DE67080C - Feststellvorrichtung für Fenster und Thüren mittels ausziehbarer Röhren - Google Patents
Feststellvorrichtung für Fenster und Thüren mittels ausziehbarer RöhrenInfo
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- DE67080C DE67080C DENDAT67080D DE67080DA DE67080C DE 67080 C DE67080 C DE 67080C DE NDAT67080 D DENDAT67080 D DE NDAT67080D DE 67080D A DE67080D A DE 67080DA DE 67080 C DE67080 C DE 67080C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
- E05C17/02—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
- E05C17/04—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
- E05C17/30—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing of extensible, e.g. telescopic, construction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. März 1892 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Feststellung von Fenster- und Thürflügeln in
jeder beliebigen Stellung. Sie besteht im wesentlichen aus einem ausziehbaren Rohr a,
Fig. ι und 2, das an seinem einen Ende die durch Gelenk verbundene Platte b, Fig. 2,
trägt, die am Thür- oder Fensterrahmen angeschraubt wird. Am anderen breiteren Ende
des Rohres ist die gleichfalls mit Gelenkverbindung versehene Platte c befestigt, welche an
dem Flügel der Thür oder des Fensters angeschraubt ist. Neben dem Gelenk der Platte c
sitzt am Stellrohr α der unter Federdruck stehende Sperrstift d, Fig. 2, welcher in
Löcher ee, Fig. 2, des Stellrohres eingreift und dadurch dieses in einer bestimmten beliebigen
Stellung feststellt.
Die einer gewissen Oeffnung des Fensteroder Thürflügels entsprechende Länge des
Stellrohres wird nach dem Zurückziehen des Sperrstiftes d durch Ausziehen oder Einschieben
des Rohres α hergestellt. Der Stift d wird durch eine einerseits am Fenstergriff y,
Fig. 3 , befestigte, andererseits am Kopf k des Sperrstiftes d sitzende Kette Z zurückgezogen,
welche beim Drehen des Fenstergriffes f zur Oeffnung des Fensterflügels herabgezogen wird
und dadurch den Sperrstift zurückzieht. Während man den Griff/ in der gedrehten Stellung
erhält, öffnet man den Fensterflügel, welcher seinerseits das Stellrohr α auszieht, und dreht
den Griff f zurück, wenn der Flügel in die gewünschte Lage gekommen ist. Nun geht
der unter Federdruck stehende Stift d zurück, da er von der Kette nicht mehr gezogen wird,
greift in ein Sperrloch e des Rohres α und
stellt dieses fest. Die Ein- und Feststellung der Vorrichtung erfolgt also selbsttätig.
Die einzelnen Theile des Stellrohres werden nach dem Ausziehen durch Sperrzähne g,
Fig. 2 und 4, welche an ihren hinteren Enden federnd sitzen und in Ausschnitte h an den
vorderen Enden der ihnen nächstfolgenden Theile eingreifen in der ausgezogenen Stellung
unverrückbar gegen einander erhalten.
Die neue Feststellvorrichtung kann z. B. in den Irrenstationen der Krankenhäuser nach
der richtigen Einstellung vor unbefugter Verstellung dadurch geschützt werden, dafs der
Kopf k, Fig. 2, des Sperrstiftes d abschraubbar und die an ihm sitzende Kette / am Fenstergriff
f gleichfalls ablösbar befestigt wird. Nach Entfernung der Kette / und des Kopfes k kann
der Stift d nicht zurückgezogen werden.
Die Vorrichtung kann auch als Sicherheitsverschlufs von . Thüren dienen. Bei geschlossener
Thür ist es nach Befestigung der neuen Feststellvorrichtung und nach Abnahme des Kopfes k derselben, selbst nach dem Aufschliefsen
unmöglich, die Thür zu öffnen.
Ein besonderer Vorzug der Vorrichtung ist nach Ansicht des Erfinders ihre grofse Widerstandsfähigkeit
gegen gewaltsame Verstellung. Dies ist durch die Anwendung einer Röhre als Stelltheil und durch die Art der Sperrung
erreicht. Ein plötzlicher Stofs gegen den geöffneten Flügel durch Windzug oder durch
andere Ursachen vermag den einmal festgestellter! Flügel nicht zu bewegen.
Fig. ι zeigt die an einem Fenster angebrachte, zusammengeschobene neue Feststellvorrichtung
in Oberansicht, Fig. 2 die Vor-
richtung allein in Seitenansicht und Fig. 3 eine Vorderansicht eines Fensterflügels mit der
Vorrichtung und der an ihr und am Fenstergriff befestigten Kette. Fig. 4 stellt einen
Einzeltheil des ausziehbaren Stellrohres α dar.
Das Rohr α besteht aus mehreren in einander
verschiebbaren Theilen, von denen einer in Fig. 4 besonders dargestellt ist. Diese
Röhrentheile sind mit der Lochreihe e e versehen, in welche der Sperrstift d eingreift.
Sie haben weiter an ihrem hinteren Ende einen Ausschnitt i, welcher von der am Rohrtheil
angenieteten starken Blattfeder g ausgefüllt wird. An dieser Feder sitzt der Sperrzahn
g'. Am vorderen Ende des Rohrtheils befindet sich der dem Umfang des Sperrzahns
entsprechende Ausschnitt h und in seiner Wand der fast von einem zum anderen Ende desselben
reichende Führungsschlitz m. Ferner sitzt an der Innenwand am hinteren Ende des
Rohrtheils der Führungsstift n. Die Stifte η haben in den Schlitzen m der folgenden Rohrtheile
Führung; hierdurch ist ein Drehen dieser Theile beim Ausziehen und Zusammengehen
des Stellrohres verhindert. Der letzte und dünnste Rohrtheil, an dem im Gelenk 0, Fig. 2,
drehbar die Befestigungsplatte b sitzt, kann stabförmig sein, um seine Widerstandskraft zu
erhöhen. Der erste breiteste Rohrtheil, an dem das Gelenk p, Fig. 2, der zweiten Befestigungsplatte
c sitzt, hat nur einen Führungsstift n.
Beim Ausziehen des Rohres gleiten die Schlitze m an den Stiften η der folgenden
Rohrtheile entlang und die Blattfedern mit den Sperrzähnen g an deren Innenwand entlang,
bis sie an die Oeffnungen h kommen. In diese springen dann die Sperrzähne g ein.
Nach hinten keilförmig abgeschrägt, ragen sie an ihren vorderen Enden über die Wand des
Rohrtheils hervor, während sie hinten mit der Wand von gleicher Höhe sind. Beim Einschieben
des Stellrohres α bleibt jeder Sperrzahn g in der betreffenden Oeffnung h, bis er
an den Rand des nächstfolgenden Rohres kommt. Dieser drückt dann den Zahn g herunter,
und der Rohrtheil, an dem er sitzt, kann nun eingeschoben werden. Die Sperrzähne g
sitzen nicht über einander, sondern sind über den ganzen Umfang des Rohres vertheilt angeordnet,
damit sie beim Einschieben desselben nicht auf 'einander zu liegen kommen. Der
Sperrstift d wird in der Hülse q, Fig. 1, geführt,
ihn preist die an ihm und am Bund s befestigte Spiralfeder r gegen das Stellrohr a.
In der Hülse ist er mit dem Gewinde t versehen, an das der gerippte Kopf k geschraubt ist.
Die an diesem sitzende Kette / wird über die Rolle v, Fig. 3, geführt und geht dann zu der
am Fenstergriff/ angeschraubten Klemmvorrichtung u, an deren einer Seite sie befestigt ist.
Claims (2)
1. Eine Feststellvorrichtung für Fenster und Thüren mittels ausziehbarer Röhren, dadurch
gekennzeichnet, dafs die einzelnen Röhren am einen Ende mit einem federnden Sperrzahn und am anderen mit einer
entsprechenden Oeffnung versehen sind, so dafs der Zahn eines Rohres beim Ausziehen
in die Oeffnung des nächstfolgenden, noch unbewegten Rohres einklinkt und beim Einschieben von der Wand des voraufgehenden
ausgeklinkt wird.
2. In Verbindung mit der unter 1. geschützten Einrichtung an Fenster- und Thürenfeststellern
eine Einrichtung zum Feststellen der nicht völlig ausgezogenen Rohrtheile, dadurch gekennzeichnet, dafs die Rohrtheile
mit Löchern (e) versehen sind, in welche ein unter Federdruck stehender Sperrstift
(d) eingreift, der in einer am weitesten Rohrtheil befestigten Hülse (q) Führung
und einen abschraubbaren Kopf (k) hat, um nach Entfernung des Kopfes (k) ein
unbefugtes Verstellen des Feststellers zu verhüten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67080C true DE67080C (de) |
Family
ID=340741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67080D Expired - Lifetime DE67080C (de) | Feststellvorrichtung für Fenster und Thüren mittels ausziehbarer Röhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67080C (de) |
-
0
- DE DENDAT67080D patent/DE67080C/de not_active Expired - Lifetime
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