DE6750737U - Vorrichtung zum einschiessen von befestigungsbolzen - Google Patents

Vorrichtung zum einschiessen von befestigungsbolzen

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DE6750737U
DE6750737U DE19686750737 DE6750737U DE6750737U DE 6750737 U DE6750737 U DE 6750737U DE 19686750737 DE19686750737 DE 19686750737 DE 6750737 U DE6750737 U DE 6750737U DE 6750737 U DE6750737 U DE 6750737U
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Rheinmetall Industrie AG
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Description

GB0BSM Düsseldorf, den 6.9.1968
DOSSE LD ORF -Bl/p-
Akte 451
Verrichtung zum Einschießen von Befestigungsbolzen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einschießen von Befestigungsbolzen mit einer den Lauf axial verschiebbar enthaltenden Laufhülse und einer das Laufverschlußstück und die Schlagbolzen-Auslöseeinrichtung enthaltenden, mit einem Handgriff versehenen Griffhülse.
Bei bekannten Bolzeneinschießvorrichtungen der genannton Art dient das Abknicken der Laufhülse zum Entriegeln des Laufes gegenüber dem Verschlußstück und zum Laden bzw. Einsetzen einer Kartusche und zum Auswerfen einer leeren Hülse, während beim Zurückführen der Laufhülse in die gestreckte Lage die Verriegelung des Laufes mit dem Verschlußstück erfolgt, wobei in der Regel noch eine zusätzliche Drehbewegung der miteinander zu verbindenden Teile hinzukommt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Knickbewegung zusätzlich noch zum Spannen des Schlagbolzens nutzbar zu machen. Bisher wird der Schlagbolzen entweder beim Andrücken des Gerätelaufes gegen die Eintreibstelle oder durch manuelle Betätigung eines mit in den Handgriff ein-
gebauten Hebels so weit gespannt, bis er einrastet· Im letzteren Falle sind Vorkehrungen getroffen, daß die Auslösung dieser Sperre nur bei aufliegendem Gerät auf der Eintreibstelle möglich ist, wodurch ein Schuß ins Freie nicht erfolgen kann.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß laufseitig über das Kartuschlager hinausragende Mittel vorgesehen sind, mit denen beim Abknicken der Laufhülse der Schlagbolzen spannbar ist· Die Mittel zum Spannen bestehen im wesentlichen aus beiderseits des Kartuschlagers an der Stirnfläche des Laufes angeordneten lamellenartigen Kurvenstücken, die in Schlitzen des Verschlußstückes derart geführt sind, daß durch sie beiderseits aus dem Schlagbolzen herausragende Querzapfen und mit diesen der Schlagbolzen selbst gegen die Kraft einer Feder in die rückwärtige Spannstellung verschiebbar sind.
Die Vorzüge dieser neuartigen Spannvorrichtung bestehen darin, daß das Spannen zwangsläufig mit dem Abknikken erfolgt, wobei aufgrund der Hebelübersetzung der zum Spannen benötigte Kraftaufwand im Gegensatz zum manuellen Sponnen für die Bedienungsperson kaum wahrnehmbar ist. Abgesehen davon, daß durch die kraftsparende Handhabung des Gerätes auch bei Dauerbetrieb keine Ermüdungserscheinungen in der Hand der Bedienungsperson auftreten, entfällt auch die Unterbringung besonderer Konstruktionsmittel zum manuellen Spannen des Schlagbolzens.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig· 1 eine Bolzensetseinrichtung im Ausschnitt mit verriegeltem Lauf und Verschlußstück und
Fig· 2 die Bolzensetzeinrichtung gemäß Fig. 1 mit abgeknicktem Laufteil.
Mit 1 ist die Griffhülse des Gerätes bezeichnet, die auch den Handgriff mit der Absugseinrichtung umfaßt. Darin ist ferner das Verschlußstück 2 sowie in der Zentralbohrung 3 der Schlagbolzen 4 untergebracht. Vom Kopfende der Griffhülse 1 stützt sich eine nicht dargestellte Schraubenfeder gegen den Schlagbolzen 4 ab. Der Schlagbolzen 4 ist im Bereich seiner Spitze von einem Querzapfen 5 beiderseits durchsetzt.
An der Unterseite des Schlagbolzens 4 befindet sich eine Aussparung 6, in die bei gespanntem Schlagbolzen 4 ein senkrecht zur Geräteachse im /erschlußstück 2 untergebrachter federbeeinflußter Sperrstift 7 einrastet. Die Griffhülse 1 schneidet am oberen Rand mit dem Verschlußstück 2 abs während sie von dort aus in offener Bauweise bis zum unteren Rand so weit vorgesogen ist, daß sie zwei sich gegenüberliegende Lagerzapfen 8 trägt, die in entsprechende Bohrungen einer Laufhülse 9 eingreifen. Die Achse der Lagerzapfen 3 schneidet die Geräteachse, so daß sich die Laufhülse 9 mit dem darin befindlichen Gerätelauf 10 so abknicken läßt, daß das am hinteren Ende des Laufes angeordnete Kartuschlager 11 soweit freigelegt ist, daß sich eine leere Kartuschhülse entfernen und eine neue Kartusche einsetzen läßt·
Zwecks besserer Dämpfung der Rückstoßkräfte wird - wie an sich bekannt - das Verschlußstuck 2 mit dem Lauf 10 verriegelt· Der besseren Übersicht wegen sind die Mittel zur Verriegelung zwischen Lauf 10 und Verschlußstück 2 nicht näher erläutert, vielmehr läßt sich aus deren einander angrenzenden Flächen erkennen, daß diese kreisbogenförmig ausgebildet sind mit der Achse der Lagerzapfen 8 als Kreismittelpunkt.
An der Stirnfläche des Laufs 10 sind beiderseits des Kartuschlagers 11 lamellenfömiige Kurvenstücke 12 derart angeordnet, daß sie die beiden Querzapfen 5 des in der Zündstellung befindlichen Schlagbolzens 4 in der gestreckten Stellung des Gerätes gerade noch berühren, sie aber während des Abknickens so weit nach hinten schieben, und zwar gegen die Kraft der Schlagbolzenfeder, daß durch den Eingriff des Sperrstiftes 7 in die Aussparung 6 der Schlagbolzen 4 in seiner Spannstellung festgehalten wird·
Dadurch, daß beim Abknicken der Laufhülse 9 eine günstige Hebelübersetzung nutzbar gemacht werden kann und auch das Zurückschieben der Querzapfen 5 entlang einer ia wesentlichen schiefen Ebene erfolgt, wird das Spannen des Schlagbolzens 4 für die Bedienungsperson so gut wie nicht wahrnehmbar sein.
Das Gerät ist gemäß dem Ausführungsbeispiel als Schubkolbengerät ausgebildet, bei dem der Schubkolben 13 hinter dem Befestigungsbolzen in der Laufbohrung 10a sitzt· Ebenso kann auch ein Gerät zur Anwendung gelangen, bei dem die Kartuschgase unmittelbar auf den Bolzen wirken
Aus Gründen der Sicherheit ist der Sperrstift 7 nicht unmittelbar mit dem am Handgriff angeordneten Auslösehebel verbunden, so daß sogenannte Freischüsse nicht möglich sind, sondern die Anordnung ist so getroffen, daß das Vorschnellen des Schlagbolzens 4 gegen die Kartusche nur nach Entsicherung einer weiteren Sperre, und zwar bei aufsitzendem und eingedrücktem Lauf erfolgen kann.

Claims (1)

Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Einschießen von Befestigungsbolzen mit einer den Lauf axial verschiebbar enthaltenden Laufhülse und einer das Laufverschlußstück urA die Schlagbolzen-Auslöseeinrichtung enthaltenden, mit einem Handgriff versehenen Griffhülse, wobei Lauf- und Griffhülse derart beweglich miteinander verbunden sind, daß sie im eingeschobenen Zustand unter gleichseitiger Verriegelung des Laufs mit dem Verschlußstück verriegelbar und im ausgezogenen Zustand sum Einsetzen einer Kartusche bzw. zum Auswerfen der leeren Hülse um eine Querachse in eine gegenseitige Knicks teilung verschv^enkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß laufseltig über das Kartuschlager (11) hinausragende Mittel (12) vorgesehen sind, mit denen beim Abknicken der Laufhülse (9) der Schlagbolzen (4) spannbar ist·
2« Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel sum 3pannen des Schlagbolzens (4) aus beiderseits des Kartuschlagers (11) an der Stirnfläche des Laufes (10) angeordneten laaellenförmigen Kurvenstücken (12) bestehen, die in Schlitzen
des Verschlußstücks (2) derart geführt sind, daß durch sie beiderseits aus dem Schlagbolzen (4) herausragende <4uerzapfen und mit diesen der Schlagbolzen (4) selbst gegen die Kraft einer Feder in die rückwärtige Spannstellung verschiebbar ist«
ζ o y ι ο β
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