DE675084C - Belichtungslampe mit einem durch Bogenentladung von einer Kathode her beheizten Gluehkoerper - Google Patents

Belichtungslampe mit einem durch Bogenentladung von einer Kathode her beheizten Gluehkoerper

Info

Publication number
DE675084C
DE675084C DER94007D DER0094007D DE675084C DE 675084 C DE675084 C DE 675084C DE R94007 D DER94007 D DE R94007D DE R0094007 D DER0094007 D DE R0094007D DE 675084 C DE675084 C DE 675084C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exposure lamp
light
lamp according
cathode
following
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER94007D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE675084C publication Critical patent/DE675084C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K11/00Lamps having an incandescent body which is not conductively heated, e.g. heated inductively, heated by electronic discharge

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Belichtungslampe mit einem durch Bogenentladung von einer Kathode her beheizten Glühkörper Die Erfindung bezieht sich auf Projektionslampen und ganz speziell auf eine Lampe, die für den Gebrauch in Tonaufnahme- und Wiedergabeapparaten geeignet ist und für andere Zwecke, bei welchen eine wirklich hohe Helligkeit, wie auch ein Freisein von schnellen Schwankungen gewünscht wird.
  • 'Für die Aufnahme photographischer Tonschriften ist es nachteilig, wenn die Lichtquelle nicht vollkommen konstant ist, sondern in ihrer Intensität schwankt. Da Bogenlampen mit derartigen Schwankungen behaftet sind, können sie für die Verwendung von Tonülmaufzeichnungen nicht benutzt werden. Dagegen benutzt man Tonlampen mit Heizdrähten. Diese arbeiten entweder mit Gleich- oder Wechselstrom, und zwar möglichst mit einer höheren Frequenz als der normalen von 5o bis 6o Perioden.
  • Bei derartigen Lampen tritt jedoch der Nachteil auf, daß der Wechselstrom eine Temperaturschwankung der Doppelfrequenz des Wechselstromes erzeugt, die bei der Wiedergabe hörbar ist.
  • Es sind nun bereits Lampen für Bildprojektionszwecke vorgeschlagen worden, bei denen der lichtausstrahlende Körper durch Bogenentladung (Elektronenbombardement) geheizt wird. Das hat den Vorteil, daß die Heizkörper als kompakter Körper an Stelle eines langen Fadens ausgeführt werden können, wodurch die Temperaturschwankungen auf ein solch kleines Maß reduziert werden, daß sie nicht mehr ins Gewicht fallen.
  • Aber auch derartige Lampen haben, wenn sie auf Hochvakuum ausgepumpt sind, den Nachteil, daß nach kurzer Zeit der Teil des Rohres, welcher dem lichtstrahlenden Körper am nächsten ist, geschwärzt wird. Diesen Nachteil kann man dadurch verhindern, daß man unter passendem Druck ein träges Gas in dem Kolben unterbringt. Dadurch wird nicht nur die Verdampfung der heißen Wolframelektrode heruntergesetzt, sondern es wird auch der Wolframdampf zu der Spitze des Glaskolbens befördert, im Gegensatz zu den Hochvakuümlampen, wo dieser Dampf an der Stelle des Rohres abgelagert wird, der dem lichtstrahlenden Körper am nächsten liegt. Die Anwesenheit des Gases bei diesen mit Gas gefüllten Lampen erzeugt aber auch einen Nachteil, der nämlich darin besteht, daß sich die Leitfähigkeit zwischen Kathode und Anode verändert, was zu einer Bildung eines leuchtenden Bogens in dem ionisierten Gas führt. Derartige Lampen können zwar für' Bildprojektionszwecke benutzt werden, nicht aber für Tonfilmzwecke, da das Bogenlicht hier verantwortlich für das Störgeräusch ist.
  • Nach der Erfindung wird deswegen vox@, geschlagen, eine Belichtungslampe mit eineä@;" durch Bogenentladung von einer Kathode hex'' beheizten Glühkörper derart auszubilden, daß" der durch die Bogenentladung beheizte Glühkörper in einer Öffnung einer für Lichtstrahlen undurchlässigen und lichtdicht an den Heizkörper anschließenden Abschirmung angeordnet ist.
  • Es ist zwar bekannt, den Querschnitt der von einer mittels Stromdurchgang geheizten Bandlampe ausgehenden Lichtstrahlen mittels einer innerhalb der Lampe angeordneten Blende zu begrenzen. Diese Blende würde aber bei einer mittels Bogenentladung geheizten Anode noch keine wirksam abschirmende Anordnung darstellen, vielmehr ist ein Lichtdurchtritt nach allen Seiten hin möglich.
  • Dieser Lichtdurchtritt wird gemäß der Erfindung verhindert, so daß das von dem Lichtbogen zwischen Anode und Kathode herrührende Licht, das starken Schwankungen unterworfen ist, nicht auf die Tonaufzeichnung fallen kann. Der im vorhergehenden beschriebene Nachteil ist somit vollständig aufgehoben. Die eben beschriebene Lampe kann sowohl an Gleichstrom wie auch an Wechselstrom arbeiten. Arbeitet sie an einem Wechselstromnetz, so dient sie gleichzeitig als ihr eigener Gleichrichter.
  • Die Lampe nach der Erfindung benutzt einen kompakten Block aus schwer schmelzendem Metall, beispielsweise Wolfram, als ihr ausstrahlendes Element. Dieser dicke Wolframblock kann auch mit einer höheren Temperatur als ein schlanker Heizdraht arbeiten, ohne eine kurze Lebensdauer, die durch ein Durchbrennen verursacht würde, zu erhalten.
  • Blankes Wolfram sendet bedeutend weniger Licht pro Oberflächeneinheit aus als ein schwarzer Körper von derselben Temperatur. Wenn jedoch die Oberfläche sehr rauh gemacht wird, wie z. B. durch die Anbringung verhältnismäßig tiefer Schächte, kann das Emissionsvermögen des Wolframs so gesteigert werden, daß es sich dem des schwarzen Körpers nähert. Dasselbe Ziel wird durch einen einzelnen Schacht oder durch eine konkave Anordnung erreicht. Die unterste Fläche des Schachtes strahlt Licht in der gewöhnlichen Richtung aus, nicht nur auf Grund ihrer eigenen Temperatur, sondern auch infolge des reflektierenden Lichtes, welches sie von anderen in der Nähe gelegenen Flächen empfängt. Diese Reflektion kann durch einen auf der Kathodenseite angebrachten Reflektor noch verstärkt werden.
  • Die Oberfläche des Körpers wird zweckmäßig so gestaltet, daß sie auf der Kathodenseite größer ist als auf der gegenüberliegenden Seite. Weiterhin ist es aber auch möglich, ihr die Form eines zur Aufnahme oder Wiedergabe dienenden Spaltes zu geben. Ebenso kann auf der das nutzbare Licht ausstrahlenden Seite eine Blende vor-.
  • gesehen werden, dcren Öffnung um weniges ,jiA.@er ist als die lichtausstrahlende Fläche. :..eie Halterung des lichtstrahlenden Körpers erfolgt beispielsweise an drei radial angeordneten Drähten auf der der Kathode abgewendeten Seite des Körpers.
  • Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnungen besprochen werden.
  • Abb. i ist ein Schnitt durch eine Anordnung nach der Erfindung und zeigt deren Wesen und die Beziehung der verschiedenen Elektroden untereinander.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt entlang der Linie II/II der Abb. i mit dem Anschluß des Transformators für die Heizung der Lampe.
  • Abb.3 ist eine Ansicht einer etwas anders gearteten Ausführungsform.
  • Innerhalb der Hülle i, welche hochevakuiert oder mit einem trägen Gas gefüllt ist, befinden sich: eine Fadenkathode 3, eine Schirmelektrode 7 und eine Elektrode 5, welche bei Arbeiten an Gleichstrom die Anode darstellt. Die Kathode 3 liegt durch Leiter g an der Sekundärseite iia eines Transformators ii, dessen Primärwicklung an das Netz angeschlossen ist. Die Anode 5 ist mittels Leiter 13 über einen Widerstand 18 an einer Batterie 14 angeschlossen, die mit der Mittenanzapfung der Sekundärseite des Transformators ii und über eine Batterie 15 und Widerstand 16 mittels des Leiters 17 mit der Schutzelektrode 7 verbunden ist. Diese besteht aus einer Scheibe mit einer zentralen Öffnung ig für die Wolframanode 5, die durch die Drähte 21 gehalten wird. Diese sind mit dem Leiter 13 verbunden, der zu einer Schleife 13a gebogen und an beiden Seiten der Schleife verankert ist, während die Kathode 3 in einem Abstand zur Anode 5 mittels der Leiter 9 gehalten wird. Die Oberfläche der Anode 5 ist durch kleine Vertiefungen 5b vergrößert. Das Licht fällt in Richtung des Pfeiles A (Abb. i) auf das optische System 25 und von dort auf eine weitere Blende 27.
  • In Abb. 3 ist eine abgeänderte Form der Erfindung gezeigt, in welcher der Schirm 7, der aus Metall besteht, z. B. aus Wolfram,, den Reflektor 23 trägt, der einen Teil der von der Rückwand des Schirmes 7 ausgestrahlten Energie zur Anode zurückführt. Vor der Anode 5 -ist eine Blende 29 vorgesehen, um die Kanten der Anode zu verdecken, damit kein Streulicht in das optische System 25 eintritt. Die Blende 29 sitzt entweder auf dem Teil, der die Anode 5 trägt, oder sie ist unabhängig davon gehaltert. Im allgemeinen wird sie so nahe wie möglich bei der Anode errichtet werden. Der Draht oder die Drähte 21, welche die Anode tragen, sind an der Seite des Schirmes 7, welche von dem Heizkörper fortzeigt, angeordnet. Dies verhütet, daß der Bogen auf die Drähte auftrifft. Die Speisung erfolgt aus dem Transformator 2¢.
  • Wenn ein langer dünner Schlitz beleuchtet werden soll, mag es wünschenswert erscheii#.gn,. diesen durch Bildung einer Kathodenabbildung in der Ebene des Schlitzes zu erzeugen. Für manche Zwecke ist es vorteilhaft, die Kathode rechteckig zu machen und mit einer Vertiefung parallel zu der Längsachse zu versehen. Der Boden dieser Vertiefung, welcher der hellste Teil der Anode ist, wird dann auf dem Schlitz abgebildet.
  • In anderen Fällen mag es wünschenswert sein, ein Bild von einer bestimmten Form, z: B. ein Dreieck, und von einer Bestmöglichsten Gleichmäßigkeit zu erzeugen. Dies wird durch spe-7ielle Anordnungen von Linsen und Blenden erreicht, doch könnte die Lampe gemäß der Erfindung auch unmittelbar auf der Blende 29 abgebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Belichtungslampe mit einem durch Bogenentladung von einer Kathode her beheizten Glühkörper, insbesondere für Bild-und Tonfilmzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Bogenentladung beheizte Glühkörper (5) in einer Öffnung einer für Lichtstrahlen undurchlässigen und lichtdicht an den Heizkörper anschließenden Abschirmung (7) angeordnet ist. z. Belichtungslampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte eine negative Vorspannung erhält. 3. Belichtungslampe nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper aus einem schwer schmelzbaren Metall, vorzugsweise Wolfram, besteht. q.. Belichtungslampe nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die das nutzbare Licht ausstrahlende Oberfläche des Körpers aufgerauht ist, Vertiefungen aufweist oder Rillen enthält. 5. Belichtungslampe nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der lichtausstrahlende Körper die Form eines zur Aufnahme oder Wiedergabe von Tonaufzeichnungen dienenden Spaltes hat. 6. Belichtungslampe nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kathodenseite des Körpers zur zusätzlichen Erhitzung ein Reflektor angebracht ist. 7. Belichtungslampe nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Körpers auf der Kathodenseite größer ist als auf der gegenüberliegenden Seite. B. Belichtungslampe nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der das Licht ausstrahlende Körper an drei radial angeordneten Drähten auf der der Kathode abgewendeten Seite des Körpers gehaltert wird. 9. Belichtungslampe nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der das nutzbare Licht ausstrahlenden Seite eine Blende vorgesehen ist, deren Öffnung um weniges kleiner ist als die lichtausstrahlende Fläche.
DER94007D 1934-08-15 1935-08-16 Belichtungslampe mit einem durch Bogenentladung von einer Kathode her beheizten Gluehkoerper Expired DE675084C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US675084XA 1934-08-15 1934-08-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE675084C true DE675084C (de) 1939-04-28

Family

ID=22076448

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER94007D Expired DE675084C (de) 1934-08-15 1935-08-16 Belichtungslampe mit einem durch Bogenentladung von einer Kathode her beheizten Gluehkoerper

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE675084C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2462506C3 (de) Optisches Zielgerät
DE3137892C2 (de)
DE3507143A1 (de) Lampe zur abgabe eines relativ gleichmaessigen lichtstroms
DE2152086A1 (de) Anordnung zur Ausrichtung von Licht fuer ein optisches Beleuchtungsfasersystem
DE3022737C2 (de)
DE3213444A1 (de) Elektrische reflektorlampe
DE675084C (de) Belichtungslampe mit einem durch Bogenentladung von einer Kathode her beheizten Gluehkoerper
DE2054121C3 (de) Einrichtung in einem elektro-optischen Bildabtastgerät
DE3022422A1 (de) Fernsehkameraroehre
DE10308602A1 (de) Röntgenortungslichtsystem
DE911871C (de) Entladungslampe mit Gas- oder Dampffuellung und seitlicher Einengung des Entladungsweges mit Blenden, Schirmen oder aehnlichen Mitteln
DE1547114A1 (de) Projektionsvorrichtung,vorzugsweise fuer Filme
DE674766C (de) Vorrichtung mit mindestens einer Hoechstdruckquecksilberdampflampe
DE637641C (de) Optisches Abbildungsverfahren fuer Elektronenroehren zur Tonaufzeichnung
DE673849C (de) Projektionsvorrichtung mit einer oder mehreren Hoechstdruckquecksilberdampfentladungsroehren als Lichtquelle
DE739705C (de) Braunsche Roehre mit undurchsichtigem, schraeggestelltem, von der Vorderseite zu betrachtenden Schirm
DE632441C (de) Vorrichtung zum Erhoehen der Oberflaechenhelligkeit einer gasgefuellten elektrischen Entladungslampe, deren sichtbare Strahlung wenigstens teilweise keine Resonanzstrahlung ist
DE874194C (de) Einstellvorrichtung fuer Roentgenroehren
DE720119C (de) Lichtstrahlabtaster mit einer Gluehlampe als Lichtquelle, einer Abtastscheibe und einer Projektionsoptik
DE610106C (de) Anordnung zur Erzeugung einer schmalen Lichtlinie auf einem Tonfilm oder Tonbildfilm
AT153935B (de) Optisches System.
DE608144C (de) Elektrischer Metalldampfentladungsapparat mit als Dochtkoerper ausgebildeter Kathode
DE532118C (de) Kopiervorrichtung fuer Kinematographenfilme
DE878427C (de) Einrichtung zur Umwandlung eines lichtoptischen Bildes in ein elektronenoptisches Bild mit einer Photokathode, auf die das umzuwandelnde Lichtbild geworfen wird
DE910605C (de) Spiegelsystem mit fast streifendem Einfall, insbesondere fuer Roentgenstrahlen