DE67406C - Handlaterne - Google Patents

Handlaterne

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Publication number
DE67406C
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DE
Germany
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burner
gallery
chimney
glass
lamp frame
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67406D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. W. LEISNER in Tunsberg
Publication of DE67406C publication Critical patent/DE67406C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
    • F21L19/003Fastening or lifting of the lamp glass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES %ιμ
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Laterne, bei welcher der Gebrauch von Glastheilen oder sonstigen durchsichtigen Materialien nach Möglichkeit vermieden und vorzugsweise Metall angewendet ist. Die Zuführung der Verbrennungsluft geschieht vom Boden aus, und zwar mufs die Luft hierbei mehrere Siebflächen passiren, ehe sie zur Flamme gelangt. Durch eine derartige Luftzuführung wird der Vortheil erreicht, dafs die Flamme, selbst wenn sie der Zugluft ausgesetzt wird, weder flackern noch verlöschen kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in den Fig. 1 bis 4 dargestellt, und zwar zeigt die Fig. 1 die Laterne in der Vorderansicht, die Fig. 2 stellt einen senkrechten Schnitt vor, die Fig. 3 ist eine Detailansicht des Glascylinders und der unteren Hälfte des Schornsteins, während durch die Fig. 4 ein Cylinder aus Glimmer veranschaulicht ist.
Der Oelbehälter A besitzt doppelte Wände aa1, zwischen welchen ein freier Raum für den Zutritt der Verbrennungsluft belassen ist. Dieser Raum wird unten durch einen horizontalen, ringförmigen Siebboden c und oben durch eine verticale Siebfläche c1 begrenzt. Der Oelbehälter ruht auf einem Fufs D, dessen schräge Aufsenwand gleichfalls durchlöchert ist. Auf den Oelbehälter ist ein gewöhnlicher Brenner d aufgeschraubt, der von einer mit einem Hals e versehenen Kappe E umgeben wird, welche letztere um das Scharnier e2 nach aufsen geklappt werden kann und durch den Verschlufs-, haken e3 in der geschlossenen Stellung erhalten wird. Die Brennergallerie ist mit Oeffnungen versehen, um der Verbrennungsluft den Durchtritt zu gestatten. Soll die Laterne mit OeI gefüllt oder gereinigt werden, so wird die Kappe E mit den übrigen Theilen zurückgeklappt, wie dies in der Fig. 2 in punktirten Linien angegeben ist. Der Hals e ist mit einem kragenförmigen Falz e1 versehen, auf welchem der aus Glas oder sonstigem durchsichtigen Material bestehende Cylinder— welcher in dem vorliegenden Falle gleichzeitig den unteren Theil des Schornsteins bildet — ruht. Der obere Theil des Schornsteins ist aus Metallblech gefertigt und besteht aus zwei Theilen, nämlich dem fest an den Stangen g angebrachten Theil/1 und dem darunter liegenden, auf f1 teleskopartig verschiebbaren Theil f2. Der letztere ist ebenso wie der Hals e mit einem kragenförmigen Falz ei versehen, welcher den Cylinder/ oben umschliefst und in seiner Lage erhält. Soll der Cylinder behufs Reinigung ausgewechselt werden, so wird der Theil/2 des Schornsteins nach oben über den Theil Z1 emporgeschoben, wie dies in der Fig. 3 dargestellt ist. Man kann alsdann den Cylinder leicht aus dem Falz e1 herausnehmen. Die Tragstangen g sind unten mit der Kappe E und oben mit den erweiterten Ringen h h1 des Schornsteins verbunden, die zugleich zum Versteifen der Tragstangen dienen. Nach oben hin endigen die Stangen g in dem Handgriff i, welcher zum Tragen der Laterne dient. Oben wird der Schornstein durch eine Kappe if überdeckt, welche verhindert, dafs bei starkem Luftzuge von oben Luft in den Schornstein eindringen und die Flamme auslöschen kann. Anstatt den Cylinder aus Glas
zu fertigen, kann man denselben, wie erwähnt, auch aus Glimmer herstellen (s. Fig. 4).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Handlaterne, gekennzeichnet durch eine an ihrem oberen Theil mit dem Lampengestell bezw. Gestänge g g verbundene teleskoprohrartig zusammenschiebbare Esse (flf) und eine im Scharnier drehbare Brennergallerie E, sowie ein zwischen dieser Gallerie und dem unteren Rande des Rohrstutzens f2 auswechselbar angebrachtes Zugglas f, zum Zweck, ohne Lösung der Esse vom Lampengestell und durch einfaches Emporschieben derselben sowohl das Zugglas wie auch die Brennergallerie und den Brenner nebst Lampenbassin unabhängig von einander aus dem Lampengestell entfernen und reinigen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67406D Handlaterne Expired - Lifetime DE67406C (de)

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