DE675591C - Vorgleitvorrichtung an einer Durchschluepfstelle in Raeumgeraettraegerleinen - Google Patents

Vorgleitvorrichtung an einer Durchschluepfstelle in Raeumgeraettraegerleinen

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DE675591C
DE675591C DEJ50704D DEJ0050704D DE675591C DE 675591 C DE675591 C DE 675591C DE J50704 D DEJ50704 D DE J50704D DE J0050704 D DEJ0050704 D DE J0050704D DE 675591 C DE675591 C DE 675591C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G7/00Mine-sweeping; Vessels characterised thereby
    • B63G7/02Mine-sweeping means, Means for destroying mines
    • B63G7/04Mine-sweeping means, Means for destroying mines by means of cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Means For Catching Fish (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. MAI 1939
■ REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 675591 KLASSE 65 e GRUPPE 5os
J 50704
Zusatz zum Patent 629870
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1934 ab
Das Hauptpatent hat angefangen am 30. September 1934
Durch den Bau der Durchschlüpfeinrichtung unter Verwendung des Zuges der Räumgerätträgerleine nach Patent 629 876 ist ein leichtes Durchschlüpfen des Minenankertaues durch die Minenräumgerätträgerleine gesichert.
Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß sie sich nicht wieder selbsttätig auf Fangen einstellt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung, die darin besteht, daß die Einrichtung sich nach dem Durchgleiten des Ankertaues selbsttätig wieder auf Fangstellung einstellt.
Diese Neuerung läßt sich besonders gut einbauen bei Durchschlüpfemrichtungen, die nur auf einseitiges Wirken eingestellt sind und bei denen das Zwischenstück mit einer Flosse fest verriegelt bleibt.
Das Grundsätzliche dieser Einrichtung besteht darin, daß mit Hilfe des Fahrtstromes, der nach dem Durchschlüpfen des Ankertaues auf ein durch Hebelübertragung gelegtes Ruder wirkt, die ganze Einrichtung in der Waagerechten gedreht wird.
Die Gleitfläche, die bisher in einem spitzen Winkel zur Zugrichtung der Räumgerätträgerleine stand, wodurch das hemmungslose Durchschlüpfen des Ankertaues gewährleistet wurde, wird in einem stumpfen Winkel zur Zuglinie gebracht.
Die beiden Flossen verschieben sich infolge der neuen Winkelstellung zueinander so lange, bis sie sich wieder in Fangstellung befinden, d. h. der die beiden Flossen verbindende Sperriegel in die Ausnehmung der Gegenflosse eingeschnappt und das Ruder ausgekuppelt ist, so daß es sich frei, ohne irgendwelche Ruderwirkung im Fahrtstrom, bewegt.
Die Erfindung gestattet das Einordnen von mehreren Sprenggeräten hinter der Durchschlüpfstelle.
Besonders wertvoll wird die Erfindung dadurch, daß sie den Scherkörpern, wie z. B. der Otter, großen Schutz gegen die Minen gewährt, denn diese neue Erfindung ist außerordentlich empfindlich, so daß das Ankertau leicht durchschlüpft und eine Mine in der Nähe der Räumleine nicht zerknallen kann; darüber hinaus stellt sich die Einrichtung selbsttätig wieder auf Fangstellung ein, so daß kurz nach dem Arbeiten der Durchschlüpfstelle die Scherkörper, z. B. die Otter, sofort wieder gesichert sind; Eigenschaften, die die bisher bekannten Einrichtungen nicht gleichzeitig aufwiesen.
Schließlich wird die Einrichtung als reines Minenabweisegerät gute Dienste leisten, indem die Otter in einem sehr spitzen Winkel
Mittschiffslinie von der Bugspiere weit ae$ aus geführt wird. Minen werden ohne griaj Beanspruchung des Ankertaues von der
wand abgewiesen und an der Otter hinter
Schiff wieder ins freie Wasser durchgeschleust.
Wirkungsweise
Das Ankertau α gleitet in das Maulö, bewegt in bekannter Weise den Hebele, der die Welle« dreht, so daß der Sperriegel/ mit seiner konischen Spitze g infolge des Abscher druckes der Flosse/ in die Ausnehmung der Welle e eintritt und die Flosse Ii von der Flosse / löst.
Durch den Zug der Räumgerätträgerleine gleitet die Flosse i, die auch als Schwimmkörper ausgebildet sein kann, nach achtern in-• folge des spitzen Winkels β und schleust das Ankertau in bekannter Weise durch die Räumgerätträgerleine.
Kurz bevor das Anschlagstück k in die Ausnehmung der Flosse Ii eingeführt ist, wird der Doppelhebel 11, der sich um den Drehpunkt 0 dreht, bewegt. Dieser Hebel« kuppelt eine Hülse p, die um ihre Längsachse drehbar gelagert ist und als Trommel für eine Leine dient, mit einer Schraubenwelle q, die sich durch die Schraube r infolge des Fahrtstromes dreht.
Hierdurch wird die Trommel/? gedreht und das Ruder u durch den Zug der Leine s, die sich auf der Rolle ρ aufrollt und die über eine Leitrolle i geführt ist, gelegt.
Wenn dieses Ruder auf äußerste Stellung eingestellt ist, bleibt die Schraube/" stehen und hält das Ruder in Hartlage. Hierdurch wird erreicht, daß die Flosse i und damit die ganze Einrichtung immer mehr auf Abscheren beeinflußt wird, es wird also die ganze Einrichtung in der Waagerechten gedreht. Damit wird der Winkel zwischen Gleitfläche und Zugrichtung der Räumgerätträgerleine, der bisher ein spitzer war, allmählich ein stumpfer, und die Flosse i gleitet infolge des Zuges
der Räumgerätträgerleine nunmehr in eine vöiiiche Stellung zur Flosse h.
Kurz vor dem Erreichen der vorlichsten !teilung der Flosse/ wird der Doppelhebel ν ifplge Anschlags an Flosse h gelegt. Hier-Ijfrch kommt Zug auf das Zugseil y, und eine sperre des Riegels/ wird gelöst.
Nunmehr kann eine Feder, die den Riegel/ in der Richtung nach Flosse h drückt (in der Zeichnung nicht genannt), sich frei auswirken.
Sobald die Flosse / sich noch weiter nach vorn schiebt und die Endstellung erreicht ist, schnappt der Riegel in die Ausnehmung der 6a Flosse h ein, die Welle e kann sich frei drehen, und der Hebel c mit der Welle e geht unter dem Druck einer Druckfeder d in seine Ausgangsstellung zurück.
Gleichzeitig hat die Zugstange χ die Rolle ρ ausgekuppelt, so daß nunmehr das Ruder ti ebenfalls ausgekuppelt ist. Die zeitliche Folge der Vorgänge wird möglicherweise noch besser gewährt, wenn das Auskuppeln der Rolle ρ durch eine Zugleine von der Welle e aus, erst kurz bevor der Hebele in seine Ausgangsstellung gänzlich zurückgeglitten ist, erfolgt.
Die ganze Einrichtung schwingt in der Waagerechten infolge des Zuges der Räumgerätträgerleine, nachdem die Ruderwirkung weggefallen ist, in seine Fangstellung zurück und ist bereit zu neuem Arbeiten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorgleitvorrichtung an einer Durchschlüpfstelle in Räumgerätträgerleinen, die aus zwei in der Flossenebene gegeneinander verschiebbaren, jedoch untrennbaren Flossen besteht und durch den Zug der Räumgerätträgerleine betätigt wird, nach Patent 629 876, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem einen nicht verschiebbaren Flossenteil ein Hebel («) angebracht ist, der kurz vor der Endstellung der zurück- $0 gleitenden Flosse bewegt wird und das Ruderlegen durch Kuppeln der Ruderleitung (s) mit der Fahrtstromschraube (/) auslöst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ50704D 1934-10-05 1934-10-05 Vorgleitvorrichtung an einer Durchschluepfstelle in Raeumgeraettraegerleinen Expired DE675591C (de)

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DE675591C true DE675591C (de) 1939-05-12

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