DE671024C - Nadelwechseleinrichtung - Google Patents

Nadelwechseleinrichtung

Info

Publication number
DE671024C
DE671024C DEB169374D DEB0169374D DE671024C DE 671024 C DE671024 C DE 671024C DE B169374 D DEB169374 D DE B169374D DE B0169374 D DEB0169374 D DE B0169374D DE 671024 C DE671024 C DE 671024C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
needle
changing device
guide
pickup
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB169374D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Albert Callsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB169374D priority Critical patent/DE671024C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE671024C publication Critical patent/DE671024C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank

Landscapes

  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

  • Nadelwechseleinrichtung Bei bekannten Einrichtungen zum Einsetzen der Schallnadel in die Tondose von Nadeltongeräten werden .die Nadeln, die auf Gurte aufgereiht sind, einer bestimmten Stelle zugeführt und in eine solche Lage gebracht, daß die Tondose mit ihrer Nadelaufnahmeöffnung auf die einzusetzende Nadel richtungsgleich abgesenkt werden kann. Es sind dann jeweils noch besondere Einrichtungen vorgesehen, mit denen die Nadel aus dein Gurt aus- und in die Nadelaufnabmeöffnung der Tondose eingestoßen wird. Diese Stoßeinrichtung, die sich hei Gurten besonders schwer verwirklichen läßt, macht die bekannten Nadelwechseleinrichtungen verwickelt.
  • ' Die Erfindung bezieht sich auf eine Nadelwechselvor richtung, enthaltend einen Gurt, auf. dem -die Nadeln so aufgereiht sind, daß ihr Schaft den Gurtrand überragt, und eine Führungseinrichtung für den Gurt derart, daß dieserden Kreisbogen schneidet, den der Tonabnehmer beim Ausschwenken beschreibt; die an diesem Schnittpunkt mit einer Rast versehen ist, in die die jeweils einzusetzende Nadel in einer solchen Stellung einrastet, daß der Tonabnehmer mit .seiner Nadelbohrung richtungsgleich auf sie abgesenkt werden kann. Gemäß der .Erfindung greift bei diesen Nadelwechselvorrichtungen die Führung an den beiden Kantendes Gurts an und läßt den überstehenden Nadelschaft allseitig frei, so daß -der Tonabnehmer über die Nadel gestülpt 'werden kann.
  • Durch die Erfindung wird die Stoßeinrichtung überflüssig. Der Nadelschaft übernimmt dabei die Führung für die Tondose, so daß eine besondere Führung ganz fortfallen kann. Wenn man dann die Nadelklemmvorrichtung einschaltet; zieht die Tondose beim Hochgehen die Nadel einfach mit und aus dem Gurt heraus, der gegen ,das Mitgehen mit der Nadel durch einen Führungsteil gesichert ist.
  • Es ist weiter möglich, den Gurt noch mit einer Transportvorrichtung zu kuppeln, die bei bestimmten, beim Nadelwechselvorgang sich immer. wiederholenden Bewegungen des Tonarms den Gurt um eine Rastung weiter -zieht. Dadurch wird der Wechselvorgang noch weiter vereinfacht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel .des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Behälter für einen Gurtwickel, und zwar zur einen Hälfte in Ansicht und zur andern Hälfte im Schnitt.
  • Abb. 2 zeigt in schaubildlicher Darstellung auf einer nur bruchstückweise wiedergegebe- a nen Werkplatte eines Plattenspielers neben einem nur angedeuteten Plattenteller und unterhalb der über den Plattentellerrand ausgeschwenkten Tondose die Nadelwechseleinrichtung. In Abb. 3 ist eine Draufsicht auf einen Teil dieser Einrichtung und in Abb.4eine Ansicht desselben Teils, teilweise im Schnitf, dargestellt, während Abb. 5 und 6 eine Gurtunterlage für einen; Sonderfall zeigen.
  • Der Behälter i soll im dargestellten Beispiel aus einer Pappendeckeldöse bestehen. Er hat einen nach innen eingezogenen Boden 1b. Im Hohlraum dieses Pappdöschens i ist ein Gurt 2 aus Papier spiralig aufgewickelt, so daß man in der geschnittenen Hälfte der Abb: i jeweils nur einen Schnitt durch die einzelnen Lagen des Gurtwickels erkennen kann. In die obere Kante des Gurtes eingesteckt sind die Schallnadeln 3, von .denen in Abb: i nur die Schäfte zu erkennen sind. Ferner läßt diese Abbildung auch hie Austrittsöffnung ja für den Gurt 2 erkennen: Die in Abb. i dargestellte Dose i wird im Rahmen der Nadelwechseleihrichtung in einen zweiten Behälter 4 (Abb. 2 bis 4) eingesetzt. Dieser Behälter gleicht im wesentlichen der Dose i, nur daß er auf seiner Unterseite keinen Boden besitzt. Er hat aber ebenso wie die Dose i einen Auslaßschlitz 4a für den Gurt 2. Nachdem die Dose i von unten her in den Behälter 4 so eingelassen ist, daß sich die Öffnungen ja und 4a etwa decken, wird der Behälter 4 mit dem offenen Ende nach unten in einen Haltering 5 passend eingesteckt, der auf die Werkplatte 6 geschraubt ist. Da in die Innenfläche des Ringes 5 ein Sprengring 7 eingelassen ist und der Behälter 4 in entsprechender Entfernung von seinem Unterrand :eine Ringnut 8 aufweist, ist der Behälter in senkrechter Richtung federnd im Ring 5 eingerastet. Gegen Verdrehung im Ring 5 ist er außerdem durch eine Nase 4c gesichert, welche in eine entsprechende Aussparung 5c des Ringes eingreift.
  • An den beschriebenen Behälter 4 sind zwei Blattfederarme 9- und io angenietet, deren freie Enden federnd gegeneinanderdrücken. Diese Federenden sind nun mit solchen Wölbungen 9a bzw: ioa versehen, daß sie den zwischen ihnen hindurchgezogenen Gurt 2 dann rastend festhalten, wenn die durch das Einstecken der Nadel 3 bedingte Gurtverdickung indiese Wölbungen 9a und ioa eintritt. Außerdem ist an dem Ende der Feder 9 noch ein den Gurt übergreifender Haken 9b angewinkelt, welcher ein Herausschieben des Gurtes aus den Federn 9 und io nach oben verhindert. Unterhalb der Federenden ist eine Unterlage i z für die waagerechte Führung des Gurtes ä vorgesehen. Für Kolbennadeln, das sind solche, deren Spitze mit einem Absatz in den Schaft übergeht, ist es zweckmäßig, die Spitze unten aus dem Gurt herausragen zu lassen und die Unterlage i i mit einem Schlitz zu versehen, in den die Spitze r eintreten kann, während der Schaft nur aufjiegt. Man erhält dadurch eine gute Auflage für die Nadel (Abb. 5 und 6).
  • Diese bisher beschriebene Einrichtung ist wie folgt auf der Werkplatte befestigt: Sie befindet sich neben dem Plattenteller 12 (Abb. 2), und zwar in einer Lage, in welcher die die Nadel 3 umklammernden Ausbuchtungen ga und ioa sich in einer solchen Stellung befinden, daß bei bis gegen einen Anschlag ausgeschwenktem Tonarm 14. und Niederdrücken der Tondose 13 diese mit der Einfuhröffnung i5b für die Nadel genau auf den in den Ausbuchtungen 9a und ioa gehaltenen Nadelschaft 3 geführt wird. In Abb. 2 ist strichpunktiert diejenige Stellung der Tondose angedeutet, welche sie beim Ergreifen der Nadel einnimmt. Die Einfuhrdffnung 1511 für den NadeIschaft 3 ist, wie bekannt, trichterartig erweitert, so daß kleinere Ungenauigkeiten in dessen Lage ausgeglichen werden. Im gezeichneten Beispiel ist eine Tondose mit der bekannten Kniehebelklemmvorrichtung für die Nadel verwendet. Die den Nadelschaft 3 umfangende Hülse 15 ist an dem schwingenden (nicht gezeichneten) Teil der Tondose befestigt. Sie weist eine seitliche Öffnung r 5a auf, durch welche eine Klemmbacke 16 hindurchtreten kann. Diese Klemmbacke ist befestigt am freien Ende einer am Dosengehäuse befestigten Blattfeder 17. Bei unbelasteter Feder wird die Klemmbacke 16 von dieser aus der Klemmhülse 15 heraus bewegt. Beim Umlegen des Klemmhebels 18 aus der strichpunktierten in die ausgezogene Lage wird jedoch die Klemmbacke 16 entgegen der Federwirkung in das Innere der Hülse 15 hineingedrückt und klemmt dabei eine in diese eingeführte Nadel 3 fest.
  • Die Handhabung der neuen Vorrichtung, sofern sie sich aus Vorgesagtem nicht von selbst ergibt, ist nachstehend beschrieben.
  • Die Tondose i3;- in deren Klemmhülse 15 sich keine Nadel und deren Klemmhebel 18 sich in strichpunktierter Stellung befindet, wird in ihre äußerste Anschlag- und Endstellung über den Plattentellerrand hinausgeschwenkt und darauf aus der ausgezogen gezeichneten in die strichpunktierte Lage niedergedrückt. Dabei wird die in den Ausbuchtungen 9a und ioa der Blattfedern 9 und io im Gurt 2 steckende Nadel 3 in die trichterförmig erweiterte Öffnung der Klemmhülse 15 eingeführt. Ein Ausweichen des Gurts :2 nach unten während` des Aufsetzens der Tondose 13 auf die Nadel 3 kann nicht stattfinden, da die Unterlage i i unterhalb dem Ende der Federn 9 und io angeordnet ist. Sobald die Nadel weit genug in der Hülse 15 steckt, wird der Klemmbügel 18 in die ausgezogene Lage verschwenkt und dadurch die Klemmbacke 16 die Nadel 3 in der Hülse 15 verklemmt. Wird nun die Tondose wieder angehoben, so wird die Nadel 3 aus dem Gurt 2 herausgezogen, da dieser, durch den Halten 9b gehalten, der Tondosenbewegung nicht folgen kann. Nach diesen Vorgängen wird der Gurt 2 aus dem Behälter so weit herausgezogen, bis die nächste Nadel 3 von den Ausbuchtungen 9a und ioa der Federn g und io gehalten wird und dadurch diese Nadel in Bereitschaftsstellung gebracht. Das überschießende Ende des Gurtes wird abgerissen.
  • Sind alle Nadeln des Gurtes verbraucht, so wird unter Überwindung der Kraft des Federrings 7 das ganze Gehäuse q. aus dem Ring 5 abgezogen und die leere Dose i daraus entfernt. Danach wird eine neue gefüllte Dose i in das Gehäuse q. eingeführt, und zwar so, daß sich die Öffnungen ja der Dose und 4.a des Gehäuses decken. Nachdem man den Gurt 2 um ein kleines Stück aus diesen beiden Behältnissen herausgezogen hat, wird das Gehäuse q. mit der darin enthaltenen Dose i wieder in den Haltering 5 eingedrückt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nadelwechseleinrichtung, enthaltend einen Gurt, auf dem die Nadeln so aufgereiht sind, daß ihr Schaft den Gurtrand überragt, und eine Führungseinrichtung ,für den Gurt derart, daß dieser den Kreisbogen schneidet, den der Tonabnehmer beim Ausschwenken beschreibt, die an diesem Schnittpunkt mit einer Rast versehen ist, in die die jeweils einzusetzende Nadel in einer solchen Stellung einrastet, daß der Tonabnehmer mit seiner Nadelbohrung richtungsgleich auf sie abgesenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung auch an den beiden Kanten des Gurts angreift (91, i i) und den überstehenden Nadelschaft (3) allseitig frei läßt, so daß der Tonabnehmer (i3) über die Nadel (3) gestülpt werden kann.
  2. 2. Nadelwechseleinrichtung nach Anspruch i mit zu einem spiraligen Wickel aufgewundenem Nadelgurt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurtführung (9, 9b, io) an einem den Wickel aufnehmenden Gehäuse (q.) mit Austrittsschlitz (4a) für den Gurt (2) angeordnet ist.
  3. 3. Nadelwechseleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung aus zwei an den Seiten des Gurtes (2) lanli@egenden Klemmfederbacken (9, i o) besteht, an denen in Bewegungsrichtung des Gurtes (2) hinter der Raststelle (ga, ioa) mindestens ein den Gurt (2) übergreifender Haken (9U) vorgesehen ist.
DEB169374D 1935-04-12 1935-04-12 Nadelwechseleinrichtung Expired DE671024C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB169374D DE671024C (de) 1935-04-12 1935-04-12 Nadelwechseleinrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB169374D DE671024C (de) 1935-04-12 1935-04-12 Nadelwechseleinrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE671024C true DE671024C (de) 1939-01-30

Family

ID=7006307

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB169374D Expired DE671024C (de) 1935-04-12 1935-04-12 Nadelwechseleinrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE671024C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2401737C3 (de) Vorrichtung zum ergreifen von stoffstuecken oder dergleichen
DE69110503T2 (de) Deckel mit einem Griff für Gehäuse von Akkumulatoren.
DE671024C (de) Nadelwechseleinrichtung
DE2455035C2 (de) Doppelthebende Jacquardmaschine
DE927466C (de) Deckelverschluss fuer einem Staubsammelbehaelter ausgeruestete Teppichkehrmaschinen od. dgl.
DE613940C (de) Pfropfen mit eingebautem Pfropfenzieher
DE422286C (de) Elektromagnetische Diktiermaschine
CH190464A (de) Einrichtung zum Einsetzen der Schallnadel in die Tondose von Nadeltongeräten.
DE879821C (de) Vorrichtung mit Vorratsbehaelter fuer Um- oder/und Deckblaetter
DE501612C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Abziehen des obersten Papierbogens von einem Stapel
DE700572C (de) Kartoffelpflanzvorrichtung
DE1805760A1 (de) Einrichtung zum loesbaren Befestigen der Brillenglasfassung von Brillenglasgestellen auf einem Arbeitstisch
DE568377C (de) Haltevorrichtung an Naehmaschinen bei der Bearbeitung des Randes von Saecken
DE962836C (de) Muenzeinwurfvorrichtung fuer Spardosen
DE1044690B (de) Vorrichtung an Spulmaschinen zum Markieren von Wickelkoerpern
DE474385C (de) Behaelter fuer Rasierseife, Pomade o. dgl. in Stangenform
DE669252C (de) Naehmaschine mit grosser Unterfadenspule
DE658230C (de) Vorrichtung zum Anfeuchten der Klebeflaeche und zum Schliessen von Briefumschlaegen
DE484236C (de) Fuellbleistift
DE913010C (de) Vorrichtung zum Binden von Kraenzen und Girlanden
AT134241B (de) Zahnstocherausgeber.
DE524934C (de) Schallplattenhalter, der auf die Plattentellerwelle aufsetzbar ist
AT145270B (de) Aus Papier gefertigter Behälter für Getränke.
DE920413C (de) Verpackungsdose
DE961245C (de) Maschine zum Beringen von Zigarren