der Zweihandsicherheitseifirückung bis zum Ausweichglied 2g.
  • Erfolgt mutwillig oder unbeabsichtigt eine Betätigung dieser Einrichtung an der Stange 53 oder einem anderen, zwischen die Klemmglieder 33, 44 und den das Kuppeln bewirkenden Maschinenteil geschalteten Gestängeteil in Pfeilrichtung 55 bzw. 56, so wälzt sich die Ralle 48 an den Flächen 38 und 47 der Klemmstücke 33 und 44 ab, so daß diese voneinander entfernt werden. Die nur dem Lagerspiel entsprechende geringe axiale Bewegungsmöglichkeit der Klemmstücke-33 und 44 führt zur sofortigen Verklemmung am Lager 36 und an der Stirnfläche 57 der Büchse 42, so daß eine den Kupplungsvorgang auslösende Einrückbewegung nicht zustande kommen kann.
  • Auch bei diesemAusführungsbeispieldienen die zur Einrückbewegüngsriehtung senkrecht verlaufenden Flächen 37 und 45 zur übertragung der Einrückbewegung bei ordnungsgemäßer Betätigung des Einrückgestänges, während die von den Flächen 37, 45 um etwa go ° abweichenden Flächen 38; 47 die Verklemmung und damit die Stillsetzung des Gestänges herbeiführen, wenn dieses in unvorschriftsmäßiger Weise beeinflußt wird. Die Flächen 39 und 46 sind nur aus fertigungstechnischen Gründen vorgesehen und nehmen an der Übertragung einer Bewegung nicht teil. Zur Erhöhung derKlemmwirkung können die dem Lager 36 und der Lagerbüchse 42 zugekehrten Flächen 34 und 58 der Klemmstücke 33 und 44 und die entsprechenden Gegenflächen anstatt zylindrisch kegelig verlaufen.
  • Bei den Ausführungsbeispielen sind die Teile in der Lage dargestellt, die diese bei vorschriftsmäßiger Betätigung des Einrüekgestänges einnehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE z. Mehrteiliges Einrückgestänge für Kupplungen an Pressen, Stanzen und ähnlichen Arbeitsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gestängezug ein Klemmglied geschaltet ist, das nur die värsehriftsmäßige, beispielsweisevonHand oder Fuß erfolgende Betätigung des Gestänges überträgt, dagegen jede zwischen dem Klemmglied und dem das Kuppeln einleitenden Maschinenteil angreifende, unbeabsichtigte oder mutwillige Betätigung verhindert.
  2. 2: Einrückgestänge nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmglied aus zwei Klemmstücken besteht, die einerseits je zwei einander zixgekehrte und paarweise parallele Flächen aufweisen; von denen das eine Paar senkrecht zur Einrückbewegungsrichtung und das andere um nahezu go ° hiervon abweichend angeordnet ist, und die andererseits zwei bei unvorschriftsmäßiger Betätigung mit ortsfesten Gegenflächen zur Anlage kommende Klemmflächen tragen.
  3. 3. Einrückgestänge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einander zugekehrten und paarweise parallelen Flächen der Klemmstücke eine Kugel oder eine Rolle gelagert ist.
DESCH115236D 1938-03-06 1938-03-08 Einrueckgestaenge fuer Kupplungen an Pressen, Stanzen und aehnlichen Arbeitsmaschinen Expired DE676958C (de)

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DE (1) DE676958C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3015290A (en) * 1958-05-28 1962-01-02 Union Special Machine Co Stitch length control for sewing machines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3015290A (en) * 1958-05-28 1962-01-02 Union Special Machine Co Stitch length control for sewing machines

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