DE67367C - Wagenräder mit geprefsten tellerförmigen Speiebenscheiben - Google Patents

Wagenräder mit geprefsten tellerförmigen Speiebenscheiben

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DE67367C
DE67367C DENDAT67367D DE67367DA DE67367C DE 67367 C DE67367 C DE 67367C DE NDAT67367 D DENDAT67367 D DE NDAT67367D DE 67367D A DE67367D A DE 67367DA DE 67367 C DE67367 C DE 67367C
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DENDAT67367D
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A. L. SCHMIDT in Düsseldorf
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B3/00Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
    • B60B3/08Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body with disc body formed by two or more axially spaced discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

KAISERLICHES
Fig. 1 zeigt Querschnitt und Planansicht eines Rades mit einfacher Speichenscheibe und glatter Felge, Fig. 2 ein Rad mit einfacher Speichenscheibe und U-Felge und eingelegter Bandage, Fig. 3 ein Rad mit Doppelspeichenscheibe und Winkelfelge und Fig. 4 ein Rad mit Doppelspeichenscheibe und zangenförmig gefasster Felge.
Die Grundlage bei Herstellung von Rädern nach diesem Verfahren besteht darin, dafs keine Speichen angewendet werden, sondern an deren Stelle eine einfache oder doppelte, aus Blech in geeignete Form geprefste Scheibe, die Speichenscheibe, benutzt wird, welche in der Mitte mit der Radnabe, die am zweckmä'fsigsten aus Gufseisen mit oder ohne Achsbüchse hergestellt ist, verbunden wird und am Umfang mit dem Felgenring, der Bandage oder dem Radkranz umgeben wird.
Fig. ι zeigt ein Rad mit einfacher Speichenscheibe und glatter Felge. Die Speichenscheibe wird dabei aus einer runden Blechplatte in einer Presse mit entsprechend geformten Kolben und Matrizen kalt oder warm in die aus dem Querschnitt erkenntliche Tellerform geprefst, mit dem ringförmigen Flantsch A, dem Hohlwulst B und dem mittleren glatten Theil C. In der Mitte ist die Speichenscheibe ausgeschnitten, damit in dieselbe die Nabe D eingesteckt werden kann, mit der sie durch Verschraubung oder Vernietung am Flantsch E verbunden wird. Um den Flantsch A der Speichenscheibe wird die Bandage oder der Felgenring F gezogen und ebenfalls durch Vernietung verbunden.
Fig. 2 Zeigt ebenfalls ein Rad mit einfacher Speichenscheibe, welches sich vom vorigen nur durch den anders construirten Felgenring oder Kranz unterscheidet. Dieser besteht hier aus einem aus U-Eisen gewalzten Ring G, um welchen die Bandage H unter Benutzung von einem Zwischenlager J gelegt und durch Verschraubung oder Vernietung mit dem Flantsch A1 des Speichen ringes verbunden ist. Das U-Eisen *dient dazu, eine Radfelge von grofser Höhe bei relativ leichtem Gewicht zu erhalten.
Auf ahnliche Weise wie die Rader mit einfacher Speichenscheibe werden die mit doppelter Speichenscheibe hergestellt, die für gröfsere Lasten bestimmt sind. Als Grundlage wird wieder eine, wie vorhin beschriebene, aus Blech geprefste tellerförmige Platte K benutzt, welche mit dem Felgenring L, der hier, um die erforderliche Tiefe zu erhalten, winkelförmigen Querschnitt hat, vereinigt wird. Gegen das so entstandene Rad mit einfacher Speichenscheibe wird, um auch auf der anderen Seite einen hohen Felgenrand zu erhalten, nament-. lieh aber, um die einfache Speichenscheibe zu^· verstärken, die zweite ΛΓ1 angesetzt, indem sie, ihrem Zweck entsprechend, in die aus der Figur zu ersehende Form geprefst wird, so dafs. ihr mittlerer Theil sich gerade auf die Scheibe K auflegt, während ihr Rand unter die Nuth M am inneren Felgenumfang pafst und durch Schraube N festgehalten wird. Beide Scheiben werden zusammengenietet und mit der Nabe D1 vereinigt.
Die Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsart der Radconstructionen mit doppelter Speichenscheibe. Die Grundlage bildet auch hier wieder die Scheibe O, welche sich in ihrer Gestaltung
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von den früher besprochenen dadurch unterscheidet, dafs sie am Umfang nicht mit einem umgebogenen Flantsch versehen ist; der üufscre Thcil ist (im Querschnitt betrachtet) bei P nur etwas bogenförmig verkropft, so dafs darin der entsprechend schwalbenschwanzförmig untcrschnittene Felgcnkranz Q gelegt werden kann. Die andere, mit dem Ring O symmetrisch geformte Speichenscheibe i? wird so auf die erste Scheibe O gelegt, dafs ihr Rand sich in die andere Keilnuth des Felgenkranzes legt und durch' festes Anziehen beider Speichenscheiben auf einander und Vereinigung mittelst Niete oder Schrauben fassen die Verkröpfungen P und P1 den Felgenkranz zangenartig fest. Die Verkröpfungen P und P1 geben diesem Rade eine noch gröfsere Stabilität und bilden zugleich die Tiefe der Felge in radialer Richtung, so dafs beim Fahren durch weichen Boden kein Schmutz sich auf der Felge sammeln oder der überfallende Grund bei eingesunkenen Rädern dasFahren wesentlich erschweren könnte. Um die Möglichkeit zu geben, in die Speichen· eingreifen zu können, werden die Speichenscheiben von Stelle zu Stelle mit Löchern T versehen. Die Lochränder können, um der eingreifenden Hand mehr Schutz und Grifffläche zu geben, mit Halbrundeisen umsäumt sein.
Zur Minderung des klingenden glockenartigen Tones kann auch zwischen die Spcichenscheibcn und die Nabe und zwischen jene ■ selbst bei Rifdein mit doppelten Spcichenschcibcn bezw. mich zwischen die Vcrbindiingsflilchen, zwischen dem Felgcnkranz und den Speichenscheiben, ein Holzfutter gelegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wagenräder mit geprefstcn tellerförmigen Speichenscheiben, gekennzeichnet durch einen am Umfang der Speichenscheiben angeprefsten Wulst und durch die Verbindung der Scheibe mit dem Radkranz in der Weise, dafs entweder in die U-förmigen Felgen G, Fig. 2, unter Benutzung von Zwischenlagen Bandagen H in halbkreisförmigen Stücken eingelegt werden, oder dafs der Felgenkranz L, Fig. 3, aus Winkeleisen mit innerem radial stehenden Steg gebildet wird, während an der Aufsenseite eine zweite Speichenscheibe (K1) zu gleichzeitiger Versteifung der ersten (K) und Bildung der äufseren Felgenticfe angesetzt wird, oder dafs der Felgenkranz Q, Fig. 4, am Innenrand mit schwalbenschwanzförmigen Nuthen versehen wird, in welche die doppelten Speichenscheiben, zangenartig eingreifen. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67367D Wagenräder mit geprefsten tellerförmigen Speiebenscheiben Expired - Lifetime DE67367C (de)

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