DE673085C - Vorrichtung zum Betrachten stereoskopischer kinematographischer Bilder - Google Patents

Vorrichtung zum Betrachten stereoskopischer kinematographischer Bilder

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DE673085C
DE673085C DET44842D DET0044842D DE673085C DE 673085 C DE673085 C DE 673085C DE T44842 D DET44842 D DE T44842D DE T0044842 D DET0044842 D DE T0044842D DE 673085 C DE673085 C DE 673085C
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viewing
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • G03B35/16Stereoscopic photography by sequential viewing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Betrachten stereoskopischer kinematographischer Bilder Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Betrachten stereoskopischer kiniematographischer Bilder mit dem Augenabstand anpaßbaren Blicköffnungen, die durch federbelastete Blenden von Elektromagneten synchron zu den .abwechselnd auf ,einen Bildschirm geworfenen Rechts- und Linksbildern geöffnet und geschlossen werden. Nach der Erfindung wird eine Leistungssteigerung derartiger Vorrichtungen dadurch erreicht, daß die Federn der Blenden so angeordnet sind, daß die eine Feder auf die zugehörige Blende im Sinne des Schließens dieser Blende und die ,andere Feder auf die zweite Blende im entgegengesetzten Sinne wirkt und die Erregung der die Blenden steuernden Elektromagnete kurz vor der Abble:ndung der Blicköffnungen in bekannter Weise durch -einen Kontaktgeber des Bildwerfers erfolgt. Außerdem können die Antriebsmagnete in bekannter Weise als Drehmagnete ausgebildet und die Drehrichtung der Anker kann so gewählt sein, daß bei ihrem Anzug das Gewicht der zugehörigen Blende die Wirkung der betreffenden Feder unterstützt. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können ferner die Blicköffnungen, die Antriebsmagnete und die Blenden sich in bzw. auf Trägern befinden, die sich auf einer Schiene verschieben lassen. Durch diese Ausbildung .erhält die Vorrichtung gemäß der Erfindung Beine besonders leichte und .einfache Bauart. Selbst bei sehr schneller -Bildfolge arbeitet die Vorrichtung infolge der eigenartigen Anordnung der Blenden und Federn zueinander genau und zuverlässig.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt: Abb. i zeigt eine Vorderansicht und Abb. z eine Aufsicht der angegebenen Vorrichtung.
  • Die Betrachtungsvorrichtung befindet sich an einem Brillengestell, das aus der Schiene i und den beiden Bügeln z und 3 gebildet ist. An der Schiene i ist ein Nasenbügel 4. befestigt. Um die Beobachtungsvorrichtung dem jeweiligen Augenabstand anpassen zu können, sind .auf der Schiene i die Teile 5 und 6 verschi@ebbar angeordnet, die als Träger für die ,eigentliche Abblendvorrichtung dienen. Die Abblendvorrichtung besteht ,aus Magneten 7 und 8, deren Drehanker 9 und i o mit den Abblendscheiben i i und i z starr verbunden sind. Durch die Blende i i läßt sich die Blicköffnung 13 und durch die Blende i z die Blicköffnung i ¢ abdecken. Durch eine Feder 15 werden der Anker 9 und die Blende i i so gedreht, daß letztere im Ruhezustande gegen den Anschlag 16 gedrückt wird, während durch die Feder 17 der Anker i o und die Blende i z so gedreht werden, daß letztere im Ruhezustande gegen den Anschlag 18 gelegt wird. In dieser Stellung .der Blenden ist die Blicköffnung 13 frei und die Blicköffnung 14 abgedeckt: Die Anker 9 und io bestehen aus einem Weicheisenstück mit angebogenen Pollappen. Die Erregerspülen der Magnete 7 und 8 sind hintereinandergeschaltet und werden über ,einen mit dem Vorführungsapparat gekuppelten Kontaktgeber im Rhythmus der Bildfolge des Vorführungsapparates erregt. Der Kont a, ktg eber besteht aus seinem Kollektor mit Kontaktstücken 23, 24 und Isolierstücken. Mittels der Kontaktfedern 20, 21 und eines Schleifrings 22 wird den Kontaktsegmenten 23, 24 Strom zugeführt.
  • Zu beachten ist, daß die Schließungsdauer der Kontakte gleich ihrer Öffnungsdauer ist. Die Einstellung des Kontaktgehers -in b:ezug auf die Objektivblende des Vorführungsapparates erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß die Einschaltung der Antriebsmagnete der Beobachtungsvorrichtung bereits erfolgt, bevor durch die Objektivblende die Abblendung der Beleuchtungsstrahlen des Projektors während der Fortbewegung des Films wirksam geworden ist.
  • Erwähnt sei ferner, daß der Antrieh des Kontaktgebers möglichst starr mit der Welle der Objektivblende gekuppelt ist, damit nicht durch den toten Gang seines dazwischen zu schaltenden Getriebes die genaue Einstellung der Kontaktgabe für die Arbeitsweise der Beobachtungsvorrichtung in Frage gestellt ist.
  • Die Befestigung der Blende r i am Anker 9 und die Drehrichtung des Ankers 9 sind so gewählt, daß das Gewicht der Blende i i die Wirkung der Feder 15 unterstützt. Die gleiche Maßnahme ist auch in bezug auf den Anker i o, die Blende 12 und die Feder 17 getroffen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Betrachten stereoskopischer kinematographischer Bilder mit dem Augenabstand änpaßbaren Blicköffnungen, die durch federbelastete Blenden von Elektromagneten synchron zu dein abwechselnd auf einen Bildschirm geworfenen Rechts- und Linksbildern geöffnet und geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn der -Blenden so angerordnet sind, daß die eine Feder auf die zugehörige Blende im Sinne des Schließens dieser Blende und die andere Feder auf die zweite Blende im entgegengesetzten Sinne wirkt und die Erregung der die Blenden steuernden Elektromagnete (7, 8) kurz vor der Abblendung der Blicköffnungen 'in bekannter Weise 'durch einen Kontaktgeher (2o bis 2q.) des Bildwerfers erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß die Antriebsmagnete (7, 8) in bekannter Weise als Drehmagnete ausgebildet sind und die Dnehrichtuing der Anker (9, 10) so gewählt ist, daß bei ihrem Anzug dag Gewicht der zugehörigen Blende (11, 12) die Wirkung der betreffenden Feder (15, i7) unterstützt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch. gekennzeichnet, daß sich: die Blicköffnungen (13, 14), die Antriebsmagnete (7, 8) und die Blenden (i i, 12) in bzw. auf Trägern (5, 6) befinden, die sich auf einer Schiene (i) verschieben lassen:
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