DE67023C - Objectivverschlufs mit Sucher - Google Patents
Objectivverschlufs mit SucherInfo
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- DE67023C DE67023C DENDAT67023D DE67023DA DE67023C DE 67023 C DE67023 C DE 67023C DE NDAT67023 D DENDAT67023 D DE NDAT67023D DE 67023D A DE67023D A DE 67023DA DE 67023 C DE67023 C DE 67023C
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- objective
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- shutter
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/12—Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE B7: Photographie.
HEINRICH RIEDL in MÜNCHEN. Objectivverschlufs mit Sucher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. März 1892 ab.
Durch vorliegende Erfindung wird bezweckt, einen Innenverschlufs für photographische Objective
herzustellen, welcher mit einem Spiegel derart verbunden ist, dafs letzterer bei gespanntem
Verschlufs im Winkel von 45 ° zur Hauptachse des Objective steht und den lichtdichten
Abschlufs zwischen Objectiv und der zu belichtenden Platte oder dergleichen herstellt
und damit die Einstellung mittelst einer in der darüber liegenden Camerawand angebrachten
Visirscheibe ermöglicht.
Wird der Verschlufs ausgelöst, wie weiter unten beschrieben, bezw. Zeit- oder Momentbelichtung
hergestellt, so findet eine Verschiebung des Spiegels in der Weise statt, dafs derselbe
aufser den Bereich des Lichtkegels kommt.
Die Einrichtung ist in Fig. 1 bei gespanntem Verschlufs gezeichnet, Fig. 2 zeigt dieselbe bei
Zeitbelichtung, Fig. 3 im Ruhezustande.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, besteht die Camera aus vier Abtheilungen, in
deren vorderster α sich das Objectiv befindet. Die zweite Abtheilung b nimmt den Verschlufs
mit dem Spiegel auf, in die dritte c schiebt sich letzterer im Ruhezustande und während
der Belichtung; die rückwärtige Abtheilung d trägt die Platten mit entsprechender Wechselvorrichtung
oder die Rollen für lichtempfindliches Papier oder dergleichen.
Der Verschlufs besteht aus zwei an den Seitenwänden der Camera drehbaren Scheiben
e, welche durch einen Steg/ mit einander verbunden sind, der einen Abschnitt des durch
die Scheiben e bestimmten Cylindermantels bildet. (Die Zeichnung zeigt Längsschnitte
durch die Camera, wobei nur die eine Scheibe e sichtbar ist.) Der den eigentlichen Objectivverschlufs
bildende Steg f ist in der Mitte mit einer Oeffnung g versehen und oberhalb derselben
durch ein Gelenk h mit dem Spiegel i verbunden, der andererseits auf einer Rolle
oder dergleichen k aufliegt bezw. sich leicht auf derselben verschieben läfst. Die beiden
Scheiben mit dem Steg werden durch in ihren Lagern entsprechend angeordnete Federn in
der Richtung des Pfeiles beeinflufst und sind mit einem Arretirmechanismus verbunden, der
in den Zeichnungen punktirt ist und am besten aus einer mit mehreren Kerben versehenen
Scheibe besteht, gegen welche sich eine federnde Sperrklinke legt.
Die Achse der Scheiben e ist aufsen mit einer Kurbel, einem geränderten Rädchen,
einem umlegbaren Ring oder sonst dergleichen versehen, um eine Drehung der Scheiben mit
dem Steg, entgegengesetzt der Pfeilrichtung, vornehmen zu können.
Angenommen nun, der Mechanismus befinde sich in der Ruhelage (Fig. 3). Soll nun exponirt
werden, so wird der Verschlufs gespannt, d. h. beide durch den Steg verbundene Scheiben in die Lage von Fig. 1 gedreht,
während die Objectivörfnung durch eine abnehmbare Kappe oder dergleichen verschlossen
ist. Hierbei stellt sich der Spiegel unter 450 zur Hauptachse des Objective ein und bewirkt
so zwischen Objectiv und der zu belichtenden Platte einen lichtdichten Abschlufs, der die
Abnahme der Kappe vor dem Objectiv gestattet. Das aufzunehmende Bild wird vom Objectiv auf den Spiegel bezw. auf die oben
an der Decke angebrachte Visirscheibe / geworfen, wodurch mit Hülfe des Zahnrädchens m und der Zahnstange η die Einstellung
des Objectivs vorgenommen werden kann.
Hierauf wird der Verschlufs ausgelöst, die Scheiben schnellen entweder in die Stellung
Fig. 3 zurück, wodurch Momentbelichtung bewirkt wird, oder sie werden während des
Rückschnellens arretirt, so dafs durch die Stellung Fig. 2 Zeitbelichtung hergestellt wird.
Die Vorrichtung zum Einstellen auf Zeitoder Momentbelichtung kann beliebig sein.
Nach der Zeichnung wird die Einstellung durch die bereits erwähnte Arretirscheibe erreicht,
die auf der Achse der beiden Scheiben e befestigt und in der Zeichnung punktirt
ist. Dieselbe besitzt drei Kerben, welche den drei verschiedenen Stellungen des Schiebers ef
entsprechen. Diesen Kerben entsprechend ist eine federnde Sperrklinke aufsen an der
Camerawand angeordnet. Bei gespanntem Verschlufs (Fig. i) greift diese Sperrklinke in die
unterste Kerbe ein. Will man nun Zeitbelichtung herstellen, so hebt man die Klinke aus
und läfst sie sofort wieder fallen; hierdurch wurde dem Schieber ef Gelegenheit geboten,
eine kleine Drehung zu vollziehen, welche die Oeffhung g vor das Objectiv brachte; die
Sperrklinke fällt in die zweite (mittlere) Kerbe ein und hält also den Schieber in dieser Stellung
(Zeitbelichtung), bis sie wieder ausgelöst wird, worauf die Drehung des Schiebers in
die Ursprungslage (Fig. 3) und das Einfallen der Sperrklinke in die oberste Kerbe erfolgt.
Bei Momentbelichtung läfst man nach dem Auslösen der Sperrklinke (Fig. 1) dieselbe etwas
langer ausgehoben wie vorher, so dafs die zweite Kerbe vorbeigleiten kann, worauf der
Sperrhaken losgelassen wird und sofort in die oberste Kerbe einfällt (Stellung Fig. 3).
Der Spiegel wird bei der Rückbewegung des Verschlusses in die Kammer c des Gehäuses
eingeschoben, so dafs, sobald die Oeffnung g des Steges f mit dem Objectiv correspondirt,
der Spiegel bereits aufserbalb des Lichtkonus liegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Objectivverschlufs mit Sucher, dadurch gekennzeichnet, dafs ein den Theil eines Cylindermantels bildender schwingender, mit Oeffnung (g) versehener Schieber (ef) durch Gelenk (h) mit einem Spiegel (i) derart verbunden ist, dafs sich letzterer beim Spannen des Verschlusses im Winkel von 45 ° zur Hauptachse des Objectivs einstellt und einen lichtdichten Abschluss zwischen letzterem und der zu belichtenden Platte bewirkt, während er beim Auslösen des Verschlusses aus dem Bereich des Lichtkegels heraustritt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67023C true DE67023C (de) |
Family
ID=340690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67023D Expired - Lifetime DE67023C (de) | Objectivverschlufs mit Sucher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67023C (de) |
-
0
- DE DENDAT67023D patent/DE67023C/de not_active Expired - Lifetime
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