DE671815C - Auf Gleich- oder Wechselstrom umschaltbare Lichtreklamevorrichtung - Google Patents

Auf Gleich- oder Wechselstrom umschaltbare Lichtreklamevorrichtung

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DE671815C
DE671815C DER98893D DER0098893D DE671815C DE 671815 C DE671815 C DE 671815C DE R98893 D DER98893 D DE R98893D DE R0098893 D DER0098893 D DE R0098893D DE 671815 C DE671815 C DE 671815C
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rotating
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DER98893D
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Bernard Roberts
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
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Description

  • Auf Gleich- oder Wechselstrom umschaltbare Lichtreklamevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine auf Gleich- oder Wechselstrom umschaltbare Lichtreklamevorrichtung mit sich drehenden, bei Umschaltung auf Gleichstrom mittels umlaufender Unterbrecher mit Wechselstrom zu betreibenden Leuchtröhren und bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, ohne zusätzliche Anschlußgeräte die Verwendbarkeit der Lichtreklamevorrichtung in Gleich- und Wechselstromnetzen zu ermöglichen.
  • Es ist bei Verwendung von mit Wechselstrom zu betreibenden Leuchtröhren ein bekannter Übelstand, daß mit solchen Leuchtröhren zusammengebaute Lichtreklamevorrichtungen entweder ausschließlich auf den Anschluß an Wechselstromnetze beschränkt sind oder daß zu ihrem Betrieb umständliche Zusatzgeräte, wie Umformer, umlaufende Unterbrecher o. dgl., benötigt werden, die ihrerseits wiederum die Anbringung eines besonderen Antriebsmotors erforderlich machen.
  • Die Erfindung beseitigt den Mangel solcher mit Wechselstrom zu betreibenden Leuchtröhrenreklamevorrichtungen dadurch, daß sie die Antriebsmittel für umlaufende Unterbrecher kombiniert mit dem Betriebe sich drehender Leuchtröhren und somit eine Betriebseinheit schafft, die nicht nur eine erhöhte Blickfangwirkung durch die sich drehenden Leuchtröhren erzielt, sondern auch gleichzeitig die Betriebsmittel zur eventuellen Verwendung der Lichtreklamev orrichtung im Anschluß an Gleichstromnetze ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird in die Zuführungsleitung zu dem für den Betrieb von Leuchtröhren erforderlichen Transformator eine im Gleichstromanschlußkreis liegende Unterbrechervorrichtung, beispielsweise ein umlaufender Unterbrecher, angeordnet, der un-
    mittelbar auf der Welle des Antriebsmotö:@:4
    für die sich drehende Achse des Leuchträ@
    renträgers befestigt ist.r:;Rt:, Die Erfindung ist in der Zeichnung ber=`spielsweise bei einem transportablen Apparat erläutert.
  • Fig. i zeigt die Vorrichtung nach der Erfindung im Aufriß, Fig.2 in einer Seitenansicht mit den Schauflächenteilen im Schnitt; Fig.3 ist ein waagerechter Schnitt durch das Gehäuse und zeigt die Antriebsteile in Grundrißansicht; Fig. 4. ist ein Schnitt durch Fig. 2 und zeigt die Antriebsteile in Seitenansicht; Fig. 5 erläutert im Schnitt den Träger der Leuchtröhren, und Fig. 6 ist eine Grundrißansicht nach Fig. 5. In den Fig. 7 und 8 ist in zwei verschiedenen Schnitten die Vorrichtung zur Umwandlung von Gleizhstrom in Wechselstrom dargestellt.
  • Auf der Vorderseite der Vorrichtung ist ein Spiegel io befestigt, der von einem kegeligen oder anders gestalteten Rahmen i i umgeben ist, der .auf seiner Innenfläche als Lichtstrahler ausgebildet ist. In dem Ge= häuse 12 sind sämtliche Antriebsteile untergebracht, so daß diese Vorrichtung in sich geschlossen und also transportabel ist. Die Vorrichtung kann auch in eine ortsfeste Anlage eingebaut werden. Es ist selbstverständlich, daß die Größenverhältnisse des Spiegels und des lichtreflektierenden Rahmens verschieden sein können.
  • Der zur Schau zu bringende Gegenstand wird auf dem Spiegel io in irgendeiner Weise angeordnet. Durch die Mitte des Spiegels erstreckt sich eine Achse 13, die in einer Nabe 14 endet, die aus irgendeinem elektrischen Isolationsstoff hergestellt ist. Diese Nabe trägt eine Anzahl von U-förmig gebogenen. Leuchtröhren 15, die strahlenförmig angeordnet sind und mit ihren U-Schenkelenden in Öffnungen der Nabe gehalten werden, wie das aus den Fig. 5 und 6 zu entnehmen ist. Bei dieser in den Fig.5 und 6 gezeigten Ausführung besteht die Nabe 14 aus zwei Teilen, die miteinander verschraubt sind rund zwischen denen die radialen Öffnungen 16 zur Aufnahme der Röhrenschenkel gebildet sind. Die elektrischen Zuleitungen zu den Röhren erfolgen durch die hohle Achse 13.
  • Die Leuchtröhren 15 sind an sich bekannt und strahlen zweckmäßig ein -farbiges Licht aus.. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß die verschiedenen von einer Nabe 1,4 getragenen Leuchtröhren 15 in unterschiedlichen Farben strahlen. Wird die Achse 13 in Umdrehung versetzt, so werden dabei die 'Röhren mitgenommen, und es entsteht infolge der Spiegelwirkungen eine sehr helle kaleidosl:öpisch wechselnde Lichtbandwirkung, durch die die Aufmerksamkeit des Beschauers auf den zur Darstellung zu bringenden Gegenstand gelenkt wird. Dadurch, daß die Röhren, während sie sich in Bewegung befinden, .in Wechselfolge erleuchtet werden, kann die Blickfangwirkung noch gesteigert werden. Die Antriebsvorrichtungen, die in der Zeichnung beispielsweise dargestellt sind, entsprechen den bekannten Bauregeln, insbesondere soweit es sich um die Steuerung von Stromzuleitungen für bewegliche Lampen handelt.
  • Diese Antriebsmittel umfassen einen Elektromotor 17, der von einem an der Außenseite des Gehäuses 12 angeordneten Steckkontakt i8 aus seine Stromzufuhr erhält. Auf der Motorwelle 19 ist ein Getriebe 2o angeordnet, das die Bewegung des Motors auf die Achse 13 überträgt. An diese Achse 13 ist mittels eines Kettenzahnradgetriebes 21 eine V orgelegeweile 22 angeschlossen, auf welcher ein Schleifkontaktarm 23 befestigt ist. Dieser Schleifkontaktarm 23 trägt einen Konta1-tklotz 24, mit dem vier ortsfest an einer Platte 26 angeordnete Kontaktklötze 25 zusammenwirken. Diese Kontaktklötze 25 sind genügend weit voneinander entfernt und natürlich isoliert gegenüber der Tragplatte 26. Auf der Achse 13 sind mit Zwischenräumen vier Kominutatorringe 27 angeordnet, die durch die hohle Achse mit je einem Polende der vier Leuchtröhren 15 in Verbindung stellen. Ein fünfter Kommutatorring 28 (Fig. 5) ist außerdem noch auf der Achse 13 vorgesehen und steht mit den anderen Polenden der Leuchtröhren 15 in Verbindung. Die vier Kontaktklötze 25 stehen mit den vier Kommutatorringen 27 mittels Bürsten 29 in leitender Verbindung, und der Schleifarm 23 ist vermittels einer Bürste 3o an den einen Pol eines Transformators 31 angeschlossen, der im Bodenteil des Gehäuses 12 untergebracht ist. Der Kommutatorring 28 erhält von dem zweiten Pol dieses Transformators 31 Strom vermittels einer Bürste 32.
  • Der von einer Wechselstromquelle aus diesem Transformator zugeführte Strom setzt die Achse 13 und die Vorgelegewelle 22 in Umdrehung. Jede gewünschte Reihenfolge beim Aufleuchten der Leuchtröhren kann durch Veränderung der Verbindungen zwischen den Kontaktklötzen 25 und den verschiedenen Kommutatorringen 27 erreicht werden. Ebenso kann die Anzahl der zur Anwendung kommenden Leuchtröhren und die Periodenzahl und Reihenfolge der Leuchteffekte durch entsprechende Änderungen in der Anzahl und Anordnung der verschiedenen Antriebsteile geändert werden.
  • Der Transformator hat den Zweck, den zur Verfügung stehenden Strom auf die Spannung zu bringen, die für gasgefüllte' Leuchtröhren erforderlich ist.
  • Steht für den Anschluß dieses transportablen Lichtreklamegerätes nur Gleichstrom zur Verfügung, so werden die Anschlußkontakte 38 benutzt, die zu einem Unterbrecher 35 mit den Zuleitungskontakten 37 führen. Der Unterbrecher 35 besteht aus einer Trommel aus isolierendem Werkstoff, die auf einem Ende der Motorwelle I9 befestigt ist und auf ihrem Umfange eine Anzahl von Kontaktklötzen 36 trägt, die paarweise diametral gegenüber angeordnet und innerhalb der Trommel elektrisch miteinander verbunden sind. An einander gegenüberliegenden Seiten der Trommel 35 sind Kontaktbürsten 37, 39 vorgesehen, mittels derer der vom Unterbrecher 35 zerhackte Gleichstrom des Anschlusses 38 dem Leuchtröhrentr ansformator 31 zugeführt wird, während der Antriebsmotor 17 durch seine gleichzeitige Verwendbarkeit für Gleich- oder W echsel-`s.trom unmittelbar über dem Anschluß 18 mit em Netz in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Auf Gleich- oder Wechselstrom umschaltbare Lichtreklamevorrichtung mit sich drehenden, bei Umschaltung auf Gleichstrom mittels umlaufender Unterbrecher mit Wechselstrom zu betreibenden Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, daß im Gleichstromanschlußkreis (38) ein auf der Welle (I9) des Antriebsmotors (I7) angebrachter, mitumlaufender Unterbrecher (35, 36, 37, 39) eingeschaltet ist und der hierdurch zerhackte Gleichstrom einem Zwischentransformator (3I) zugeführt wird.
DER98893D 1937-03-19 1937-03-19 Auf Gleich- oder Wechselstrom umschaltbare Lichtreklamevorrichtung Expired DE671815C (de)

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