DE675079C - Zugschalter - Google Patents

Zugschalter

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Publication number
DE675079C
DE675079C DEH147531D DEH0147531D DE675079C DE 675079 C DE675079 C DE 675079C DE H147531 D DEH147531 D DE H147531D DE H0147531 D DEH0147531 D DE H0147531D DE 675079 C DE675079 C DE 675079C
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DE
Germany
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switching
slide
switch
pull
switching element
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Expired
Application number
DEH147531D
Other languages
English (en)
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Hochkoepper & Co P
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Hochkoepper & Co P
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H17/00Switches having flexible operating part adapted only for pulling, e.g. cord, chain

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  • Slide Switches (AREA)

Description

  • Zugschalter Vorliegende Erfindung stellt einen Zugschalter dar, bei welchem das im Schaltersockel schwingend oder hin und her gehend angeordnete Schaltglied durch einen unter der Schalterbrücke befindlichen Schieber betätigt wird, wobei nur geringe und einfach gestaltete Betätigungsmittel verwandt sind, die einen äußerst geringen Raum in Anspruch nehmen, trotzdem aber sichere Schaltungen verbürgen und die erforderlichen Schaltleistungen aushalten.
  • Zugschalter, bei denen die Betätigung des schwingenden Schaltgliedes mittels eines Schiebers erfolgt, sind zwar bekannt, hierbei wird der Schieber durch einen mittels einer Zugschnur zu bedienenden kippbaren Druckbalken betätigt.
  • Diese bekannten Ausführungen verlangeneine hohe Bauhöhe, da die Betätigungsmittel derZugvorrichtung axial angeordnet sein müssen. Auch besteht der Übelstand, daß zu dieser Zugvorrichtung eine große Anzahl von Mitteln erforderlich ist, die einerseits den Schalter im Aufbau und in der Montage verteuern und andererseits eine absolut sichere Schaltung nicht verbürgen.
  • Demgegenüber wird erfindungsgemäß beansprucht, daß der Schieber, der das schwingende Schaltglied betätigt, - mittels einer auf einem Zapfen drehbar gelagerten dreieckigen Schaltscheibe hin und her geführt wird, die die Schieberstellung und damit die Schaltstellungen des Schaltgliedes arretiert und mittels Rastenzähne von dem auf dem gleichen Zapfen drehbaren Zughebel angetrieben wird.
  • An der unteren Seite des Schiebers ist ein Druckstift angeordnet, der mit der Kippfeder des Schaltgliedes in Verbindung steht. Um eine gute geradlinige Führung des Schiebers zu erreichen, ist selbiger mit hochstehenden Lappen versehen, die sich in geradlinigen Schlitzen der am Schaltersockel befestigten Führungsplatte führen.
  • Der Zughebel ist an seinem freien Ende mit einer Rolle für die Zugschnur versehen, wodurch ein leichter Zug bewirkt wird. Gleichzeitig sind an dem anderen Ende deß Zughebels Schaltzähne angeordnet, welche in Rasten der Schaltscheibe eingreifen, wobei der Zughebel mit der Rückzugfeder und der Schaltscheibe zwischen der Führungsplatte und der mit dieser verbundenen Schalterbrücke angeordnet sind, wodurch eine äußerst geringe Bauhöhe bedingt ist.
  • Gemäß dieser Erfindung ist erreicht, däß mit den einfachsten Mitteln unbedingt sichere Schaltungen und außerdem eine geringe Bauhöhe des Schalters erreicht werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, und zeigen Abb. x den Schaltersockel mit der Zugvorrichtung im Aufriß, zum Teil im Schnitt, Abb. 2 selbigen im Grundriß in Ansicht, Abb. 3 die Sockelführungsplattemit der Schaltbrücke im Grundriß.
  • Die Schaltstellungen des unter Schnellv#'r. stellung stehenden und indem Hohlraum 21: -des: Schaltersockels 22 schwingend angeordneten' Schaltgliedes 17 werden, wie an sich bekannt, von einem geradlinig beweglichen Schieber =o geschaltet und arretiert, wobei erfindungsgemäß der Schieber io mittels einer auf einem Zapfen i drehbar gelagerten dreieckigen Schaltscheibe 13 hin und her geführt wird.
  • An den Stirnseiten des Schiebers =o sind hochstehende Lappen =i angeordnet, die sich in Schlitzen 12 der im Schaltersockel 22 mittels Schrauben 24 befestigten Führungsplatte 3 geradlinig führen.
  • An der unteren Seite des Schiebers =o ist der Druckstift 14 angeordnet, welcher mit der Kippfeder 18 des Schaltgliedes 17 in Verbindung steht.
  • Der geradlinig hin und her bewegliche Schieber =o wird auf einer mit dem Sockel 22 fest verbundenen Führungsplatte 15 geführt, in deren Schlitz 16 sich der Druckstift 14 des Schiebersio führt. Der Bolzen i ist an dem Steg 25 der Sockelführungsplatte 3 an einem Ende fest verbunden und wird mit dem anderen Ende in die Schalterbrücke :z geführt, die an der Sockelführungsplatte 3 durch Schrauben 2o befestigt ist.
  • Die Bewegung der dreieckigen Schaltscheibe13 erfolgt durch einen um den Bolzen i drehbar lose angeordneten Zughebel 4, an dessen einem Ende eine Zugrolle 23 angeordnet ist, während das andere Ende mit Schaltzähnen ausgebildet ist, welche in die auf der Oberseite .der Schaltscheibe angeordneten Rasten 9 eingreifen.
  • Der Zughebel q. steht, wie bekannt, unter dem Einfluß einer Rückzugfeder 5, deren .Ende 6 gegen die umgreifende Brücke 2 äbgestütztwird, und dessen anderes Ende 7 an den Zughebel angreift, wobei auch gleichzeitig die Rückzugfeder 5 als Druckfeder ausgebildet ist, damit ein ständiger und guter Eingriff der Schaltzähne 8 am Zughebel 4 in die Rasten 9 der Schaltscheibe 13 erfolgt.
  • Die Betätigung des Schalthebels 4 erfolgt durch eine Zugschnur oder Kette 28, welche mit dem Ende 27 an der Brücke 2 befestigt ist und von hier aus über die an dem Angriffspunkt des Zughebels angeordnete Rolle 23 in die Austrittsöffnung der Abdeckung des Schalters nachaußen geführt wird, wodurch ein langer Weg für den Schalthebel 4 und somit sichere Schaltungen erzielt sind.
  • Die Schaltung geht wie folgt vor sich: Durch Ziehen an der Zugschnur28 in der Pfeilrichturig wird der Zughebel um den feststehenden Bolzen i gedreht.
  • Gleichzeitig wird hierbei durch den Eingriff , der Schaltzähne 8 in die Sperrnocken 9 der mehreckigen Schaltscheibe 13 dieselbe ebenfalls gedreht, wobei die Seiten dieser Schaltscheibe .gegen die hochstehenden Lappen =i des Schiebers =o drücken und somit den Schieber gerad--Iinig verschieben.
  • Gleichzeitig drückt der an der unteren Seite des Schiebers angeordnete Druckstift 14 dieVorschnellfeder 18 in dem Schaltglied 17 bis zur höchsten Spannung zusammen, wodurch das Schaltglied 17 mittels Schnellverstellung in die andere Sperrlage eingreift.
  • Die Endstellungen des Schiebers =o werden gleichzeitig durch die Seiten des mehreckigen Schiebers gesperrt, indem sie je nach Schaltstellung der hochstehenden Lappen =i des Schiebers an die Seitenflächen der Schaltscheibe 13 anlegen, wodurch eine gute Arretierung bedingt ist.
  • Nach dem Schaltvorgang wird der Hebel beim Loslassen des Zugorgans 28 durch die zwischen dem Zughebel 4 und der umgreifenden Brücke 2 angeordnete Rückzugfeder 5 in die Ursprungslage zurückgeführt.
  • Selbstverständlich kann diese Zugvorrichtung anstatt für schwingende auch für hin und-her gehende Schaltglieder verwandt werden; ferner kann anstatt des Zughebels ein Drehgriff benutzt werden.
  • Durch den Vorteil der äußerst niedrigen Bauhöhe des Schalters bietet diese Zugvorrichtung insbesondere große Vorteile für die Unterputzmontage.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zugschalter, bei dem das unter der Wirkung einer Kippfeder stehende, im Schalteisockel schwingend angeordnete Schaltglied durch einen unter der Schalterbrücke befindlichen Schieber betätigt wird, dadurch gekennzeichnet; daß der Schieber (=o); der das schwingende Schaltglied (17) betätigt, mittels einer auf einem Zapfen (i) drehbar gelagerten, dreieckigen Schaltscheibe (13) hin und her geführt wird, die die Schieberstellung und damit die Schaltstellungen des Schaltgliedes arretiert und mittels Kastenzähnen von dem auf dem gleichen Zapfen (i) drehbaren Zughebel (4) angetrieben wird.
  2. 2. Zugvorrichtung nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß an der unteren Seite des Schiebers (=ö) ein reit der Kippfeder (18) des Schaltgliedes (17) in Verbindung stehender Druckstift (14) angeordnet ist, und daß die Stirnseiten des Schiebers (=o) mit hochstehenden Lappen (=i) versehen sind, die sieh in Schlitzen (i2) der am Schaltersockel (22) befestigten Führungsplatte (3) 1 geradlinig führen.
  3. 3. Zugvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an seinem freien Ende mit einer Rolle (23) für die Zugschnur versehene Zughebel (q.) an dem anderen Ende Schaltzähne (8) besitzt, welche in Rasten (9) der Schaltscheibe (r3) eingreifen, wobei der Zughebel (q.) mit der Rückzugfeder (5) und die Schaltscheibe (z3) zwischen der Führungsplatte (3) und der mit dieser verbundenen Schalterbrücke (2) angeordnet ,.. sind.
DEH147531D 1936-05-12 1936-05-12 Zugschalter Expired DE675079C (de)

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DE (1) DE675079C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823614C (de) * 1950-01-14 1951-12-06 Robert Schneider K G Zugschalter
DE1095354B (de) * 1958-02-27 1960-12-22 Jung Albrecht Fa Zugschalter
FR2551913A1 (fr) * 1983-09-12 1985-03-15 Legrand Sa Interrupteur a commande a tirage et tete de commande a tirage pour un tel interrupteur

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823614C (de) * 1950-01-14 1951-12-06 Robert Schneider K G Zugschalter
DE1095354B (de) * 1958-02-27 1960-12-22 Jung Albrecht Fa Zugschalter
FR2551913A1 (fr) * 1983-09-12 1985-03-15 Legrand Sa Interrupteur a commande a tirage et tete de commande a tirage pour un tel interrupteur

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