DE67283C - Schraubenfeder-Reibungskupplung mit regelbarem Reibungsdruck - Google Patents

Schraubenfeder-Reibungskupplung mit regelbarem Reibungsdruck

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DE67283C
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Germany
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coupling
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friction
sleeve
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Lohmann and Stolterfoht GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/08Friction clutches with a helical band or equivalent member, which may be built up from linked parts, with more than one turn embracing a drum or the like, with or without an additional clutch actuating the end of the band

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Schraubenfederkupplungen, sei es, dafs der schraubenförmig gewundene federnde Kupplungszaum die Kupplungsmuffe durch feste Umschlingung knebelt, oder dadurch, dafs er durch Auseinanderwinden gegen das Innere einer Trommel gedrängt wird, sei es> dafs beide Kupplungsarten vereinigt sind und nach jeder Drehrichtung wirken, ist es ein Uebelstand, dafs zu schneller Kupplungsschlufs häufig Brüche verursacht. Dies hat seinen Grund darin, dafs es zwischen den zusammenarbeitenden Theilen an einem Reibungsdruck fehlt, der, elastisch ist und sich, ganz unabhängig von der Stärke der auf Einrücken verwendeten Kraft, dem Bedarf angemessen regeln läfst, um allmählich die Bewegung auf den zu treibenden Theil zu übertragen.
Nach vorliegender Erfindung wird dieser Uebelstand dadurch beseitigt, dafs das Ende des schraubenförmigen Kupplungszaumes mit einer beständig einen regelbaren elastischen Reibungsdruck übertragenden Reibungskupplung verbunden wird, so dafs durch Gleiten der Reibungsflächen der letzteren plötzlicher Geschwindigkeitswechsel und Stofs vermieden und allmähliche Kraftübertragung herbeigeführt wird.
Fig. ι zeigt den Längenschnitt einer solchen Schraubenfederkupplung, Fig. 2 einen Längenschnitt einer Abart und Fig. ,3 eine weitere Abart theils in Ansicht, theils im Schnitt.
Die auf der einen Welle Ä festgekeilte Kupplungsmuffe i wird im freien Zustande mit Spielraum von dem schraubenförmigen federnden Kupplungszaun c umschlossen, an dessen einem Ende der Bremsring r angebracht ist, der mit dem Kupplungszaum c aus einem Stück bestehen oder an demselben auf geeignete Weise befestigt werden kann. In eine keilförmige Ringnuth r1 des Bremsringes können von der auf Welle A verschiebbaren Einrückmuffe k mittelst der Hebel h bethätigte Bremsklötze \ eingeprefst werden.
Das andere Ende e des Kupplungszaumes c ist im Ausführungsbeispiel Fig. 1 mit dem Reibungskegel b fest oder beweglich verbunden, welcher in den kegelförmigen Hohlraum der auf der anderen Welle B sitzenden Muffe a pafst und darin mittelst des Deckels d gehalten wird.
Um einen elastischen Druck zu erzielen, ist unter der Mutter s des Bolzens t ein Gummiring ν (oder eine Feder) eingelegt, so dafs sich mittelst der Mutter s der Druck der zusammen arbeitenden Reibungsflächen der Theile α und b regeln läfst.
Wird die Muffe k eingerückt, so wirkt der Bremsklotz \ mittelst des Gliedes h und des an Muffe i drehbar gelagerten Hebels h1 auf den mit dem Kupplungszaum fest verbundenen Bremsring r ein, so dafs sich letzterer mit der Kupplungsmuffe i zu drehen beginnt und zwischen der Muffe i und dem Kupplungszaum c ein starker Reibungswiderstand erzeugt wird, der auf den Reibungskegel b Drehung überträgt. Da dieser durch den Deckel d jedoch mit elastischem Druck gegen die Kegelmuffe a gedrückt wird, so gleiten die Reibungsflächen an einander, derart, dafs die Bewegung nur allmählich der Muffe α und der Welle B mitgetheilt wird.

Claims (3)

  1. Fig. 2 zeigt eine.Abart der Kupplung, bei welcher die kegelförmigen Reibungsflächen durch ebene ersetzt und sogenannte Lamellen b1 am hinteren Ende e des Kupplungszaumes c angeordnet sind, während an der Muffe α entsprechende Lamellen a1 sich befinden. Mittelst des Gummiringes ν (oder einer Feder) erfolgt die Uebertragung eines elastischen Druckes, und mittelst der Mutter s kann der Druck zwischen den Reibungsflächen der Lamellen bl und a1 geregelt werden.
    Die auf geeignete Weise am Kupplungszaum c angebrachten Lamellen wirken auf gleiche Weise wie die in Fig. ι dargestellten Reibungsflächen, wenn sie unter elastischem Druck gegen die Reibungsflächen der Muffe a angeprefst werden.
    Der Kupplungszaum umschliefst in freiem Zustande die auf der Welle A sitzende Kupplungsmuffe i mit Spielraum und knebelt dieselbe durch feste Umschlingung, wenn der mit dem Kupplungszaum verbundene Bremsring r durch Einrücken der Muffe k in Drehung versetzt wird, welche mittelst der Glieder h und Hebel h1 auf den Bremsklotz \ einwirkt und denselben in die keilförmige Ringnuth r1 der Bremsscheibe einprefst.
    Hält der Kupplungszaum die Muffe i fest umschlossen, so wird die demselben infolge des starken Reibungswiderstandes mitgetheilte Bewegung allmählich auf das mit dem Zaum c in Verbindung stehende Ende e und die Lamellen bl übertragen. Dadurch gelangen die Reibungsflächen der Lamellen b1 und a1 nur allmählich in Wirksamkeit, so dafs der Welle B durch die auf ihr sitzende Muffe α allmählich Bewegung mitgetheilt wird.
    Eine weitere Abart zeigt Fig. 3. Um das Lösen der Kupplung bei Rückwärtsdrehung oder Voreilen des getriebenen Theiles infolge angetriebener hin- und hergehender Massen zu verhindern, ist der Kupplungszaum c von einem Mantel m umgeben, an dessen innere Fläche die äufsere Fläche des Kupplungszaumes c sich anlegt, so dafs eine Formänderung der Windungen des Zaumes nicht eintreten kann, und derselbe auch in entgegengesetzter Richtung zur Wirkung kommt. Bei allen diesen Beispielen fallen Klinken und Klauen fort.
    Es ist gleichgültig, welche der beiden zu kuppelnden Wellen die treibende oder die'getriebene ist. Die Vorrichtungen zur Uebertragung der Kraft, wie Riemscheiben, Seilscheiben und Räder, können sowohl mit der Muffe i verbunden sein, und die Verbindung dieser Räder mit der Welle oder umgekehrt erfolgen.
    Um das Gleiten zwischen den Reibungsflächen wahrnehmen zu können, ist an dem Deckel d eine Signalvorrichtung angebracht.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι . Eine Schraubenfeder-Reibungskupplung, gekennzeichnet durch die Verbindung des Kupplungszaumes oder der Schraubenfeder^ mit einer Reibungskupplung, deren Reibungskörper (ab, al b1) beständig mit elastischem und regelbarem Druck gegen einander geprefst werden, um die beim Einrücken durch das Mitnehmen des Kupplungszaumes (c) hervorgebrachte plötzliche Geschwindigkeitsänderung durch Gleiten der Reibungsflächen der Körper (ab) unschädlich zu machen.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter 1. genannten Schraubenfeder-Reibungskupplung, gekennzeichnet durch einen den Kupplungszaum oder die Schraubenfeder (c) umschliefsenden Mantel (m), an dessen innere Fläche die äufsere Fläche des Kupplungszaumes (c) bei Rückwärtsdrehung sich anlegt und zur Wirkung kommt.
  3. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67283D Schraubenfeder-Reibungskupplung mit regelbarem Reibungsdruck Expired - Lifetime DE67283C (de)

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