DE669656C - Knieschuh fuer den Grubenausbau - Google Patents

Knieschuh fuer den Grubenausbau

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DE669656C
DE669656C DEE49346D DEE0049346D DE669656C DE 669656 C DE669656 C DE 669656C DE E49346 D DEE49346 D DE E49346D DE E0049346 D DEE0049346 D DE E0049346D DE 669656 C DE669656 C DE 669656C
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DE
Germany
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knee
shoe
flat iron
bent
parts
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Expired
Application number
DEE49346D
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English (en)
Inventor
Julius Recksiek
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Eisenwerk Rothe Erde GmbH
Original Assignee
Eisenwerk Rothe Erde GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
    • E21D11/24Knuckle joints or links between arch members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Knieschuh für den Grubenausbau Die Erfindung bezieht sich ,auf einen aus gebogenen Flacheisen bestehenden nachgiebigen Knieschuh für den Grubenausbau, ix: dessen Ausbiegung ein rundes Quetschholz eingelegt ist und gegen dessen äußere Wandung sich die Stirnflächen der Ausbauteile legen, wobei die umgebogenen Enden des Flacheisens die Ausbauteile umgreifen. Dweser Knieschuh eignet sich besonders für spitze und elliptische Ausbauten, kann jedoch auch in anderen Ausbauarten Anwendung finden.
  • Bei den bisher bekannten Knieschuhen, die ein Quetschholz in sich aufnehmen, -liegen die öffnungskanten dieser Schuhe derart nahe beieinander, daß nach kürzester Einwirkung des Gebirgsdruckes die Nachgiebigkeit durch Anlage der beiden öffnungskanten beseitigt ist. Bei anderen sind es die Ausbauteile, die miteinander in Berührung kommen. Dieses führt in den meisten Fällen zur vollkommenen Zerstörung des Ausbaues und Zubruchgehen der Strecke o. dgl. Im Gegensatz hierzu liegen die öffnungskanten des Knieschuhes nach der Erfindung in einer solchen Entfernung voneinander, d.aß selbst bei sehr hohem oder lang .andauerndem Gebirgsdruck ein gegenseitiges Berühren der Kanten nicht eintreten kann, sondern stets eine gewisse Nachgiebigkeit .aufrechterhalten wird. Es sind ferner noch Knieschuhe bekannt, bei denen das Quetschholz jedoch derart eingelegt ist, daß der Gebirgsdruck auch einen Schub auf das Quetschholz ausübt und dieses aus dem Knieschuh herausgequetscht wird. Die Folge davon ist ebenfalls der Verlust der Nachgiebigkeit.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird durch die Erfindung ein Knieschuh geschaffen, dessen Ausbiegung in Form eines halbzylinderförmigen Mantels in den lichten Querschnitt des Ausbaues hineinragt. Durch diese Ausbildung liegen die Kanten der Kni@eschuhöffnung in einer solchen Lage und Entfernung voneinander, daß selbst bei hohem Gebirgsdruck keine gegenseitige Berührung stattfindet. Die Nachgiebigkeit der Verbindung wird .also. ,aufrechterhalten. Zudem hat das Quetschholz im Knieschuh ,eine solche Lage, daß der Gebirgsdruck das Holz in den Knieschuh hineindrückt und dort zerquetscht, so daß die Nachgiebigkeit des Quetschholzes restlos ausgenutzt wird.
  • Die Befestigung des Knieschuhes erfolgt durch Umbiegen der beiden Enden des den Knieschuh bildenden Flacheisens zu äsen, in die die Ausbauteile durch ihren Querschnitt entsprechende Ausschnitte eingeschoben sind. In den Ösen des Flacheisens sind die Ausbauteile durch waagerechte oder lotrechte Laschen mit dem Flacheisen verbunden. Bei dieser Verbindung liegen die Laschen an der Öse an, greifen. in sie ein oder sind in ihnen durch Nuten geführt. Das Ende des zu Ösen gebogenen Flacheisens kann wieder an dem Flacheisen angeschweißt sein, wodurch die Widerstandsfähigkeit vergrößert wird.
  • An den übergreifenden Enden der Profileisen können auch das Segmentprofil umschließende Kammern befestigt werden. Vorteilhafterweise geschieht die Befestigung der Kammern an den Profileisen durch Schweißen. Durch die umschließende Anordnung der Ösen oder Kammern wird ein großer Widerstand gegen Verdrehung, der solche Verbindungen im Grubenausbau leicht ausgesetzt sind, erzielt und somit eine große Sicherheit der Verbindung gewährleistet. Auch die Nachgiebigkeit der Verbindung kann durch Verdrückumg des Ausbaues nicht verhindert werden. Segmentbewehrungsteile, die durch Verschiebung des Ausbaues gegeneinander zur Anlage kommen, sind nicht vorhanden. Da das Quetschholz mit etwa des Hälfte seines Umfanges durch das. Flacheisten umgefaßt wird, können sich die Segmentenden gegeneinander bewegen, ohne daß das Quetschholz herausgepreßt und die Nachgiebigkeit verhindert wird.
  • Die das Segmentprofil umschließenden Kammern sind durch Schrauben mit dem Segmentende verbunden. Die obere Ecke des Segmentendes wird entfernt, um eine einwandfreie Anlage des Segmentes an der Öse oder Kammer und an dem übergreifenden Teil des Profileisens zu sichern. Die Kammer selbst kann aus ein oder nvei Teilen bestehen.
  • In der Zeichnung sind Ausführumgsbei.-spiele des Erfindungsgedankens dargestellt. Es zeigen Abb. i eine Vorderansicht einer Ausführungsform der neuen Verbindung aus einem gebogenen Flacheisen mit angesetzten Kammern, wobei auf der linkem Seite die vordere Kammerwand weggelassen ist, Abb. 2 eine Seitenansicht der Kammer nach Abb. i, Abb.3 .eäne zweite Ausführungsform der Verbindung aus einem gebogenen Flacheisen, das beiderseitig zu Ösen, umgebogen isst. In dieser Abbildung ist links eine in die Öse eingreifende waagerechte Lasche und rechts eine in einer Nut der Öse geführte lotrechte Lasche als Ausführungsbeispiel eingezeichnet.
  • In den Abbildungen sind i und 2 .die zu verbindenden. Segmente, deren Enden von, der Kammer 3 oder Öse 7 umschlossen werden. 4 ist das Flacheisen, an dem die Kammern 3 z. B. angeschweißx sind. In den Flacheisen 4, dessen umgebogene Enden 4' auf den Segmentenden ,aufliegen, ruht der Quetschkörper 5. Sein Mittelpunkt 5' liegt unterhalb- des Schnittpunktes 6 der Mittellinien der Segmente (in der- Abb. i .als strichpunktierte Linien angegeben.).
  • Nach Abb. 3 :ist ein Flacheisen 4 so gebogen, daß beiderseits eine Öse 7 gebildet wird, in die die Segmentenden eingreifen. Die Enden werden durch die entsprechend geformten Öffnungen 8 in die Ösen eingeschoben und durch waagerechte Laschen g oder lotrechte Laschen g' in den Ösen befestigt. Der unter dem Segmentende liegende Teil des Profileisens kann an das Eisen angeschweißt sein.

Claims (5)

  1. PATLNTANSPRÜCIIR: i. Aus gebogenem Flacheisen bestehender nachgiebiger Knieschuh für den Grubenausbau, in dessen Ausbiegung ein. rundes Quetschholz eingelegt ist und gegen dessen äußere Wandung sich die Stirnflächen der Ausbauteile legen, wobei die umgebogenen Enden des Flacheisens die Ausbauteile umgreifen, -dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbiegung in Form eines halbzylinderförmigen Mantels in den lichten Querschnitt des Ausbauvielecks hineinragt.
  2. 2. Knieschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Flacheisen an den beiden Enden zu geschlossenen Ösen umgebogen isst, in die die Ausbauteile durch ihren Querschnitt entsprechende Ausschnitte einschiebbar sind.
  3. 3. Knieschuh nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbauteile in den Ösen des Flacheisens mit diesem durch waagerechte oder lotrechte Laschen (9, 9') verbunden sind.
  4. 4. Knieschuh nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des zu .einer Öse gebogenen Flacheisens an denn Flacheisen angeschweißt ist.
  5. 5. Knieschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die Ausbauteile übergreifenden Enden des Flacheisens die Ausbauteile umschließende Kammern befestigt sind. ,
DEE49346D 1937-02-19 1937-02-19 Knieschuh fuer den Grubenausbau Expired DE669656C (de)

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