DE672002C - Widerstandsschaltung fuer elektrische Triebfahrzeuge - Google Patents

Widerstandsschaltung fuer elektrische Triebfahrzeuge

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DE672002C
DE672002C DEH148334D DEH0148334D DE672002C DE 672002 C DE672002 C DE 672002C DE H148334 D DEH148334 D DE H148334D DE H0148334 D DEH0148334 D DE H0148334D DE 672002 C DE672002 C DE 672002C
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resistors
contactor
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resistor
parallel
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/027Special design of starting resistor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Widerstandsschaltung für elektrische Triebfahrzeuge Die Beschleunigung des allgemeinen Straßenverkehrs stellt auch an die Schienenfahrzeuge im Wettbewerb mit den Kraftverkehrsmitteln immer höhere Anforderungen. Namentlich die Straßen- und Vorortbahnen mit elektrischem Antrieb müssen bestrebt sein, die Fahreigenschaften ihrer Betriebsmittel zu verbessern und den Kraftfahrzeugen anzugleichen. Das Haupterfordernis für diese Bahnen ist, die Reisegeschwindigkeit zu steigern. Da, der Haltestellenabständ in Ader Regel verhältnismäßig klein ist, kann eine Steigerung der Höchstgeschwindigkeit nur Erfolg bringen, wenn gleichzeitig auch die Anfahrbeschleunigung und Bremsverzögerung :erhöht wird.
  • Bei den bis vor kurzem allgemein üblichen Steuerungen wird fast durchweg eine Widerstandsabstufung von nur io bis i i Anfahr-und 6 bis 7 Bremsstufen verwendet. Diese ziemlich grobe Abstufung ergibt beim Weiterschalten von Stufe zu Stufe unerwünscht hohe Stromspitzen, .aber eine nur geringe mittlere Ausnutzung der Haftreibung. Zur Erhöhung der mittleren Anfahr- und Bremsströme ist es nötig, die Widerstandsabstufung feiner zu gestalten, also. die Stufexizahl zu erhöhen.
  • Um dies zu erreichen, sind Schaltwerke teilweise unter Verwendung von Kollektoren entwickelt worden, die eine ganz feine Unterteilung mit mehreren hundert Stufen gestatten, daneben sind auch Fahrschaltersteuesungen mit nur 22 bis 3o Anfahr- und 15 bis 2o Bremsstufen hergestellt worden. Bei fast allen diesen Schaltungen wird an Stelle der bisher üblichen aufeinanderfolgenden Abschaltung von Teilen eines Widerstandes davon Gebrauch gemacht, daß nacheinander zu mehreren Hauptwiderständen ein zweiter Widerstandssatz, der mehrfach unterteilt ist, jeweils stufenweise vom höchsten zum niedrigsten Ohmwert parallel geschaltet wird. Durch diese wiederholte Parallelschaltung :des gleichen Widerstandssatzes wird mit verhältnismäßig wenigen Widerstandsteilen eine große Stufenzahl hergestellt.
  • Die wechselweise Parallelschaltung erfolgt bei der Fahrschaltersteuerung durch die üblichen Nockenschütze, deren Zahl gegenüber der Grobstufenschaltung bei den bisher ausgeführten Schaltern nicht unwesentlich erhöht ist. Dies bedingt zumeist auch eine Vergr.ö.ßerung der äußeren Abmessungen der Fährschalter, was jedoch, ,abgesehen von den höheren Kosten, wegen der meist beschränkten Raumverhältnisse auf den Führerständen der Fahrzeuge recht unerwünscht ist. Das Ziel muß deshalb sein, die Schalterabmessungen beizubehalten und gegenüber den bisherigen Grobstufenschaltern möglichst ohne wesentliche Vermehrung der Nockenschütze und Kontaktanschlüsse auszukommen. Dies kann durch die besonders zweckmäßige Anordnung der Widerstände, Nockenschütze und Verbindungsleitungen, die den Gegenstand der nachstehend beschriebenen Erfindung bildet, erreicht tverden.
  • Die Anwendung von mehreren Grobwider=, ständen, zu denen wechselweise Regelwidx, stände parallel geschaltet werden, wird d;ai weder als neu noch für sich als schutzfähige angesehen. Die wesentliche technische Verbesserung besteht vielmehr in der Art der Anordnung und der Verringerung der Anzahl der zur Parallelschaltung verwendeten Teile, wie Nockenschütze und Verbindungsleitungen.
  • Wie aus der beiliegenden Abbildung hervorgeht, sind 3 Grobwiderstände W1, W2, W3 mit einem weiteren mehrfach unterteilten Widerstandssatz R1 + R2 -;- R3 ; ... R. (Regelwiderstand) über mehrere Leitungen verbunden. In diese Verbindungsleitungen sind mehrere Nockenschütze eingeschaltet. Die Widerstände W1, W2 und 117.3 3 sind hintereinandergeschaltet, ihre Verbindungs- und Endpunkte sind mit ,a, b, c und d bezeichnet, während der Regelwiderstand, der aus einer je nach der gewünschten Feinheit der Abstufung beliebigen Zahl von Einzelwiderständen R1, R2, R3 bis R,t besteht, den Anfangspunkte und die Verbindungspunkte f, g ... bis x hat. Der Endpunkt von Ra ist mit Punkt c verbunden.
  • Zur An- und Abschaltung der 3 Grobwiderstände dienen die Schütze 1 bis IV. Schütz I ist zwischen a und c geschaltet, Schütz II zwischen b und c, Schütz III zwischen b und ,e und Schütz IV zwischend und ,e. Beim Regelwiderstand ist an jedem Verbindungspunkt zwischen 2 Teilwiderständen 1 Schütz angeschlossen, das den Verbindungspunkt mit dem Punkt c verbindet. Somit ist der zwischen den Widerständen R1 und R2 gelegene Punkt/ durch Schütz 1 mit c verbunden, der Punkt g zwischen den Widerständen R2 und R3 durch Schütz 2 mit Punkt c usf. bis zum Punkt x zwischen den Widerständen R("_,) und R,1, der durch Schütz (n-1) mit c verbunden ist.
  • Die Widerstandsschaltung erfolgt nun in der Weise, daß auf der i. Stufe die 3 Grobwiderstände Wl,W2,W3 hintereinandergeschaltet sind. Alle Widerstandsnockenschütze sind dabei geöffnet. Auf Stufe 2 wird zu Widerstand W2 der Regelwiderstand parallel geschaltet, indem Schütz III geschlossen wird, während die Widerstände W, und W3 dabei uunverändert in Reihe liegenbleib.en. Der Regelwiderstand wird dann stufenweise durch Schliefen der Schütze (it -1), (,n-2) bis Schütz i vom höchsten zum niedrigsten Ohmwert herabgeregelt. Der erste Regelabschnitt ist zu Ende und der nächste Abschnitt erreicht, sobald der Grobwiderstand W2 durch -Schließen des Schützes II kurzgeschlossen ist und nur noch die beiden Widerstände W1 und W3 in Reihe geschaltet sind. Anschließend wird, nachdem Schütz III wieder ge-=öffnet ist, durch Schließen von Schütz IV der %'#R:egelwiderstand parallel zu W3 geschaltet :`iznd genau wie im ersten Abschnitt, wo, er zu "°W2 parallel lag, stufenweise heruntergeregelt, bis durch neuerliches Schließen des Schützes III auch W3 kurzgeschlossen und allein noch der Widerstand W1 eingeschaltet ist.
  • Im dritten Abschnitt sind alle 3 Grobwiderstände W1, W. und W3 parallel zueinander geschaltet, was .ohne weiteres der Fall ist, wenn die Schütze I, III und IV geschlossen und Schütz II wieder geöffnet sind. Außerdem wird dann zu diesen 3 Parallelwiderständen auch noch der Regelwiderstand parallel geschaltet und wie bei den ersten beiden Abschnitten stufenweise heruntergeregelt, bis auf der letzten Stufe auch Schütz II wieder geschlossen wird und damit sämtliche Widerstände kurzgeschlossen sind und Ohmw .ert Null erreicht ist.
  • :Wenn, um ein Beispiel zu nennen, der Regelwiderstand nur vierteilig (1z = q.) ist, sind außer den q. Hauptschützen I bis IV nur nach (Jt - I) = 3 Regelschütze notwendig. Mit diesen 7 Schützen besteht die Möglichkeit, mindestens 15 verschiedene Widerstandsabstufungen herzustellen, wofür bei den bisher ausgeführten Vielstufenschaltern 1I bis 12 Schütze gebraucht werden. Unter Über -gehung einiger zu kleiner Schaltschritte erhält man für die Reihenparallelanfahrt eine brauchbare Widerstandsabstufung von etwa 22 Stufen und für die Bremsung 14 bis 15 Stufen. Erfahrungsgemäß genügt diese Stufenzahl schon durchaus, um die erstrebte Erhöhung der mittleren Anfahr- und Bremsströme zu erreichen. Soweit diese Stufenzahl nicht genügen sollte, können durch Vermehrung der Regelwiderstandsteile höhere Stufenzahlen ohne Schwierigkeiten erreicht werden. Mit jedem weiteren Teilwiderstand bzw. jedem weiteren Schütz kann die Zahl der Anfahrstufen um .4 bis 5, die der Bremsstufen um 2 bis 3 erhöht werden.
  • Die vorstehend beschriebene Schaltung vermindert gegenüber anderen ausgeführten Schaltungsarten nicht nur die Schützenzahl, sondern auch ganz erheblich die Zahl der Verbindungsleitungen von den Fahrschaltern zu den Widerständen. Die Zahl dieser Leitungen wird gegenüber den gebräuchlichen Arten etwa um 25 bis 35 0-o vermindert.
  • Die bisher hergestellten vielstufigen Fahrschalter haben Rasten nur auf den Anfangs-und Endstellungen, während die da7wischenliegenden Widerstandsstufen ungerastet geschaltet werden. Die Rastung der Anfangs-und Endstufen erfolgt dabei genau wie sonst bei Grobstufenfahrschaltern vermittels einer Scheibe mit entsprechend angeordneten Rasten, in die jeweils ein Sperrhebel durch Federkraft einschnappt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPktiC:il Widerstandsschaltung für elektrische Triebfahrzeuge, bei der zu jedem von 3 hintereinandergeschalteten Grobwiderständen nacheinander ein mehrfach unterteilter Regelwiderstand parallel geschaltet und jeweils von seinem höchsten auf den niedrigsten Ohmwert heruntergeregelt wird, dadurch ,gekennzeichnet, daß für die Parallelschaltung nur q. Nockenschütze (I bis IV) und bei dem Regelwiderstand für st Teile noch weitere (n - i) Schütze benutzt werden, deren Anordnung derart vorgesehen ist, daß ein Schütz (I) zur Kurzschließung der Widerstände (W,+ W2), ,ein Schütz (II) zur Kurzschließung des Widerstands (W2) allein dient, während ein Schütz (I I I) den Verbindungspunkt der Widerstände (W, und W2) mit dem Anfangspunkt des Regelwiderstandes verbindet, der außerdem noch durch ein Schütz (IV) mit dem Endpunkt des Widerstands (W3) verbunden ist. Ferner sind die Verbindungspunkte von je zwei Teilen des Regelwiderstandes durch (rt --- i ) Schütze mit dem Verbindungspunkt der Grobwiderstände (W2 und W.#) verbunden.
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