DE672340C - Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Klapplaeden oder aehnlichen nach aussen aufgehenden Fluegeln vom Inneren des Raumes aus - Google Patents

Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Klapplaeden oder aehnlichen nach aussen aufgehenden Fluegeln vom Inneren des Raumes aus

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DE672340C
DE672340C DEW101142D DEW0101142D DE672340C DE 672340 C DE672340 C DE 672340C DE W101142 D DEW101142 D DE W101142D DE W0101142 D DEW0101142 D DE W0101142D DE 672340 C DE672340 C DE 672340C
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Expired
Application number
DEW101142D
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English (en)
Inventor
Hubert Wiegelmann
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/36Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening specially designed for passing through a wall

Landscapes

  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum öffnen und Schließen von Klappläden oder ähnlichen nach außen aufgehenden Flügeln vom Inneren des Raumes aus Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Üffnen und Schließen von Klappläden oder ähnlichen nach außen aufgehenden Flügeln vom Inneren des Raumes aus unter Zuhilfenahme eines Winkelzahnradgetriebes, welches über das eine Zahnrad mit dem Laden und über das andere Zahnrad mit einem vom Rauminneren aus zu betätigenden Antriebsmittel in Eingriff steht.
  • Das Neue dieser Vorrichtung besteht darin, daß das Winkelzahnradgetriebe einem an der Angel oder am Angelband fest angeordneten Angeldorn unmittelbar zugeordnet ist und das in Achsenrichtung dieses Dornes gelagerte Zahnrad über einen Mitnehmer am Laden oder am Ladeiiband halbstarr angreift.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind, daß der Mitnehrner das Ladenband gabelförmig urngreift, daß der Mitnehmer durch Übergreifen des Ladenbandes den Laden gegen imbefugtes Ausheben sichert und das Mitnehmergetriebe ablösbar an seinem Träger angeordnet ist und daß die dem auf der Antriebswelle sitzenden Handhebel in seinen beiden Endlagen zugeordnete Feststelleinrichtung aus einem als den Handhebel hinterfassenden Knebel, Klinke o, dgl. ausgebildeten Schraubkörper (Gewindebolzen und Mutter) besteht, dessen Träger in der Wand oder am Fensterra!hinen befestigt ist.
  • Bei den bekannten, ein Winkelzahnradgetriebe verwendenden Klappladenschließern sitzt im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand das eine Zahnrad des Getriebes fest auf einem drehbar gelagerten Angeldorn, so daß die Kraftübertragung starr erfolgt. Diese starre Kraf tübertragung hat den großen Mangel, daß die Zähne der Zahnräder allzu leicht ausbrechen, weil sie zu leicht ecken. Außerdem trägt ein derart angreifendes Ge- triebe dem durchweg ungleichmäßigen Gang zl# des Klappladens keine Rechnung, woduryl,#
    wiederum stigt wird. das Es Ausbrechen ist überdies der auch Zähne schalm, b2 e
    handhaben. Es sind zwar auch Vor zum Öffnen und Schließen der Klappläden bekanntgeworden, die den Angeldorn als An-' triebsmittel nicht verwenden, jedoch sind diese dann völlig unabhängig vom Ladenscharnier an entfernt von diesem liegenden Stellen vorgesehen. Erst der Vorschlag gemäß der Erfindung hat es möglich gemacht, auch denLadenscharnieren unmittelbar Klappladenschließer zuzuordnen die alle an diese zu stellenden Forderungen erfüllen, ohne daß die den bekannten Vorrichtungen anhaftenden Mängel auftreten.
  • Die neue Vorrichtung stellt sich billig, ist einfach und schnell anbringbar, und ihr Winkelzahnradgetriebe ist weitgebendst entlastet. Das den Laden beeinflussende Winkelmhnradgetriebe unterliegt durch die getroffene Zuordnung zur Drehachse des Ladens nicht mehr dem schädlichen Einfluß des ungleichinäßigen Ganges des Ladens -, vielmehr vermag die neue Vorrichtung diese Ungenauigkeit im Gang des Ladens günstig auszugleichen, denn das Zahnrad ureift nicht unmittelbar aus der Achse heraus, sondern über den Mitnehmer am Laden bzw. Ladenband an. Das Öffnen und Schließen des Ladens geht spielend leicht trotz der unmittelbaren Zuordnung des Getriebes zum Angelbolzen. Gleichzeitig ermöglicht die neue Vorrichtung eine Sicherung gegen unbefugtes Ausheben des Ladens und gestattet eine Feststellung des Ladens in seinen Endstellungen vom Inneren des Raumes aus.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen: Abb. i eine teilweise geschnittene Vorrichtung gemäß der Erfindung, seitlich gesehen, Abb. 2 eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung nach zder Erfindung, teilweise im Schnitt und seitlich gesehen, Abb..3 den -Mitnehmer in Vorderansicht, Abb- 4 und 5 eine Feststelleinrichtung für die neue Vorrichtung in Seiten- und Vorderansicht, Abb. 6 eine abgeänderte Feststelleinrichtung in Seitenansicht.
  • Nach Abh. i ist an einem an der Hauswand i bei 2 befestigten Träger 3 ein Winkelzahnradgetriebe 4, 5 und zugleich auch die Angel 6 für das Ladenband 7 angeordnet. Das Zahnrad 5 des Winkelzahnradgetriebes ist auf einer Welle 8 z. B. mittels einer Madegischratibe13befestigt. DieWelle8durchgreift ein arn Träger 3 befestigtes, die Hauswand i durchragendes Rohr g. Das in den Innenraum hineinragende Ende der Welle 8 ist entweder zu einem Handgriff umgebogen oder Kür die Aufnahme eines Hebels 26 z. B. nach einer Türklinke entsprechend ausgebildet. dem Zahnrad 5 zugeordnete, in der Drehrichtung des nicht gezeigten Ladens laufende Zahnrad 4 sitzt frei beweglich auf einer im Träger 3 befestigten Achse io, die ein Fortsatz der Angel 6 sein kann. F-in Mitnehmer i i ist fest mit dem Zahnrad 4 verbunden und umgreift das Ladenband 7 gabelföri-nig von unten.
  • Durch die Drehung der Welle 8 mittels des bei j?- angreifenden Hebels 26 werden die Zahnräder 4, 5 in Drehung versetzt und damit über den Mitnehmer i i der Laden geschlossen bzw. geöffnet. Durch Lösen des das Zahnrad 5 auf der Welle 8 festhaltenden Mittels, z. B. der Madenschraube 13, Herausziehen der Welle 8 aus dem Führungsrohr 9 und Lösen des das Zahnrad 4 auf der Achse io sichernden Splintes 14 läßt sich das Getriebe der Vorrichtung einfach und schnell auseinandernehmen.-Nach Abb. ?- sind das Winkelzahnradgetriebe 4, 5 und die Angel 6 gleichfalls an einem gemeinsamen Träger 15 angeordnet, der wiederum bei -9 mit der Hauswand i verbunden ist. Nach dieser Ausführung sitzt jedoch die Angel 6 mit ihrem Angelband 7 unterhalb des Getriebes. Die Achse 16 des Zahnrades 4 ist im Träger 15 eingesehraubt und durch #die Mutter 17 und den Sperrstift 21 im Träger unverrückbar gehalten. Das die Achse 16 frei beweglich umlagernde Rohrstück 18 ist mit dem Zahnrad 4 fest, jedoch lösbar, z. B. durch die Madenschraube ig, verbunden, während der Mitnehmer ii ein Ganzes mit dem Rohrstück 18 bilden kann. Der Mitnehiner i i urngreift das Ladenband 7 gabelförmig von oben, so daß er zugleich den Laden gegen unbefugtes Ausheben sichert. Will man den Laden aus der Angel 6 herausheben so löst man das das Zahnrad 4 mit dem iohrstück 18 befestigende Mittel, also die Madenschraube 19, entfernt den Sperrstift 21 sowie den Splint 2o und schraubt die Achse 16 aus dem Träger 15 nach oben heraus, worauf alsdann das Ladenband 7 von der Angel 6 abgezogen werden kann. Unterteilt man den Träger 15, wie in unterbrochenen Linien bei 22 angedeutet ist, so hat man eine zum Ladenscharnier selbständigeVorrichtung für das Öffnen und Schließen von KlapplÄden.
  • Die in den Abb. i und :2 veranschaulichten Vorrichtungen können auch mit einem Gehäuse umgeben sein.
  • In den Abb- 4 und 5 ist eine Feststelleinrichtung für die neue Vorrichtung veranschaulicht. Sie besteht nach dem gewählten Beispiel aus einem Schraubkörper 23, der auf einem an der Wand i befestigten Gewinde-7 bolzen 24 hin und her schraubbar ist. Der-Schraubkörper 23 trägt nach zwei Seiten hin einen Knebel:25, der sich in der Verriege7 lungsstellung gegen den auf der Welle 8 sitzenden Handhebel 26 anlegt. Liegt der Knebel:25 in der in Abb. 5 in unterbrochenen Linien veranschauli(2hten Lage, dann kann der Handgriff 2-6 an der Feststelleinrichtung unbehindert vorbeigeführt werden. Durch Wahl eines Schraubkörpers als Feststelleinrichtung hat man die Möglichkeit, den Laden in den äußersten Andrucklagen festzustellen und diese Andrucklage regelbar einzustellen. Nach dem gewählten Beispiel ist das übersetzungsverhältnis des Winkelzahnradgetriebes derart ewählt, daß die Schwenkung des g 't, Ladens mit der Schwenkung des Handhebels gradmäßig übereinstimmt. Die gewählte Feststelleinrichtung ist deshalb auch an den beiden Endlagen des Han.dhebels vorgesehen.
  • Nach Abb. 6 ist an Stelle des Knebels 25 eine Klinke 27 gewählt, die unter Spannung der Feder 28 am Schraubkörper 23 sitzt, beim Auftreffen des HandhebelS 26 ausschwingt und sich dann selbsttätig in der Sperrstellung mit ihrer Nase 29 gegen den Handhebel anlegt. Bei dieser Ausführung der Feststelleinrichtung muß der Schraubkörper 23 auf dem Schraubenbolzen 24 in der erforderlichen Lage gesichert werden, wozu man sich z. B. einer Madenschraube 3o bedienen kann.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, die neue Vorrichtung auch bei nach außen aufgehenden Fensterflügeln zu verwenden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Klappläden oder ähnlichen nach außen aufgehenden Flügeln vom Inneren des Raumes aus unter Zuhilfenahme eines Winkelzahnradgetriebes, welches über das eine Zahnrad mit dem Laden und über das andere Zahnrad miteinemvomRauminneren aus zu betätigenden Antriebsmittel in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelzahnradgetriebe (4, 5) einem fest angeordneten Angeldorn (6) unmittelbar zugeordnet ist und das in Achsenrichtung dieses Dornes (6) gelagerte Zahnrad (4) über einen Mitnehmer (ii) am Laden oder am Ladenband (7) halbstarr angreift. ' 2.
  3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (ii) das La;denband (7) gabelförmig umgreift. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (i i) durch übergreifen des Ladenban-des (7) den Laden gegen unbefugtes Ausheben sichert (Abb. 2) und das Mitnehmergetriebe (4, 5, 11) ablösbar an seinem Träger (3 bzw. 15) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i mit Feststelleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die dein auf der Antriebswelle (8) sitzenden Handhebel (26) in seinen beiden Endlagen zugeordnete Feststelleinrichtung aus einem als den Handhebel (26) hinterfassenden Knebel (25), Klinke (29) o.dgl. ausgebildeten Schraubkörper (Gewindebolzen 24 und Mutter 23# besteht, dessen Träger in der Wand oder am Fensterrahmen. (i) befestigt ist.
DEW101142D 1937-05-19 1937-05-19 Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Klapplaeden oder aehnlichen nach aussen aufgehenden Fluegeln vom Inneren des Raumes aus Expired DE672340C (de)

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