DE674012C - Wabenrahmenlagerung fuer Bienenkaesten - Google Patents

Wabenrahmenlagerung fuer Bienenkaesten

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DE674012C
DE674012C DEK142910D DEK0142910D DE674012C DE 674012 C DE674012 C DE 674012C DE K142910 D DEK142910 D DE K142910D DE K0142910 D DEK0142910 D DE K0142910D DE 674012 C DE674012 C DE 674012C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives
    • A01K47/02Construction or arrangement of frames for honeycombs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

L·.
10 MEI 1939
AUSGEGEBEN AM
3. APRIL 1939
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M674012
KLASSE 45 h GRUPPE 20 io
K 142910 IIIJ45I1
Alois Kaltenbach in Potsdam
Wabenrahmenlagerung für Bienenkästen
Patentiert im Deutschen Reiche vom ii. Juli 1936 ab
der RekanntmnHiniifi filier die Krtciluti<c des F'atcnts: 16. Alärz 1939
Bei den bekannten Bienenkästen sind die Wabenrahmen in den Kästen feststehend angeordnet und im Regelfälle rechteckig ausgeführt. Dabei wird das Befestigen bzw. Aufhängen der Rahmen in den Kästen in verschiedenster Weise vorgenommen.
Es hat sich nun gezeigt, daß die Bienen zunächst stets die obere Hälfte des Rahmens ausbauen 'und mit Honig füllen, während es zu einem Ausbau der unteren Hälfte meist gar nicht kommt.
Ein weiterer Nachteil der feststehenden Wabenrahmen liegt darin, daß eine sehr sorgfältige Überwachung des Anbaues von Königinnen- oder Weiselzellen erfolgen muß, um ein Schwärmen der Bienen zu verhindern.
Zur Vermeidung der Bildung von Weiselzellen hat man bereits vorgeschlagen, einen Lagerstock symmetrisch auszubilden und ihn ohne Veränderung seines Äußeren um iSo° von Hand drehbar zu gestalten. Aus dem gleichen Grunde werden auch in der Imkerei die häufig benutzten runden Strohkörbe auf den Kopf gestellt. Abgesehen davon, daß bei dem bekannten, um iSo° drehbaren Lagerstock die stets nur nach oben eintragenden Bienen nach der Drehung den untenliegenden Honigraum verlassen müssen, muß auch der dünnflüssige Honig aus den umgedrehten Waben auslaufen, da die Wabenzcllen stets in einem gewissen Winkel zur waagerechten Ebene gebaut werden.
Gemäß der Erfindung wird eine Wabenrahmenlagerung für Bienenkästen vorgeschlagen, bei der die Wabenrahmen in trommelförmigen Gestellrahmen gelagert sind und dieser Gestellrahmen, seinerseits innerhalb des Gehäuses um eine waagerechte Achse drehbar angeordnet ist.
Besonders zweckmäßig ist es, die trommelförmigen Gestellrahmen unter Zuhilfenahme von Gewichten oder Federn fortlaufend selbsttätig ganz langsam zu drehen.
Es hat sich gezeigt, daß die fortgesetzte oder auch absatzweise erfolgende langsame Drehbewegung den Bau völlig waagerecht liegender Zellen verursacht, aus denen selbst der dünnflüssige Honig nicht ausläuft, und daß weiterhin durch die Drehung der Rahmen die Arbeit der Bienen nicht nur keineswegs gestört, sondern sogar noch angeregt wird. Weiterhin ist durch das allmähliche Drehen der Rahmen erreicht, daß der ganze Rahmen während seiner Drehung um 3600 gleichmäßig und vollständig ausgebaut \vird. Es findet also eine bessere Ausnutzung der Rahmen für Brut und Honig statt.
Durch die Drehbewegung der Rahmen, ' deren Umlaufzeit in verschiedenen Geschwindigkeiten vor sich gehen kann — vorgesehen ist beispielsweise eine einmalige Umdrehung" in 2 bis 5 Stunden —, besteht weiterhin der große Vorzug, daß der Anbau von Königinnen- und Weisclzellen überhaupt unmöglich ge-

Claims (2)

074 macht oder zumindest außerordentlich erschwert wird. Auf diese Weise wird der Honigertrag wesentlich gesteigert bzw, die Arbeit des Imkers erleichtert, der sonst laufend die Völker auf etwaige Weiselzellen beobachten muß, um Verluste zu vermeiden. Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Wabenrahmenlagerung für Bienenkästen ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, ίο und zwar zeigen Fig. ι den Bienenkasten im. Querschnitt, Fig. 2 im Längsschnitt. · Auf der Zeichnung sind α zwei Trommeln, bestehend aus je einem vorderen und hinteren Abschlußring, die durch Stangen verbunden sind. Die Trommeln dienen zur Aufnahme der Wabenrahmen b, die von hinten hineingeschoben bzw. herausgenommen werden. Die Trommeln α ruhen mit ihren Abschlußringen vorn und hinten auf Rollen, die leicht drehbar sind. Der Antriebsmechanismus für die Trommeln setzt sich beispielsweise,- wie zeichnerisch dargestellt, aus dem Gewicht d der Rollenübertragunge, dem Regulator/ und der Antriebskette g zusammen. Selbstverständlich kann d-er selbsttätige Antrieb der Trommel auch mit Hilfe von Federn oder auf andere geeignete Weise, beispielsweise auf elektrischem Wege, erfolgen. Pa τ ε ντλ ν s pr ü c he:
1. Wabenrahmenlagerung für Bienenkästen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wabenrahmen in trommelförmigen Gestellrahmen gelagert sind und dieser Gestellrahmen seinerseits innerhalb des Gehäuses um eine waagerechte Achse drehbar angeordnet ist.
2. Wabenrahmenlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die trommelförmigen Gestellrahmen unter Zuhilfenahme von Gewichten oder Federn fortlaufend selbsttätig ganz langsam gedreht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK142910D 1936-07-11 1936-07-11 Wabenrahmenlagerung fuer Bienenkaesten Expired DE674012C (de)

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