DE67665C - Verfahren zur Herstellung zusammengeprefster Stroh- oder Heubunde - Google Patents
Verfahren zur Herstellung zusammengeprefster Stroh- oder HeubundeInfo
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- DE67665C DE67665C DENDAT67665D DE67665DA DE67665C DE 67665 C DE67665 C DE 67665C DE NDAT67665 D DENDAT67665 D DE NDAT67665D DE 67665D A DE67665D A DE 67665DA DE 67665 C DE67665 C DE 67665C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F1/00—Stationary apparatus or hand tools for forming or binding straw, hay or the like into bundles
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist ein besonders seit Einführung der Dreschmaschine dem Landwirth sehr fühlbarer
Uebelstand, dafs er für das Stroh sehr bedeutende Räume nöthig hat, falls er dasselbe nicht
in Feimen aufsetzen und die vielen hiermit verbundenen Nachtheile in den Kauf nehmen
will. Auch macht sich beim Transport der bedeutende Raumbedarf des Wirrstrohes unangenehm
bemerkbar.
Man hat daher auf Verladeplätzen Pressen angeschafft, mit Hülfe deren man das Wirrstroh
und das Heu in Ballen verpacken kann, aber der Preis derselben ist ein so hoher, dafs
bei dem Einzelnen, selbst wenn er einen gröfsen Grundbesitz hat, sich eine Verzinsung
nicht ergeben wird.
Die vorliegende Erfindung soll die Aufgabe lösen, eine leicht zu handhabende Stroh- und'
Heupresse zu schaffen, die auch für den kleineren Landwirth nicht zu theuer wird und
dazu verwendet werden kann, das Stroh ohne Unterbrechung, sowie es von der Dreschmaschine
herausgegeben wird, auf einen geringen Raum zusammenzupressen.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Aufrifs der Maschine, Fig. 2 ein Grundrifs, Fig. 3 zeigt die
Vorderansicht, Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen im gröfseren Mafsstabe die Ausrückvorrichtung.
Die. Maschine besteht aus einem endlosen Zuführtuch t, einem Paar Zuführ-. und Vorprefswalzen
αγ a2, einem Paar Prefswalzen O1 b2
und einer je nach Bedarf in Thätigkeit zu setzenden, aus den beiden Messern m1 m.2 bestehenden
Abschneidvorrichtung..
Auf der Hauptwelle w sitzt aufser den für Riemenbetrieb nöthigen Fest- und Losscheiben
C1 C2 ein Stirnrad d, welches in die Räder f
und g eingreift, von denen f auf der Lattentuchwalze und g auf der Walze az steckt.
Auf dem anderen Zapfen der Walze a2 steckt
ein Rad i, welches unter Vermittelung eines Zwischenrades i2 und des Zahnrades i3 die
Drehung auf die Walze £>2 überträgt, von wo
aus die Drehung durch das Winkelradgetriebe Ar1 Ar2 k3 auf das mit der Klaue k verbundene,
auf. der Kurbelwelle #>2 lose laufende Rad Ar4
übertragen wird.
Sobald die Kurbelwelle n>.2 durch Verschieben
der auf ihr in Feder und Nuth verschiebbaren Muffe m mit der Klaue Ar gekuppelt und in Umdrehung versetzt wird, bewegt
sie das mit ihr durch Zugstangen ^1 ^2
verbundene Messer In1 auf und ab. Die
Muffe Ot, welche die Feder / gegen die Klaue Ar zu drängen sucht, liegt mit der auf ihrem
Umfang angebrachten Rippe m3 an der Nase η
des auf der Welle W3 steckenden Hebels ο
und wird dadurch in ausgerückter Stellung erhalten.
Wird aber durch Niedertreten des Trittes O1
der Hebel ο in die Fig. 5 punktirte Lage gebracht, so verliert die Rippe m3 ihren Stützpunkt
und. die Feder / schiebt die Muffe m in den Bereich der Klaue k, so dafs sie von
dieser erfafst und in Umdrehung versetzt wird.
Bevor jedoch eine volle Umdrehung geschehen ist, trifft die vorn abgeschrägte Rippe
gegen die Nase η des von der Feder ν inzwischen wieder zurückbewegten Hebels 0, und
die Muffe m verschiebt sich wieder so weit nach
links (Fig. 4), bis sie aus . dem Bereich der Klaue k gekommen ist und stillsteht.
Die Oberwalzen Ci1 b1 stehen mit den .Unterwalzen
a2 b2 durch tiefgezahnte Räder in Verbindung und werden von den zu beiden Seiten
der Maschine befindlichen Gewichten ρ belastet, die an den durch Zugstangen ql q.2 mit
den über beiden Walzen liegenden Sätteln ^3 qi
in Verbindung stehenden Hebeln H1 n2 verschoben
werden können.
Die Handhabung der Maschine ist folgende: Das Stroh wird vom Strohschüttler der Dreschmaschine
oder von Hand auf den schräg liegenden Kasten χ geworfen, von wo es der
bedienende Arbeiter dem Lattentuch t gleichmäfsig zuschiebt, welches dasselbe den gezahnten
Zufuhr- und Vorprefswalzen ^1 a.2 zuschiebt.
Von hier gelangt das Stroh zwischen die eigentlichen Prefswalzen bx &2, von denen
die eine b.2 mit ihren Rändern r0 die andere £>,
derart übergreift, dafs zwischen denselben ein von allen Seiten umschlossenes Rechteck gebildet
wird, welches das zu pressende Stroh oder Heu ausfüllt (Fig. 3) und dazu beiträgt,
■ dafs das Prefsgut in einem im Querschnitt rechtwinkligen Strang auf den Tisch y geschoben
wird.
Sobald der Strang die gewünschte Länge erreicht hat, tritt der Arbeiter den Tritt O1
nieder und" läfst ihn sofort wieder frei, wodurch, wie oben beschrieben, die Kurbelwelle
ws zu einer Umdrehung gezwungen wird
und das Messer In1 das herausstehende Stück
des Stranges abschneidet, welches von einem zweiten Arbeiter abgenommen wird, der die so
geprefsten Strohkörper auf einander legt und einen oder mehrere derselben durch Binden
zu einem Bund vereinigt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Verfahren zur Herstellung geprefster Stroh- und Heubunde in der Weise, dafs man einen durch unter starkem Druck stehende Walzen zusammengeprefsten Stroh- oder Heustrang in gewissen Zwischenräumen durchschneidet und die so erhaltenen Stücke entweder einzeln oder mehrere zu einenv Bunde zusammenbindet.
Zur Ausführung des unter 1. gekennzeichneten Verfahrens eine Maschine, bei. welcher das von den Zuführwalzen ax a2 vorgeprefste Stroh durch zwei Walzen bY b2, von denen eine mit ihren Rändern in die andere übergreift, zu einem rechtwinkligen Strang zusammengeprefst wird, von welchem ein schräges Messer m, beliebige Längen. abschneidet, sobald infolge Einrückens der Muffe m die Kurbelwelle k eine Umdrehung macht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67665C true DE67665C (de) |
Family
ID=341275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67665D Expired - Lifetime DE67665C (de) | Verfahren zur Herstellung zusammengeprefster Stroh- oder Heubunde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67665C (de) |
-
0
- DE DENDAT67665D patent/DE67665C/de not_active Expired - Lifetime
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