-
Auf Gleich- oder Wechselstrom umschaltbare Lichtreklamevorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine auf Gleich- oder Wechselstrom umschaltbare Lichtreklamevorrichtung
mit sich drehenden, bei Umschaltung auf Gleichstrom mittels umlaufender Unterbrecher
mit Wechselstrom zu betreibenden Leuchtröhren und bezweckt, eine Einrichtung zu
schaffen, die es ermöglicht, ohne zusätzliche Anschlußgeräte die Verwendbarkeit
der Lichtreklamevorrichtung in Gleich- und Wechselstromnetzen zu ermöglichen.
-
Es ist bei Verwendung von mit Wechselstrom zu betreibenden Leuchtröhren
ein bekannter Übelstand, daß mit solchen Leuchtröhren zusammengebaute Lichtreklamevorrichtungen
entweder ausschließlich auf den Anschluß an Wechselstromnetze beschränkt sind oder
daß zu ihrem Betrieb umständliche Zusatzgeräte, wie Umformer, umlaufende Unterbrecher
o. dgl., benötigt werden, die ihrerseits wiederum die Anbringung eines besonderen
Antriebsmotors erforderlich machen.
-
Die Erfindung beseitigt den Mangel solcher mit Wechselstrom zu betreibenden
Leuchtröhrenreklamevorrichtungen dadurch, daß sie die Antriebsmittel für umlaufende
Unterbrecher kombiniert mit dem Betriebe sich drehender Leuchtröhren und somit eine
Betriebseinheit schafft, die nicht nur eine erhöhte Blickfangwirkung durch die sich
drehenden Leuchtröhren erzielt, sondern auch gleichzeitig die Betriebsmittel zur
eventuellen Verwendung der Lichtreklamev orrichtung im Anschluß an Gleichstromnetze
ermöglicht.
-
Erfindungsgemäß wird in die Zuführungsleitung zu dem für den Betrieb
von Leuchtröhren erforderlichen Transformator eine im
Gleichstromanschlußkreis
liegende Unterbrechervorrichtung, beispielsweise ein umlaufender Unterbrecher, angeordnet,
der un-
| mittelbar auf der Welle des Antriebsmotö:@:4 |
| für die sich drehende Achse des Leuchträ@ |
renträgers befestigt ist.r:;Rt:, Die Erfindung ist in der Zeichnung ber=`spielsweise
bei einem transportablen Apparat erläutert.
-
Fig. i zeigt die Vorrichtung nach der Erfindung im Aufriß, Fig.2 in
einer Seitenansicht mit den Schauflächenteilen im Schnitt; Fig.3 ist ein waagerechter
Schnitt durch das Gehäuse und zeigt die Antriebsteile in Grundrißansicht; Fig. 4.
ist ein Schnitt durch Fig. 2 und zeigt die Antriebsteile in Seitenansicht; Fig.
5 erläutert im Schnitt den Träger der Leuchtröhren, und Fig. 6 ist eine Grundrißansicht
nach Fig. 5. In den Fig. 7 und 8 ist in zwei verschiedenen Schnitten die Vorrichtung
zur Umwandlung von Gleizhstrom in Wechselstrom dargestellt.
-
Auf der Vorderseite der Vorrichtung ist ein Spiegel io befestigt,
der von einem kegeligen oder anders gestalteten Rahmen i i umgeben ist, der .auf
seiner Innenfläche als Lichtstrahler ausgebildet ist. In dem Ge= häuse 12 sind sämtliche
Antriebsteile untergebracht, so daß diese Vorrichtung in sich geschlossen und also
transportabel ist. Die Vorrichtung kann auch in eine ortsfeste Anlage eingebaut
werden. Es ist selbstverständlich, daß die Größenverhältnisse des Spiegels und des
lichtreflektierenden Rahmens verschieden sein können.
-
Der zur Schau zu bringende Gegenstand wird auf dem Spiegel io in irgendeiner
Weise angeordnet. Durch die Mitte des Spiegels erstreckt sich eine Achse 13, die
in einer Nabe 14 endet, die aus irgendeinem elektrischen Isolationsstoff hergestellt
ist. Diese Nabe trägt eine Anzahl von U-förmig gebogenen. Leuchtröhren 15, die strahlenförmig
angeordnet sind und mit ihren U-Schenkelenden in Öffnungen der Nabe gehalten werden,
wie das aus den Fig. 5 und 6 zu entnehmen ist. Bei dieser in den Fig.5 und 6 gezeigten
Ausführung besteht die Nabe 14 aus zwei Teilen, die miteinander verschraubt sind
rund zwischen denen die radialen Öffnungen 16 zur Aufnahme der Röhrenschenkel gebildet
sind. Die elektrischen Zuleitungen zu den Röhren erfolgen durch die hohle Achse
13.
-
Die Leuchtröhren 15 sind an sich bekannt und strahlen zweckmäßig ein
-farbiges Licht aus.. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß die verschiedenen
von einer Nabe 1,4 getragenen Leuchtröhren 15 in unterschiedlichen Farben strahlen.
Wird die Achse 13 in Umdrehung versetzt, so werden dabei die 'Röhren mitgenommen,
und es entsteht infolge der Spiegelwirkungen eine sehr helle kaleidosl:öpisch wechselnde
Lichtbandwirkung, durch die die Aufmerksamkeit des Beschauers auf den zur Darstellung
zu bringenden Gegenstand gelenkt wird. Dadurch, daß die Röhren, während sie sich
in Bewegung befinden, .in Wechselfolge erleuchtet werden, kann die Blickfangwirkung
noch gesteigert werden. Die Antriebsvorrichtungen, die in der Zeichnung beispielsweise
dargestellt sind, entsprechen den bekannten Bauregeln, insbesondere soweit es sich
um die Steuerung von Stromzuleitungen für bewegliche Lampen handelt.
-
Diese Antriebsmittel umfassen einen Elektromotor 17, der von einem
an der Außenseite des Gehäuses 12 angeordneten Steckkontakt i8 aus seine Stromzufuhr
erhält. Auf der Motorwelle 19 ist ein Getriebe 2o angeordnet, das die Bewegung des
Motors auf die Achse 13 überträgt. An diese Achse 13 ist mittels eines Kettenzahnradgetriebes
21 eine V orgelegeweile 22 angeschlossen, auf welcher ein Schleifkontaktarm 23 befestigt
ist. Dieser Schleifkontaktarm 23 trägt einen Konta1-tklotz 24, mit dem vier ortsfest
an einer Platte 26 angeordnete Kontaktklötze 25 zusammenwirken. Diese Kontaktklötze
25 sind genügend weit voneinander entfernt und natürlich isoliert gegenüber der
Tragplatte 26. Auf der Achse 13 sind mit Zwischenräumen vier Kominutatorringe 27
angeordnet, die durch die hohle Achse mit je einem Polende der vier Leuchtröhren
15 in Verbindung stellen. Ein fünfter Kommutatorring 28 (Fig. 5) ist außerdem noch
auf der Achse 13 vorgesehen und steht mit den anderen Polenden der Leuchtröhren
15 in Verbindung. Die vier Kontaktklötze 25 stehen mit den vier Kommutatorringen
27 mittels Bürsten 29 in leitender Verbindung, und der Schleifarm 23 ist vermittels
einer Bürste 3o an den einen Pol eines Transformators 31 angeschlossen, der im Bodenteil
des Gehäuses 12 untergebracht ist. Der Kommutatorring 28 erhält von dem zweiten
Pol dieses Transformators 31 Strom vermittels einer Bürste 32.
-
Der von einer Wechselstromquelle aus diesem Transformator zugeführte
Strom setzt die Achse 13 und die Vorgelegewelle 22 in Umdrehung. Jede gewünschte
Reihenfolge beim Aufleuchten der Leuchtröhren kann durch Veränderung der Verbindungen
zwischen den Kontaktklötzen 25 und den verschiedenen Kommutatorringen 27 erreicht
werden. Ebenso kann die Anzahl der zur Anwendung kommenden Leuchtröhren und die
Periodenzahl und Reihenfolge der Leuchteffekte
durch entsprechende
Änderungen in der Anzahl und Anordnung der verschiedenen Antriebsteile geändert
werden.
-
Der Transformator hat den Zweck, den zur Verfügung stehenden Strom
auf die Spannung zu bringen, die für gasgefüllte' Leuchtröhren erforderlich ist.
-
Steht für den Anschluß dieses transportablen Lichtreklamegerätes nur
Gleichstrom zur Verfügung, so werden die Anschlußkontakte 38 benutzt, die zu einem
Unterbrecher 35 mit den Zuleitungskontakten 37 führen. Der Unterbrecher 35 besteht
aus einer Trommel aus isolierendem Werkstoff, die auf einem Ende der Motorwelle
I9 befestigt ist und auf ihrem Umfange eine Anzahl von Kontaktklötzen 36 trägt,
die paarweise diametral gegenüber angeordnet und innerhalb der Trommel elektrisch
miteinander verbunden sind. An einander gegenüberliegenden Seiten der Trommel
35 sind Kontaktbürsten 37, 39 vorgesehen, mittels derer der vom Unterbrecher
35 zerhackte Gleichstrom des Anschlusses 38 dem Leuchtröhrentr ansformator 31 zugeführt
wird, während der Antriebsmotor 17 durch seine gleichzeitige Verwendbarkeit für
Gleich- oder W echsel-`s.trom unmittelbar über dem Anschluß 18 mit em Netz in Verbindung
steht.